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Fragwürdiges vorgehen...

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  1. Fragwürdiges vorgehen...

    Autor: DarkLink 13.01.15 - 10:37

    Eins vorneweg, KiPo ist kein Kavaliersdelikt und es ist gut, wenn man gegen jeden vorgeht der solche Bilder und Videos verbreitet, aber....

    Den privaten Speicher jedes Nutzers nach solchen Bilder zu durchsuchen halte ich eher für fragwürdig. Klar kann man jetzt darüber streiten, ob Microsoft dies einfach zum Selbstschutz macht um nicht selbst zum Verbreiter von KiPo zu werden. Aber dem könnte man auch entgehen indem man die Daten der User nur verschlüsselt ablegt und somit selbst keinen Zugriff auf das fragwürdige Material hat.

    Ich hoffe für den aktuellen Fall zum einen, dass es sich tatsächlich nur um die eine Aufnahme handelt und diese wirklich ohne das Wissen des Angeklagten KiPo-Material ist (bei manchen Darsteller_innen kann man sich ja nie so sicher sein wie Alt die wirklich sind). Zum Anderen wünsche ich mir hier eine klare Entscheidung der Gerichte, gegen solche unrechtmäßigen Durchsuchungen.

  2. Re: Fragwürdiges vorgehen...

    Autor: FPR 13.01.15 - 10:40

    Wie so häufig wird hier mit zweierlei Maß gemessen. Während Google jede Form von Daten scannt und Emails sogar inhaltlich auswertet um bessere Werbung platzieren zu können, soll das ähnliche Vorgehen von Microsoft ein Problem darstellen.
    So wie ich das verstanden habe, wird der Inhalt von einem Programm automatisiert durchforstet und Hashwerte von bekannten Bildern aus der Kinderpornographie werden gesucht. Hashwert gefunden = Meldung geht raus.

  3. Re: Fragwürdiges vorgehen...

    Autor: Kendel 13.01.15 - 11:01

    Ich glaube der Unterschied sind die AGB und die Darstellung in der Werbung. Während Google sehr deutlich macht, dass sie die Inhalte der Nutzer zu werbezwecken durchsuchen, tut Microsoft so als wäre alles privat und verschlüsselt.
    Bei Google ist dies auch in der Nutzungsvereinbarung eindeutig geklärt, dass der Nutzer dem auch zustimmt. Ich frage mich, ob Microsoft dies ebenfalls so gehandhabt hat. Das weiß ich so nicht und werde mir die AGBs auch nicht ansehen. Erfahrungsgemäß wird Herr Vetter aber nicht ganz grundlos gegen Microsoft vorgehen wollen.

  4. Re: Fragwürdiges vorgehen...

    Autor: DarkLink 13.01.15 - 11:12

    Versteh mich nicht falsch, auch das vorgehen von Google finde ich nicht akzeptabel. Oder anders gesprochen, wenn ich meine Daten einem Online-Dienst anvertraue möchte ich nicht, dass dieser nach irgendwas darin sucht.

    Dass zum Durchsuchen eine Software mit Fingerprints bekannter Bilder verwendet wird, sollte jedem klar sein. Alles andere ist Utopie oder viel zu fehleranfällig.

    Klar, KiPo ist ein Problem gegen das vorgegangen werden muss und es ist gut und richtig solche Funde anzuzeigen. Was ich kritisiere ist einzig der Eingriff in die Privatsphäre. Es gab im letzten Jahr genug Erfolgsmeldungen von gesprengten KiPo-Ringen oder von erfolgreichen Festnahmen. Deshalb stellt sich mir die Frage, wie viel haben solche Durchsuchungen dazu beigetragen? Sollten sie einen großen Beitrag geleistet haben, müsste man natürlich Strafverfolgung und den Schutz durch das Grundrecht gegeneinander aufwiegen. Falls das jedoch nicht der Fall ist, bleibt wiederum die Frage, ist uns das aufspüren von "kleinen Fischen" und vermeintlich Unschuldiger das aufgeben der Privatsphäre wert?

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