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Und wie wehrt man sich kostenneutral?

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  1. Re: Und wie wehrt man sich kostenneutral?

    Autor: ChMu 11.12.13 - 13:40

    Jackie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Angenommen, ich schalte jetzt einen Anwalt ein, hätte ich ja theoretisch
    > die Möglichkeit, später das Geld von der Gegenseite wiederzuerlangen, es
    > wurde aber schon geklärt dass durch deren Sitz in de Schweiz das ganze sehr
    > aufwändig werden dürfte.

    Wozu willst Du einen Anwalt einschalten?
    >
    > Wie also reagiert man, wenn man überzeugt ist, den angegebenen Link auf
    > Redtube nicht aufgerufen zu haben, ohne dass einem durch diese sehr
    > zweifelhafte Herausgabe der persönlichen Daten durch das LG ein finazieller
    > Schaden entsteht?

    Gar nicht? Es geht hier um den Weihnachtswunschzettel eines Anwalts, ohne Einschreiben oder Unterschrift, mit, wie es aussieht, frei Erfundenen Anschuldigungen. Das Ding hat null Relevanz, weder rechtlich, zivilrechtlich, strafrechtlich oder sonst was. Ja man kann nicht mal nachweisen das Du den wisch bekommen hast. Bist Du offensichtlich unschuldig, wegschmeissen.

  2. Re: Und wie wehrt man sich kostenneutral?

    Autor: kurzvor12 11.12.13 - 14:34

    ChMu schrieb:
    > Gar nicht? Es geht hier um den Weihnachtswunschzettel eines Anwalts, ohne
    > Einschreiben oder Unterschrift, mit, wie es aussieht, frei Erfundenen
    > Anschuldigungen. Das Ding hat null Relevanz, weder rechtlich,
    > zivilrechtlich, strafrechtlich oder sonst was. Ja man kann nicht mal
    > nachweisen das Du den wisch bekommen hast. Bist Du offensichtlich
    > unschuldig, wegschmeissen.



    Exakt so. Und nicht anders.

  3. Re: Und wie wehrt man sich kostenneutral?

    Autor: Peh 11.12.13 - 14:41

    kurzvor12 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChMu schrieb:
    > > Gar nicht? Es geht hier um den Weihnachtswunschzettel eines Anwalts,
    > ohne
    > > Einschreiben oder Unterschrift, mit, wie es aussieht, frei Erfundenen
    > > Anschuldigungen. Das Ding hat null Relevanz, weder rechtlich,
    > > zivilrechtlich, strafrechtlich oder sonst was. Ja man kann nicht mal
    > > nachweisen das Du den wisch bekommen hast. Bist Du offensichtlich
    > > unschuldig, wegschmeissen.
    >
    > Exakt so. Und nicht anders.

    Dem kann ich mich nur anschließen. Normaler Postweg -> Nie angekommen. Kann dir keiner was nachweisen.

  4. Re: Und wie wehrt man sich kostenneutral?

    Autor: JTR 11.12.13 - 15:06

    Mich nimmt nur schon Wunder: Haben die den Brief per Einschreiben verschickt (kostet was)? Bei 10K Briefen macht das eine ordentliche Summe. Wenn nicht, hast du den Brief notfalls einfach nie bekommen, denn beweisen können sie das ja nicht.

  5. Re: Und wie wehrt man sich kostenneutral?

    Autor: dastutweh 11.12.13 - 15:37

    Phreeze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LH schrieb:
    > als Einschreiben ist einem scheissegal ob der Brief im Müll landet, da sie
    > ihn zu lesne haben. Den Rest entscheidet, wenns soweit kommt, der Richter
    > gegen U+C

    dann pass mit dem Einschreiben auf: Immer ein Fensterumschlag, nie ein normaler. Sonst kann man behaupten "der Umschlag war leer". Die Adresse muss ja irgendwo draufgestanden haben.
    Habe den Tipp von einem Anwalt bekommen der mit dem leeren Umschlag vor Gericht schon mal gewonnen hatte ... ;-)

  6. Re: Und wie wehrt man sich kostenneutral?

    Autor: user1 12.12.13 - 23:50

    Es folgt keine Rechtsberatung nur persönliche Meinung...
    Also am kosteneffizientesten wehrt man sich indem man immer eine Einspruch zu den Forderungen schickt, auch wenn vom Amtsgericht ein Mahnbescheid kommt (kostet nur 30 EUR für den Antrgsteller und wird vom Gericht nicht auf richtigkeit geprüft).
    Allerdings zieht sich die belästigung mit den Abmahnbriefen und zwischendrinn mit den Briefen von dubiosen Inkassobüros shon seit fast 3 Jahren hin. Alle paar Monate kommt ein Brief. Mal schauen wie lange sie noch warten und endlich per Gericht prozessieren auf Zahlung!? Dann braucht man einen Anwalt. Aber bis jetzt nur Porto und Tintenkosten... Achja man sollte das Schreiben schon etwas können und nur nicht zu viel schreiben!

  7. Re: Und wie wehrt man sich kostenneutral?

    Autor: user1 12.12.13 - 23:53

    >Mich nimmt nur schon Wunder: Haben die den Brief per Einschreiben verschickt >(kostet was)? Bei 10K Briefen macht das eine ordentliche Summe.

    Die ersten Briefe von denen kamen per "Infopost"... Brüll und Lach. Die Mitgeschickte Vollmacht war auch zum brüllen, da mal ich ne bessere am PC...

  8. Re: Und wie wehrt man sich kostenneutral?

    Autor: theonlyone 13.12.13 - 00:10

    user1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es folgt keine Rechtsberatung nur persönliche Meinung...
    > Also am kosteneffizientesten wehrt man sich indem man immer eine Einspruch
    > zu den Forderungen schickt, auch wenn vom Amtsgericht ein Mahnbescheid
    > kommt (kostet nur 30 EUR für den Antrgsteller und wird vom Gericht nicht
    > auf richtigkeit geprüft).
    > Allerdings zieht sich die belästigung mit den Abmahnbriefen und
    > zwischendrinn mit den Briefen von dubiosen Inkassobüros shon seit fast 3
    > Jahren hin. Alle paar Monate kommt ein Brief. Mal schauen wie lange sie
    > noch warten und endlich per Gericht prozessieren auf Zahlung!? Dann braucht
    > man einen Anwalt. Aber bis jetzt nur Porto und Tintenkosten... Achja man
    > sollte das Schreiben schon etwas können und nur nicht zu viel schreiben!

    Das machen sie letztlich so weil es effektiv nichts kostet.

    Die Kosten für solche Briefe kann sich das Anwaltsbüro bezahlen lassen, von der Steuer absetzen und feuert sie sowieso Automatisiert raus.

    Da hören die nicht mit auf.

    Bei nur 1 Abmahner ist das auch noch machbar und nicht sonderlich problematisch (nervig klar, aber das geht).

    Hat man aber mal so richtig Dreck am stecken, z.b. durch ein Top 100 Packet von Musik und direkt 20+ Abmahner die einen Zubomben mit Briefen und jeder einzelne sendet dir Inkasso Büros, dann viel Spaß dabei das immer Fristgerecht zu beantworten.

    Da kannst du gut mal stunden von arbeit reinstecken, weil jeder Brief ja korrekt sein will, mit richtiger Anschrift, richtige Thematik, Fristgerecht und die kommen dann am besten auch noch Zeitversetzt.


    Den Mist kann sich dann kaum jemand noch leisten, einfach weil es so viel Aufwand darstellt und genau das bricht einem dann auch das Genick und die Leute zahlen einfach.



    Wer also nur 1 Abmahner hat der vielleicht ein paar Briefchen schreibt, der hat zwar zu tun, aber das ist alles noch machbar und zumutbar.


    Ein Freund von mir ist Anwalt und vertritt einige solcher "Sonderfälle" die gut mal 100 und mehr Abmahner haben , das selbst zu regeln keine Chance, den da gehen die Briefkosten und Tinte vom Drucker schon richtig in die Kosten, der Zeitaufwand sowieso.

    Da ist der Anwalt gefragt auszuhandeln das die Briefe stoppen, durchaus mit einer sehr geringen zahlung (lass es 10 Euro sein) , das funktioniert auch so gut wie immer (kommt aber auf den Anwalt an).

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