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Radioaktiver Abfall?

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  1. Radioaktiver Abfall?

    Autor: Nikolai 30.11.15 - 16:20

    Herr Gates hat doch schon vor einiger Zeit vorgestellt was er sich als "grüne Energie für die dritte Welt" vorstellt:

    Radioaktiver Abfall deren Abklingwärme zur Stromerzeugung genutzt werden soll.

    Hier ein Bericht darüber:
    > http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/energiegewinnung-bill-gates-will-mit-mini-meilern-die-kernkraft-revolutionieren-a-685289.html

    Ist natürlich toll - die Industriestaaten sparen sich die Endlagerung und man kann es auch noch als gemeinnützig deklarieren. Übler, verlogener und asozialer geht es wirklich nicht mehr!

  2. Re: Radioaktiver Abfall?

    Autor: tux. 30.11.15 - 16:26

    Möchtest du lieber in einem verrottenden Salzbergwerk "endlagern" als die Energie zu nutzen?

  3. Re: Radioaktiver Abfall?

    Autor: Nikolai 30.11.15 - 16:27

    > Möchtest du lieber in einem verrottenden Salzbergwerk "endlagern" als die
    > Energie zu nutzen?

    Besser als es in Afrika zu verbuddeln und das auch noch als Wohltat zu verkaufen. Wir haben den Müll erzeugt - wir müssen auch damit fertig werden!

  4. Re: Radioaktiver Abfall?

    Autor: tux. 30.11.15 - 16:30

    Deswegen werden ja schnelle Brüter erforscht: Nutzen statt wegwerfen.

  5. Re: Radioaktiver Abfall?

    Autor: Nikolai 30.11.15 - 16:33

    > Deswegen werden ja schnelle Brüter erforscht: Nutzen statt wegwerfen.

    Ich bin aber der Meinung das man die Produkte eines schnellen Brüters (atomwaffenfähiges Material!) nicht nutzen soll! Warum also produzieren?

  6. Re: Radioaktiver Abfall?

    Autor: tux. 30.11.15 - 16:51

    Der "Atommüll" ist sowieso da. Du willst den lieber wegwerfen als ihn in kostenlose Energie umzuwandeln?

  7. Re: Radioaktiver Abfall?

    Autor: Auric 30.11.15 - 16:56

    Schnelle Brüter KÖNNEN atomwaffenfähiges Material erbrüten (wenn man sie entsprechend baut) baut man sie nicht dafür, kommt da niemals Waffenfähiges Material raus,

    Antwort 89
    http://100-gute-antworten.de/hga-089/

    ein http://dual-fluid-reaktor.de/ kann kein waffenfähiges Material herstellen, aber sehr wohl waffenfähiges Material zur Energiegewinnung nutzen und nach spätestens 300 Jahren ungefährlich machen.

  8. Re: Radioaktiver Abfall?

    Autor: Nikolai 30.11.15 - 16:57

    > Der "Atommüll" ist sowieso da. Du willst den lieber wegwerfen als ihn in
    > kostenlose Energie umzuwandeln?

    Das Problem ist: Man kann Atommüll nicht einfach so wegwerfen! Man kann ihn noch nicht mal sicher lagern. Weder in speziell dafür von mächtigen Industrienationen ausgesuchten und vorbereiteten Deponien (Salzbergwerk usw) noch _irgendwo in Afrika verbuddelt_!

    Es ist schon extrem riskant wenn das Zeug einfach so zur Energiegewinnung vergraben wird (Erdbeben / Erdrutsche / Grundwasserveränderungen). Aber was ist wenn es _absichtlich_ ausgegraben wird?

  9. Re: Radioaktiver Abfall?

    Autor: theonlyone 30.11.15 - 17:00

    Kernenergie ist ziemlich sauber, gerade in der Bilanz.

    Vorrausgesetzt man nutzt die aktuelle Technik und nichts veraltetes (und wer hier an der Sicherheit spart, der schneidet ganz tief ins Fleisch).

    Die "Endlagerung" ist prinzipiel garkein Thema, nur ist die Logik schon lächerlich, da man erst einmal Kernkraftwerke baut und sich dann erst Jahre später kümmert wo das alles hin soll ; das ist klar das dann nur spar-lösungen ausgekramt werden.

    Schaut man nach China, was die eine unfassbare Luftverschmutzung produzieren, da wäre Kernenergie grundlegend sinnvoller (das kaufen die auch ein, aber nur Stück für Stück und die Industrie blässt eben weiterhin alles in die Luft).



    Bill Gates hat da letztlich "gute Absichten" , immerhin macht man sich Gedanken welche Lösungen man anbieten kann um das Leben zu verbessern.
    Wenn man will kann man natürlich in jede Aussage üble Absichten hinein interpretieren.

    Ist mir am Ende lieber als die Reichen die sich einen Scheißdreck für die anderen interessieren.

  10. Re: Radioaktiver Abfall?

    Autor: Nikolai 30.11.15 - 17:01

    > sehr wohl waffenfähiges Material zur Energiegewinnung nutzen und nach
    > spätestens 300 Jahren ungefährlich machen.

    300 Jahre? LOL!


    236Pu zerfällt über die Thorium-Reihe. Es kommt mit einer Halbwertszeit von 2,858 Jahren[37] durch α-Zerfall auf die Zwischenstufe 232U, die mit einer Halbwertszeit von 68,9 Jahren zu 228Th zerfällt, das auf dem Hauptstrang der Reihe liegt. Dieses Isotop wird in Kernreaktoren, die mit Uran betrieben werden, nur in winzigen Mengen erbrütet.

    237Pu wandelt sich mit einer Halbwertszeit von 45,2 Tagen[37] zu 99,9958 % durch Elektroneneinfang in das Neptunium-Isotop 237Np um, das der offizielle Startpunkt der Neptunium-Reihe ist. Die restlichen 0,0042 % zerfallen durch α-Zerfall zu Uran 233U, das ebenfalls über die Neptunium-Reihe zerfällt.

    238Pu ist ein α-Strahler mit einer Halbwertszeit von 87,7 Jahren.[37] Es zerfällt zunächst in 234U und weiter über die Zerfallskette der Uran-Radium-Reihe.

    239Pu ist das am häufigsten produzierte Plutoniumisotop. Es hat eine Halbwertszeit von 24.110 Jahren[37] und zerfällt überwiegend unter Abgabe von α-Strahlung in 235U. Der weitere Zerfall folgt der Uran-Actinium-Reihe, für natürliche Radioaktivität, die bei 235U beginnt. Zu einem Anteil von 3 · 10−10 % tritt Spontanspaltung auf.

    240Pu zerfällt mit einer Halbwertszeit von 6564 Jahren[37] durch α-Strahlung in 236U. Dieses Uran-Isotop zerfällt mit einer Halbwertszeit von 23,4 Mio. Jahren zum natürlichen 232Th. Der weitere Zerfall folgt der Thorium-Reihe.

    241Pu wird oft als Beginn der Neptunium-Reihe bezeichnet, da es (bei Verlängerung der Reihe) vor dem Neptunium steht. Es zerfällt mit einer Halbwertszeit von 14,35 Jahren[37] und einer Wahrscheinlichkeit von 99,9975 % mit einem β-Zerfall zu 241Am, sowie mit 0,0025 % Wahrscheinlichkeit unter α-Zerfall zu 237U. 241Am zerfällt unter α-Zerfall und 237U durch β-Zerfall zum gleichen langlebigen Neptuniumisotop 237Np.

    242Pu zerfällt über die gleiche Zerfallskette wie 238Pu. Während jedoch 238Pu als Seitenarm beim 234U auf die Zerfallskette kommt, steht 242Pu noch vor dem 238U. Plutonium 242Pu zerfällt durch α-Zerfall in 238U, den Beginn der natürlichen Uran-Radium-Reihe. Mit einer Halbwertszeit von 375.000 Jahren[37] ist es nach 244Pu das langlebigste Isotop.

    243Pu ist mit einer Halbwertszeit von 4,956 h[37] kurzlebig. Es geht zunächst durch β-Strahlung in Americium 243Am über, das in 239Np übergeht und weiter zu 239Pu zerfällt. Damit steht es in Verlängerung der Uran-Actinium-Reihe.

    244Pu ist wegen seiner langen Halbwertszeit von 80 Mio. Jahren[37] das einzige natürlich vorkommende Plutonium-Isotop.[13] Es ist der Ausgangspunkt der Thorium-Reihe, die darum manchmal auch Plutonium-Thorium-Reihe genannt wird. 244Pu zerfällt durch α-Zerfall zu 240U, dieses durch zwei β-Zerfälle über 240Np zu 240Pu, dieses dann wieder durch zwei weitere α-Zerfälle über 236U zum 232Th. Danach folgt der Zerfall der Thorium-Reihe.


    PS: das ist nur der Zerfall von Plutonium... die dabei entstehenden Elemente sind aber auch fast alle radioaktiv - mit ebenso hohen Halbwertzeiten!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.11.15 17:06 durch Nikolai.

  11. Re: Radioaktiver Abfall?

    Autor: Nikolai 30.11.15 - 17:03

    > Kernenergie ist ziemlich sauber, gerade in der Bilanz.

    Wenn man alles was einem nicht passt aus der Berechnung herausnimmt...



    > Die "Endlagerung" ist prinzipiel garkein Thema,

    Echt? Die irren sich alle?

    > Ist mir am Ende lieber als die Reichen die sich einen Scheißdreck für die
    > anderen interessieren.

    Bill Gates interessiert sich AUSSCHLIESSLICH für sich selbst! Oder er hat eine sehr seltsame Auffassung von "Hilfe". Monsanto ist dir ein Begriff?

  12. Re: Radioaktiver Abfall?

    Autor: theonlyone 30.11.15 - 17:11

    Nikolai schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > sehr wohl waffenfähiges Material zur Energiegewinnung nutzen und nach
    > > spätestens 300 Jahren ungefährlich machen.
    >
    > 300 Jahre? LOL!
    >
    > 236Pu zerfällt über die Thorium-Reihe. Es kommt mit einer Halbwertszeit
    > von 2,858 Jahren[37] durch α-Zerfall auf die Zwischenstufe 232U, die
    > mit einer Halbwertszeit von 68,9 Jahren zu 228Th zerfällt, das auf dem
    > Hauptstrang der Reihe liegt. Dieses Isotop wird in Kernreaktoren, die mit
    > Uran betrieben werden, nur in winzigen Mengen erbrütet.
    >
    > 237Pu wandelt sich mit einer Halbwertszeit von 45,2 Tagen[37] zu
    > 99,9958 % durch Elektroneneinfang in das Neptunium-Isotop 237Np um, das der
    > offizielle Startpunkt der Neptunium-Reihe ist. Die restlichen 0,0042 %
    > zerfallen durch α-Zerfall zu Uran 233U, das ebenfalls über die
    > Neptunium-Reihe zerfällt.
    >
    > 238Pu ist ein α-Strahler mit einer Halbwertszeit von 87,7
    > Jahren.[37] Es zerfällt zunächst in 234U und weiter über die Zerfallskette
    > der Uran-Radium-Reihe.
    >
    > 239Pu ist das am häufigsten produzierte Plutoniumisotop. Es hat eine
    > Halbwertszeit von 24.110 Jahren[37] und zerfällt überwiegend unter Abgabe
    > von α-Strahlung in 235U. Der weitere Zerfall folgt der
    > Uran-Actinium-Reihe, für natürliche Radioaktivität, die bei 235U beginnt.
    > Zu einem Anteil von 3 · 10−10 % tritt Spontanspaltung auf.
    >
    > 240Pu zerfällt mit einer Halbwertszeit von 6564 Jahren[37] durch
    > α-Strahlung in 236U. Dieses Uran-Isotop zerfällt mit einer
    > Halbwertszeit von 23,4 Mio. Jahren zum natürlichen 232Th. Der weitere
    > Zerfall folgt der Thorium-Reihe.
    >
    > 241Pu wird oft als Beginn der Neptunium-Reihe bezeichnet, da es (bei
    > Verlängerung der Reihe) vor dem Neptunium steht. Es zerfällt mit einer
    > Halbwertszeit von 14,35 Jahren[37] und einer Wahrscheinlichkeit von 99,9975
    > % mit einem β-Zerfall zu 241Am, sowie mit 0,0025 % Wahrscheinlichkeit
    > unter α-Zerfall zu 237U. 241Am zerfällt unter α-Zerfall und 237U
    > durch β-Zerfall zum gleichen langlebigen Neptuniumisotop 237Np.
    >
    > 242Pu zerfällt über die gleiche Zerfallskette wie 238Pu. Während jedoch
    > 238Pu als Seitenarm beim 234U auf die Zerfallskette kommt, steht 242Pu noch
    > vor dem 238U. Plutonium 242Pu zerfällt durch α-Zerfall in 238U, den
    > Beginn der natürlichen Uran-Radium-Reihe. Mit einer Halbwertszeit von
    > 375.000 Jahren[37] ist es nach 244Pu das langlebigste Isotop.
    >
    > 243Pu ist mit einer Halbwertszeit von 4,956 h[37] kurzlebig. Es geht
    > zunächst durch β-Strahlung in Americium 243Am über, das in 239Np
    > übergeht und weiter zu 239Pu zerfällt. Damit steht es in Verlängerung der
    > Uran-Actinium-Reihe.
    >
    > 244Pu ist wegen seiner langen Halbwertszeit von 80 Mio. Jahren[37] das
    > einzige natürlich vorkommende Plutonium-Isotop.[13] Es ist der
    > Ausgangspunkt der Thorium-Reihe, die darum manchmal auch
    > Plutonium-Thorium-Reihe genannt wird. 244Pu zerfällt durch α-Zerfall
    > zu 240U, dieses durch zwei β-Zerfälle über 240Np zu 240Pu, dieses dann
    > wieder durch zwei weitere α-Zerfälle über 236U zum 232Th. Danach folgt
    > der Zerfall der Thorium-Reihe.

    Letztlich darf man dabei nicht vergessen das es in der Natur auch so schon sehr viel stark radioaktives Material gibt.

    Auch gibt es durchaus Potenzial den Zerfall zu beschleunigen:

    Was mir da noch im Kopf war ist das hier:
    http://de.rbth.com/2015/07/20/beseitigung-von-atommull-russische-forscher-kurz-vor-durchbruch_300957

    Und am Ende kann man vielleicht seinen ganzen Atommüll einfach in einen großen Laser werfen und das Problem hat sich erledigt.


    Verbrennung von Kohle oder sonstigem erzeugt ebenso Schadstoffe, die landen in der Luft. Wer sauber seinen Abfall abschirmt und einsammelt / kann den auch entsorgen, dann ist das alles kein Thema.


    Wenn man nicht so grundlegend und meist verständnislos Kernkraft ablehnen würde, gäbe es da wohl auch schon eine viel bessere Entwicklung.
    Kernkraft komplett zu verteufeln bringt auf jeden Fall garnichts, da man am Ende den Strom nur wieder importieren muss, den man selbst nicht erzeugen will.

  13. Re: Radioaktiver Abfall?

    Autor: Nikolai 30.11.15 - 17:17

    > Letztlich darf man dabei nicht vergessen das es in der Natur auch so schon
    > sehr viel stark radioaktives Material gibt.

    Eigentlich nicht - mir ist keine Lagerstätte bekannt die das liefern würde (bis auf "https://de.wikipedia.org/wiki/Naturreaktor_Oklo" natürlich - aber das ist Geschichte)

    > Was mir da noch im Kopf war ist das hier:
    > de.rbth.com

    Noch ist das nur Theorie.

    > Und am Ende kann man vielleicht seinen ganzen Atommüll einfach in einen
    > großen Laser werfen und das Problem hat sich erledigt.

    Vielleicht - oder auch nicht.

    > Verbrennung von Kohle oder sonstigem erzeugt ebenso Schadstoffe, die landen
    > in der Luft. Wer sauber seinen Abfall abschirmt und einsammelt / kann den
    > auch entsorgen, dann ist das alles kein Thema.

    Kohle ist ja auch kein guter Ersatz.

    > Wenn man nicht so grundlegend und meist verständnislos Kernkraft ablehnen
    > würde, gäbe es da wohl auch schon eine viel bessere Entwicklung.

    Es gibt genügend Leute die sich da ergebnissoffen mit beschäftigen.

    > Kernkraft komplett zu verteufeln bringt auf jeden Fall garnichts, da man am
    > Ende den Strom nur wieder importieren muss, den man selbst nicht erzeugen
    > will.

    Es gibt da noch so was ganz neues: "regenerative Energien". Schon mal von gehört?

  14. Re: Radioaktiver Abfall?

    Autor: TheUnichi 30.11.15 - 17:29

    Nikolai schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ist mir am Ende lieber als die Reichen die sich einen Scheißdreck für
    > die
    > > anderen interessieren.
    >
    > Bill Gates interessiert sich AUSSCHLIESSLICH für sich selbst! Oder er hat
    > eine sehr seltsame Auffassung von "Hilfe". Monsanto ist dir ein Begriff?

    Ist dir die Bill & Melinda Gates Foundation und ihre Taten rund um den Globus ein Begriff?

    Wenn nicht, erkundige dich mal und hör auf hier so einen Brei zu verbreiten.

    Der Mann hat eine Menge für diese Welt getan.

  15. Re: Radioaktiver Abfall?

    Autor: Nikolai 30.11.15 - 17:38

    > > eine sehr seltsame Auffassung von "Hilfe". Monsanto ist dir ein Begriff?
    >
    > Ist dir die Bill & Melinda Gates Foundation und ihre Taten rund um den
    > Globus ein Begriff?

    Ja, deshalb habe ich Monsanto erwähnt!

    > Wenn nicht, erkundige dich mal und hör auf hier so einen Brei zu
    > verbreiten.

    Genau das würde ich Dir nun raten!

    > Der Mann hat eine Menge für diese Welt getan.

    Und auch viel dagegen.

  16. Re: Radioaktiver Abfall?

    Autor: Auric 30.11.15 - 19:27

    Tja der Beissreflex funktioniert ;-)

    Nur was kopierst du hier Halbwertszeiten von Plutonium rein???

    So ein DFR ist dazu da das Plutonium (auch das aus alten Kernwaffen) durch Kernspaltung in Energie und "andere" Elemente umzuwandeln, und was interessiert die Halbwertszeit von Uran oder Plutonium... wenn da keines mehr ist?

    Kopieren kann ich auch

    "Denkbar ist auch noch eine zusätzliche Abtrennung der bei der Kernspaltung entstehenden Edelmetalle Ruthenium, Rhodium und Palladium bei der Wiederaufarbeitung. Da aber das so gewonnene Palladium neben 4 stabilen auch ein radioaktives, langlebiges Isotop (107Pd) mit einer Halbwertszeit (HWZ) von 6,5 Millionen Jahren enthält, dürfte dieses Palladium nicht außerhalb von Sicherheitsbereichen verwendet werden. Bei Rhodium und Ruthenium sind die Sachverhalte günstiger, da von diesen Edelmetallen in den Spaltprodukten nur radioaktive Isotope mit Halbwertszeiten von höchstens einem Jahr vorhanden sind, sodass eine Verwendung außerhalb des Sicherheitsbereichs nach ein bis zwei Jahrzehnten möglich wäre (Abfall der Radioaktivität auf ein Millionstel). Bis heute wird die Abtrennung von Ruthenium, Rhodium und Palladium aus den Spaltprodukten nicht praktiziert."

    und da beschreiben sie die dämliche Aufarbeitung von dem Brennelementen der Steinzeit-Kerntechnik..

  17. Re: Radioaktiver Abfall?

    Autor: oxmyx 30.11.15 - 21:07

    Nikolai schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > 300 Jahre? LOL!
    >
    > 236Pu zerfällt über die Thorium-Reihe. [...]

    Da dieser Beitrag nicht von dir verfasst wurde, wäre eine Quellenangabe sinnvoll gewesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Plutonium (Abschnitt "Isotope")

  18. Re: Radioaktiver Abfall?

    Autor: zZz 01.12.15 - 09:56

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die "Endlagerung" ist prinzipiel garkein Thema

    Egal welches in Betracht gezogenes Endlager man ansieht. Wieso sollte man etwas trauen, das auf tausende Jahre sicher ist, nach 20-30 Jahren aber schon anfängt zu lecken? Eine dermaßen große Selbstüberschätzung beim Menschen erlebt man selten.

  19. Re: Radioaktiver Abfall?

    Autor: Dwalinn 01.12.15 - 11:12

    Das Problem ist das die auch mehr oder weniger Wartung benötigt und nicht so viel Energie auf kleinen Raum produziert... auch ist es ein Problem den Strom zu "Transportieren" wenn man Beispielsweise in der Sahara baut wo es sich am ehesten lohnen würde (zumindest wenn es um Sonnenenergie geht)

  20. Re: Radioaktiver Abfall?

    Autor: Nikolai 01.12.15 - 14:45

    > Das Problem ist das die auch mehr oder weniger Wartung benötigt und nicht
    > so viel Energie auf kleinen Raum produziert... auch ist es ein Problem den
    > Strom zu "Transportieren" wenn man Beispielsweise in der Sahara baut wo es
    > sich am ehesten lohnen würde (zumindest wenn es um Sonnenenergie geht)

    Jetzt wird es ein wenig lächerlich! Als ob ein Kernkraftwerk keine Wartung benötigen würde. Das Verlegen von Kabeln stellt lange kein so großes Problem dar als die Entsorgung hochradioaktiver Abfälle.

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