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Dörfer abreißen

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  1. Dörfer abreißen

    Autor: blaub4r 24.04.20 - 16:38

    Wieso dürfen die sowas ? Warum zählt hier Natur und der Mensch überhaupt nicht. Was da alles an Erinnerungen und Wohnraum zerstört wurde.


    Warum dürfen die einfach kommen und dein zu Hause zerstören.

    Ich würde alles machen damit ich sie hindern kann oder es so teuer wird das es sich nicht lohnt.

    Wer hat da wieder mit wem geschlafen.

  2. Re: Dörfer abreißen

    Autor: Stasa 24.04.20 - 17:20

    Weil sie für das Grundstück dem Eigentümer eeinen nicht unwesentlichen Geldbetrag bezahlt haben....



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.04.20 17:21 durch Stasa.

  3. Re: Dörfer abreißen

    Autor: Zinthos 24.04.20 - 17:23

    Das nennt die CDU Kommunismus.

    ... ach nee, nur wenn in Berlin millionenschwere Gesellschaften ihre Spekulationsimmobilien zum Vorteil der Bevölkerung abgeben müssen.

    Wenn die Regierung für RWE ganze Dörfer enteignet, dann sichert das Lobbygeld... ähhhh ich meine Arbeitsplätze und zukunftsträchtige Jobs.

  4. Re: Dörfer abreißen

    Autor: M.P. 24.04.20 - 18:41

    Wemm man die freie Wahl zwischen "ich nehme das Geld" und "nein Danke" hätte, wäre das ein Argument...

    Was würdest Du sagen, wenn jemand mit einem Koffer Geld, entsprechend dem Gegenwert Deiner Wohnung um die Ecke kommt und sagt "in 18 Monaten müssen Sie hier 'raus sein"

  5. Re: Dörfer abreißen

    Autor: Stasa 24.04.20 - 19:35

    Es war halt nicht nur der Gegenwert. einfach mal nach Manheim Neu uns Manheim googeln und vergleichen.... Das war garantiert nicht der Gegenwert., außer da lag in den verwanzten Häusern noch eine Goldader drunter...

  6. Re: Dörfer abreißen

    Autor: RienSte 24.04.20 - 22:00

    Kommt auf die Größe des Geldkoffers samt Inhalt an.

  7. Re: Dörfer abreißen

    Autor: Dieselmeister 24.04.20 - 22:08

    Deswegen kann man in einem Rechtsstaat auch dagegen klagen. Und dann gibt es Richter, die das entscheiden.

  8. Re: Dörfer abreißen

    Autor: blaub4r 25.04.20 - 03:18

    Stasa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil sie für das Grundstück dem Eigentümer eeinen nicht unwesentlichen
    > Geldbetrag bezahlt haben....


    Aber viele wollten nicht und mussten. Was nützt einen das Geld dann. Man verliert sein Familien Grundstück welches man seit Jahrzehnten oder mehr besitzt.

    Kann Geld sowas bezahlen ?

  9. Re: Dörfer abreißen

    Autor: NaruHina 25.04.20 - 07:51

    Bei einer zeangsumsiedlung bekommt man ein neues Grundstück und ein neues haus

  10. Re: Dörfer abreißen

    Autor: MrAndersenson 25.04.20 - 09:31

    Wir haben ja mittlerweile, äh, schon 2020 - Quantencomputer und immer noch kein Mondhotel:

    SPD-Kandidat verteidigt Gesetz aus der Nazi-Ära

    http://www.klimaretter.info/politik/nachricht/14405-spd-kandidat-verteidigt-gesetz-aus-der-nazi-aera

    "Über einen Wahlkampfauftritt des brandenburgischen SPD-Bundestagskandidaten Ulrich Freese empören sich Tagebaubetroffene in der Lausitz. Eine Änderung des deutschen Bergrechts mit seinen Enteignungsregelungen sei unnötig, erklärte Freese in dieser Woche in Drebkau bei Cottbus gegenüber Vertretern der Bürgerinitiative "Vermutete Bergschäden". Enteignungen für Tagebauerweiterungen dienten der Allgemeinheit und sicherten auch Arbeitsplätze, so der SPD-Politiker nach Angaben des Netzwerks Tagebaurand. Freese ist auch Vizechef der Industriegewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), die der Energiewende kritisch gegenübersteht, und sitzt in mehreren Aufsichtsräten des ostdeutschen Energiemonopolisten Vattenfall."

  11. Re: Dörfer abreißen

    Autor: Oktavian 25.04.20 - 11:00

    > Das nennt die CDU Kommunismus.

    Dir ist aber schon bewusst, dass der Tagebau und der Bergbau in NRW über Jahrzehnte hinweg von der SPD protegiert wurden? Die CDU ist da erst relativ kurz regierend. Mehrere Genehmigungsverfahren (u.a. die berühmte Abholzung des Hambacher Forstes) wurden unter Rot-Grün mit einer Grünen Umweltministerin genehmigt.

    Kohle war immer so ein Lieblingsding der SPD, da man hier starke Wählergruppen vermutete. Es war halt eine der letzten Domänen der Schwerindustrie, bei der die Arbeiter fast ausnahmslos SPD gewählt haben.

    Der CDU war das Thema eher egal.

  12. Re: Dörfer abreißen

    Autor: Oktavian 25.04.20 - 12:15

    > Kann Geld sowas bezahlen ?

    Ja, kann es. So ist das halt in einer Gemeinschaft, manchmal müssen die persönlichen Interessen hinter denen der Gemeinschaft zurückstehen. Man bekommt der Wert des Grundstückes samt Haus ersetzt, häufig noch eine ordentliche Portion oben drauf.

    Ansonsten kann man jedes weiträumigere Projekt in Deutschland vergessen, weil irgendjemand sich immer weigert, ein Grundstück zu verkaufen. Häufig gar nicht, weil er wirklich dran hängt, sondern weil man als letzter, wenn alle anderen schon verkauft haben, den Preis in quasi beliebige Höhen treiben kann.

    Alternativ hat man das, was man in China "Nagel-Häuser" nennt.
    https://www.google.com/search?q=nagelh%C3%A4user+china

    Man lässt das einzelne Haus hat stehen, baggert drum rum alles weg, und der Besitzer hat einen spannenden Weg zur Arbeit.

  13. Re: Dörfer abreißen

    Autor: Bluejanis 25.04.20 - 15:20

    Die anscheinend fürs Abreißen entscheiden?
    Ich frage mich halt auf welcher Grundlage. Eigentum zählt hier ja sonst recht viel. Solche Entscheidungen haben die Macht das Vertrauen in den Staat zu erschüttern.

    Geht es hier wirklich um notwendige Ressourcen für die Exergieproduktion in DE?
    Oder um Konzerne, die gerne mehr Strom produzieren möchten, um Geld zu verdienen?

    Es wirkt schon so, als ob der große Konzern mehr Macht hat als viele Bürger zusammen.

  14. Re: Dörfer abreißen

    Autor: M.P. 27.04.20 - 09:01

    Den bestimmst aber nicht Du, sondern ein "unabhängiger Gutachter". Wenn man mit dem Betrag nicht einverstanden ist, muss man Gerichte bemühen.

    Und wenn man dann das Geld hat, muss man es schnell wieder in Wohneigentum eintauschen: Immobilienpreise kennen derzeit nur eine Richtung ...

  15. Re: Dörfer abreißen

    Autor: M.P. 27.04.20 - 09:08

    Schon lange nicht mehr ...

    Die letzten Ersatzdörfer mit vom Bergbauunternehmen gebauten Ersatzhäusern sind wohl vor ca 40 Jahren gegründet worden.

    Aktuell gibt es Geld nach einem genau spezifizierten Schlüssel, und die Enteigneten bleiben auf einem Restbetrag sitzen, in der Regel dem geschuldet, dass man heute gar nicht mehr so einfach bauen DARF, wie damals ...

    https://www.stadt-kerpen.de/media/custom/166_5824_1.PDF?1197541258

  16. Re: Dörfer abreißen

    Autor: M.P. 27.04.20 - 09:08

    > häufig noch eine ordentliche Portion oben drauf.

    NEIN

    https://www.stadt-kerpen.de/media/custom/166_5824_1.PDF?1197541258

    Will man ein Haus mit gleicher Wohnfläche nach heute vorgeschriebenen(!) Standards bauen, bleibt man auf 10 .... 40000 ¤ Kosten sitzen ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.04.20 09:10 durch M.P..

  17. Re: Dörfer abreißen

    Autor: Rocketeer 27.04.20 - 13:27

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > häufig noch eine ordentliche Portion oben drauf.
    >
    > NEIN
    >
    > www.stadt-kerpen.de
    >
    > Will man ein Haus mit gleicher Wohnfläche nach heute vorgeschriebenen(!)
    > Standards bauen, bleibt man auf 10 .... 40000 ¤ Kosten sitzen ...

    Das nenne ich durchaus ein Schnäppchen, da lohnt es sich wenigstens.
    Ich bin mir bewusst, dass der Beitrag anders gemeint ist, aber leider ist das auch kurzsichtig.

    Jetzt mal ehrlich: Ich "verkaufe" ein gebrauchtes Haus. Im Idealfall ist es schon ewig nicht renoviert worden, weil ja alles noch in Schuss ist. Das DSL mit 16 MBit hat immer gereicht und die paar Stufen schafft man auch noch einige Jahre.

    Nun ziehe ich aber um. Und dann nehme ich ein neues Haus mit deutlich höheren Standards, geringeren, laufenden Kosten und Anpassbarkeit an meine Vorstellungen und beschwere mich über vielleicht 5% Aufschlag, den ich selbst berappen muss?

    Ich habe es jetzt mal nicht durchgerechnet, aber ich bin auch so sehr sicher, dass alleine die Energieeffizienz eines 40 Jahre alten Hauses nicht mit der eines Neubaus mithalten kann. Und Energie ist teuer und wird immer teurer.

    Ergo: Entweder rechnet man gebraucht gegen gebraucht und da hat man unterm Schnitt wahrscheinlich einen finanziellen (wenn auch nicht riesigen) Gewinn oder man baut für einen geringen Aufpreis neu.

    Sentimentale Werte sind sicher nicht zu unterschätzen, sollten aber auch nicht überschätzt werden. Ich kenne mehr als eine Familie, die (auch ohne RWE) nach Jahrzehnten ihr geliebtes Familienhaus verkaufen mussten, da die laufenden Kosten einfach immer größer wurden.
    Bei den Großeltern meiner Ex war ich sogar dabei, als die mal einen Gutachter mit Wärmebildkamera haben kommen lassen. Er sagte zwar scherzhaft "Daher kommt also die Erderwärmung", aber ganz falsch war es nicht. Und die Kosten um es wenigstens auf erträgliches Niveau zu hieven waren nicht unerheblich.

    Natürlich ist es noch einmal etwas anderes, wenn das Haus vielleicht gerade mal 5 Jahre alt ist und man viel Arbeit rein gesteckt hat (vielleicht sogar beim Bau geholfen), aber das sind einzelne Schicksale.

    Generell muss ich der Aussage zustimmen, dass es immer jemanden geben wird, der blockiert und das würde tatsächlich alles aufhalten, wenn man da nicht mit Druck dran geht. Es ist eine Frage der Dosierung.

  18. Die Gefahr dabei ist eben ...

    Autor: M.P. 27.04.20 - 14:36

    ... dass man die 40000 ¤ nicht aufbringen kann.

    bei 55 ... 60 jährigen könnte ein Immobilienkredit zur Beschaffung einer Neu-Immobilie schwierig zu erhalten sein. Der Kauf einer Gebraucht-Immobilie ist durchaus derzeit schwierig.
    Insbesondere sind die ausgehandelten Entschädigungen immer nur Schnappschüsse auf die aktuellen Marktpreise.
    Vor Corona konnte man in einigen Regionen alle 6 Monate 10 Prozent auf die Gebraucht-Immobilienpreise draufschlagen ...

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