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"Sie wollen ihre Geschäftsbeziehungen mit der fossilen Industrie nicht kappen."

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  1. "Sie wollen ihre Geschäftsbeziehungen mit der fossilen Industrie nicht kappen."

    Autor: Kleiber 24.04.20 - 15:21

    Das sollten sie auch nicht. Derzeit funktioniert unsere Zivilisation einfach noch nicht ohne Verbrennung. Anstatt lachhafte Forderungen zu stellen, sollte dieser Künstler lieber mal mit gutem Beispiel vorangehen und auf alles das auf Verbrennung basiert verzichten. Viel Spaß in der Steinzeit!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.04.20 15:22 durch Kleiber.

  2. Re: "Sie wollen ihre Geschäftsbeziehungen mit der fossilen Industrie nicht kappen."

    Autor: EWCH 24.04.20 - 15:30

    > und auf alles das auf Verbrennung basiert verzichten. Viel Spaß in der
    > Steinzeit!

    laut Wikipedia hat der Mensch seit mind. 1,7 Millionen Jahren Feuer genutzt, die Steinzeit hingegen endete erst mit der Bronzezeit vor gut 4000 Jahren.

  3. Re: "Sie wollen ihre Geschäftsbeziehungen mit der fossilen Industrie nicht kappen."

    Autor: NeoChronos 24.04.20 - 15:47

    naja erstens ändern die Zeitangaben sich ständig oder je nachdem welche Quelle man befragt
    und zweitens hat der OT es dann doch genau getroffen, wenn die Steinzeit vor etwa 2,6 Mio jahren begann und seit 1,7 Mio jahren das Feuer genutzt wird -> Willkommen in der Steinzeit

  4. Re: "Sie wollen ihre Geschäftsbeziehungen mit der fossilen Industrie nicht kappen."

    Autor: Zinthos 24.04.20 - 16:23

    Kleiber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das sollten sie auch nicht. Derzeit funktioniert unsere Zivilisation
    > einfach noch nicht ohne Verbrennung. Anstatt lachhafte Forderungen zu
    > stellen, sollte dieser Künstler lieber mal mit gutem Beispiel vorangehen
    > und auf alles das auf Verbrennung basiert verzichten. Viel Spaß in der
    > Steinzeit!

    Das ergibt überhaupt keinen Sinn.

    Der Künstler zerstört keine riesigen jahrhunderte alten Ökosysteme, holzt Regenwälder ab oder verbrennt Schweröl. Er stößt auch keine Millionen Tonnen Treibhausgase in die Atmosphäre.
    Das tun Unternehmen und auf dieses Verhalten müssen die Menschen aufmerksam gemacht werden.

    Vorbildliches Verhalten vom Künstler wäre nett - Ist am Ende aber nichts weiter als eine Geste.
    Ein Umdenken bei den den Konzernen.... hier reden wir von massiven und messbaren Effekten.

    Btw. mit deiner "das-geht-nicht-Einstellung" gäbe es bis heute keine Motoren und Wissenschaftler würden bei dir immer noch auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden.

  5. Re: "Sie wollen ihre Geschäftsbeziehungen mit der fossilen Industrie nicht kappen."

    Autor: Bonarewitz 24.04.20 - 19:13

    Kleiber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Anstatt lachhafte Forderungen zu
    > stellen, sollte dieser Künstler lieber mal mit gutem Beispiel vorangehen
    > und auf alles das auf Verbrennung basiert verzichten.
    Ein argumentum ad hominem
    - hilft niemandem
    - ändert nichts an der Richtigkeit der Aussage des Künstlers

  6. Re: "Sie wollen ihre Geschäftsbeziehungen mit der fossilen Industrie nicht kappen."

    Autor: Kleiber 24.04.20 - 19:42

    Bonarewitz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - hilft niemandem
    > - ändert nichts an der Richtigkeit der Aussage des Künstlers

    Sagen kann er viel. Doch daraus Konsequenzen ziehen und danach handeln machen ganz wenige. Und nur labern löst das Problem nicht. Mit guten Beispiel voran gehen hilft also vor allem ihm Selbst da man ihn dann besser ernst nehmen kann.

  7. Re: "Sie wollen ihre Geschäftsbeziehungen mit der fossilen Industrie nicht kappen."

    Autor: Neuro-Chef 24.04.20 - 21:05

    Zinthos schrieb:
    > Der Künstler zerstört keine riesigen jahrhunderte alten Ökosysteme, holzt
    > Regenwälder ab oder verbrennt Schweröl. Er stößt auch keine Millionen
    > Tonnen Treibhausgase in die Atmosphäre.
    > Das tun Unternehmen und auf dieses Verhalten müssen die Menschen aufmerksam
    > gemacht werden.
    Naja, diese Unternehmen tun das letztlich für uns alle, wenn auch um ein paar Ecken herum.

    > Ein Umdenken bei den den Konzernen.... hier reden wir von massiven und
    > messbaren Effekten.
    Das geht daher nur über Regulierung und finanzielle Anreize. Alles andere ist entweder Greenwashing oder ein kostspieliges Hobby, dass sich nur große Quasi-Monopolisten leisten.
    Ich Privathaushalt beziehe ja auch Ökostrom und Windgas, das alleine reicht aber nicht, entscheidend ist die Masse aus Industrie und restlicher Wirtschaft, große wie auch kleine Firmen.

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

    » Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. « – Vollkommen Irrer ಠ_ಠ

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  8. Re: "Sie wollen ihre Geschäftsbeziehungen mit der fossilen Industrie nicht kappen."

    Autor: Dieselmeister 24.04.20 - 22:04

    Nein der Künstler nutzt nur die Errungenschaften und genießt den Wohlstand, der Ursächlich eben auf unseren Fortschritt und eben auch auf der Ausbeutung von Rohstoffen beruht. Dabei fliegt er noch fröhlich durch die Welt. Erhabt aber den moralischen Zeigefinger. Sorry. Aber ich nehme solche Leute nicht ernst.

    Btw das tust du auch. Aber es gibt Alternativen. Es gibt Ökodörfer. Dort kann der Künstler und jeder wie er will der Natur frönen und eben sein Essen selbst anbauen und sein Strom selbst herstellen. Aber nicht aus Solarzellen aus China. Denn die sind jetzt blöderweise wieder mit Hilfe von Kohle hergestellt wurden.

    Aber wie gesagt, der Herr Künstler jettet auch gern viel durch die Welt. Also ist er ein Heuchler, wie jeder andere auch.

    Leider hat Autodesk dem Typen nicht einfach den Mitzelfingersalut gezeigt. Dann das ist mMn die einzige Antwort auf doppelte Maßstäbe.

  9. Re: "Sie wollen ihre Geschäftsbeziehungen mit der fossilen Industrie nicht kappen."

    Autor: tomatentee 24.04.20 - 22:49

    Kleiber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bonarewitz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > - hilft niemandem
    > > - ändert nichts an der Richtigkeit der Aussage des Künstlers
    >
    > Sagen kann er viel. Doch daraus Konsequenzen ziehen und danach handeln
    > machen ganz wenige. Und nur labern löst das Problem nicht. Mit guten
    > Beispiel voran gehen hilft also vor allem ihm Selbst da man ihn dann besser
    > ernst nehmen kann.
    >
    Selbst wenn alle Privatpersonen der Industrieländer wäre der Effekt unter 10% des weltweiten Ausstoßes.
    Du musst an die Unternehmen und die Konzerne. Die erzeugen 80% der Belastung...

  10. Re: "Sie wollen ihre Geschäftsbeziehungen mit der fossilen Industrie nicht kappen."

    Autor: Eheran 24.04.20 - 23:40

    Du meinst die Industrie lebt zu 90% nur der Industrie wegen?
    Die Industrie lebt letztlich für und durch Privatpersonen. Um die unendlich vielen Güter zu produzieren und nutzbar zu halten. Kauft sich keiner mehr Produkt X, dann wird X nicht mehr produziert, Hersteller Y von X geht pleite, Zulieferer Z von Y bekommt Probleme, Zulieferer A des Zulieferers Z dann auch usw. usf. am Ende der Kette steht immer der Endverbraucher.

    Siehe auch den Einbruch durch Corona (bzw. Aufschwung mit einigen wenigen Produkten).

  11. Re: "Sie wollen ihre Geschäftsbeziehungen mit der fossilen Industrie nicht kappen."

    Autor: NaruHina 25.04.20 - 07:58

    Das runternehmen der Werbung ist doch nett
    Die hat tatsächlich nichtmehr zum äußeren Image den sich Autodesk geben will gepasst,
    Ansonsten
    Auf die anderen Forderungen würde ich als Betrieb auch nicht eingeh.

  12. Re: "Sie wollen ihre Geschäftsbeziehungen mit der fossilen Industrie nicht kappen."

    Autor: Bluejanis 25.04.20 - 14:17

    Aber das System ist doch etwas komplexer als nur Ketten. Es gibt alternative Verbindungen in dem System.

    Manche Alternativen sind für das Klima deutlich besser. Entschieden wird aber nur nach Kosten. Wenn wir mit Methode xy Exergie etwas teurer gewinnen können, aber dafür klimaneutral - was ist das "wert"? Weil letztendlich hast du völlig Recht. Der Endverbraucher zahlt die Mehrkosten.


    Und wenn wir als Gesellschaft das anders sehen würden, dann wäre der Imageschade für Autodesk größer, als der Wert der Geschäftsbeziehungen zu RWE. Wir als Gesellschaft können durch unser Umdenken schon die Welt beeinflussen. Einfach nur durch gemeinsame Werte (sofern vorhanden).
    Ich finde das Thema wichtig, darüber muss immer wieder gesprochen werden, denn in unserem System ist Geld sonst das einzige wichtige Maß.

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