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Imho falsche Richtung

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  1. Imho falsche Richtung

    Autor: Bouncy 09.07.20 - 09:32

    Vielleicht sollte nicht der erhöhte Energiebedarf subventioniert werden, sondern die Suche nach gesellschaftlichen Alternativen zu immer weiter steigender Industrieproduktion, steigendem Export, steigendem Rohstoffverbrauch, steigender Nachfrage. Daran hängt es doch letztlich, alles muss immer und konstant steigen - aber warum kann Weiterentwicklung nicht in die Richtung Senkung gehen? Warum kann man nicht hunderte Milliarden in eine Gesellschaft investieren, die mit weniger Industrieproduktion, letztlich also weniger Konsum und damit weniger Arbeit, auskommt? Das wäre eine nachhaltige Weiterentwicklung....

  2. Re: Imho falsche Richtung

    Autor: emdotjay 09.07.20 - 15:00

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht sollte nicht der erhöhte Energiebedarf subventioniert werden,
    > sondern die Suche nach gesellschaftlichen Alternativen zu immer weiter
    > steigender Industrieproduktion, steigendem Export, steigendem
    > Rohstoffverbrauch, steigender Nachfrage. Daran hängt es doch letztlich,
    > alles muss immer und konstant steigen - aber warum kann Weiterentwicklung
    > nicht in die Richtung Senkung gehen? Warum kann man nicht hunderte
    > Milliarden in eine Gesellschaft investieren, die mit weniger
    > Industrieproduktion, letztlich also weniger Konsum und damit weniger
    > Arbeit, auskommt? Das wäre eine nachhaltige Weiterentwicklung....

    ts, weil das dem Mantra des ewigen Wachstums widerspricht.

    ich weiß je weniger ich brauche umso weniger muss ich ich darum kümmern.
    Und je weniger ich habe umso glücklicher bin ich.

  3. Re: Imho falsche Richtung

    Autor: goledd 12.07.20 - 08:45

    Ihr habt den Artikel nicht gelesen?

    Es geht darum, volkswirtschaftlich notwendige Prozesse wie z.B. die Stahlproduktion langfristig klimaneutral zu gestalten, die sich mit anderer verfügbarer Technik nicht auf grün umstellen lassen. Die generelle Konsumkritik teile ich ja, aber wollt ihr wirklich auf ein Gesellschaftslevel zurück ohne z.B. industrielle Stahlproduktion? Von diesem Werkstoff hängt so viel ab, und dessen Produktion ist nunmal sehr CO2-intensiv. Ohne Stahl würde es ganz schnell düster mit Zivilisation und sehr wenig an modernen Annehmlichkeiten funktionierte noch. Keine größeren Transportmöglichkeiten wie Schiffe oder Eisenbahn, keine größeren Bauwerke, Häuser und Brücken. Also wenn wir diese behalten und gleichzeitig klimaneutraler werden wollen, müssen wir etwas tun, um auch diese ressourcenhungrigen Produktionsprozesse umzustellen. Und dafür ist eine Wasserstoffwirtschaft geeignet. Auch wenn diese ziemlich teuer werden wird.

    Also ein wenig weniger subsidenzwirtschaftliche Utopien und ein wenig mehr Kompromissbereitschaft für neue Lösungen halte ich für sinnvoll. ;-)

    Gruß, Goledd

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