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  5. › Knappe Mehrheit: SPD stimmt für…

Wendehals Schulz

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  1. Wendehals Schulz

    Autor: Juge 22.01.18 - 08:28

    Der Mann ist in meinen Augen schon lange eine Witzfigur. Aber mit dieser 180°-Wende müsste er doch auch seine letzten fünf Wähler vergrault haben - oder nicht? Wie kann der sich eigentlich noch als Parteichef halten? Ich sehe immer einen weichen, rückratlosen, bigotten Heuchler wenn Herr Schulz irgendwo zu sehen ist.

    Für uns ITler bedeutet GroKo übrigens: Es ändert sich nichts, alles bleibt schlecht. Wir werden unseren Rückstand nicht mehr aufholen, sondern weiter ausbauen. Wir haben keine Digitalkompetenz in der Regierung und das wird auch so bleiben. Dafür mehr Frauenförderung, Genderquatsch, Flüchtlingsgedöhns und noch mehr Sozialabgaben für Unwillige und Untaugliche.

    Es ist zum heulen.

  2. Re: Wendehals Schulz

    Autor: Hanson 22.01.18 - 09:14

    Ach komm, immerhin ist das Schlagwort Breitbandausbau irgendwo gefallen. Das löst nämlich alle IT-Probleme in Deutschland - und zwar auf einmal. Viel mehr machen "die anderen" ja auch nicht. Außerdem haben wir Datenschutz!!! was braucht man mehr?

    ... Ironie aus.

    Deutschland ist und bleibt ein IT-Desaster. Solange wir auf jeder Furz-Webseite eine Datenschutzerklärung haben müssen, welche dreimal so lang ist wie alle Inhalte der Webseite zusammen (und dabei wohl immer noch unvollständig - und damit abmahnbar ist) geht es hier nur noch den Bach hinunter. Irrsinnige Vorschriften und Gesetze, Abmahnindustrie, schlechter Handyempfang in der Stadt, kein flächendeckendes DSL - DAS ist IT in Deutschland 2018.

  3. Re: Wendehals Schulz

    Autor: theFiend 22.01.18 - 09:24

    Juge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie kann der sich eigentlich noch als Parteichef halten? Ich
    > sehe immer einen weichen, rückratlosen, bigotten Heuchler wenn Herr Schulz
    > irgendwo zu sehen ist.

    Also irgendwie exakt die gleiche Nummer wie Angela Merkel, und die finden doch alle so doll...

    > Für uns ITler bedeutet GroKo übrigens: Es ändert sich nichts, alles bleibt
    > schlecht.

    Wirklich radikal was ändern würde sich doch auch nur, wenn man mal Parteien vom "äusseren" Spektrum wählen würde. Will der Deutsche doch aber nicht. Anders ist die Stimmverteilung bei der Wahl kaum zu erklären.
    Insofern ist es einfach nur billig die "Schuld" immer auf die Politik zu schieben. Deutschland wählt "weiter so" und bekommt genau das...

  4. Re: Wendehals Schulz

    Autor: countzero 22.01.18 - 09:38

    Juge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Mann ist in meinen Augen schon lange eine Witzfigur. Aber mit dieser
    > 180°-Wende müsste er doch auch seine letzten fünf Wähler vergrault haben -
    > oder nicht? Wie kann der sich eigentlich noch als Parteichef halten?

    Ich habe heute Morgen im Radio ein Interview mit Thorsten Schäfer-Gümbel gehört, da hat er das eigentlich ganz gut erklärt.

    Nachdem die Jamaika-Verhandlungen gescheitert waren, gab es drei Möglichkeiten:

    Große Koalition
    Minderheitsregierung
    Neuwahlen

    Da die Führung der CDU/CSU eine Minderheitsregierung kategorisch ausgeschlossen hat und keine Partei Neuwahlen will (außer der AfD, da sie von allen die größte Chance auf zusätzliche Stimmen hat), bleiben nicht viele Optionen übrig.

    Dass man dadurch bei der Bevölkerung und der eigenen Basis Vertrauen verlieren, war ihm durchaus bewusst.

  5. Re: Wendehals Schulz

    Autor: quineloe 22.01.18 - 09:42

    Mit Breitbandausbau meint die SPD natürlich den Ausbau des Fließbandes, mit der Geldgeschenke der Industrie und von Verbänden in ihre Taschen fließen.

    Auch interessant: Welcher SPD Abgeordnete braucht eigentlich noch eine weitere Periode auf einem Ministerposten, um sich die bessere Pension zu sichern?

  6. Schulz ist kein Wendehals

    Autor: Mingfu 22.01.18 - 10:36

    Wenn man sich im Nachhinein den ganzen Ablauf ansieht, dann stellt man fest, dass Schulz die Absage an die große Koalition nie ernst gemeint hat. Die vermeintlich starken Worte der Absage nach der Wahl waren eigentlich nur als Nutzung der Gunst der Stunde gedacht: In der festen Annahme, dass Union, FDP und Grüne eine Regierung bilden, konnte man vermeintlich gefahrlos große Töne spucken. Das macht doch Eindruck, wenn der SPD-Chef sich nach der Wahl trotzig hinstellt und eine Absage formuliert - freilich immer auch unter dem Wissen, dass die Präferenz zur Regierungsbildung ohnehin Jamaika hieß und die SPD so auch gar nicht gebraucht würde.

    Blöd natürlich, wenn der unerwartete Fall eintritt, dass die Jamaika-Koalition nicht zustande kommt. Mit einem solch dilettantischen Ausgang hatte man nicht gerechnet. Plötzlich wird man also von den eigenen Worten eingeholt, die man doch nur gesagt hatte, weil man fest davon ausging, dass sie inhaltlich ohnehin keine Bedeutung haben, sondern nur als Kraftmeierei wirken sollten...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.01.18 10:43 durch Mingfu.

  7. Re: Wendehals Schulz

    Autor: Palerider 22.01.18 - 11:01

    > auch so bleiben. Dafür mehr Frauenförderung, Genderquatsch,
    > Flüchtlingsgedöhns und noch mehr Sozialabgaben für Unwillige und
    > Untaugliche.
    >
    Mir wird schlecht... gehen wir die Punkte mal einzel durch.
    - Frauenförderung. In der IT-Welt (nicht nur) ein nicht negativ zu belegendes Thema. Es wird zwar zuviel 'gut gemeint aber nicht gut' praktiziert aber damit ist es per se nicht schlecht. Ungleichbehandlung/-bezahlung ist und bleibt ein wichtiges Thema.
    - Genderquatsch: schon der Begriff ist Blödsinn und unqualifiziert.
    - Flüchtlingsgedöhns: genau, das ist ja heutzutag gar kein Problem, damit sollte man sich nicht beschäftigen -.-'
    - Sozialabgaben für Unwillige... : zeig mal wo in den Sondierungsergebnissen etwas von steigenden Sozialabgaben/-ausgaben vorkommt.

    Und was haben diese Themen mit den 180°-Wendungen von Schulz zu tun. Es tut mir leid das so sagen zu müssen aber Dein Post ist zusammenhangloser, unqualifizierter Unfug.

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