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Guter Impuls, fragwürdige Realität

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  1. Re: Guter Impuls, fragwürdige Realität

    Autor: wo.ist.der.käsetoast 01.12.21 - 13:07

    Pooser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zur Umsetzung
    > gehört z. B. für mich auch eine augenfreundliche GUI. Inzwischen bin ich
    > beim Office Paket ein Fan von dunkelgrau geworden. Diese Farben wurden bei
    > LO eher Bescheiden umgesetzt.
    >


    Lol.

  2. Re: Guter Impuls, fragwürdige Realität

    Autor: pythoneer 01.12.21 - 14:24

    Tiles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zuerst nennst du mich einen Ideologen weil dir meine Meinung nicht passt.
    > Und Jetzt wirfst du mir auch noch vor ich könnte weder lesen noch vestehen
    > was du schreibst? Und schiebst sofort einen Strohmann hinterher der gar
    > nichts mit dem Thema zu tun hat?
    >
    > Was ist denn wenn das Closed Source Projekt die deutsche UI anbietet, die
    > Open Source aber nicht?
    >
    > Ich habe auf deine anderen Beiträge geantwortet. Wir sind immer noch bei
    > der Wettbewerbsverzerrung durch das Dogma nur Open Source zu verwenden. Und
    > nicht das bessere und geeignetere Produkt. Und bei deiner unangenehmen Art
    > wird es wohl auch bei dieser Antwort bleiben. Schade eigentlich.
    >
    > Aber ein Wort sei mir als UI Designer noch gegönnt weil dein Strohmann ja
    > auf die UI abzielt: UI UX Design ist der Teil den die meisten Open Source
    > Projekte am schlechtesten können. Und das liegt am System von Open Source.
    > Es fehlt der Marktdruck. Open Source muss sich gegen gar nichts behaupten.
    > Sondern einfach nur Open Source sein.

    Ich sehe Sie sind nicht in der Lage auf eine einfache Frage zu antworten. Das macht es unmöglich mit Ihnen eine sachliche Diskussion zu führen. Stadtessen versuchen Sie die Diskussion in viele andere abzuzweigen um der gestellten Frage aus dem Weg zu gehen. Es hätte mir ja gereicht, wenn Sie geschrieben hätten, dass Sie auf die Frage nicht antworten wollen (weil es Ihre Argumentation zerstört?). So kann ich mich aber nicht mehr beteiligen. Ich erwarte von meinem Gesprächspartner (nicht Gegner) ein entgegenkommen, so wie ich es auch angeboten habe. Da Ihr Ziel aber scheinbar nur das "Gewinnen" ist werde ich mich aus der Diskussion mit Ihnen ausklinken. Einen schönen Tag noch.

  3. Re: Guter Impuls, fragwürdige Realität

    Autor: demon driver 01.12.21 - 15:37

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >"Politische Gründe" (wenn es denn welche wären – auch das ist
    > teilweise noch gar nicht so eindeutig) für eine Kaufentscheidung sind
    > genauso legitim wie alle anderen Gründe, und sei es der Grund, dass einem
    > potenziellen Käufer die Jacke eines Firmenchefs nicht gefällt.
    >
    > Natürlich ist das eindeutig - man möchte nicht zu OpenSource Lösungen
    > wechseln, weil es dort ein besseres Angebot an fachlicher Software gibt,
    > welche die Afachlichen Anforderungen erfüllt, sondern weil man sich
    > unabhängiger von großen Softwarekonzernen machen möchte [...]

    Unmittelbare "fachliche Anforderungen" sind immer nur ein Teil der Gesamtliste, und es sind nicht alle anderen automatisch "politisch". Beispielsweise die Anforderung "Service", die in der Vergangenheit gerade von öffentlichen Stellen oft für proprietäre, kommerzielle Lösungen vorgebracht wurde. Außerdem stecken hinter dem abstrakten Ziel der "Unabhängigkeit von großen Softwarekonzernen" mehrere deutlich konkretere Gründe. Man will diese Unabhängigkeit ja nicht, weil das schön klingt, sondern weil man sich davon konkrete Vorteile für Betrieb und weitere Planung erwartet, insbesondere langzeitmäßig und im Kontext künftiger Entscheidungsfreiheiten, sehr langfristig letztlich auch ökonomische. Das sind handfeste Vorteile, die als "politisch" oder gar "ideologisch" abzutun völlig danebengreift.

    > >Wenn potenzielle Kunden sich für irgendwas entscheiden oder auch nicht,
    > egal warum, ist das per definitionem keine "Wettbewerbsverzerrung", egal ob
    > das öffentliche, kommerzielle oder private Kunden sind. Den "Wettbewerb"
    > nicht zu "verzerren" ist nicht Aufgabe der Beschaffung von Software und
    > Services. Nicht im privatwirtschaftlichen und auch nicht im öffentlichen
    > Bereich.
    >
    > Natürlich ist es das bei Öffentlichen Kunden und genau aus diesem Grund
    > unterliegen diese in der Regel (zB bei Ausschreibungen) auch strengeren
    > Vorschriften als private Auftraggeber.

    Die in erster Linie kartellrechtlichen Hintergrund haben, und vermeiden sollen, einzelne Anbieter grundlos gegenüber anderen zu bevorzugen.

    > >(Abgesehen davon, dass der völlig "unverzerrte" Wettbewerb schon per se
    > eine Fiktion, und die Frage, wie sinnvoll das radikale Streben danach ist,
    > im Übrigen selbst eine zutiefst politische ist.)
    >
    > Verbeiß Dich mal nicht zu sehr auf dieses eine Wort. Ich bin zumindest in
    > meinem Beitrag ohne diesen konkreten Begriff ausgekommen...

    Es geht mir aber unter anderem genau um das Wort. Ich habe das hier ja nicht ins Spiel gebracht.

  4. Re: Guter Impuls, fragwürdige Realität

    Autor: Trollversteher 01.12.21 - 16:21

    >Unmittelbare "fachliche Anforderungen" sind immer nur ein Teil der Gesamtliste, und es sind nicht alle anderen automatisch "politisch". Beispielsweise die Anforderung "Service", die in der Vergangenheit gerade von öffentlichen Stellen oft für proprietäre, kommerzielle Lösungen vorgebracht wurde.


    Wo habe ich behauptet, dass alles, was keine unmittelbare fachliche Anforderung ist, automatisch zur politischen Anforderung wird? Un den Bereich Service habe ich selbst überhaupt nicht angeschnitten...

    >Außerdem stecken hinter dem abstrakten Ziel der "Unabhängigkeit von großen Softwarekonzernen" mehrere deutlich konkretere Gründe. Man will diese Unabhängigkeit ja nicht, weil das schön klingt,

    Naja, bei politisch motivierten Projekten dieser Art hatte ich allerdings durchaus den VErdacht, dass dies eine der Hauptmotivationen war...

    >...sondern weil man sich davon konkrete Vorteile für Betrieb und weitere Planung erwartet, insbesondere langzeitmäßig und im Kontext künftiger Entscheidungsfreiheiten, sehr langfristig letztlich auch ökonomische. Das sind handfeste Vorteile, die als "politisch" oder gar "ideologisch" abzutun völlig danebengreift.

    Wenn man das wirklich glaubt, sollte man es am Besten gleich sein lassen, denn dann hat man eindeutig zu kurz gedacht und etwas in das Allzweckwundermittel "Open Source" hineininterpretieren kann, was es in der Praxis so nie erfüllen kann.

    >Die in erster Linie kartellrechtlichen Hintergrund haben, und vermeiden sollen, einzelne Anbieter grundlos gegenüber anderen zu bevorzugen.

    Rcihtig - und das gleiche gilt auch umgekehrt: Gleich unzählige Anbieter von vornherein auszuschliessen - und das eben nicht aus fachlicher Notwendigkeit, sondern politisch/ideologisch getrieben.

    >Es geht mir aber unter anderem genau um das Wort. Ich habe das hier ja nicht ins Spiel gebracht.

    Nun ja, ich denke, zumindest ich habe verstanden, was er gemeint hat - und als Open Source Entwickler, der sich auf Windows als OS spezialisiert hat, ist es aus seiner Sicht auch tatsächlich zutreffend.

  5. Re: Guter Impuls, fragwürdige Realität

    Autor: Aschenbecher 01.12.21 - 16:58

    Dss hat nichts mit Meinung zu tun, sondern um Tatsachen, aktuell ist die Warn App Open Source, dein Argument wuerde also auch darauf zutreffen...

  6. Re: Guter Impuls, fragwÌrdige RealitÀt

    Autor: FreiGeistler 01.12.21 - 17:33

    Tiles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In einer Marktwirtschaft sollte sich das bessere Produkt durchsetzen.
    Träumst du? Mag in einer idealen Welt so sein.

    > Nicht das subventionierte. Zumal man sich damit quasi fast immer das schlechtere Produkt ins Haus holt.
    *hust*Microsoft

    > Man kann Open Source auch auf Windows oder Mac betreiben.
    Waere fuer den Anfang sinnvoller gewesen, statt alles Hau-Ruck umzustellen.

    > Dann haette man diese Betriebssysytembremse namens Linux schon mal ausgeschlossen.
    Bitte was? Du meinst Windows?

    edit: Umlaute defekt



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.12.21 17:35 durch FreiGeistler.

  7. Re: Guter Impuls, fragwürdige Realität

    Autor: FreiGeistler 01.12.21 - 17:43

    Tiles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber wenn man sich dann für ein Projekt nur bewerben darf wenn man Open
    > Source anbietet dann ist das eben Wettbewerbsverzerrrend.

    Lizenzanforderungen sind nicht wettbewerbsverzerrend.

  8. Re: Guter Impuls, fragwürdige Realität

    Autor: FreiGeistler 01.12.21 - 17:46

    Tiles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann hätten wir 50 Forks mit jeweils unterschiedlichen Oberflächen und
    > Funktionsweisen ^^

    Nee, Funktionsweisen nicht. Muss ja kompatibel sein.
    Es gibt uebrigens auch offizielle Corona-Warn-Apps anderer Staaten als Open Source auf Github.

  9. Re: Guter Impuls, fragwürdige Realität

    Autor: Sandor_Clegane 01.12.21 - 19:15

    > Natürlich ist das eindeutig - man möchte nicht zu OpenSource Lösungen
    > wechseln, weil es dort ein besseres Angebot an fachlicher Software gibt,
    > welche die Afachlichen Anforderungen erfüllt, sondern weil man sich
    > unabhängiger von großen Softwarekonzernen machen möchte - was, wie bereits
    > gesagt, ein edles Anliegen ist, aber trotzdem eben dazu führen kann, dass
    > nicht die für ein Problem/eine Aufgabe am besten geeignetste Lösung gewählt
    > wird, sondern eben die, die politisch "genehmer" ist.
    >
    > Und wen ein potentieller Käufer eine möcgliherweise bessere Lösung
    > ausschlägt, weil ihm die Jacke des Firmenchefs nicht gefällt, torpediert er
    > die Effizienz seiner eignen Leute damit, die diese irrationale Entscheidung
    > dann Tag für Tag ausbaden dürfen - mag sein gutes Recht sein, wenn er denn
    > selbst zur Geschäftsführung gehört, ändert aber nichts daran, dass die
    > irrationale Entscheidung dann höchst unprofessionell und potentiel
    > schädlich für ein Unternehmen ist. Ein guter Berater/Mitarbeiter würde auf
    > jeden Fall versuchen, ihm davon abzuraten.

    Nach dem was Agent Orange mit Huawei angestellt hat habe ich mir ernsthaft die Frage gestellt wann der Blick der Amerikaner auf Deutschland fällt. Wir haben hier Konzerne die zu schwächen den Amerikanern durchaus zupass käme und die ohne M$ genau gar nicht handlungsfähig sind.
    In dieser Situation wäre es eine strategische Entscheidung die Nähe zu den überwiegend US-amerikanischen Monopolisten im Softwaremarkt zu reduzieren (das Thema hier sind Behörden aber da gilt vermutlich ähnliches). Das ist eben nicht einfach nur Ideologie sondern vorausschauendes Handeln. *Irrational* ist so zu tun als gäbe es diese Realitäten nicht.

    Persönlich fühle ich mich in meiner Effizient übrigens vor allem deshalb eingeschränkt _weil_ ständig neue Features und Updates aus dem Hause "Kann eigentlich nur Hardware wirklich gut" ausgerollt werden und meine Unternehmensleitung das für ganz toll hält. Kunststück, die Nutzer werden ja auch nicht (vorher) gefragt. Und wenn sie gefragt werden und sagen "wir hätten gern was anderes" kommt trotzdem die Bill & Melinda Foundation.
    Ich würde mir auch wünschen dass ein Berater *ernsthaft* vorrechnet was die Abhängigkeit vom nach Börsenwert wichtigsten Unternehmen der Welt *wirklich*, *langfristig* kostet. Bei der Marge die die Cloud-Produkte abwerfen könnte man ja auf den Gedanken verfallen dass "selber machen" für große Organisationen oder Zusammenschlüsse derselben doch billiger ist

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