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ein vorgeschobenes argment nach dem anderen

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  1. Re: ein vorgeschobenes argment nach dem anderen

    Autor: bytewarrior123 07.04.22 - 09:06

    Captain schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > btw... 1983 wurde von der Regierung Schmidt der flächendeckende Ausbau mit
    > Glasfaser beschlossen, der dann von seinem inkompetenten Nachfolger Kohl
    > kassiert wurde...
    >
    > Achtung... bissige Frage...
    >
    > Welche anonyme Spender da wohl geholfen hat, diese Entscheidung zu
    > kippen...

    War das damals nicht der Schwarz-Schilling, dessen Kupferkabel "deutlich" besser war als seinerzeit die Glasfaser von Siemens? Der hatte ja dann auch das Kabelnetz gebaut, beauftragt durch die BundesPost ... ;-)

    Ich sag auch immer wieder, dass ich in meinem nächsten Leben Verkäufer für "schwarze Aktenkoffer" in Bonn/Berlin sein möchte - das geht garantiert besser als "Holzlöffel und gebogene Bleche" :-)

  2. Re: ein vorgeschobenes argment nach dem anderen

    Autor: Canonio 08.04.22 - 15:11

    chefin schrieb:

    > Also legt der Stromkonzern nun sein
    > Leerohr. Von Trafostation zu deinem Haushalt. Und nun? Der Telefonkasten
    > ist wo ganz anders. Wie kommt also nun das Leerrohr zum Telefonkasten? Und
    > von dort weiter zu allen anderen Haushalten? Das passt dann schon räumlich
    > nicht. Und Leerrohre kann man nicht unterbrechen und Abzweige rein machen.


    Und nun? Na dann liegt es erstmal in der Erde und es braucht nicht auf 100% der Trassenlänge gegraben werden. Jeder Meter kostet bares Geld und birgt die Gefahr, dass bestehende Leitungen beschädigt werden. Liegt schon ein Leerrohr (egal ob nun ein 50er Rohr oder ein 7x14mm oder 24x7mm Verbund) braucht nur an bestimmten Stellen nochmals gegraben werden. Und klar kann man ein Leerrohr unterbrechen. Nennt man Cuttermesser oder Rohrschere. Bei bestehenden Leerrohren macht man es genauso wie bei der Neuverlegung: Orangen Mantel aufschneiden und abziehen, geplantes Rohr durchtrennen, per Kupplung Abzweig setzen und die andere Richtung mit einem Endstop zustoppeln.
    > Die Faser weis ja nicht wohin sie abzweigen muss. Wir reden von 8-10mm
    > innendurchmesser.
    Deswegen hat man eben Leerrohrverbünde die im Straßenverteiler oder Schacht enden. Die Faser braucht nicht wissen wohin sie muss, weil sie einfach ins richtige Rohr eingeblasen wird.

  3. Re: ein vorgeschobenes argment nach dem anderen

    Autor: gadthrawn 11.04.22 - 19:45

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Da kann ich nur teilweise zustimmen... es gibt ein gut ausgebautes
    > > Kupfernetz (zumindest im Gebiet der "alten" Bundesländer). Warum man
    > beim
    > > Ausbau der neuen Bundesländer nicht gleich Glasfaser gelegt hat, ist
    > dann
    > > aber zumindest zu Diskutieren ...
    > > Ich weiß - man hat es versucht - Stichwort OPAL
    >
    > Marty, Du musst vierdimensional denken. Was Du hier machst, nennt man
    > Rückschaufehler. Du beurteilst eine Entscheidung von vor 32 Jahren mit dem
    > Wissen von heute.
    >
    > Der Osten hatte faktisch kein nutzbares Telefonnetz, da war grüne Wiese.
    > Binnen sehr kurzer Zeit sollte nun jeder einen Telefonanschluss bekommen.
    > Und ja, wir reden von Telefon, analoge Technik. Wir reden noch nicht mal
    > von ISDN, das war 1990 exotisch. Erst 1995 wurde ISDN in der Fläche
    > ausgerollt.
    >
    > Zu der Zeit 1990 war Internet noch überhaupt kein Thema, wenn überhaupt
    > jemand online ging, dann zu einer Mailbox mit einem 2400baud-Modem, und
    > damit war er gegenüber denen mit Akustik-Koppler der King (und auch oft
    > nicht ganz legal).
    >
    > OPAL war eine Technik, mit der man einfach und schnell Telefon in die
    > Haushalte bringen konnte. Daneben wurde in Kupfer ausgebaut, denn das hatte
    > man, kannte man und hatte reichlich Techniker, die das konnten. Glasfaser
    > in den Haushalt war völlig exotisch. Hätte man damals ein Glasfasernetz
    > ausbauen wollen, das heute nutzbar wäre, hätte das den Ausbau dramatisch
    > verlangsamt. Weder gab es die Maschinen von heute, noch waren die
    > Materialen und Techniken von heute verfügbar. Glasfaser selbst war schon
    > ein exotisches Material, spleißen erfolgte per Hand durch gut ausgebildete
    > Techniker, die Technik selbst war teuer und wenig verfügbar, schon gar
    > nicht in der Masse.
    >
    > In der Konsequenz hätten eben nicht schon drei Jahre später die meisten
    > Haushalte Telefon gehabt, sondern erst in den frühen 2000ern. Und das für
    > eine Technik, die aus damaliger Perspektive maximal unsinnig war.
    >
    > Ach ja, noch eine Zahl. 1990 bestand das ganze Internet aus grob 300.000
    > Hosts. Es war nicht unübliche, dass man kein DNS hatte, sondern einfach
    > irgendwo einen aktuellen Host-File auf den Rechner kopierte, der alle
    > bekannten Hosts des Internets enthielt. 1989 war übrigens der erste Entwurf
    > des WWW als Paper erschienen, Hauptanwendung des jungen Internets war
    > telnet und ftp. Der erste Browser (Mosaic) datiert von 1992, da war der
    > Osten schon weitgehend verkabelt.

    Nur leider ist dein Wissen falsch der Osten hatte teilweise schon Glasfaser. Halt inkompatibel. Aber auch der Telekom hytas Ausbau ist zu nichts kompatibel und war 10 Jahre nach Bau schon nur noch Überbaubar...

  4. Re: ein vorgeschobenes argment nach dem anderen

    Autor: gadthrawn 11.04.22 - 19:48

    TheDragon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DragonSGA schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Kabel gehören in den Boden.
    >
    > Genau diese Denkweise ist einess der Probleme, warum es nicht voran geht.
    > Wenn man das wirklich will, dann müsste man die (Bundes-)gesetzliche
    > Grundlage legen, dass jeder, der eine Straße aufreist, dabei Leerrohre
    > verlegen muss. Da es die aber nicht gibt, geht der Ausbau halt nicht
    > wirklich weiter.
    > Oberirdische Verlegung ist überhaupt kein Problem und wäre zumindest mal
    > ein deutlich günstigerer Anfang. Aber anstatt die Leute wenigstens
    > oberirdisch zu versorgen, macht man halt lieber nichts, denn "Die Kabel
    > gehören in den Boden".


    Ist das Ironie? Aktuell gibt es die rechtliche Verpflichtung, das wenn die Straße aufgemacht wird sich andere Unternehmen extrem günstig einkaufen können, zum Rohre mitverlegen zu lassen. Nutzt die Telekom gerne wenn sie Konkurrenz ein Gebiet erschließt, da sie dann fast nur Rohrkosten hat, und die Konkurrenz den Tiefbau zählt

  5. Re: ein vorgeschobenes argment nach dem anderen

    Autor: gadthrawn 11.04.22 - 19:55

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TheDragon schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > DragonSGA schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Die Kabel gehören in den Boden.
    > >
    > > Genau diese Denkweise ist einess der Probleme, warum es nicht voran
    > geht.
    > > Wenn man das wirklich will, dann müsste man die (Bundes-)gesetzliche
    > > Grundlage legen, dass jeder, der eine Straße aufreist, dabei Leerrohre
    > > verlegen muss. Da es die aber nicht gibt, geht der Ausbau halt nicht
    > > wirklich weiter.
    > > Oberirdische Verlegung ist überhaupt kein Problem und wäre zumindest mal
    > > ein deutlich günstigerer Anfang. Aber anstatt die Leute wenigstens
    > > oberirdisch zu versorgen, macht man halt lieber nichts, denn "Die Kabel
    > > gehören in den Boden".
    >
    > Nun denke es mal zuende, tue mal so als wärst du derjenige der dann
    > Leerrohre verlegen muss. Und nehmen wir mal an, es geht um Stromkabel. Für
    > deine Wallbox fürs neue E-Auto. Also legt der Stromkonzern nun sein
    > Leerohr. Von Trafostation zu deinem Haushalt. Und nun? Der Telefonkasten
    > ist wo ganz anders. Wie kommt also nun das Leerrohr zum Telefonkasten? Und
    > von dort weiter zu allen anderen Haushalten? Das passt dann schon räumlich
    > nicht. Und Leerrohre kann man nicht unterbrechen und Abzweige rein machen.
    > Die Faser weis ja nicht wohin sie abzweigen muss. Wir reden von 8-10mm
    > innendurchmesser.
    >
    > Dazu kommt, das nun ein anderes Unternehmen Miete dafür zahlen muss. Wieso
    > eigentlich? Ist meist billiger selbst zu legen. Aber nehmen wir mal an,
    > auch das ist geregelt, er MUSS, Gesetz lässt keine Wahl. Nun geht dein
    > Anschluss nicht. Unterbrechung. Tja, nun muss der Vermieter ran und sein
    > Rohr flicken. Du hast nun das Problem 2 Firmen von denen jeder
    > Dienstleister dazu bringen muss, zu koordinieren für deinen Anschluss. Wie
    > oft das schief geht, sieht man an den aktuellen Mietleitungen auf
    > Kupferbasis der Telekom an Konkurrenten. Der Kunde wird zwischen den Firmen
    > hin und her gereicht. Natürlich um ihn zum Wechsel zu bewegen. Nach dem
    > Motto: wenn du zur Telekom wechselst hast diese Probleme nimmer. Nicht
    > schön, aber wirtschaftlich gesehen korrekt.
    >
    > Also legt nun jeder Hanswurst Leerrohre, die am ende die wenigsten nutzen.
    > Den auch Wasseranschlüssehaben völlig andere Wege als eben
    > Telefonleitungen.


    Hm. Also wir haben einen Mehrspartenanschluss ins Haus. Da geht Strom, Wasser, Telekom rein. Zur Straße liegen dann die entsprechenden Rohre nebeneinander, warum sollte ich sie raumhoch getrennt verlegen? Am der Straße liegen die im Abstand von 20 cm. Danach laufen die parallel die Straße runter. Bei den Nachbarn gesehen die ähnlich rein.

    Bei der nächsten Straße gehen sie eigentlich alle bergab. Da liegt Revisionsschacht etwas unterhalb der Telekom-Käszen die unterhalb der Trafo Station liegen.


    Wo zur Hölle möchtest du Kabel weit weg verlegen? Mache kein Mensch, zu teuer

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