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Verdachtsfälle? Versuche?

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  1. Verdachtsfälle? Versuche?

    Autor: Eheran 28.02.14 - 11:58

    Gibt es jetzt auch "richtige" Betrugsfälle oder weiter nur heiße Luft?
    Woher kommen überhaupte die Kreditkartendaten - das ist das Problem, nicht dass man damit dann was kaufen kann...

    Das widerspricht sich ganz klar:
    >Fast 28.000 Onlinetickets der Deutschen Bahn wurden im vergangenen Jahr online weiterverkauft.
    >Im Jahr 2013 habe die Zahl der Verdachtsfälle 27.923 erreicht, davon seien 9.608 Versuche gewesen

  2. Re: Verdachtsfälle? Versuche?

    Autor: kaymvoit 28.02.14 - 12:18

    Nein, wieso soll das das Problem sein? Kreditkartendaten sind nun wirklich nicht sonderlich geheim. Jeder Kellner mit etwas besserem Gedächtnis kann die abgreifen. Das Problem ist, dass man hier offenbar ohne Unterschrift (oder z.B. MobilTAN, wie meine VB es mittlerweile anbietet, nachdem die erste Version von Verfied-by-VISA ziemlich Banane war) zahlen kann in einem Fall, in dem es auch sonst keine ordentliche Rückverfolgung zu geben scheint.

    Wie das laufen soll verstehe ich allerdings nicht. Die Tickets sind doch normalerweise an irgendwas gebunden: Bahn- oder Kreditkarte, Ausweis ...

  3. Re: Verdachtsfälle? Versuche?

    Autor: Mingfu 28.02.14 - 12:22

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt es jetzt auch "richtige" Betrugsfälle oder weiter nur heiße Luft?

    Vermutlich ist nahezu jeder Weiterverkauf ein Betrugsversuch. Denn Online-Tickets sind eigentlich nicht handelbar, da der Name des Reisenden inklusive Zuordnung zu einem Identifikationsdokument auf dem Ticket gespeichert ist. Das Ticket kann also erst erstellt werden, wenn man weiß, wer damit reisen soll. Warum sollte aber jemand ein Ticket für Dritte erzeugen, welches ihn selbst ein Vielfaches des Weiterverkaufspreises kostet?

    > Woher kommen überhaupte die Kreditkartendaten - das ist das Problem, nicht
    > dass man damit dann was kaufen kann...

    Das ist tatsächlich der eigentliche Kern des Problems. Aber solange die Banken lieber den Schaden zahlen, anstatt sich über vernünftige Sicherungssysteme Gedanken zu machen, wird sich nichts ändern.

  4. Re: Verdachtsfälle? Versuche?

    Autor: nudel 28.02.14 - 12:31

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt es jetzt auch "richtige" Betrugsfälle oder weiter nur heiße Luft?
    > Woher kommen überhaupte die Kreditkartendaten - das ist das Problem, nicht
    > dass man damit dann was kaufen kann...
    >
    > Das widerspricht sich ganz klar:
    > >Fast 28.000 Onlinetickets der Deutschen Bahn wurden im vergangenen Jahr
    > online weiterverkauft.
    > >Im Jahr 2013 habe die Zahl der Verdachtsfälle 27.923 erreicht, davon seien
    > 9.608 Versuche gewesen

    Woher die Daten kommen mit denen Betrug verübt wird? Von den Trotteln die ihre Kreditkarten Daten auf in schlampigem Deutsch verfassten Phishing Seiten eingeben.

    Das Problem gäbe es nicht wenn die Leute vorsichtiger wären. Denn wo keine Daten geklaut werden kann auch kein betrug damit verübt werden.

    Ein Teil stammt sicher auch aus gehackten Online shops, da muss auch nachgebessert werden.

  5. Re: Verdachtsfälle? Versuche?

    Autor: Mingfu 28.02.14 - 12:35

    Aber es kann auch überall dort abgegriffen werden, wo die Karte physisch zum Bezahlen verwendet wird. Wenn im Restaurant der Kellner kurz mit der Karte verschwindet, kann er auch einfach sämtliche Daten notieren. Da gibt es unzählige Möglichkeiten, wie selbst bei völlig unverdächtigen Zahlvorgängen, die Daten Dritten bekannt werden. Aber die Banken zahlen das lieber, statt dass sie ein wirklich sicheres Zahlungssystem einführen.

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