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Blödsinn

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  1. Blödsinn

    Autor: lisa1980 05.10.11 - 18:09

    Mal wieder typisch Grüne. Immer der Zeit hinterher. Als das Internet aufkam wollte man es sofort verbieten. Jetzt will man plötzlich eine Netzpartei sein
    Zum Thema: Es ist doch total blödsinnig die sterbenen Dörfer in Mecklenburg jetzt noch mit kabelgebundenen Leitungen zu versorgen. Das ist irre teuer. Da finde ich die Strategie der Regierung die auf LTE setzt wesentlich besser. Alle Studien sagen, dass sich so der Internetzugang auf dem Land viel billiger realisieren lässt.
    Die Idee, dass LTE zuerst in den ländlichen Gebieten kommen muss und erst wenn die versorgt sind, die Stadt kommt ist viel pragmatischer und günstiger.

  2. Re: Blödsinn

    Autor: Guttroll 05.10.11 - 19:20

    LOL!
    Hast du mal diesen Vertag gelesen?
    LTE ist arschteuer, hat nur wenig Volumen und die meisten bauen nicht LTE auf dem Land aus sondern UMTS, weil sie das nämlich dürfen laut diesen Vertrag.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.10.11 19:21 durch Guttroll.

  3. ...sagt ein Versorgter

    Autor: FaLLoC 05.10.11 - 19:28

    lisa1980 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zum Thema: Es ist doch total blödsinnig die sterbenen Dörfer in Mecklenburg
    > jetzt noch mit kabelgebundenen Leitungen zu versorgen.

    Warum sterben denn die Dörfer?
    Ganz im Gegenteil. Wer das Dörfersterben verhindern will, muss gerade dort die Infrastruktur pushen um Industrie -> Arbeitsplätze -> Lebensperspektiven herzustellen.

    > Das ist irre teuer.

    Bei Strom geht's auch, dort gibt es die Grundversorgung. Und deren Verlegung dürfte erheblich teurer sein als ein paar Glasfasern oder Kupferkabel.

    Wie kommt es dass in dem viel weniger dicht besiedelten Schweden die Grundversorgung kein Problem ist?

    > Da finde ich die Strategie der Regierung die auf LTE setzt wesentlich
    > besser. Alle Studien sagen, dass sich so der Internetzugang auf dem Land
    > viel billiger realisieren lässt.

    Billiger schon. Aber dafür unverhältnismäßig schlechter. LTE als funkgebundene Technologie ist nicht ansatzweise so zuverlässig und leistungsfähig wie die kabel- oder glasfasergebundenen Alternativen. Über eine einzige Glasfaser kann man um Größenordnungen mehr Daten schaufeln als über das gesamte Spektrum einer LTE-Zelle. Und die Zelle dürfen sich dann gleich hunderte Haushalte teilen.

    > Die Idee, dass LTE zuerst in den ländlichen Gebieten kommen muss und erst
    > wenn die versorgt sind, die Stadt kommt ist viel pragmatischer und
    > günstiger.

    Schon mal die Versorgungsverpflichtungen gesehen? Es müssen nicht alle ländlichen Gebiete versorgt sein, bevor es in die Ballungsgebiete geht, sondern nur 95%. Und die verbleibenden 5% sind halt genau die, die jetzt schon mit Modem surfen.

    --
    FaLLoC

  4. Re: ...sagt ein Versorgter

    Autor: Satan 05.10.11 - 19:44

    Einmal das, und außerdem gehts doch gar nicht nur um sterbende Dörfer im Nordosten. Gibt mehr als genug ländliche Regionen, die sogar ein Bevölkerungswachstum verzeichnen, wo trotzdem höchstens jedes zweite Kaff DSL kriegt.

  5. Re: Blödsinn

    Autor: tingelchen 05.10.11 - 19:50

    Alleine für den Kauf der Lizenzen hätte man ganze Dörfer mit DSL oder Glasfaser anbinden können. Für kleinere Dörfer reichen sogar 2 Fasern aus um es mit genug Bandbreite zu versorgen. Immerhin kann man pro Faser 40GBit pro Kanal, bei 8 Kanälen, leiten. Und das ist nur die Standardtechnik von der Grabbelkiste.

    Wobei man dabei auch bedenken muss das die Funkzelle ebenfalls aufgerüstet werden muss. Es reicht ja nicht da einfach einen LTE-Transmitter drann zu hängen. Der Transmitter muss ja auch entsprechend angefahren werden. Woraus wiederum folgt man doch wieder Kabel legen muss.


    Von den Preisen für einen LTE Zugang mal ganz abgesehen. Die sind eine schlichte Frechheit.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.10.11 19:52 durch tingelchen.

  6. Re: Blödsinn

    Autor: syntax error 05.10.11 - 20:02

    Tja und in anderen Ländern wie Südkorea hat man ne 100% DSL-Anbindung, egal wo man wohnt und ein Projekt für flächendeckende 1GBit-Versorgung ab Ende 2012...

  7. Re: ...sagt ein Versorgter

    Autor: lisa1980 05.10.11 - 22:36

    Um eines klar zu sagen. Ich gönne wirklich jeden Menschen seine schnelle Internetverbindung. Aber eine Garantie für jeden einzelnen Bürger ist sehr sinnfrei.
    Ich nehme mal meine Tante aus Meckelburg als Beispiel. Wenn jeder Bürger das Grundrecht auf eine kabelgebundene Leitung hat, darf sich also auch meine Tante darüber freuen.
    Sie wohnt auf einem Bauernhof ein Stück weg vom Dorf. Also nachdem das Dorf dann irgendwann angeschlossen ist, würde auch der Feldweg zu ihrem Hof aufgerissen werden und eine neue Leitung verlegt. Auf Kosten der Allgemeinheit natürlich, gibt ja das Grundrecht darauf. Kosten dafür sicherlich im Millionenbereich. Nur für ihren Hof. Und es gibt in der Gegend sehr viele sehr einsame Höfe.

    Dann käme der freundliche Kabelmann und überbringt meiner Tante die frohe Botschaft. Sie ist mit Highspeed am Netz. Ihre Reaktion wäre, hauen sie mir ab damit das will ich nicht.

    So hätten wir Millionen für eine Leitung ins Nichts ausgegeben, die dann auch noch gewartet werden muss. Ganz großartig.
    Man muss doch bei jedem Dorf einzeln überlegen. Macht eine Funktverbindung mehr Sinn oder über Kabel. Man kann ja gesetzlich regeln, dass jeder der kein Breitband hat, dass Recht bekommt für den gleichen Preis eine LTE Verbindung zu bekommen. Das spart uns allen Geld.
    Übrigens die Grünen wollte die enormen Kosten für die ländliche Erschließung auf alle Kunden umlegen.
    Nach der Einheit hat fast jedes Dorf in Ostdeutschland seinen eigenen Bahnanschluss bekommen, man wollte die Mobilität für jedermann auch ohne Auto garantieren. Sicherlich hatte man nur die besten Absichten. Heute sind Bahnstrecken längst aufgegeben und modern vor sich hin. Ähnlich wäre es mit den Netzen, wenn die mal kaputt gehen, repariert die niemand mehr. Lohnt sich nicht.

  8. Re: ...sagt ein Versorgter

    Autor: XeniosZeus 06.10.11 - 08:09

    Dann wollen wir mal hoffen, dass deine Tante einen Stromanschluss sowie fließend Wasser und einen Kanalanschluss hat. Denn nach deiner kurzsichtigen Sichtweise lohnt sich für so ein abgelegenes Haus diese Anschlüsse auch nicht. Und deine Tante wird dann auch der letzte Bewohner dieses Hauses sein, weil kein anderer mehr in einen nicht erschlossenen Bereich ziehen würde. Auch volkswirtschaftlich sehr sinnvoll.
    Dabei muss im Gegensatz zu Wasser und Strom nicht gebuddelt werden, eine leistungsfähige Versorgung mit HSUPA würde vielen ausreichen. Aber das ist in diesen Gebieten ebenfalls nicht lohnend für Unternehmen, die lieber Geld für ihre Aktionäre ausschütten und in Lobbyarbeit als in Infrastruktur investieren.

    lisa1980 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich nehme mal meine Tante aus Meckelburg als Beispiel...

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