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Es gibt nur eine Lösung

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  1. Es gibt nur eine Lösung

    Autor: bummelbär 18.09.19 - 10:14

    Noch eine Erde finden und da hin kommen. ;-) Alles andere ist sowieso utopisch. Wir fliegen mehr, wir "auton" mehr, wir kaufen mehr, wir werfen mehr weg und wir furzen mehr, weil wir immer mehr werden. Daran wird sich in absehbarer Zeit absolut nichts ändern.

  2. Re: Es gibt nur eine Lösung

    Autor: renegade334 18.09.19 - 10:16

    Glaubensbekenntnis der Christen: Auferstehen der Toten, Herabfahren in den Himmel (ja genau) und das ewige Leben.

  3. Re: Es gibt nur eine Lösung

    Autor: demon driver 18.09.19 - 10:27

    bummelbär schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Noch eine Erde finden und da hin kommen. ;-) Alles andere ist sowieso
    > utopisch. Wir fliegen mehr, wir "auton" mehr, wir kaufen mehr, wir werfen
    > mehr weg und wir furzen mehr, weil wir immer mehr werden. Daran wird sich
    > in absehbarer Zeit absolut nichts ändern.

    Das ist nicht ganz richtig; das "Mehr-Werden" flacht sich seit Jahrzehnten immer mehr ab, die Katastrophenszenarien hinsichtlich der Bevölkerungsentwicklung, wie sie in den Siebziegerjahren teilweise gezeichnet wurden ("Grenzen des Wachstums"), sind diesbezüglich nichtg eingetreten, und würde man in den wenigen verbliebenen Regionen mit sehr hohem Bevölkerungswachstum gezielt für ein besseres zivilisatorisches Niveau und für mehr Wohlstand sorgen, würde es auch dort zurückgehen und eine Stagnation der Weltbevölkerunsgzahl wäre bereits in Sichtweite.

    Das Problem ist allein das auf Wachstum, Konsum und Profitmaximierung basierte Wirtschaftssystem, in dem es nicht möglich ist, sich darauf zu beschränken, einfach nur "genug" für die menschlichen Bedürfnisse und einen bescheidenen Wohlstand zu produzieren, und das möglichst nachhaltig. Nein, wenn nicht massiv Altes weggeworfen und immer wieder Neues dazugekauft wird, bricht das System zusammen, einschließlich der öffentlichen Sektoren bis hin zu Gesundheit, Bildung und Sicherheit.

    Und das Problem ist demenstprechend, dass auch die zweite Erde sehr schnell im Arsch sein wird, wenn wir nicht nur unseren technologischen Stand, sondern auch unser Wirtschaftssystem mitnehmen...

  4. Re: Es gibt nur eine Lösung

    Autor: Anonymer Nutzer 18.09.19 - 19:15

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bummelbär schrieb:
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    > -----
    > > Noch eine Erde finden und da hin kommen. ;-) Alles andere ist sowieso
    > > utopisch. Wir fliegen mehr, wir "auton" mehr, wir kaufen mehr, wir
    > werfen
    > > mehr weg und wir furzen mehr, weil wir immer mehr werden. Daran wird
    > sich
    > > in absehbarer Zeit absolut nichts ändern.
    >
    > Das ist nicht ganz richtig; das "Mehr-Werden" flacht sich seit Jahrzehnten
    > immer mehr ab, die Katastrophenszenarien hinsichtlich der
    > Bevölkerungsentwicklung, wie sie in den Siebziegerjahren teilweise
    > gezeichnet wurden ("Grenzen des Wachstums"), sind diesbezüglich nichtg
    > eingetreten, und würde man in den wenigen verbliebenen Regionen mit sehr
    > hohem Bevölkerungswachstum gezielt für ein besseres zivilisatorisches
    > Niveau und für mehr Wohlstand sorgen, würde es auch dort zurückgehen und
    > eine Stagnation der Weltbevölkerunsgzahl wäre bereits in Sichtweite.
    >
    > Das Problem ist allein das auf Wachstum, Konsum und Profitmaximierung
    > basierte Wirtschaftssystem, in dem es nicht möglich ist, sich darauf zu
    > beschränken, einfach nur "genug" für die menschlichen Bedürfnisse und einen
    > bescheidenen Wohlstand zu produzieren, und das möglichst nachhaltig. Nein,
    > wenn nicht massiv Altes weggeworfen und immer wieder Neues dazugekauft
    > wird, bricht das System zusammen, einschließlich der öffentlichen Sektoren
    > bis hin zu Gesundheit, Bildung und Sicherheit.
    >
    > Und das Problem ist demenstprechend, dass auch die zweite Erde sehr schnell
    > im Arsch sein wird, wenn wir nicht nur unseren technologischen Stand,
    > sondern auch unser Wirtschaftssystem mitnehmen...

    https://www.dsw.org/wp-content/uploads/2014/09/Historische-Entwicklung-der-Weltbev%C3%B6lkerung_06.17-ohne-Balken-cyancyan.png

    Bis das abgeflacht ist, fressen wir uns Gegenseitig??????

  5. Re: Es gibt nur eine Lösung

    Autor: JanZmus 18.09.19 - 23:17

    maverick1977 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bis das abgeflacht ist, fressen wir uns Gegenseitig??????

    Wieso so pessimistisch?

  6. Re: Es gibt nur eine Lösung

    Autor: floxiii 19.09.19 - 02:37

    maverick1977 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Bis das abgeflacht ist, fressen wir uns Gegenseitig??????

    Naja, von etwas über 2% in den 60er-Jahren auf derzeit ca. 1% - Tendenz weiter sinkend.
    Aber 1% pro Jahr von ca. 7,7 Milliarden ist halt immer noch recht viel, nicht wahr.

    Sehr schön aufbereitete Daten übrigens auf dieser Seite https://ourworldindata.org/world-population-growth

  7. Re: Es gibt nur eine Lösung

    Autor: demon driver 19.09.19 - 08:54

    maverick1977 schrieb:
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    > demon driver schrieb:
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    > > bummelbär schrieb:
    > >
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    > > > Noch eine Erde finden und da hin kommen. ;-) Alles andere ist sowieso
    > > > utopisch. Wir fliegen mehr, wir "auton" mehr, wir kaufen mehr, wir
    > > werfen
    > > > mehr weg und wir furzen mehr, weil wir immer mehr werden. Daran wird
    > > sich
    > > > in absehbarer Zeit absolut nichts ändern.
    > >
    > > Das ist nicht ganz richtig; das "Mehr-Werden" flacht sich seit
    > Jahrzehnten
    > > immer mehr ab, die Katastrophenszenarien hinsichtlich der
    > > Bevölkerungsentwicklung, wie sie in den Siebziegerjahren teilweise
    > > gezeichnet wurden ("Grenzen des Wachstums"), sind diesbezüglich nichtg
    > > eingetreten, und würde man in den wenigen verbliebenen Regionen mit sehr
    > > hohem Bevölkerungswachstum gezielt für ein besseres zivilisatorisches
    > > Niveau und für mehr Wohlstand sorgen, würde es auch dort zurückgehen und
    > > eine Stagnation der Weltbevölkerunsgzahl wäre bereits in Sichtweite.
    > >
    > > Das Problem ist allein das auf Wachstum, Konsum und Profitmaximierung
    > > basierte Wirtschaftssystem, in dem es nicht möglich ist, sich darauf zu
    > > beschränken, einfach nur "genug" für die menschlichen Bedürfnisse und
    > einen
    > > bescheidenen Wohlstand zu produzieren, und das möglichst nachhaltig.
    > Nein,
    > > wenn nicht massiv Altes weggeworfen und immer wieder Neues dazugekauft
    > > wird, bricht das System zusammen, einschließlich der öffentlichen
    > Sektoren
    > > bis hin zu Gesundheit, Bildung und Sicherheit.
    > >
    > > Und das Problem ist demenstprechend, dass auch die zweite Erde sehr
    > schnell
    > > im Arsch sein wird, wenn wir nicht nur unseren technologischen Stand,
    > > sondern auch unser Wirtschaftssystem mitnehmen...
    >
    > www.dsw.org
    >
    > Bis das abgeflacht ist, fressen wir uns Gegenseitig??????

    Sieht man doch schön, die Abflachung, die man zudem noch schneller haben könnte, wenn man denn dort, wo es nötig wäre, mehr helfen würde – und außerdem lassen sich nach seriösen Schätzungen ohne Probleme 12 Mrd. Menschen, womöglich noch mehr, von diesem Planeten ernähren, wenn man nur die Ressourcen vernünftig allokiert anstatt für den Profit.

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