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Artikel ist inhaltlich falsch und folgt einer alten FUD-Meldung von 2018

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  1. Artikel ist inhaltlich falsch und folgt einer alten FUD-Meldung von 2018

    Autor: Stefan_Th 18.09.19 - 10:32

    Schade, dass hier unkritisch FUD der "old economy" widerholt wird, ohne mal selbst nachzurecherchieren.

    Zunächst: Es mag sein, dass das Bitcoinmining viel Energie verbraucht - aber das ist ein Feature und kein Bug. Eine Übernahme oder Fälschung ist daher nahezu unmöglich.

    ABER: Bitcoin benötigt dennoch nur ein Bruchteil dessen, was SEPA und der Euro an Energie verbrät mit all seinen Rechenzentren, Bankentürmen und dem Filialnetz. Assets wie Gold sind da noch schlimmer. Um Größenordnungen.
    (Hier Bitcoin einseitig Energieverschwendung vorzuwerfen, erinnert zudem an die Argumente der Elektromobilitätsgegner, die mit übertriebenen Zahlen zum CO2-Verbrauch bei Elektroautos ankommen und so tun, als wäre die Förderung/Transport von Erdöl und der Betrieb des Tankstellennetzes und der Bau eines Benzinautos CO2-neutral.)
    Bitcoinminer setzen überwiegend auf regenerative Energien wie Wasserkraft, schon allein weil das in bestimmten Regionen billiger ist. Die Berechnung, wieviel CO2 Bitcoin angeblich produzieren würde, geht von der Nutzung teurer Energie aus Kohlekraftwerken aus.
    Mit Lightning und Co sind Lösungen dabei umgesetzt zu werden, die den Stromhunger auf ein Bruchteil reduzieren und die Sicherheit dann durch andere Mechanismen garantieren.


    PS: noch ein Funfact hierzu: die "old economy" findet ja sonst, dass der Klimawandel kein Problem wäre, beim Thema Bitcoin aber doch und dann mit dieser manipulativen Rhetorik unterfüttert?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.09.19 10:33 durch Stefan_Th.

  2. Re: Artikel ist inhaltlich falsch und folgt einer alten FUD-Meldung von 2018

    Autor: wildzero 18.09.19 - 10:47

    Stefan_Th schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zunächst: Es mag sein, dass das Bitcoinmining viel Energie verbraucht -
    > aber das ist ein Feature und kein Bug.

    Was es nur noch schlimmer macht! Energieverschwendung als "Feature" verkaufen. An Absurdität kaum zu überbieten...

  3. Re: Artikel ist inhaltlich falsch und folgt einer alten FUD-Meldung von 2018

    Autor: fabiausdemsüden 18.09.19 - 11:11

    Stefan_Th schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schade, dass hier unkritisch FUD der "old economy" widerholt wird, ohne mal
    > selbst nachzurecherchieren.
    [...]
    > ABER: Bitcoin benötigt dennoch nur ein Bruchteil dessen, was SEPA und der
    > Euro an Energie verbrät mit all seinen Rechenzentren, Bankentürmen und dem
    > Filialnetz. Assets wie Gold sind da noch schlimmer. Um Größenordnungen.

    Ich denke für einen sinnvollen Vergleich sollte man den Energieverbrauch in Relation zur Zahl der Geldtransfers sehen. Und ich denke da schneidet Bitcoin dann um Größenordnungen schlechter ab. Ist auch kein Wunder denke ich, da bei Bitcoin ein hoher Energieverbrauch bewusst eingebaut wurde (wie du selbst oben sagst), bei SEPA usw. aber nicht.

    [...]
    > Bitcoinminer setzen überwiegend auf regenerative Energien wie Wasserkraft,
    > schon allein weil das in bestimmten Regionen billiger ist. Die Berechnung,
    > wieviel CO2 Bitcoin angeblich produzieren würde, geht von der Nutzung
    > teurer Energie aus Kohlekraftwerken aus.

    Sorry dass ich das Frage, aber das passiert leider oft: hast du den Artikel gelesen? Darin wird recht ausführlich erklärt dass und wie regenerative Energien berücksichtigt wurden. Ich freue mich aber über eine Studie, die das noch besser oder umfassender tut, wenn du eine zur Hand hast.

    [...]
    > PS: noch ein Funfact hierzu: die "old economy" findet ja sonst, dass der
    > Klimawandel kein Problem wäre, beim Thema Bitcoin aber doch und dann mit
    > dieser manipulativen Rhetorik unterfüttert?

    Das wirkt für mich wie ein Zirkelschluss. Oben behauptest du, dass es Old Economy-Denken ist (und nicht zB das von anarchistischen Kryptofans, die den Energieverbrauch kritisch sehen). Und hier führst du als Argument an, dass das CO2-Thema nicht zu Old Economy passt. Vielleicht war dann einfach deine Old Economy-Zuordnung oben falsch?

  4. Re: Artikel ist inhaltlich falsch und folgt einer alten FUD-Meldung von 2018

    Autor: Paule 18.09.19 - 11:22

    Stefan_Th schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die Berechnung, wieviel CO2 Bitcoin angeblich
    > produzieren würde, geht von der Nutzung
    > teurer Energie aus Kohlekraftwerken aus.

    Bitcoin ist eine "zusätzliche" digitale Währung, die die normalen Währungen nicht ersetzt.

    Daher wäre Bitcoin nur dann Energieneutral, wenn man dafür nur völlig überschüssige Energie verwendet, die man sonst für nix anderes verwenden könnte. zB Insel voller Solarzellen und Bitcoin der einzige Abnehmer des Stromes.

    Aber selbst dann wäre Bitcoin noch nicht Klimaneutral, weil ja zur Produktion der Stromerzeuger, deren Betrieb usw. und auch der Rechner ebenfalls Energie benötigt wird und zudem schon durch die Rechenprozesse zusätzliche Abwärme erzeugt wird.

  5. Re: Artikel ist inhaltlich falsch und folgt einer alten FUD-Meldung von 2018

    Autor: Anonymer Nutzer 18.09.19 - 11:46

    Ich schreibe es hier auch nochmal gerne:

    Btc Transaktionsgebühren sind alles andere als gering.

    Die Gebühren die ich im täglichen SEPA habe sind minimal. Dafür bekomme ich aber auch noch mehr als btc. Schon Mal darüber nachgedacht wieviel Aufwand es ist sich um seine Wallet zu kümmern? Da übernimmt die Bank für mich das Denken.

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