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ÖR muss gesund geschrumpft werden

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  1. ÖR muss gesund geschrumpft werden

    Autor: ms_mueller 24.03.19 - 09:46

    Für mich - und das mag für andere falsch sein, aber wir leben glücklicherweise in einer Demokratie - gehört der ÖR geschrumpft. Das Angebot mit zig Sendern ZDF, ZDF Neo, ZDF History, ZDF xyz geht weit über eine Grundversorgung und politische Bildung. Dazu noch die "3ten", die dann sich auch wieder im ARD zusammen tun. Ich habe schon vor Jahren mein TV abgeschafft, höre gelegentlich Lokalradio und lese Tageszeitung sowie nach Zeit und Laune Magazine. Ich benötige keine weitere Grundversorgung und erst recht keine Rosamunde Pilcher. Das gehört (IMHO) weder zu Kultur noch zu einer Grundversorgung und ich werde gezwungen dafür zu zahlen.

    Auch die politischen Inhalte erschrecken teilweise. So ist die Aufgabe neutral zu berichten- gerade wenn es um Politik geht. Das würde ich mir auch wünschen um mir eine Meinung zu Themen bilden zu können. Aber untersucht einmal nur die Aussagen von einigen Reportern die vor Ort sind und über Parteitage (egal welcher Partei!) auf Neutralität. Neutralität, nonsens: Reporter geben schamlos die eigene Meinung wieder und beeinflussen so. Ein hochbezahlter Reporter sollte aber genau das können: Fakten von seiner Meinung trennen. Für schlechte Leistungen darf es nicht mehr Geld geben.

    In der Politik nutzt man den ÖR um Meinungen oder Argumente für Entscheidungen zwischen Seifenopern und anderer Unterhaltung zu transportieren. Wir kennen die plötzliche Entscheidungsfreudigkeit unserer Regierungen bei Fußball Weltmeisterschaften.
    Das dort Argumente und Meinungen, die unser Leben beeinflussen transportiert werden, finde ich durchaus okay, denn wir müssen Hintergründe und Entscheidungen ja verstehen um selbst irgendwie an der Gestaltung unseres Landes und der Zukunft teil zu haben - aber dann soll man bitte auch so ehrlich sein und das wie in Russland Staatsfernsehen nennen. Und dann wäre es tatsächlich der Ehrlichkeit geschuldet, den ÖR mit den Steuern abzugelten.

    Ich glaube auch, das ein ÖR-Steuer-Etat tatsächlich kleiner wäre, denn bei den Budgetverhandlungen streitet sich immer ein Kulturministerium mit dem der Verteidigung, Landwirtschaft und allen anderen um Gelder. Aktuell setzt man sich als Politiker einfach zusammen, trinkt Kaffee - bekommt Brötchen und den passenden Honig ums Maul geschmiert und stimmt einer Erhöhung zu. Man muss es ja nicht aus seinem eigenen Etat bezahlen - und die Masse haben wir ja in der Zwinge - die müssen.

  2. Das dänische Model als Vorbild für Deutschland!

    Autor: hobnofu 24.03.19 - 10:14

    Ich bin für das dänische Model! ÖR massiv verkleinern, steuerfinanziert (kleiner Etat OHNE Steuererhöhung) und die unrealistischen Rentenansprüche von ÖR-Mitarbeitern einfach "anpassen". Wetten, dass hier gleich die ÖR-Trolle mit ihren Scheinargumenten warum das nicht besser wäre und/oder nicht ginge, auftauchen...?! ;)

    Google Suchbegriffe:
    Dänemark schafft Rundfunkgebühr ab
    Dänemark streicht Hälfte der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender
    Israel schafft Rundfunkgebühr ab

  3. Re: Das dänische Model als Vorbild für Deutschland!

    Autor: teenriot* 24.03.19 - 10:36

    Was du immer irgendwie vergisst:
    - der Rundfunkbeitrag war in Dänemark 60% höher als in Deutschland
    - das Budget wurde nur um 20% reduziert, womit die Kosten pro Haushalt immer noch 30% über denen in Deutschland lägen
    - ob Steuer oder Abgabe, das Geld kommt von den Bürgern

  4. Re: Das dänische Model als Vorbild für Deutschland!

    Autor: Keto 24.03.19 - 10:49

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - ob Steuer oder Abgabe, das Geld kommt von den Bürgern

    Es macht einen riesigen Unterschied. Gegenwärtig bezahlt ein allein lebender Geringverdiener den gleichen Beitrag wie eine 5 köpfige millionenschwere Familie.

    Mir nach wie vor unbegreiflich, wie das BVerfG der Meinung sein konnte das dies in Ordnung sei.

  5. Re: Das dänische Model als Vorbild für Deutschland!

    Autor: teenriot* 24.03.19 - 10:58

    Mein Vorredner versucht aber hier die ganze Zeit den Eindruck zu erwecken es gäbe in Dänemark einen superschlanken ÖR, das das Vorbild schlechthin ist. Dem ist nun mal nicht so, der dänsiche ÖR war relativ deutlich teurer als in Deutschland und wird auch nach der Budgetreduzierung relativ teurer sein.

  6. Re: Das dänische Model als Vorbild für Deutschland!

    Autor: hobnofu 24.03.19 - 11:11

    Sorry, aber das soll doch alles wieder nur irreführen! Es spielt überhaupt keine Rolle, wie hoch das Budget in Dänemark konkret war und um wie viel es absolut geschrumpft wurde. Entscheidend ist die PRO-KOPF BELASTUNG und da war Dänemark schon vor der Abschaffung knapp 7% billiger als Deutschland und nach der Abschaffung erhöht sich dieser Vorteil abermals deutlich.1) Also, wenn schon Zahlen dann richtig! Auch hatten die nie ein Haushaltsabgabemodel!

    Aber gut, wenn Du das dänische Modell nicht magst, machen wir eben das israelische Modell. ;) Aber ich wollte nicht gleich so "radikal" sein...

    1) https://meedia.de/2015/01/15/rundfunkbeitrag-soviel-zahlen-die-deutschen-im-internationalen-vergleich-fuer-ard-und-zdf/

  7. Re: Das dänische Model als Vorbild für Deutschland!

    Autor: teenriot* 24.03.19 - 11:45

    1. Dein Link gibt nicht die Pro-Kopf-Belastung wieder sondern die Pro-Kopf-Ausgaben
    2. In den Pro-Kopf-Ausgabe stecken auch alle anderen Einahmenquellen, wie Werbung, abseits der Gebühr, diese sind also nicht aussagekräftiger
    3. Ältere Daten die dir genehm sind hast du nicht gefunden?
    4. Die Umstellung von Gebühren auf Steuern spart nichts, das Geld der Bürger fließt nur auf anderem Weg
    5. Natürlich hatte Dänemark eine Haushaltsabgabe.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Rundfunkabgabe#D%C3%A4nemark

    """
    In Dänemark musste jeder Haushalt, der über einen Fernseher oder einen internetfähigen PC verfügt, eine Fernsehgebühr von zuletzt (2018) 2527 DKK (ca. 338,40 Euro) im Jahr zahlen.
    """

  8. Re: Das dänische Model als Vorbild für Deutschland!

    Autor: hobnofu 24.03.19 - 12:02

    Und wieder beweist Du nur, dass Du ein ÖR-Troll mit Agenda bist.

    Dänemark hatte immer ein Model wie wir vor der Umstellung 2013. Also jeder Haushalt, der über einen Fernseher und/oder Radio verfügt sollte zahlen. Anmeldemodel. So wie bei uns früher. Heute ist es bei uns in D pro Wohnung und unabhängig von Empfangsgeräten. Zwangsmodel! Das gab es in Dänemark NIE. Keine Ahnung warum Du was andere behauptest und die Leute für dumm verkaufen willst...

    Pro-Kopf-Ausgaben == Pro-Kopf-Belastung. Du suchst das Haar in der Suppe!

    Es braucht keine neuere Daten um Deine bewusst in die Irre führenden Behauptungen zu widerlegen! Neue Daten würden zudem mein Argument noch mehr unterstreichen. Was wird schon billiger?! Fakt ist, Dänemark war schon vor der Umstellung BILLIGER als Deutschland.

    Ich glaube mit Dir erübrigt sich die Debatte. Den Wandel wirst Du und Deine lustigen Freunde hier nicht mehr aufhalten! :)

  9. Re: Das dänische Model als Vorbild für Deutschland!

    Autor: Frittenjay 24.03.19 - 12:22

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > """
    > In Dänemark musste jeder Haushalt, der über einen Fernseher oder einen
    > internetfähigen PC verfügt, eine Fernsehgebühr von zuletzt (2018) 2527 DKK
    > (ca. 338,40 Euro) im Jahr zahlen.
    > """

    Ja, in Dänemark lag die Haushaltsabgabe mit 338,40¤ höher als bei uns mit 210¤. Wenn man so eine Zahl aber hinklatscht sollte man vielleicht auch erwähnen, das dort das durchschnittliche Einkommen satte 10.000¤ pro Jahr höher liegt.

    Dänemark: 48.880 ¤
    Deutschland: 38.497 ¤

    https://www.laenderdaten.info/durchschnittseinkommen.php

  10. Re: Das dänische Model als Vorbild für Deutschland!

    Autor: teenriot* 24.03.19 - 13:01

    > Und wieder beweist Du nur, dass Du ein ÖR-Troll mit Agenda bist.

    Lol, waren die Fakten echt so unangenehm?

    > Dänemark hatte immer ein Model wie wir vor der Umstellung 2013. Also jeder
    > Haushalt, der über einen Fernseher und/oder Radio verfügt sollte zahlen.
    > Anmeldemodel. So wie bei uns früher.
    > Heute ist es bei uns in D pro Wohnung
    > und unabhängig von Empfangsgeräten. Zwangsmodel! Das gab es in Dänemark
    > NIE. Keine Ahnung warum Du was andere behauptest und die Leute für dumm
    > verkaufen willst...

    Lies dir noch mal durch was ich zitiert habe, dort steht was du sagt. Reichlich ungeschickt von mir, wenn ich ÖR-Troll euch doch alle für dumm verkaufen will, nicht wahr?

    Mein Gott, machst du jetzt echt so einen Terz, weil du darauf rumreitest, das Haushaltsabgabe bedeutet, das jeder Haushalt zu bezahlen hat und nicht auch bedeuten kann, dass die "Grundeinheit" der Erhebung Haushalte sind auch dann wenn es noch andere Bedingungen gibt? Bei Wikipedia wird das Modell in Dänemark übrigens als "Haushaltsgebühr" bezeichnet, aber wahrscheinlich ist Wikipedia auch ein ÖR-Troll der dich für dumm verkaufen will.

    > Pro-Kopf-Ausgaben == Pro-Kopf-Belastung. Du suchst das Haar in der Suppe!
    >
    > Es braucht keine neuere Daten um Deine bewusst in die Irre führenden
    > Behauptungen zu widerlegen!

    Geht weiter mit dicke Hose machen? Das solltest du lassen, das wird nur peinlich für dich.

    > Neue Daten würden zudem mein Argument noch mehr
    > unterstreichen. Was wird schon billiger?! Fakt ist, Dänemark war schon vor
    > der Umstellung BILLIGER als Deutschland.

    Nö genau das ist nicht Fakt. Fakt ist, dass du selbst jetzt nach Hinweis nicht Pro-Kopf-Ausgaben und Pro-Kopf-Abgaben unterscheiden kannst.

    Zu Punkt 4 sagst du nichts?

    > Ich glaube mit Dir erübrigt sich die Debatte. Den Wandel wirst Du und Deine
    > lustigen Freunde hier nicht mehr aufhalten! :)

    Doch wir kriegen euch alle mit unseren Gedankenstrahlen. Und wenn du illegal keinen ÖR guckst, dann kriegen wir dich mit Gedankenstrahlen per Mahnbrief.

  11. Re: Das dänische Model als Vorbild für Deutschland!

    Autor: teenriot* 24.03.19 - 13:10

    Wenn man so eine Zahl aber hinklatscht sollte man vielleicht auch erwähnen, das dort die Staatsquote in Dänemark wesentlich höher ist als in Deutschland.

    Dänemark: 53,5%
    Deutschland: 44,5

    https://de.wikipedia.org/wiki/Staatsquote

    Drei Mal darfst du raten wo das Geld herkommt.

  12. Re: Das dänische Model als Vorbild für Deutschland!

    Autor: brainslayer 24.03.19 - 13:18

    Keto schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > teenriot* schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > - ob Steuer oder Abgabe, das Geld kommt von den Bürgern
    >
    > Es macht einen riesigen Unterschied. Gegenwärtig bezahlt ein allein
    > lebender Geringverdiener den gleichen Beitrag wie eine 5 köpfige
    > millionenschwere Familie.
    >
    > Mir nach wie vor unbegreiflich, wie das BVerfG der Meinung sein konnte das
    > dies in Ordnung sei.


    weil gerichte über gesetze entscheiden und deren auslegung und keine meinungen kund tun. dabei ist egal ob das gesetz aus der nazizeit stammt. das schlimme ist das diese noch existieren und der staat keinerlei interesse hat diese abzuschaffen.

  13. Re: Das dänische Model als Vorbild für Deutschland!

    Autor: hobnofu 24.03.19 - 13:44

    Warum bringst Du nun auch noch die Staatsquote ins Gespräch? Was weißt Du schon über Dänemark und was die dänischen Bürger alles (mehr) für Ihr Geld kriegen als wir?? Du hast doch zudem bereits hinreichend bewiesen, dass Du mit Statistiken und Zahlen NICHT umgehen kannst. Jetzt werden halt auch noch Äpfel mit Birnen vergleichen. Gosh, Deine wirre Disinformation würde selbst Blinden bzw. Analphabeten auffallen. Hier noch andere Zahlen für Dich:

    Tötungsdelikte pro 100.000 Einwohner (Tötungsrate):

    Deutschland 1,2
    Dänemark 1,0

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/T%C3%B6tungsrate_nach_L%C3%A4ndern

    Drei Mal darfst Du raten warum.

    <º))))><

  14. Re: Das dänische Model als Vorbild für Deutschland!

    Autor: teenriot* 24.03.19 - 14:37

    > Du hast doch zudem bereits hinreichend bewiesen, dass Du
    > mit Statistiken und Zahlen NICHT umgehen kannst.

    Jaja, hast du Pro-Kopf-Ausgaben und Pro-Kopf-Abgaben schon auf die Reihe gekriegt?

    > Hier noch andere Zahlen für Dich:
    >
    > Tötungsdelikte pro 100.000 Einwohner (Tötungsrate):
    >
    > Deutschland 1,2
    > Dänemark 1,0

    Lol und weiter? Hier noch ein paar Zahlen für dich:
    https://www.content-garden.com/cat-content-so-krallen-sich-katzen-das-internet/

    "hr zufolge konnte man die Inhalte, die 2011 im Netz zu finden waren, folgendermaßen aufteilen: 80 Prozent Pornographie, 15 Prozent Katzen und vier Prozent schlecht geschriebene Kommentare."

    > Drei Mal darfst Du raten warum.

    Vollkommen latte, hat nichts mit dem Thema zu tun.

    > <º))))><

    Danke, aber ich habe schon gegessen.

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