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Gewinnerzielungsabsicht sollte klar erkennbar sein

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  1. Gewinnerzielungsabsicht sollte klar erkennbar sein

    Autor: skyynet 13.07.16 - 17:37

    Vergleichsportale an sich sind ja etwa Gutes. Wenn Vergleichsportale aber am Verkauf der verglichenen Waren Geld verdienen, wird es problematisch. Nach schwieriger wird es, wenn das Portal für die prominente Darstellung Geld von den verglichenen Produktherstellern nimmt. Vergleiche ich bei check24 beispielsweise Ratenkredite in der Voreinstellung, so erhalte ich 19 Anbieter im Ranking. Nur wer sehr aufmerksam links unter(!) den eigentlichen Optionsfeldern (runde Radiobuttons) schaut, kann erkennen, dass per Klick auf Alle Kredit-Banken 64 Anbieter herauskommen. Der Interessenskonflikt von check24 ist objektiv klar, nur ist das auch für den normalen Verbraucher so?

    Ich selbst betreibe aus reinem Spaß an der Freud die größte private Deutsche Handydatenbank, in der man auch Geräte vergleichen kann oder ein Gerät nach eigenen Bedürfnissen finden kann. Daran verdiene ich keinen Cent und muss fürs Hosting sogar bezahlen. Würde ich hier Affiliate-Links nutzen, sähe das vermutlich anders aus.

    Vorbildlich finde ich z.B. die Berichterstattung von MacTechNews, die der Firma Synium gehört. Wenn auf dem Nachrichtenportal ein Produkt der eigenen Firma besprochen wird, steht dort stets genau dieser Sachverhalt.

  2. Re: Gewinnerzielungsabsicht sollte klar erkennbar sein

    Autor: Squirrelchen 13.07.16 - 23:47

    Einfach mal das Hirn anschalten. Wenn ein Dienst sich Fernseh / Plakatwerbung leisten kann wird der Dienst wohl kaum aus Luft und Liebe betrieben werden.

    Da brauche ich keinen dümmlichen Hinweis, dass die Provisionen für die Vermittlung kassieren, dass ist LOGISCH!

    ------------------
    - Du wirst nicht glauben, was Golem User dann erlebten!
    - Als Golem User dies sahen waren Sie den Tränen nahe!
    - Diese 10 Dinge hast du nicht erwartet! Vor allem Punkt 11 wird dich überraschen!
    - Und was dann geschah, hat Golem User total überrascht!

    Es grüßt,
    Dat Hörnchen

  3. Re: Gewinnerzielungsabsicht sollte klar erkennbar sein

    Autor: skyynet 14.07.16 - 00:14

    Und Du meinst, dass der Durchschnittstyp, der das Portal aufruft, erkennt, dass zwischen den angezeigten Ergebnissen und allen Ergebnissen ein unauffällig platzierter Klick links unten nötig ist? Dass ein Portal bei neutral verglichenen Produkten beim Abschluss irgendeines Produktes eine Provision bekommt, wäre ja anzunehmen und soweit akzeptabel. Ein Vortäuschen eines korrekten Vergleichs eher nicht.

  4. Re: Gewinnerzielungsabsicht sollte klar erkennbar sein

    Autor: decaflon 14.07.16 - 11:25

    Stimmt, es wird keiner damit rechnen, dass sie nichts verdienen. Ich glaube aber nicht, dass den kunden bewusst ist, dass sie bei einer Kranken- oder Altersvorsorgeversicherung mehrere tausend Euro an den Makler zahlen.

    Da stellt sich schon die Frage, ob ein Makler so frei die Vorteile von gesetzlicher und privater Krankenversicherung darstellt, wenn er für die eine mehrere tausend und für die andere gar nichts bekommt.

    Ist das wirklich jedermann bewusst?!

  5. Re: Gewinnerzielungsabsicht sollte klar erkennbar sein

    Autor: Oktavian 14.07.16 - 13:52

    > Vergleichsportale an sich sind ja etwa Gutes. Wenn Vergleichsportale aber
    > am Verkauf der verglichenen Waren Geld verdienen, wird es problematisch.

    Jeder etwas größere Anbieter von Informationen muss Geld verdienen. Das bekommt er von seinen Kunden. Man muss sich halt nur die Frage stellen, bin ich Kunde oder bin ich Ware? Wenn ich nichts bezahle, kann ich nicht Kunde sein, muss also Ware sein.

    Es gibt übrigens auch unabhängige Versicherungs- und Kreditberater, aber die muss ich dann als Kunde auch bezahlen.

    > so erhalte ich
    > 19 Anbieter im Ranking. Nur wer sehr aufmerksam links unter(!) den
    > eigentlichen Optionsfeldern (runde Radiobuttons) schaut, kann erkennen,
    > dass per Klick auf Alle Kredit-Banken 64 Anbieter herauskommen

    Hier ist die Frage, welche Anbieter ausgeblendet wurden und warum. Waren es die, die wenig Provision zahlen, oder die, bei denen häufig Probleme auftreten, die undurchsichtige Versicherungsbedingungen haben, usw.?

    Das lustige (oder traurige) ist eigentlich, dass es meist trotzdem sinnvoll ist, zu einem der Makler-Portale zu gehen. Es gibt oft ein und die selbe Versicherung auf drei Vertriebswegen:
    1. Exklusiv-Vertreter: Also der klassischer Herr Kaiser. Das ist der teuerste Weg.
    2. Direktabschluss bei der Versicherung: Günstiger als 1.
    3. Makler: Der Makler kann seine Provision in gewissen Grenzen selbst bestimmen. Gerade die Vergleichsportale fahren die weit runter, denn der Versicherungsnehmer vergleicht auch Vergleichsportale. Die Versicherung gibt es hier oft unter einem anderen Namen, dahinter steckt aber die gleiche wie 1 und 2.

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