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Australiens NBN als Vorbild?

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  1. Australiens NBN als Vorbild?

    Autor: DooMMasteR 30.08.15 - 14:36

    Leider haben wir ja Anfang der 90er eher den gegenteiligen Schritt gemacht, aber:

    in Australien baut der Staat wie WILD Glasfaser aus, sowohl ober als auch unterirdisch, je nach Standort.
    Die Leitungen können alle Provider die bei NBN-Mitglied sind, anmieten und darauf ihre Dienste anbieten.
    Das Nette ist, wer Dienste anbietet muss gewisse Mindestanforderungen erfüllen, so muss z.B. die Mindestbandbreite vorhanden sein (sie steigt kontinuierlich und liegt 2020 dann bei 500MBit/s), aber auch Dinge wie Volumenbegrenzungen sind nicht erlaubt.
    Wer nun glaubt, dass dauert doch Jahre, klar der hat recht, aber schon heute kann man mit FTTH recht einfach 10GBit/s und mehr erreichen, weshalb FTTH im gegensatz zu Kupfer auch weitere 50 Jahre eine sehr sichere Technik sein dürfte und vorallem die nachfolgenden Investitionen stark minimiert.

    http://www.nbnco.com.au/develop-or-plan-with-the-nbn/check-rollout-map.html

    Man kann sehen, dass teils selbst am Arsch der Welt NBN ausgerollt wird.
    An manchen Orten wird statt FTTH auch Funk genutzt, quasi immer dann, wenn z.B. nur ein einzelnes Haus irgendwo im Nirgendwo angebunden werden soll, man hat also auch hier keine Absoluten aber deutlich sinnvollere Limits gesetzt.

    Noch ein radikaler Schritt: hat bereits ein Provider FTTH gelegt wird er gefragt ob er die Faser zu NBNs Konditionen an andere weiterreicht, wenn nicht legt NBN auch hier Fasern, selbst wenn ein Provider schon eine hat, um den Markt möglichst homogen zu halten.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.08.15 14:38 durch DooMMasteR.

  2. Re: Australiens NBN als Vorbild?

    Autor: Koto 30.08.15 - 14:42

    Solche vergleiche sind sinnlos.

    Haben die, die gleiche Kostenstruktur. Gleiche Auflagen an Umwelt. Bürgerproteste wenn eine Leitung in die Erde muss und der Frosch weichen muss. Sind Sie so dicht besiedelt? Weil man muss ja ins jedes Haus mit dem Glas. Braucht Genehmigungen die man einholen muss. Was ist wenn der Haus Eigentümer Nein sagt. Sieht unser Recht überhaupt vor Hausbesitzer zu zwingen?

    Das Kabel in Australien in Outback zu verlegen ist kein Akt. Nur wir haben eine ganz andere Topografie.

    Versucht mal hier Leitungen durch Wälder zu legen. Und die Umweltschützer verklagen die Firmen. Weil die seltene Ameise da wohnt. :-)

    Dasselbe Drama gibt es ja auch bei den Stromtrassen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.08.15 14:44 durch Koto.

  3. Re: Australiens NBN als Vorbild?

    Autor: Érdna Ldierk 30.08.15 - 21:54

    Die deutschen Politiker sollten sich mal unverbindlich hier in AT beraten lassen.

  4. Re: Australiens NBN als Vorbild?

    Autor: SirFartALot 30.08.15 - 22:44

    Érdna Ldierk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die deutschen Politiker sollten sich mal unverbindlich hier in AT beraten
    > lassen.

    Was soll denn in Sachen Internet in AT so toll sein?

    "It's time to throw political correctness in the garbage where it belongs" (Brigitte Gabriel)
    Der Stuhlgang während der Arbeitszeit ist die Rache des Proletariats an der Bourgeoisie.

  5. Re: Australiens NBN als Vorbild?

    Autor: spezi 30.08.15 - 23:33

    Ja, ist ein interessantes Modell.

    Allerdings ist man in Australien vom FTTH/P-Ausbau abgekommen und setzt in Zukunft erstmal vermehrt auf FTTN (Fiber-to-the-Node), also vergleichbar VDSL. Auch Vectoring wird getestet.

    http://www.nbnco.com.au/blog/the-nbn-will-get-australia-up-the-broadband-speed-ladder-just-ask-the-swiss.html
    http://www.nbnco.com.au/blog/vectored-vdsl-turning-copper-from-laggard-to-lightning-fast.html

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