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Kupfer nicht komplett abschreiben

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  1. Kupfer nicht komplett abschreiben

    Autor: MK899 30.08.15 - 11:41

    Ich bin selber voll für Glasfaser - allerdings gibt es viele Dinge, die mich zumindest drüber nachdenken lassen, ob Vectoring und teilweise Kupfernutzung beibehalten werden sollte.
    Seien wir mal ehrlich - selbst mit Förderung würde es Jahre dauern bis alle versorgt sind - gut, ich habe grade so eine 16000er Leitung und könnte es überstehen. Aber ich würde DSL LTE Volumenentarife bei weitem vorziehen und die 384er Leute bestimmt auch.
    Nicht jeder wird gleich Glasfaser nutzen können. Bei uns vor Ort bzw. Landkreis haben viele Vermieter Sonderverträge mit Kabelanbietern abgeschlossen (Provision) ... Wir können DSL nur bekommen weil Kupfer schon liegt und dies war mein Glück. Glasfaser als Konkurrenz wird schwer. Verlegen wird da bestimmt nicht erlaubt.

    Ich kann nur von mir reden, aber ich würde Vectorin erstmal nutzen und später dann schauen.

    Ich will einfach nur aufzeigen, dass man grau und nicht schwarz/weiß denken sollte.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.08.15 11:50 durch MK899.

  2. Re: Kupfer nicht komplett abschreiben

    Autor: sneaker 30.08.15 - 11:47

    MK899 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht jeder wird sich gleich Glasfaser nutzen können. Bei uns vor Ort bzw.
    > Landkreis haben viele Vermieter Sobderverträge mit Kabelanbietern
    > abgeschlossen (Provision) ... Wir können DSL nur bekommen weil Kupfer schon
    > liegt und dies war mein Glück. Glasfaser als Konkurrenz wird schwer.
    > Verlegen wird da bestimmt nicht erlaubt.
    Ja, solche Probleme hatte die Telekom ebenfalls und das hat wohl das ein oder andere Glasfaserprojekt sterben lassen. Ich meine in Münster wäre das der Fall gewesen. Das ist aber kein finanzielles oder technisches Problem sondern hier ist der Gesetzgeber bzw. die Regulierungsbehörde gefragt, solche Praktiken zu unterbinden.

  3. Re: Kupfer nicht komplett abschreiben

    Autor: maverick1977 30.08.15 - 12:41

    Das größte Problem ist doch, dass alle Anbieter ihre eigenen Netze bauen. Mitbenutzung ist zwar nach 3 Jahren erlaubt, aber so richtig sinnvoll scheint mir das nicht. Meiner Meinung nach wäre es um weiten besser, wenn alle Provider gemeinsam ein einziges Netz aufbauen, mit logistisch gut verteilten Knotenpunkten, so dass innerhalb Deutschlands von einem Glasfaser-Grundnetz die Glasfasern immer näher zum Kunden gebracht werden können.

    Ich halte von dem Stückchenausbau grob gesehen absolut nichts. Allerdings bringt Vectoring und VDSL die Glasfaser schon einmal in die einzelnen Straßen. Von da an ist es eigentlich nicht mehr weit, bis die Glasfaser-Doppelader in jedem Haus einzug halten kann. Aber bis dieses Grundgerüst, Glasfaser in die Straße zu bringen, realisiert ist, wird noch etwas Zeit vergehen. Hier liegt es in der Tat an der Politik, dass Vermieter sich nicht mehr aufgrund eines Kabel-Vertrages gegen den Glasfaserausbau sperren können. Wenn die Mehrheit der Mieter für Glasfaser ist, muss der Vermieter dies auch umsetzen. Dafür kassiert er ja schließlich jeden Monat Geld. Ich für meinen Teil, der bald Hausbesitzer und Vermieter ist, würde mich nie wagen, einem Mieter solche Vorschriften zu machen. Entweder ich will gute Mieter, die pünktlich zahlen und gepflegt mit meinem Eigentum umgehen, oder ich will von Anfang an Knüppel zwischen die Beine werfen.

    Welcher Telekom-Kunde, der gerade in die nächste 12-Monats-Laufzeit gerutscht ist, würde denn bei mir einziehen, wenn ich ihm sage: "Kommunikation nur über Kabel!" Den Telekomvertrag müsste der Mieter nämlich dann immer noch zahlen, ohne ihn nutzen zu können. Also wird er sich überlegen, ob er bei mir einzieht, bevor er 11 Monate lang einen Vertrag bezahlt, den er überhaupt nicht nutzen kann.

  4. Re: Kupfer nicht komplett abschreiben

    Autor: StefanGrossmann 30.08.15 - 13:40

    > >Welcher Telekom-Kunde, der gerade in die nächste 12-Monats-Laufzeit gerutscht ist, würde denn bei mir einziehen, wenn ich ihm sage: "Kommunikation nur über Kabel!" Den Telekomvertrag müsste der Mieter nämlich dann immer noch zahlen, ohne ihn nutzen zu können. Also wird er sich überlegen, ob er bei mir einzieht, bevor er 11 Monate lang einen Vertrag bezahlt, den er überhaupt nicht nutzen kann.

    Quatsch. Seid der Reform 2012 kann man wenn die gleiche Leistung nicht am Zielwohnort nicht verfügbar ist aus den Vertrag per Sonderkündigung raus.
    >> http://www.telemedicus.info/article/2392-Das-neue-Sonderkuendigungsrecht-bei-DSL-Vertraegen.html
    Da der Vermieter nein sagt kann der ISP dann nicht liefern und somit greift das Urteil.

  5. Re: Kupfer nicht komplett abschreiben

    Autor: Koto 30.08.15 - 14:38

    >Aber bis dieses Grundgerüst, Glasfaser in die Straße zu bringen, realisiert ist, wird noch >etwas Zeit vergehen.

    Das passiert ja schon. Viele übersehen das VDSL genau das ist.

  6. Re: Kupfer nicht komplett abschreiben

    Autor: Oktavian 30.08.15 - 15:31

    > Das größte Problem ist doch, dass alle Anbieter ihre eigenen Netze bauen.
    > Mitbenutzung ist zwar nach 3 Jahren erlaubt, aber so richtig sinnvoll
    > scheint mir das nicht. Meiner Meinung nach wäre es um weiten besser, wenn
    > alle Provider gemeinsam ein einziges Netz aufbauen, mit logistisch gut
    > verteilten Knotenpunkten, so dass innerhalb Deutschlands von einem
    > Glasfaser-Grundnetz die Glasfasern immer näher zum Kunden gebracht werden
    > können.

    Ich habe bei sowas gemischte Gefühlt. Klingt erst einmal toll, aber solche Kartelle neigen immer dazu, sich schnell gegen den Kunden zu kehren.

    > Ich halte von dem Stückchenausbau grob gesehen absolut nichts. Allerdings
    > bringt Vectoring und VDSL die Glasfaser schon einmal in die einzelnen
    > Straßen. Von da an ist es eigentlich nicht mehr weit, bis die
    > Glasfaser-Doppelader in jedem Haus einzug halten kann. Aber bis dieses
    > Grundgerüst, Glasfaser in die Straße zu bringen, realisiert ist, wird noch
    > etwas Zeit vergehen.

    Dieses letzte Stückchen ist aber das Problem. In unserem Wohngebiet liegt VDSL. Von Kasten zu Kasten sind es grob 300 Meter, da wird irgendwo die Faser laufen. Vom Kasten zu jeden Haus zwischen diesen 300 Metern müssten aber grob 5 km Straße aufgerissen werden. Die Größenordnungen sind einfach ganz andere.

    > Hier liegt es in der Tat an der Politik, dass
    > Vermieter sich nicht mehr aufgrund eines Kabel-Vertrages gegen den
    > Glasfaserausbau sperren können. Wenn die Mehrheit der Mieter für Glasfaser
    > ist, muss der Vermieter dies auch umsetzen.

    Was? Dem Vermieter gehört das Haus, also darf er entscheiden, wer da die Wände anbohren darf. Ich finde es immer lustig, was ein Vermieter so alles tun soll, muss und nicht darf. Und das für Renditen kleiner 5% bei maximalem Risiko. Ich kann schon verstehen, warum in den Städten keine Mietshäuser mehr gebaut werden.

    > Dafür kassiert er ja schließlich jeden Monat Geld.

    Nein, er kassiert Geld für die geschuldete Leistung. In der Regel die Wohnung. Versteh mich nicht falsch, ich bin ebenso wie Du der Meinung, ein Vermieter sollte das tun, da es die Attraktivität des Objekts erhöht. Aber ihn gesetzlich verpflichten ist ziemlich daneben.

    > Ich für meinen Teil, der bald Hausbesitzer
    > und Vermieter ist, würde mich nie wagen, einem Mieter solche Vorschriften
    > zu machen. Entweder ich will gute Mieter, die pünktlich zahlen und gepflegt
    > mit meinem Eigentum umgehen, oder ich will von Anfang an Knüppel zwischen
    > die Beine werfen.

    Eben, beides sind doch erwachsene Leute. Da muss der Staat nicht überall dazwischen funken. Und für das Vermieter-Leben wünsche ich Dir Glück und zuverlässige Mieter. Ansonsten endet so etwas für einen Vermieter gerade am Anfang schnell in der Privatinsolvenz.

    > Welcher Telekom-Kunde, der gerade in die nächste 12-Monats-Laufzeit
    > gerutscht ist, würde denn bei mir einziehen, wenn ich ihm sage:
    > "Kommunikation nur über Kabel!" Den Telekomvertrag müsste der Mieter
    > nämlich dann immer noch zahlen, ohne ihn nutzen zu können.

    Gerade Telekom ist hier ein schlechtes Beispiel, denn die sind da sehr flexibel. Wenn man an eine Gegend zieht, in der die Telekom den Vertrag nicht erfüllen kann, lassen sie einen in der Regel vorzeitig raus. Andere Anbieter sind da deutlich komplizierter.

  7. Re: Kupfer nicht komplett abschreiben

    Autor: MK899 30.08.15 - 16:47

    Mit der Auswahl bei zwei erwachsenen Leuten ist es so eine Sache. Wie oben gesagt. Bei mir gibt es in der Stadt fast keine Vermieter ohne solche "Angebote". Egal ob private Gesellschaft, kleiner Vermieter, oder Genossenschaft.
    Ich streube mich da aber schon aus Prinzip dagegen. Einmal ist der Kabelanbieter vor Ort Mist und zweitens, wenn mit mir Provisionen eingefahren werden, sehe ich nicht ein, warum ich nicht davon etwas erhalte.
    Manche erhalten such nur Sonderkonditionen, aber auch da ist mir der Preis nicht schmackhaft genug.

    Ich wollte eigentlich nur sagen, dass man Kupfer nicht komplett vergessen soll - allerdings gestehe ich dem Vermieter nicht zu (was die Folge bei bestimmten Neubauten wäre) dass er sagt " du musst KD, Tekecolumbus usw." nehmen

  8. Re: Kupfer nicht komplett abschreiben

    Autor: tingelchen 30.08.15 - 17:10

    > allerdings gibt es viele Dinge, die mich zumindest drüber nachdenken lassen, ob
    > Vectoring und teilweise Kupfernutzung beibehalten werden sollte.
    > Seien wir mal ehrlich - selbst mit Förderung würde es Jahre dauern bis alle
    > versorgt sind -
    >
    Dies Argumentation ist hinfällig, weil man diese auch noch in 25 Jahren heranziehen kann um kein LWL zu legen. Man sollte dabei immer bedenken das wir über LWL bereits seit über 10 Jahren diskutieren und den Ausbau immer weiter nach hinten schieben. Hätte man schon damals mit dem konsequenten Ausbau begonnen, wären wir bereits erheblich weiter, statt der paar lumpigen Haushalte.

    > Bei uns vor Ort bzw. Landkreis haben viele Vermieter Sonderverträge mit
    > Kabelanbietern abgeschlossen (Provision) ... Wir können DSL nur bekommen weil
    > Kupfer schon liegt und dies war mein Glück.
    >
    Das hat in diesem Fall nichts mit Glück zu tun. Die Telekom ist verpflichtet eine Telefonleitung bereit zu stellen. Das ist teil der Absprache durch die Privatisierung. Folglich liegt auch überall Kupfer für min. einen analogen Telefon Anschluss für jede Einheit. Gilt auch für Neubaugebiete.

  9. Re: Kupfer nicht komplett abschreiben

    Autor: MK899 30.08.15 - 17:26

    Für mich ist die Argumentation nicht hinfällig.
    Der ganze Ausbau, egal welcher Technik, wird immer nach hinten geschoben. Ich will auch, dass Glasfaser ausgebaut wird - aber ich weiß auch, wie es auf dem Dorf aussieht mit 384, oder in einer unglücklichen ostdeutschen Stadt mit Hytas.
    Diese Leute wollen und brauchen jetzt Internet - denen ist es egal, ob es per Kupfer, oder Glas kommt - LTE ist keine Option, bis es nur noch Tarife ohne Volumenbeschränkung gibt.
    Entweder man macht jetzt ganz schnell und baut auch dort aus - und evtl. sogar für den Anfang per Oberleitung (ich höre schon die Meute schnauben), oder man nutzt halt Kupfer doch noch eine gewisse Zeit.
    Ich will nicht den Glasfaserausbau nach hintenschieben, aber die meisten Leute hier im Forum sind halt in der bequemen Situation zu sagen "ne, die können jetzt auch noch auf Glas warten".
    Ich will halt, dass die Gesamtsituation jetzt (!) für alle verbessert wird.

    Ich weiß, aber dies betrifft nur den Grundversorgungsauftrag fürs Telefon und bei uns ist die Telekom schon vor Jahren in einigen Stadteilen dazu übergegangen eben auch nur noch diesen zu erfüllen, da sich damals viele haben locken lassen und heute hat man 0 Auswahl...., was natürlich auch ausgenutzt wird, jetzt baut die Telekom dort natürlich gar nicht mehr aus.

  10. Re: Kupfer nicht komplett abschreiben

    Autor: tingelchen 30.08.15 - 18:24

    Ok, dann beantworte mir doch einfach die Frage: Wann sollen wir denn mit dem LWL Ausbau beginnen?

    Genau darum ist diese Argumentation hinfällig. Gilt auch für den Rest deiner Ausführung. Dort wo nur 384kbit möglich sind funktioniert auch kein Vectoring. Weil die technischen Voraussetzungen überhaupt nicht vorhanden sind. D.h. man muss so oder so die Straßen aufreißen und Kabel legen. Dann kann man auch gleich LWL legen. Das macht Kostentechnisch keinen Unterschied.

  11. Re: Kupfer nicht komplett abschreiben

    Autor: laserbeamer 30.08.15 - 18:37

    Naja aufreißen muss man schon lange nicht mehr.
    Bei uns wurden die kabel per horizontalen Bohrungen verlegt (Firma Ditch Witch).
    Daher ein loch wo eine Maschine steht und ab da wird dann unter der Straße ohne diese aufzureißen leer Rohre verlegt.

    Keine Ahnung wie teuer, aber anscheinend hat es sich für Vodafone gelohnt.

  12. Re: Kupfer nicht komplett abschreiben

    Autor: MK899 30.08.15 - 19:17

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ok, dann beantworte mir doch einfach die Frage: Wann sollen wir denn mit
    > dem LWL Ausbau beginnen?
    >
    > Genau darum ist diese Argumentation hinfällig. Gilt auch für den Rest
    > deiner Ausführung. Dort wo nur 384kbit möglich sind funktioniert auch kein
    > Vectoring. Weil die technischen Voraussetzungen überhaupt nicht vorhanden
    > sind. D.h. man muss so oder so die Straßen aufreißen und Kabel legen. Dann
    > kann man auch gleich LWL legen. Das macht Kostentechnisch keinen
    > Unterschied.


    So schnell wie möglich, von mir aus jetzt.
    Aufreißen muss man nicht immer - oft werden die Leitungen über Leerrohre durch Druck verlegt.
    Es kommt drauf an, wenn die 384 durch Hytas, oder OPAL zustande gekommen sind (da gibt es dann verschiedene Probleme - HVT zu weit entfernt, uralte Multiplexertechnik usw). - hier ist es aber viel leichter einen Outdoor-DSLAM (wie es im Nachbarort bei mir gemacht wurde) aufzustellen, da dort nur in den Häusern wenig geändert werden muss. Hier muss ich sagen, dass ich dies verstehen kann und kein Problem damit habe.

    Bei 384er liegt ja Kupferkabel schon - hier kommt es dann darauf an, was der Grund ist, der kann sogar nur in der Vermittlungsstelle liegen, aber tatsächlich muss ich sagen, dass auch hier ein Outdoor-DSLAM die günstigere Möglichkeit sein, oder ja Glasfaser - ich habe nur darauf hingewiesen, dass es dort wo alte Glasfasertechnik liegt sich anbietet kostengünstig und schnell Outdoor-DLAMS, oder andere Möglichkeiten zu nutzen.

  13. Re: Kupfer nicht komplett abschreiben

    Autor: MK899 30.08.15 - 20:00

    Ich formuliere die Überschrift etwas um.
    Ich würde nicht grundsätzlich FFTH bzw. FFTB fordern, sondern dort wo es günstig und billig ist auch mit FFTC erstmal zufrieden sein.


    Sorry Zeit zum editieren war abgelaufen.

  14. Re: Kupfer nicht komplett abschreiben

    Autor: RipClaw 30.08.15 - 22:48

    MK899 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin selber voll für Glasfaser - allerdings gibt es viele Dinge, die
    > mich zumindest drüber nachdenken lassen, ob Vectoring und teilweise
    > Kupfernutzung beibehalten werden sollte.
    > Seien wir mal ehrlich - selbst mit Förderung würde es Jahre dauern bis alle
    > versorgt sind - gut, ich habe grade so eine 16000er Leitung und könnte es
    > überstehen. Aber ich würde DSL LTE Volumenentarife bei weitem vorziehen und
    > die 384er Leute bestimmt auch.

    Nur das Problem ist das wenn man Vectoring einsetzt und Glasfaser außen vor lässt, dann wird man nie mit Glasfaser anfangen. Die Vectoring liefert dann für die nächsten 10 Jahre wieder eine Ausrede warum man nicht mit Glasfaser anfängt.

    Es mag lange dauern bis Glasfaser überall verbreitet ist aber wenn man nicht irgendwann mal anfängt, dann wird es nie kommen.

  15. Re: Kupfer nicht komplett abschreiben

    Autor: Ovaron 31.08.15 - 14:14

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur das Problem ist das wenn man Vectoring einsetzt und Glasfaser außen vor
    > lässt, dann wird man nie mit Glasfaser anfangen.

    Für Vectoring hat man aber doch mit dem Glasfaser-Ausbau begonnen. Und zwar "schon" letztes Jahr.

    > Die Vectoring liefert dann für die nächsten 10 Jahre wieder eine Ausrede warum man
    > nicht mit Glasfaser anfängt.

    Glasfaser ist kein Selbstzweck. Der einzige Grund Glasfaser mit enormen Kosten zu verlegen ist das die Bereitstellung der geforderten *und bezahlten* Bitraten per nicht möglich oder nur unwesentlich billiger wäre.

    Deine "Ausrede" wird damit zur Begründung. Solange die Kupferleitung die geforderte *und bezahlte* Bitrate zu vergleichbaren laufenden Kosten bringt lohnt sich das nachträgliche Verlegen der Glasfaser nicht.

    Deine "Ausrede" wird damit gleichzeitig zur Perspektive. Sobald die Kunden in großer Zahl bereit sind mehr Geld für mehr Bitrate zu bezahlen als per Kupfer bereitgestellt werden kann wird Glasfaser verlegt werden. So passiert es gerade bei FTTC, so wird es bei FTTdp oder FTTH passieren. Da SuperVectoring vorher ohne Buddelei passiert wird bis dahin aber noch eine Menge Wasser den Rhein runter fließen.

    > Es mag lange dauern bis Glasfaser überall verbreitet ist aber wenn man
    > nicht irgendwann mal anfängt, dann wird es nie kommen.

    Aber man fängt doch schon an! Neubaugebiete mit FTTH bereits heute. Glasfaser bis zum KVz bereits heute.

    Du willst FTTH in Deiner Heimatgemeinde? Gerne! Schick dem Bürgermeister einen beglaubigten Blanko-Check über (5000*Einwohner)Euro und Du wirst unmittelbare Aktivitäten erleben. Aber erwarte bitte nicht das VIER Alle Deinen ganz persönlichen kleinen Ponyhof bezahlen.

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