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"Man müsse akzeptieren, dass die Hörer an UKW festhalten wollten"

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  1. Re: "Man müsse akzeptieren, dass die Hörer an UKW festhalten wollten"

    Autor: nicoledos 21.06.19 - 08:32

    Es liegt wohl an der regionalen Aufteilung. Bei UKW kann ein regionaler Sender je nach Geografie, Vegetation und auch Wetter relativ weit über das offizielle Sendergebiet gehen.

    Bei DAB+ sind die Zonen kleiner und stärker abgegrenzt. Will ein Stadtsender auch ins Umland Ausstrahlen muss dieser zusätzlich Geld in die Hand nehmen.

    Die etablierten Sendergruppen können nicht mehr ohne weiteres die Frequenzen mit Pseudoprogrammen blockieren um die Konkurrenz fern zu halten. Wer das Geld bereit ist zu zahlen kann sich ohne weiteres Deutschland weit ausstrahlen lassen.

  2. Re: "Man müsse akzeptieren, dass die Hörer an UKW festhalten wollten"

    Autor: tomatentee 21.06.19 - 08:33

    > Der Antrag sieht zudem vor, auf die Festlegung einer UKW-Abschaltung zu verzichten.

    Also bleibt es bei UKW. Radio über 5G ist Unsinn, dafür sind die Frequenzen nicht geeignet (hohe Bandbreite bei niedriger Reichweite) und die Technologie die falsche (Unicast)

  3. Re: "Man müsse akzeptieren, dass die Hörer an UKW festhalten wollten"

    Autor: Sandeeh 21.06.19 - 08:39

    Legendenkiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    (...)
    > Aber über 5G wird dann wirklich niemand mehr lineares "Radio" höhren...
    > Über 5G streamt man aus der Konserve oder abboniert seine Lieblings
    > Channels.

    Streaming ja, Konserve möglicherweise. Aber dem Radio ist doch das Transportmedium egal. Seit über 10 Jahren sind wir begeisterte Internetradio-Hörer - die Auswahl an Sendern ist hierbei riesig und nicht wie bei UKW/DAB lokal beschränkt. Viele wollen eben auch diese große Auswahl. Wenn es DAB in den 90ern flächendeckend gegeben hätte und DAB+ abwärtskompatibel wäre - aber das bekommt man eben nicht hin - siehe DVB2, wo die DVB-Tuner zwangsweise zum Elektroschrott wurden. Welcher vernünftig denkende Mensch lässt sich auf so ein Hüh/Hott der Regierungen ein?

    Smart ist, sich auf ein universelles Transportmedium einzulassen, wie das Internet(protokoll) mit Streamingstandardformaten. Außerdem sind die Leute heute auch aktiver und hocken nicht mehr so lang vor stationären Radioempfängern, sondern sind unterwegs, hören Spotify&Co oder ihre eigene lokale Musik auf dem Smartphone - immer dabei - egal wo. Dieser USP fehlt DAB!

    Grüße, Sandeh

  4. Re: "Man müsse akzeptieren, dass die Hörer an UKW festhalten wollten"

    Autor: RicoBrassers 21.06.19 - 08:43

    ahja schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ohje, wir können alte Technologien nicht abschalten, die Oldtimer haben
    > dann kein Radio mehr...
    > Es gibt ja viele Gründe gegen DAB+ aber Oldtimer sind keiner, zumindest im
    > Gesamtzusammenhang nicht relevant (von 82 Mio Menschen haben wie viele
    > einen Oldtimer, den das betrifft? <0,01%?).
    > Ich verstehe diesen Oldtimer Kram nicht. Die Fahrzeuge sind technisch
    > veraltet, unsicher und umweltunfreundlich.
    > Gehören meiner Meinung nach in den Schrott.

    Also mein Autoradio Baujahr 2009 kann kein DAB+ - ebenso wenig wie die ähnlich alten Fahrzeuge meiner Eltern. Unser Radio im Esszimmer kann auch kein DAB+.

    Es sind eben nicht nur "Oldtimer", die davon betroffen sind.

    Oldtimer sind halt Nostalgie - ich bin Anfang 20 und habe daher auch keinen Bezug zu Oldtimer-Fahrzeugen. Meine Eltern hingegen sind mit dem VW Käfer, Opel Kapitän, Citroen CV2 ("Ente"), etc. aufgewachsen, das hat einen ganz anderen Stellenwert für die.

    Das, was für die einen alte Autos sind, wäre für uns bspw. eher der NES, C64, etc.

  5. Re: "Man müsse akzeptieren, dass die Hörer an UKW festhalten wollten"

    Autor: slacki 21.06.19 - 09:04

    Sandeeh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Außerdem sind die Leute
    > heute auch aktiver und hocken nicht mehr so lang vor stationären
    > Radioempfängern, sondern sind unterwegs, hören Spotify&Co oder ihre eigene
    > lokale Musik auf dem Smartphone - immer dabei - egal wo. Dieser USP fehlt
    > DAB!

    Schoen dass du fuer andere redest. Nur ist das leider nicht so. Ich gehoere nicht in diese Kategorie. Ich mal mir die Welt, wiedewiedewie sie mir gefaeehaellt...?

    Ich hoere DAB+, ohne Internetabo. Ich gehoer zu der Kategorie die ihren HTPC mit Kabelinternet verbinden, anstatt den TV direkt ins WLAN zu schieben.
    Nur weil es manche Datenhuren gibt, bitte nicht die eigene Meinung/Einstellung auf andere projizieren, danke!

  6. Re: "Man müsse akzeptieren, dass die Hörer an UKW festhalten wollten"

    Autor: most 21.06.19 - 09:08

    Bei den Radiofans hab ich immer mal wieder den Eindruck, dass die Technik bzw. das Konzept "Broadcast" ein wesentlicher Bestandteil des Spaßes an der Nutzung ist. So wie Fans von alten Eisenbahnen gerne fahren, weil sie Spaß an der Technik haben, von A nach B zu kommen ist nebensächlich.

    Natürlich gilt das Argument "Trackingfrei", aber auch wenn Datenschutz ein wichtiges Thema ist, scheint mir die Radiolandschaft für ein missbräuchliches Profiling (wie damals die Feindsender) nicht geeignet zu sein. Ändert sich das politische Klima, dann ist DAB+ bestimmt nicht das geeignete Medium, um Untergrundinformationen zu senden, da die Reichweite und die notwendige Technik nicht für solche Zwecke funktionieren.
    Für den wirklichen ernsthaften Katastophenfall scheint mir Lang- oder Mittelwelle geeignet, je nach Untergangsvorlieben und Prepperaffinität können sich Leute dann individuell mit Kurbelgeräten ausstatten

    Ich sehe Audiostreams über Internet für 08/15 Radio auch als deutlich besser geeignet an, insbesondere bei stationärer Nutzung. Ausreichend Bandbreite natürlich vorausgesetzt. Hier muss halt noch deutlich investiert werden, es ist absurd, dass man das bei notwenigen Bitraten für Audio noch erwähnen muss.

  7. Re: "Man müsse akzeptieren, dass die Hörer an UKW festhalten wollten"

    Autor: VDSLKiste 21.06.19 - 09:17

    Sandeeh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Legendenkiller schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > (...)
    > > Aber über 5G wird dann wirklich niemand mehr lineares "Radio" höhren...
    > > Über 5G streamt man aus der Konserve oder abboniert seine Lieblings
    > > Channels.
    >
    > Streaming ja, Konserve möglicherweise. Aber dem Radio ist doch das
    > Transportmedium egal. Seit über 10 Jahren sind wir begeisterte
    > Internetradio-Hörer - die Auswahl an Sendern ist hierbei riesig und nicht
    > wie bei UKW/DAB lokal beschränkt. Viele wollen eben auch diese große
    > Auswahl. Wenn es DAB in den 90ern flächendeckend gegeben hätte und DAB+
    > abwärtskompatibel wäre - aber das bekommt man eben nicht hin - siehe DVB2,
    > wo die DVB-Tuner zwangsweise zum Elektroschrott wurden. Welcher vernünftig
    > denkende Mensch lässt sich auf so ein Hüh/Hott der Regierungen ein?
    >
    > Smart ist, sich auf ein universelles Transportmedium einzulassen, wie das
    > Internet(protokoll) mit Streamingstandardformaten. Außerdem sind die Leute
    > heute auch aktiver und hocken nicht mehr so lang vor stationären
    > Radioempfängern, sondern sind unterwegs, hören Spotify&Co oder ihre eigene
    > lokale Musik auf dem Smartphone - immer dabei - egal wo. Dieser USP fehlt
    > DAB!
    >
    > Grüße, Sandeh

    Internetradio wäre natürlich das einfachste für alle aber bei der aktuellen Netzabedeckung unmöglich nutzbar.
    Gerade deswegen ist Radio ja so geil...man kann es fast überall hören. Der Empfang auf der Autobahn ist spitze. Der Handyempfang unterdessen nicht vorhanden. Also nur auf internetradio zu setzen funktioniert leider nicht in Deutschland.

  8. Re: "Man müsse akzeptieren, dass die Hörer an UKW festhalten wollten"

    Autor: Palerider 21.06.19 - 09:28

    Wie Du siehst gibt es (zu meiner Überraschung, bin absoluter DAB+-Fan) einige, die festhalten wollen - aber das ist ja der Witz an der Aussage: Man kann Technologie B nicht einführen weil alle A behalten wollen. Darum führen wir C ein. Die Logik versteht man nur in der FDP...

    Edit: sorry, natürlich nicht nur in der FDP sondern im gesamten nieders. Landtag



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.06.19 09:35 durch Palerider.

  9. Re: "Man müsse akzeptieren, dass die Hörer an UKW festhalten wollten"

    Autor: Palerider 21.06.19 - 09:31

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich will schon an UKW festhalten, ich hab schlicht keinen Bock 500¤
    > für n neues Autoradio zu zahlen.
    > Und die Autohersteller bieten DAB+ immer noch nur als teure Zusatzoption
    > an.

    wie kommst DU auf 500? Die gehen bei 80¤ los, die günstigsten Blaupunkt kosten ab 130... für 200¤ gibt es sehr solide Geräte.

  10. Re: "Man müsse akzeptieren, dass die Hörer an UKW festhalten wollten"

    Autor: marcelpape 21.06.19 - 09:31

    Tja, hier hätte man die Autoindustrie schon vor Jahren verpflichten sollen oder eine freiwillige Übereinkunft ohne Schlupflöcher treffen müssen, der DAB+ Launch fiel nämlich mitten in die Legislaturperiode von Schwarz-Gelb/Kabinett Merkel II; 2011 bspw. nach dem Stichdatum im Jahr 2015 müssen alle Neuwagen DAB+ drinhaben, für alte Modelle gibt es zwei Jahre mehr Zeit, bis dahin können sie noch zwecks dessen ein Facelift/Modellpflege oder eben einen Modellwechsel vollziehen, um es zu implementieren.
    Da so manches Basisradio mitunter nicht DAB+ fähig ist, kann dieses dann wegfallen und ab Werk muss dann eben schon das bessere drin sein, können das selbstverständlich auf den Einstiegspreis draufmachen, alternativ ist sonst der Entfall Radio als Option anzubieten, zumindest dann aber eine Radiovorbereitung mit [Doppel-]DIN-Schacht und DAB+ Antenne.
    Ausnahmen sind natürlich Fahrzeuge, wo gar kein Radio vorgesehen ist wie bspw. Ariel Atom, KTM X-Bow, Caterham Seven oder das komplette Infotainment inkl. Lautsprecher abgewählt werden kann, bspw. Porsche GT2/3 RS, dort dann aber ganz oder gar nicht, Radio mit DAB+ oder gar kein Radio und höchstens eine Radiovorbereitung.

    So passiert aber wenig bis nichts, manche durchaus preiswerte Marken habens schon bei vielen Modellen serienmäßig, sofern man nicht die Basisquäke nimmt, aber sogenannte Premiummarken, die es auch mit den Abgasen nicht so genau nehmen, kommen von selbst nicht wirklich aus dem Ars*h: https://www.computerbase.de/2019-03/audi-dab-pflicht-2020/

  11. Re: "Man müsse akzeptieren, dass die Hörer an UKW festhalten wollten"

    Autor: John2k 21.06.19 - 09:57

    tomatentee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Der Antrag sieht zudem vor, auf die Festlegung einer UKW-Abschaltung zu
    > verzichten.
    >
    > Also bleibt es bei UKW. Radio über 5G ist Unsinn, dafür sind die Frequenzen
    > nicht geeignet (hohe Bandbreite bei niedriger Reichweite) und die
    > Technologie die falsche (Unicast)

    Ganz sicher wird Radio nicht per Unicast ausgestrahlt über 5G. Wäre ja auch Unsinn.

  12. Re: "Man müsse akzeptieren, dass die Hörer an UKW festhalten wollten"

    Autor: franzropen 21.06.19 - 10:00

    marcelpape schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja, hier hätte man die Autoindustrie schon vor Jahren verpflichten sollen
    > oder eine freiwillige Übereinkunft ohne Schlupflöcher treffen müssen, der
    > DAB+ Launch fiel nämlich mitten in die Legislaturperiode von
    > Schwarz-Gelb/Kabinett Merkel II; 2011 bspw. nach dem Stichdatum im Jahr
    > 2015 müssen alle Neuwagen DAB+ drinhaben, für alte Modelle gibt es zwei
    > Jahre mehr Zeit, bis dahin können sie noch zwecks dessen ein
    > Facelift/Modellpflege oder eben einen Modellwechsel vollziehen, um es zu
    > implementieren.
    > Da so manches Basisradio mitunter nicht DAB+ fähig ist, kann dieses dann
    > wegfallen und ab Werk muss dann eben schon das bessere drin sein, können
    > das selbstverständlich auf den Einstiegspreis draufmachen, alternativ ist
    > sonst der Entfall Radio als Option anzubieten, zumindest dann aber eine
    > Radiovorbereitung mit DIN-Schacht und DAB+ Antenne.
    > Ausnahmen sind natürlich Fahrzeuge, wo gar kein Radio vorgesehen ist wie
    > bspw. Ariel Atom, KTM X-Bow, Caterham Seven oder das komplette Infotainment
    > inkl. Lautsprecher abgewählt werden kann, bspw. Porsche GT2/3 RS, dort dann
    > aber ganz oder gar nicht, Radio mit DAB+ oder gar kein Radio und höchstens
    > eine Radiovorbereitung.
    >
    > So passiert aber wenig bis nichts, manche durchaus preiswerte Marken habens
    > schon bei vielen Modellen serienmäßig, sofern man nicht die Basisquäke
    > nimmt, aber sogenannte Premiummarken, die es auch mit den Abgasen nicht so
    > genau nehmen, kommen von selbst nicht wirklich aus dem Ars*h:
    > www.computerbase.de

    +1
    teilweise ist es sogar so, dass du bei einem EU-Import automatisch DAB+ erhälst, nur bei Autos für den deutschen Markt ist es ohne.

  13. Re: "Man müsse akzeptieren, dass die Hörer an UKW festhalten wollten"

    Autor: Sandeeh 21.06.19 - 10:50

    slacki schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sandeeh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Außerdem sind die Leute
    > > heute auch aktiver und hocken nicht mehr so lang vor stationären
    > > Radioempfängern, sondern sind unterwegs, hören Spotify&Co oder ihre
    > eigene
    > > lokale Musik auf dem Smartphone - immer dabei - egal wo. Dieser USP
    > fehlt
    > > DAB!
    >
    > Schoen dass du fuer andere redest. Nur ist das leider nicht so.

    Was ist "nicht so"? Du streitest also ab, das Menschen heute aktiver und mobiler sind, als noch noch 1990? Das die meisten Menschen Samstagabend 20 Uhr vor dem TV sitzen und dem Programm wöhnen?

    > Ich hoere DAB+, ohne Internetabo.

    Kein Internet? Tatsächlich?

    > Ich gehoer zu der Kategorie die ihren HTPC mit Kabelinternet verbinden...

    Also doch Internet? Dann "Pay-per-Minute" - denn du schreibst, du hast ja kein Abo? ^^

    Jeder mag in der Zeit leben, die ihm am besten gefällt. Doch die Welt um die eigene Zeitkapsel dreht sich trotzdem weiter... :-)

    Grüße, Sandeeh

  14. Re: "Man müsse akzeptieren, dass die Hörer an UKW festhalten wollten"

    Autor: Lemo 21.06.19 - 10:58

    Palerider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lemo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also ich will schon an UKW festhalten, ich hab schlicht keinen Bock 500¤
    > > für n neues Autoradio zu zahlen.
    > > Und die Autohersteller bieten DAB+ immer noch nur als teure Zusatzoption
    > > an.
    >
    > wie kommst DU auf 500? Die gehen bei 80¤ los, die günstigsten Blaupunkt
    > kosten ab 130... für 200¤ gibt es sehr solide Geräte.

    Ich will doch keine Frickelei und Drittgeräte, ich will das Originalradio haben.

  15. Re: "Man müsse akzeptieren, dass die Hörer an UKW festhalten wollten"

    Autor: supergurki 21.06.19 - 11:04

    megaseppl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Niemand wollte an UKW festhalten.


    Bitte keine Lügenmärchen erzählen. Ich möchte auch weiterhin UKW. So wie mir geht es auch vielen anderen. Ich möchte überhaupt kein DAB.
    Ich möchte nicht mehrere sehr gut funktionierende Geräte mit gutem Empfang vernichten müssen. Manche Geräte funktionieren schon seit Jahrzehnten und werden noch Jahrzehnte halten. Der UKW-Empfang ist hier sehr gut. Das kann ich vonDAB jedoch immer noch nicht behaupten. Störungen und Totalausfall sind wir bei DAB leider gang und gäbe. Außerdem müssten dafür für viel Geld neue Geräte angeschafft werden.

    Das ist völlig grundlos, es geht ausschließlich darum, alte Geräte zu entwerten damit sich jeder neue Geräte kaufen muss. Quasi ein erzwungener Wirtschaftsaufschwung.

  16. Re: "Man müsse akzeptieren, dass die Hörer an UKW festhalten wollten"

    Autor: supergurki 21.06.19 - 11:07

    Konstantin/t1000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann sollte man auch akzeptieren dass man an 56k Modem festhalten
    > sollte.... :-):-):-):-) so ein schmarn alles....


    Der Vergleich hinkt vollständig. Das 56k Modem kann man auch weiterhin benutzen während man UKW völlig einstampfen und den Bürger Kosten in Milliardenhöhe aufzwingen will.

  17. Re: "Man müsse akzeptieren, dass die Hörer an UKW festhalten wollten"

    Autor: Fun 21.06.19 - 11:49

    supergurki schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Vergleich hinkt vollständig. Das 56k Modem kann man auch weiterhin
    > benutzen während man UKW völlig einstampfen und den Bürger Kosten in
    > Milliardenhöhe aufzwingen will.

    Wo hast du denn bitte letzteres gelesen? Niemand seitens Landtag oder Regierung hat was gesagt von UKW einstampfen, ganz im Gegenteil die sagen dass die Leute das UKW behalten wollen würden weil ~90% es nutzen.

    Die wollen DAB+ einstampfen und 5G Kosten aufzwingen, der Landtag bat sogar die Landesregierung, Punkt 2: "sich gegen ein UKW-Abschaltdatum auszusprechen", siehe der Link zu Infosat unter dem Bild im Artikel.

  18. Re: "Man müsse akzeptieren, dass die Hörer an UKW festhalten wollten"

    Autor: taifun850 21.06.19 - 11:57

    IP? Für Broadcasting ziemlich blöd, oder?

    Ich fahre im Monat etwa 4000 Kilometer bei einer Durschnittsgeschwindigkeit von 76km/h. Also 55 Stunden. Das wären bei 192 Kbit/s dann 5 GB im Monat. Da kommt dann echte Begeisterung auf, oder?

  19. Re: "Man müsse akzeptieren, dass die Hörer an UKW festhalten wollten"

    Autor: captaincoke 21.06.19 - 12:38

    UKW hat sich über Jahrzehnte bewährt, es ist relativ kostengünstig, fehlerresistent under technische Aufwand ist simpel. Selbst wenn der Empfang schlecht ist, kann man meist noch ausreichend verstehen. Ist dann sicher kein "Hörgenuss" mehr, aber das ist DAB+ bei schlechtem Empfang ebenso nicht, weil schlicht nix ankommt.
    Ich fahre seit inzwischen 18 Jahren viermal im Monat die gleiche Strecke auf der A3 durch Hessen. Mit meiner alten Karre und UKW hatte ich IMMER Empfang, wenn auch zum Teil stark verrauscht, aber für Verkehrs- und Gefahrenmeldungen ausreichend verständlich. Mein neues Auto hat selbstverständlich DAB+ und auf der gleichen Strecke habe ich minutenlang gar keinen Empfang, weil mein Radio entschieden hat, der Empfang meines Senders ist zu schlecht und daher einen anderen Sender sucht...und natürlich keine findet, der besseren Empfang hat.

  20. Re: "Man müsse akzeptieren, dass die Hörer an UKW festhalten wollten"

    Autor: most 21.06.19 - 12:47

    taifun850 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > IP? Für Broadcasting ziemlich blöd, oder?
    >
    > Ich fahre im Monat etwa 4000 Kilometer bei einer Durschnittsgeschwindigkeit
    > von 76km/h. Also 55 Stunden. Das wären bei 192 Kbit/s dann 5 GB im Monat.
    > Da kommt dann echte Begeisterung auf, oder?

    Setze es halt mal in Relation zu den Fahrtkosten (20-30 Cent pro Kilometer im Schnitt)

    Einen 10 GB LTE Vertrag gibt es für 23¤, dann hast Du immer noch 5GB für restliche Surfaktivitäten.
    Bei so viel und regelmäßiger Fahrzeit würde ich mich aber nicht aufs Radio verlassen. Die Zeit würde ich mit ausgewählten Podcasts, Hörbüchern, Sprachkursen füllen oder mich in neue Musikgernes einarbeiten.

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