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Radio über LTE/5G Sackgassen oder Zukunftsweisend?

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  1. Radio über LTE/5G Sackgassen oder Zukunftsweisend?

    Autor: Jamrov 21.06.19 - 10:32

    Radio über 5G?

    Warum nicht!

    Dabei sollte beachtet werde, dass wir derzeit in einem Technologie - Wandel sind.

    Die
    "alten leitungs-basierten Verfahren" ( POTS, ISDN bzw. 2G, 3G-UMTS, Radio/TV)
    werden durch
    "packet-basierte Übertragungsverfahren" (VoIP, "4G-LTE", " 5G-LTE+", Streaming ...)
    ersetzt.

    Die laufende Diskussion zu LTE (4G bzw. 5G) geht dabei meist "am Kern" vorbei, da der wesentliche Punkt - die Frequenzen / Anwendungsspektrum - dabei nicht ausreichend berücksichtigt werden.

    Flächendeckendes "LTE/5G" mit "5G@3,7 GHz" = Schwachsinn; 5G@3,7GHz ist eine "HotSpot - Frequenz" um Bahnhöfe, Flughafen, Stadien etc. mit hohen Bandbreiten zu versorgen.


    100% Flächendeckendes "LTE/5G" mit "5G@600 MHz" bzw. "5G@500 MHz" = kurzfristig mit den heutigen Mobilfunk Standorten machbar, allerdings nicht "politische" umsetzbar, da die Frequenz durch "DVB-T2 blockiert" sind. ;-)

    Genauso wäre es bei den (linearen) Radio oder Fernsehangeboten:

    Radio mit "LTE/5G" auf 5G@3,7 GHz" = Schwachsinn um flächendeckende Angebote damit zu ersetzen;
    aber: z. B. als "lineares Zusatzangebot" in einem Fußball Stadion" - z. B. zusätzliche Kameraposition aufs Handy etc. - oder als "TV-HotSpot am Flughafen" vorstellbar.

    Radio mit "LTE/5G" auf z. B. 5G@200 MHz" oder 5G@300 MHz ("IP Broadcast") = bis auf DVB-T2 spricht nichts dagegen, auch 100% Flachen Abdeckung wäre damit - kostengünstig - machbar. Zusatzangebote wie Verkehrsinformationen etc. wären genauso / einfach und aktueller realisierbar. Insel- / Spezial- oder Kleingruppen - Angebote wären damit einfach machbar ... und "das Gute daran", es wäre auch in das "GEZ-Umfeld" noch integrierbar. ;-)


    Gruß JR.

  2. Re: Radio über LTE/5G Sackgassen oder Zukunftsweisend?

    Autor: most 21.06.19 - 10:52

    DVB-T2 ist doch auch schon angezählt. Welche Zielgruppe nutzt das denn heute? In den Ballungsgebieten gibt es meist ausreichend Bandbreite für Streaming oder DVB-C ist vorhanden.
    In ländlichen Regionen (mit ausreichend Platz am Haus) ist man mit DVB-S besser bedient.

  3. Re: Radio über LTE/5G Sackgassen oder Zukunftsweisend?

    Autor: schnedan 21.06.19 - 12:07

    "Die
    "alten leitungs-basierten Verfahren" ( POTS, ISDN bzw. 2G, 3G-UMTS, Radio/TV)
    werden durch
    "packet-basierte Übertragungsverfahren" (VoIP, "4G-LTE", " 5G-LTE+", Streaming ...)
    ersetzt. "

    Wäre mir neu das man die bestehenden Telekommunikationsstacks mit seit Jahrzehnten gewachsenen Protokollen ersetzt... Quelle? Nur weil man TCP/IP tunnelt, ist ein Netz nicht notwendigerweise Packet-orientiert ausgelegt.

  4. Re: Radio über LTE/5G Sackgassen oder Zukunftsweisend?

    Autor: Jamrov 21.06.19 - 14:13

    Die OSI-Schichten werden im laufenden Technologiewandel nicht angepasst, da bleibt alles wie gehabt; zumindest nehme ich an, dass der Einwand darauf abzielt ...

    In den letzten Jahren wurde die "Art der Dienstebereitstellung" verändert; weg von der "leitungs-bezogenen" Servicegenerierung hin zu "IP-/Connectivity-bezogenen" Bereitstellung.

    Die "Legacy-Protokolle" (ISDN/DIV, FrameRealy, ATM, SDH, Ethernet@SDH, 2G + 3G..) sind oder werden netztechnisch durch "IP-Alterativen" ( VoIP, Ethernet@IP, LTE/4G+) ersetzt.

    Im Festnetz dürfte der RollOut weitgehend abgeschlossen sein; ISDN - als Vermittlungsstelle - wird massiv zurück gebaut und bleibt nur noch als "Port am IP-Router" noch "länger" verfügbar.
    Die meisten dürften heute über "Connectivity/VoIP" telefonieren.

    Im Mobilfunk zieht sich aufgrund der Preispolitik der Provider die Umstellung 2G/3G-UMTS --> LTE/4G+ noch dahin, wird/ muss aber auch kommen; spätestens dann, wenn die alten Anlage aus der Herstellerwartung fallen, da Neugeräte nur noch IP-basiert verfügbar sind. ;-)


    Bisher wurde die IP- Transformation im TV/Radio Bereich von den Sendeanstalten weitgehend vermieden ... mit Streaming lassen sich auch die hohen Bedarfsanmeldungen zur GEZ nur noch schwer begründen ... wird aber auch - mit mehr oder weniger Schmerzen - kommen.

    Bitte berücksichtigen, dadurch würde sich grundsätzlich an der bisherigen Aufgaben Zuordnung nichts ändern:

    Mobilfunk/ mobiles Internet -> Provider
    TV/ Radio/ Broadcast- "Ausstrahlung" -> Sendeanstalten

    aber: ein Gerät - z. B Smartphone - könnte durch den gemeinsam Übertragungsweg - je nach dem, welche Frequenzen verarbeitet werden können - sowohl "klassisches Fernsehen" als auch Telefonie/ mob. Internet bereitstellen.

    Zu schön um wahr zu sein :-) und in diesem Sinne habe ich es - vielleicht missverständlich - geschrieben.

    Gruß JR.

    PS.: Wenn z. B. SDH- Switche durch IP-Router ersetzt werden um einen Service zu generieren, dann würde ich mit dem IP-Netz schon behauptet ...

  5. Re: Radio über LTE/5G Sackgassen oder Zukunftsweisend?

    Autor: schnedan 22.06.19 - 11:58

    ???

    "Bisher wurde die IP- Transformation im TV/Radio Bereich von den Sendeanstalten weitgehend vermieden ... mit Streaming lassen sich auch die hohen Bedarfsanmeldungen zur GEZ nur noch schwer begründen ... wird aber auch - mit mehr oder weniger Schmerzen - kommen. "

    Was hat das mit der GEZ zu tun? das Meiste geht fürs Programm und die Löhne drauf. die Technik ist da nicht signifikant.

    PS: Ich zahle die GEZ gerne, nutze überwiegend die Öffentlichen und finde das System grundlegend gut.

  6. Re: Radio über LTE/5G Sackgassen oder Zukunftsweisend?

    Autor: konsolent 22.06.19 - 12:39

    schnedan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ???
    >
    > "Bisher wurde die IP- Transformation im TV/Radio Bereich von den
    > Sendeanstalten weitgehend vermieden ... mit Streaming lassen sich auch die
    > hohen Bedarfsanmeldungen zur GEZ nur noch schwer begründen ... wird aber
    > auch - mit mehr oder weniger Schmerzen - kommen. "
    >
    > Was hat das mit der GEZ zu tun? das Meiste geht fürs Programm und die Löhne
    > drauf. die Technik ist da nicht signifikant.
    >
    > PS: Ich zahle die GEZ gerne, nutze überwiegend die Öffentlichen und finde
    > das System grundlegend gut.

    ... geht mir ähnlich: ich zahle gerne für saubere journalistische Arbeit.

    Da DAB+ bei mir jdnfls saubere journalistische Arbeit (dradio zb)abliefert, wüsste ich nicht was die FDP dagegen fundiert in Anschlag bringen könnte, ausser Dudelfunk den Endkunden ins Portemonnaie greifen zu lassen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.06.19 12:40 durch konsolent.

  7. Re: Radio über LTE/5G - Sackgassen oder Zukunftsweisend?

    Autor: Jamrov 23.06.19 - 10:01

    Sorry, ich habe die Antworten / Einwände nicht verstanden, gehe aber davon aus, dass wir "aneinander vorbeireden" ...

    UKW, DAB+ bzw. LTE/5G sind Übertragungssysteme. GEZ ist ein Finanzierungssystem, mit der die Leistungen bezahlt werden.

    Unter der "Annahme", dass weltweit eingesetzte Gerätetechnologien günstiger als "(nur noch) lokal genutzte Systeme" sind, folgt daraus dass LTE/5G aus "gerätetechnischer Sicht" (zunehmend) günstiger wird/ist.

    Die journalistische Arbeit muss unabhängig zur Sendeform gemacht werden, stellt somit eine "Konstante" dar und wir somit bei dieser Überlegung nicht betrachtet.

    Vielleicht werden meine Aussagen klarer, wenn wird die Systemeigenschaften der über LTE/5G möglichen "IP-Funkanwendungen" gegenüber stellen.

    Unterschiede zwischen

    "5G-Rundfunk" :
    # von Sendeanstalten ausgestrahlt
    # ~ Radio / TV, z. B. durch UDP Broadcasting oder Multicasting
    # Lineare Echtzeit- Sendung (ohne Rückkanal)
    # 5G@100 bis ~600 MHz
    # "Antennenentfernung" ~ 70 Km

    "5G-Mobilfunk":
    # durch Mobilfunkbetreiber
    # Telefonie
    # Internet
    # Streaming-over-Internet, z. B. IP Unicast
    # 5G@~700 MHz bis 3,xGHz, 26 GHz usw.
    # "Antennenentfernung" ~20 Km @700 MHz bis runter zu 100 m @26 GHz

    Gruß JR.


    PS.:
    Bei Nutzung von Frequenzen um 400 / 500 MHz für Telefonie könnte schon heute mit den vorhandenen Antennen Standorten eine 100% flächendeckender Mobilfunk (-Telefonie) in DE sichergestellt werden. Die Frequenzen sind allerdings politisch gewollt noch länger für DVB-T2 reserviert ... !

    PPS.:
    Aktuell gibt es noch keine 5G-Radios vergleichbar den heutigen "Auto-Radios". Die Funktionen sind bisher nur in (LTE-) Smartphone implementiert; muss aber nicht so bleiben.
    Mit 5G werden neben einer besseren Trafikcontroll noch zusätzliche (Mobilfunk-) Frequenzen zugänglich gemacht.
    Es wäre also eine Kleinigkeit, wenn zu den MobFu-Frequenzen auch gleich noch die Rundfunksender-Frequenzen in den Geräten berücksichtigt werden würden.

    Bei der heute "üblichen Austauschrate" der Smartphone wären danach in 3 bis 4 Jahren die Radio-Funktionen über den Smartphone-Austausch weitgehend ausgerollt, so dass selbst im Auto - über Bluetooth - der "flächendeckende 5G-Radioempfang" möglich wäre.

  8. Re: Radio über LTE/5G Sackgassen oder Zukunftsweisend?

    Autor: ChrisE 23.06.19 - 11:36

    Wenn es schon drum geht, was wodurch ersetzt wird: GEZ hieß es bis 2012, seit 2013 heißt es “ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice“. Wer es weiterhin GEZ nennt, braucht sich meiner Meinung nach auch nicht wundern, dass Oma Erna denkt, dass das Telefon noch immer von der Post bereitgestellt wird.

    Zum Thema: In Deutschland Radio über Mobilfunk (egal ob 4G oder 5G) bereitzustellen ist die blödeste Idee überhaupt, so lange wir keine Abdeckung des Mobilfunks in der Fläche hinbekommen. So lange wir in Deutschland zu blöd sind das zu schaffen, dann bleiben wir halt bei UKW und/oder DAB+.

  9. Re: Radio über LTE/5G Sackgassen oder Zukunftsweisend?

    Autor: atomie 23.06.19 - 20:24

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DVB-T2 ist doch auch schon angezählt. Welche Zielgruppe nutzt das denn
    > heute?
    Leute mit einem Schrebergarten z.b.

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