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"...einem Verlag nicht zuzumuten sei, Vorgaben für jeden Crawler zu machen. "

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  1. Re: Das ist schlicht falsch

    Autor: NaruHina 22.07.16 - 12:05

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > es geht wie gesagt nicht um unter das zitatrecht fallende auschnittsweisen
    > abtextung/rückseiten und klapptexte, welche ja vom herrausgeber für die
    > einordnung/indexierung bestimmt worden sind, sondern um das
    > crawlen/sichten/bewerten/verwerten der gesamten site (nicht nur von
    > ausschnitten) für dritte. dazu sollte man eine lizenz/einverständnis für
    > diese zwecke erworben haben ... finde ich, denn man rekapituliert,
    > rearangiert, verechnet und verwertet damit ja die site in ihrer gänze, oder
    > nicht?
    >
    Dann sollen die Verlage auch klar definieren was in den Index darf und wieviel, ich kann das in WordPress mit einem Plugin sogar vorgeben und es wird dann auch so bsp. Von Google und Yahoo in ihren Index aufgenommen!
    Ansonsten sind Crawler nix anderes als ein indexdienste der automatisiert ist, also verklagen am besten alle archiveare, Bibliotheken und andere durchsuchbares egal ob off-oder online Archive/Übersichten gleich mit, es gibt schon lange Indexe noch vor Google die eine gewisse Zeichen lange eines bestehenden werkers in einen Index zum durchsuchen aufgenommen haben,
    Btw. Auch Klappentext Fällen unters normale Urheberrecht...
    Und beachte und index Dienste wie Yahoo, Bing oder Google wurde das Internet nicht funktionieren... Nicht umsonst haben die meisten Verlage Google eine gratis Lizenz erteilt.... Als Google sie aus ihrem Index in soweit herausgenommen hat das nur noch die Überschrift übrig geblieben ist, weil die Verlage eben keine Nutzer mehr auf ihre Seiten bekommen haben weil eben der Auszug von 140-300zeichen gefehlt hat.
    Und diese paar Zeichen sind kaum der Rede wert, beachtet man das ein gut recherchiert er Artikel deutlich länger ist, somit fiel das ganze bis zur Lobby scheise mit dem Leistungsschutzrecht ganz legal unters Zitat recht, egal ob dieses Zitat nun manuell oder automatisch erstellt wird.

    Die nicht definierung seitens des Gesetzes was "Auszüge" sind und in welchem Umfang tut ihr übriges zu der rechtsunischerheit die derzeit besteht.

  2. Re: Das ist schlicht falsch

    Autor: /mecki78 22.07.16 - 12:34

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > es ging mir eigentlich schon allein um das crawlen einer site, und wie auch
    > immer geartete einbindung in irgend einen index, das habe ich ggf.
    > suchmaschienenbetreibern nie ausdrücklich erlaubt sich an meinen inhalten
    > derart zu bereichern.

    Nur geht es hier gar nicht um Craweln, weil das dient ja nur dazu einen Suchindex aufzubauen, über den Nutzer eine Seite finden können, den sie aber nie direkt zu Gesicht bekommen (oder hast du schon mal den Suchindex von Google gesehen?) Das was ein Crawler sammelt, wird so erst einmal nie wieder gepublished.

    Und kein Verlag der will nicht, dass Google sie nicht crawled, weil dann würde man deren Seiten dort ja nicht mehr finden, wie viel mehr könnte man sich selber in's Knie ficken als das? Abgesehen davon, dass schon vor Urzeiten, lange bevor es Google gab, ein Mechanismus geschaffen wurde mit dem ein Seitentereiber das Crawlen seiner Seite verhindern kann bzw. festlegen kann, was gecraweld werden darf und was nicht (robots.txt).

    Es geht hier um das Problem, das Google, wenn sie einen Treffer im Index gefunden haben, ja irgendwie dem Nutzer diesen Treffer anzeigen müssen. Und da können sie ja schlecht schreiben:

    - Treffer 1
    - Treffer 2
    - Treffer 3

    Der Nutzer will ja wissen was das für ein Treffer ist bevor er auf den Link klickt. Daher nennen Suchmaschinen den Titel der Seite und zeigen ein paar Textpassagen an (vorzugsweise die, wo der Treffer war), damit der Nutzer sieht in welchen Kontext hier sein Suchbegriff gefunden wurde. Und an dieser Praxis haben sich die Verlage gestört, weil sie der Meinung sind, die Nutzer würden dann nur diese 3 Sätze lesen und gar nicht erst auf den Link klicken. Damit hat Google den Nutzer deren Content präsentiert, ohne dass sie etwas davon hatten.

    Halte ich aber für Unsinn, denn wenn dich das wirklich interessiert, dann sind diese 3 Sätze definitiv zu wenig. Und falls nicht, dann wirst du nicht auf den Link klicken, aber warum auch, es interessiert dich und warum solltest du genötigt werden etwas anzuklicken, dass dich nicht interessiert? Nur das passt den Verlagen nicht. Sie wollen einfach immer, dass Google ihnen Geld zahlt, auch dann wenn es den Nutzer nicht interessiert. Das ist so wie wenn ich an den Betreiber einer Buslinie immer den Fahrpreis fahren muss, für die Strecken, die ich gefahren bin, aber auch für die Strecken, die ich mir nur auf der Karte angeschaut habe und dann nicht gefahren bin, weil sie mich eigentlich nicht interessieren - ich soll aber alleine dafür zahlen, dass mir die Streckenführung angezeigt wurde.

    /Mecki

  3. Re: "...einem Verlag nicht zuzumuten sei, Vorgaben für jeden Crawler zu machen. "

    Autor: unbuntu 23.07.16 - 11:20

    the_wayne schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die wollen doch überall auftauchen und sperren es deshalb nicht per
    > Meta-Tag oder robots.txt.
    > Und wenn sie irgendwo auftauchen haben sie das Recht den Anbieter zu
    > verklagen, wenn er keine Lizenz kauft.

    Nach der Logik könnte Google natürlich auch Geld von den Verlagen verlangen, denn die bieten ja auch nur ne Dienstleistung an, die dann die Verlage nutzen wollen.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  4. Re: "...einem Verlag nicht zuzumuten sei, Vorgaben für jeden Crawler zu machen. "

    Autor: unbuntu 23.07.16 - 11:21

    nicoledos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du weißt wie viel Suchmaschinen und crawlerdienste es gibt ?

    Und wieviele davon sind relevant? Kann man wohl an einer Hand abzählen.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  5. Re: Das ist schlicht falsch

    Autor: Moe479 23.07.16 - 14:16

    ist es wirklich die pflicht des herausgebers das zu definieren? warum ist keine definition nicht gleichbedeutend mit einer absage zur aufnahme bis ggf. eine getroffen wurde?

  6. Re: Das ist schlicht falsch

    Autor: Moe479 23.07.16 - 14:52

    warum solltest du treffer bekommen wollen, von seiten die das nicht audrücklich wollen? zu welchem vertretbarem zweck?

    und warum sollte ich eine ansage dazu schreiben, wenn nichts zu sagen, mir das gleiche geben könnte?

    überlege mal warum das bei telefonbüchern heute via opt-in läuft anstatt als opt-out? weil es ebend nicht primär darum geht den index für den telefonbuchherausgeber möglichst groß/umfänglich zu halten sondern die tatsächliche bereitschaft der aufgenommenen dazu zu beachten!?!

  7. Re: Das ist schlicht falsch

    Autor: NaruHina 23.07.16 - 16:57

    Einfach eine 1kb große Datei mit Namen
    Robots.txt
    Ins Root Verzeichnis mit folgendem Inhalt setzen:
    User-agent: *
    Disallow: /


    Sollte für niemanden Ein Problem darstellen...
    Und schonfligt man mit allen snippets aus den suchindexen der Anbieter und es bleiben nur noch Überschriften übrig , Seiten mit robots.txt landen dadurch aber auch gaaaaanz weit hinten im Index, aber das ist ja dann auch gewollt.

    Das Internet ist international und besteht aus verschiedenen Standarts, robots.txt ist einer davon, wenn jemand nicht i. Die suchindexen der Anbieter aufgenommen werden will kann er das so effektiv verbinden,

    Aber halt die vg Media ag u d andere Verlage wollen ja im Suchindex stehn, wollen aber fur die kostenfeiwe Werbung der Suchmaschinen furbihre Seiten auch noch Geld von. Den Betreibern der Suchmaschinen haben.. eigentlich sollten die Index ersteller und Suchmaschinen ersteller Geld vkn den Verlagen verlangen überhaupt aufgenommen zu werden, dann können dieanbieter von suchindexen auch die Gebühren für die Lizensierung der atextqusdchnitte verlangen sie wir wieder bei einem Nullsummenspiel waren, sind siehe gratis Lizenz für Google (die jetzt auch auf dem Prüfstand bei Gerichten steht da dies Wettbewerbsverzerrung ist da eine solche gratis Lizenz anderen Anbietern nicht gewahrt wird von der vg Media ag....)

  8. Re: Das ist schlicht falsch

    Autor: mnementh 23.07.16 - 17:08

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > warum solltest du treffer bekommen wollen, von seiten die das nicht
    > audrücklich wollen? zu welchem vertretbarem zweck?
    >
    Sie wollen ja alle in der Trefferliste angezeigt werden. Google hat nach Einführung des Gesetzes gefragt.

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