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Uploadfilter

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  1. Uploadfilter

    Autor: bombinho 27.06.18 - 21:19

    ^^ halte ich fuer wirkungslos gegen diejenigen, die sich auch bisher nicht daran halten und schaedlich fuer Diejenigen, welche unserer Gesellschaft konstruktiv unter die Arme greifen, indem sie zum Beispiel Onlinewissen bereichern und sich fuer Qualitaet einsetzen.

    Alle Anderen werden schlicht die Inhalte so gestalten, dass sie nicht ohne erheblichen Aufwand maschinenlesbar sind und es wird ein Uploadfilterwettruesten einsetzen. Gewinner gibt es keine dabei, allenthalben ein paar Leute, die sich damit Geld verdienen werden.

    Es ist zutiefst beschaemend, dass in Erwaegung gezogen werden muss, Wikipediaalternativen und Aehnliches in einer demokratischen Gesellschaft im Darknet unterzubringen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.06.18 21:22 durch bombinho.

  2. Re: Uploadfilter

    Autor: Captain 28.06.18 - 12:08

    Und Anbieter im aussereuropäischen Raum lachen sich scheckig und haben keine derartigen Filter?
    Was will die EU dann machen? Great Firewall of EU?

  3. Re: Uploadfilter

    Autor: bombinho 28.06.18 - 18:16

    tz, tz, tz, das Internet ist doch kein rechtsfreier Raum ;)

  4. Re: Uploadfilter

    Autor: /mecki78 29.06.18 - 18:09

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > es wird ein Uploadfilterwettruesten einsetzen.

    Nein, wird es nicht. Die Richtlinie verlangt nur, dass du dein Bestes im Rahmen der dir zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten und unter Berücksichtigung der Zumutbarkeit unternimmst, die illegale Verbreitung von Inhalten zu unterbinden, sofern die Hersteller dieser Inhalte an dich heran treten und dich mit den notwendigen Informationen versorgt hat, seine Inhalte zu erkennen.

    1) Ist hier von Filtern gar keine Rede. Filter tauchen nirgendwo in der Richtlinie auf. Niemand verlangt von irgendwem, dass er Filter einsetzen muss.

    2) Müssen die Urheber an dich heran treten, wenn sie wollen, dass du irgendwelche Inhalte sperrst. Das werden sie vielleicht bei YouTube oder bei Amazon oder bei großen Filehostern tun, aber die hätten ja Zeit ihres Lebens nichts anderes mehr zu tun, wenn sie jetzt einen jeden Betreiber einer Webseite anschreiben müssten.

    3) Sollen Urheber dir eine Chance geben, ihre Inhalte zu lizenzieren, statt sie zu sperren (steht so wortwörtlich in der Richtlinie), da man immer zuerst versuchen sollte aus einer illegalen einfach eine legale Verbreitung zu machen, denn dann kann man sich jegliche Sperren gleich ganz schenken. Genau deswegen muss der Urheber an dich heran treten, weil du bei dir unbekannten Inhalten nicht wissen kannst, wer überhaupt der Urheber ist, also wie solltest du bitte an den Urheber heran treten?

    4) Muss der Urheber dich mit den Filterdaten versorgen, wenn er Filterung wünscht, allerdings bestimmt er damit auch indirekt, welche Filterung überhaupt möglich ist. Bestimmte Filter funktionieren nur, wenn man sie mit bestimmten Daten füttert, wenn der Urheber dir aber keine dazu passende Daten liefert, dann kannst du diese Filter aber auch nicht einsetzen. Und das du ganz bestimmte Filter einsetzen muss, darauf hat der Urheber keinen Anspruch!

    5) Wenn es keine kostenlosen Filter gibt, dann wirst du als Privatperson oder kleines Unternehmen auch keine anschaffen müssen, denn das du dich für die Rechte Dritter in Unkosten stürzt, das ist nicht zumutbar. So etwas ist nur für Betreiber zumutbar, die mit ihrer Webseite auch ein Einkommen erwirtschaften, das ausreichen hoch ist, um auch die Anschaffung derartiger Filter bezahlen zu können. Auch eine vorabprüfung von Hand würde zu viel Zeit brauchen und wäre nicht zumutbar für diesen Personenkreis.

    6) Wenn ich eine Seite bei einem Drittanbieter (Webhoster) habe, dann bestimmt dieser meine technischen Möglichkeiten. Wenn man dort keine Filter laufen lassen kann, dann liegt das außerhalb meiner technischen Möglichkeiten.

    7) Es wird nur verlangt, dass ich mein Bestes gebe, aber mein Bestes kann auch nur ganz wenig sein. Wenn es nicht besser geht, dann geht es halt nicht besser. Mag sein, dass das manchen Urhebern dann zu wenig ist, aber auch hier hat er keinen Anspruch was besseres zu verlangen. Sofern er nicht beweisen kann, dass ich es auch problemlos viel besser könnte, hat er gar nichts gegen mich in der Hand.

    > Es ist zutiefst beschaemend, dass in Erwaegung gezogen werden muss,
    > Wikipediaalternativen und Aehnliches in einer demokratischen Gesellschaft
    > im Darknet unterzubringen.

    Müssen nicht. Diverse Seiten und Dienste sind extra aufgelistet und werden explizit von diesen Auflagen komplett befreit, dazu zählen unter anderem online Enzyklopädien wie Wikipedia.

    Du hast die Richtlinie, über die du hier diskutierst, aber schon gelesen, oder?

    /Mecki

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