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Natürlich geht es auch darum, was der Privatuser teilt

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  1. Natürlich geht es auch darum, was der Privatuser teilt

    Autor: Herr Unterfahren 26.10.16 - 10:56

    Denn das soll ja der Hebel sein, mit dem die Verleger künftig Facebook und Twitter zur Kasse bitten wollen.
    Da Google sehr glaubwürdig dargelegt hat, nicht zahlen zu wollen, und die Nutzung generell in die sozialen Netzwerke weiterwandert, ist das der nächste logische Schritt.

    Die übernächste Entwicklung nach Erlass des Gesetzes wird dann die sein, daß FB und Twitter die Artikelvorschau weglassen und die Verlege dann doch wieder Gratislizenzen verteilen und spätestens dann geht es Privatmenschen an den Kragen, die beim Weiterleiten besonders auffällige Formulierungen zitieren.

    Denn schließlich hat das Lobbying für das Gesetz und der fruchtlose Streit mit den Onlinekonzernen viel Geld gekostet, das muß irgendwie wieder reingeholt werden.

  2. Re: Natürlich geht es auch darum, was der Privatuser teilt

    Autor: Rulf 26.10.16 - 16:55

    naja...google bietet den verlagen ja verträge an, damit sie weiterhin bei google gelistet sind...
    die verlage wollen natürlich gelistet sein, dafür aber auch noch geld bekommen...
    unzwar mehr als google mit der auf diesen fitzelchen-seiten geschalteten werbung verdient...
    so funktioniert das leider nicht...
    ähnliche forderungen stellt übrigens die gema schon lange...

  3. Re: Natürlich geht es auch darum, was der Privatuser teilt

    Autor: Herr Unterfahren 26.10.16 - 17:09

    Jupp.

    Die Frage ist nur: Warum sollten Google oder Facebook den Forderungen plötzlich nachkommen, nur weil ein europaweites Gesetz das vorsieht. Für Google ist "News" lediglich eine Imagegeschichte, stellen sie halt das Angebot ein, wenn keiner gefunden werden will.
    Und Facebook kann es ähnlich machen. Wer nicht verlinkt werden möchte, bekommt halt keinen Link, oder eben keine automatische Vorschau mir schickem Klickfänger- Bildchen und Anreißtext.

    Der Einzige, dem die Verlage letzten Endes wirklich ans Bein pissen können - und ich unterstelle einfach mal, daß sie das auch wollen, denn sonst macht die ganze Chose keinen Sinn - ist der Enduser. Wenn er Zitate aus einem Artikel kopiert und zwecks Diskussion weiterverbreitet.
    Das ist vielleicht sogar noch gefährlicher, als gar keine Links mehr teilen zu können weil Facebook Linking auf FAZ.net* blockiert - denn so kann man sie, mit Segen von FAZ* und Facebook zwar noch teilen, aber nur noch in der Art daß man sich die Meinung der FAZ* gezwungenermaßen zu Eigen macht. Denn jedes Wort daß man als Kommentar hinzufügt, wäre dann erst recht abmahnwürdig.

    *FAZ ist lediglich ein Beispiel für eine beliebige Zeitungswebseite.

  4. Re: Natürlich geht es auch darum, was der Privatuser teilt

    Autor: Rulf 31.10.16 - 17:34

    wenn man sich die berichterstattung der letzten jahre so anschaut, sieht es für mich so aus, daß die rechteverweser nicht nur darauf drängen daß google&co zahlen, sondern gleichzeitig auch verpflichtet werden sollen die inhalte zu listen...
    begründet wird dies mit der angeblichen monopolstellung von google&co...

    das ist so, als wenn man in de rundfunkgebühr bezahlen müßte, weil man in einem gebäude wohnt/arbeitet, weil dort in der regel rundfunkempfänger stehen...egal ob das auch zutrifft...

    von den linken wird ja immer wieder sowas wie ne kulturabgabe für alle einkommensempfänger gefordert, womit dann auch alles abgegolten sein soll, was die rechteverweser wiederum vehement ablehnen...dann wäre schließlich das gute abmahngeschäft am ende und die industrie müßte die einnahmen evtl noch gerecht mit den wirklichen urhebern teilen...

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