-
Prinzipiell richtig
Autor: morecomp 10.06.12 - 09:40
Urheberrecht sollte bestehen bleiben, es stärkt Künstler in ihrem Schaffen und ermöglicht es von der Kunst überhaupt zu leben. Es gibt dennoch welche die sich lieber einen ehrlichen Job suchen sollten aber das wäre ein anderes Thema.
Aaaaber, was hier versucht wird, geht weit über eine Entlohnung der Künstler hinaus und der Internet-User wird unter Generalverdacht gestellt.
Wenn einem eine Unterlassungserklärung mit angedrohten 500.000 Euro ins Haus flattert, bin ich mir nicht sicher, ob nicht auch unschuldige 5000 Euro für die Unterlassung bezahlen.
Eine weitere Verschärfung spielt nur den Rechteinhabern in die Hände und bringt keine Gerechtigkeit. Weder für die Künstler noch für die Kopierer oder unschuldige.
Die Industrie sollte ein tragfähiges Modell aufstellen, bei dem gerne bezahlt wird und nicht auf alten Verwertungsketten beharrt wird.
Die User sind schon längst im Internetzeitalter angekommen, jetzt müssen das nur noch die Industrie und die Verwertungsgesellschaften (aber wer braucht die heute noch) schaffen! -
Re: Prinzipiell richtig
Autor: SJ 10.06.12 - 11:58
morecomp schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Urheberrecht sollte bestehen bleiben, es stärkt Künstler in ihrem Schaffen
> und ermöglicht es von der Kunst überhaupt zu leben.
Auch wenn es immer vorgespiegelt wird, das Urheberrecht wurde nicht geschaffen um die Urheber zu stärken...
--
Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann. -
Re: Prinzipiell richtig
Autor: Local_Horst 10.06.12 - 14:39
SJ schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> morecomp schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Urheberrecht sollte bestehen bleiben, es stärkt Künstler in ihrem
> Schaffen
> > und ermöglicht es von der Kunst überhaupt zu leben.
>
> Auch wenn es immer vorgespiegelt wird, das Urheberrecht wurde nicht
> geschaffen um die Urheber zu stärken...
Oh doch, wurde es ursprünglich. Nur haben es sich die Verwerter ganz schnell unter den Nagel gerissen und versuchen seitdem, mit mehr oder weniger Erfolg, es immer mehr zu ihren Gunsten zu ändern, sodass es mittlerweile fast pervers ist. -
Re: Prinzipiell richtig
Autor: morecomp 10.06.12 - 16:32
SJ schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> morecomp schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Urheberrecht sollte bestehen bleiben, es stärkt Künstler in ihrem
> Schaffen
> > und ermöglicht es von der Kunst überhaupt zu leben.
>
> Auch wenn es immer vorgespiegelt wird, das Urheberrecht wurde nicht
> geschaffen um die Urheber zu stärken...
Es hängen inzwischen zu viele dran und leben auf Kosten der Urheber und das ist das Problem. Wenn heute jemand was schreibt, egal was, kannst du sicher sein, das nur ein kleiner Teil in seiner Tasche landet und sonst alles verteilt wird und die da dran hängen wollen natürlich nichts abgeben.
Deswegen wollen sie eines für ihre Zwecke besser geeigneteres Urheberrecht.
Ob es am Ende besser für den Urheber ist, das ist für die nicht wichtig. Anderseits muss man auch daran denken, das es manche Werke ohne die Auftraggeber nicht geben würde. Diese verwerten dann auch das Werk.
Das Urheberrecht ist nur dazu gedacht, damit sich irgendwer seine Taschen voll macht und im Zweifelsfall ist dieser nur Rechteinhaber und gar nicht der Urheber. -
Re: Prinzipiell richtig
Autor: SJ 10.06.12 - 17:24
Local_Horst schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Oh doch, wurde es ursprünglich. Nur haben es sich die Verwerter ganz
> schnell unter den Nagel gerissen und versuchen seitdem, mit mehr oder
> weniger Erfolg, es immer mehr zu ihren Gunsten zu ändern, sodass es
> mittlerweile fast pervers ist.
Es wurde immer nur vorgegaukelt, dass es für die Urheber sei... lies mal ein bisschen zu dem Statute of Anne.
--
Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann. -
Re: Prinzipiell richtig
Autor: SJ 10.06.12 - 17:26
morecomp schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Anderseits muss man auch daran denken, das es manche Werke ohne die
> Auftraggeber nicht geben würde.
Nachweis?
--
Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann. -
Re: Prinzipiell richtig
Autor: Local_Horst 10.06.12 - 20:12
SJ schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> ..
> Es wurde immer nur vorgegaukelt, dass es für die Urheber sei... lies mal
> ein bisschen zu dem Statute of Anne.
Danke für den Hinweis; war historisch interessant. Aber etwas, dass für das Vortäuschen der Urheberdienlichkeit spricht, habe ich nicht gefunden.
Thema ist aber das moderne Urheberrecht, Und das ist in seiner Grundform schon Erschaffer-freundlich. Die Unveräußerlichbarkeit des Urheberrechts z.B. spricht dafür. Hätten Verwerter damals schon die Hände im Spiel gehabt, wäre dieser absolute total-buy-out möglich. Alle späteren Veränderungen aber dienen wirklich nur dem Verwerter. -
Re: Prinzipiell richtig
Autor: aktenwaelzer 10.06.12 - 20:17
morecomp schrieb:
> Es hängen inzwischen zu viele dran und leben auf Kosten der Urheber und das
> ist das Problem. Wenn heute jemand was schreibt, egal was, kannst du sicher
> sein, das nur ein kleiner Teil in seiner Tasche landet und sonst alles
> verteilt wird und die da dran hängen wollen natürlich nichts abgeben.
> Deswegen wollen sie eines für ihre Zwecke besser geeigneteres
> Urheberrecht.
>
> Ob es am Ende besser für den Urheber ist, das ist für die nicht wichtig.
> Anderseits muss man auch daran denken, das es manche Werke ohne die
> Auftraggeber nicht geben würde. Diese verwerten dann auch das Werk.
> Das Urheberrecht ist nur dazu gedacht, damit sich irgendwer seine Taschen
> voll macht und im Zweifelsfall ist dieser nur Rechteinhaber und gar nicht
> der Urheber.
Wie stehst Du zur Pauschalabgabe?
Und bist Du eigentlich irgendwann auf den Gedanken gekommen, dass ohne Verwerter Urheber den ganzen Kram selbst machen müssten? (was sie nicht wollen)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.06.12 20:18 durch aktenwaelzer. -
Re: Prinzipiell richtig
Autor: keiner 10.06.12 - 20:25
aktenwaelzer schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Wie stehst Du zur Pauschalabgabe?
>
> Und bist Du eigentlich irgendwann auf den Gedanken gekommen, dass ohne
> Verwerter Urheber den ganzen Kram selbst machen müssten? (was sie nicht
> wollen)
Es ist nicht das Wollen, sondern das Können. Früher war dies extrem aufwändig und man konnte sich oft die Vermarktungskanäle oftmals einfach nicht leisten... Heute ist dies Dank des Internets jedoch nicht mehr der Fall...
PS: Wie stehst Du denn zu den ÖR? Falls dagegen. Warum? -
Re: Prinzipiell richtig
Autor: SJ 10.06.12 - 20:27
Local_Horst schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Danke für den Hinweis; war historisch interessant. Aber etwas, dass für das
> Vortäuschen der Urheberdienlichkeit spricht, habe ich nicht gefunden.
Ein bisschen mehr in der Geschichte grübeln und du wirst fündig. Der Inhalt ist nur sekundär....
>
> Thema ist aber das moderne Urheberrecht, Und das ist in seiner Grundform
> schon Erschaffer-freundlich. Die Unveräußerlichbarkeit des Urheberrechts
> z.B. spricht dafür. Hätten Verwerter damals schon die Hände im Spiel
> gehabt, wäre dieser absolute total-buy-out möglich. Alle späteren
> Veränderungen aber dienen wirklich nur dem Verwerter.
Total-buy-out ist möglich ausser die Abtretung des Namens als urheber.... die Verwerter hatten da von Anfang an ihre Hände im Spiel... wie beim Statute of Anne... etwas mehr Inhalt dazu:
http://video.google.com/videoplay?docid=-2541736281918823479
--
Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann. -
Re: Prinzipiell richtig
Autor: aktenwaelzer 10.06.12 - 20:35
keiner schrieb:
> Es ist nicht das Wollen, sondern das Können. Früher war dies extrem
> aufwändig und man konnte sich oft die Vermarktungskanäle oftmals einfach
> nicht leisten... Heute ist dies Dank des Internets jedoch nicht mehr der
> Fall...
Was nicht bedeutet, dass man alles selbst machen muss. Es gibt gute Gründe, nicht alles selbst zu machen. Dazu gibt es dann Verwerter, die diese Diensleistung anbieten. Es ist so gesehen fatal, Urheber und Verwerter überhaupt trennen zu wollen.
> PS: Wie stehst Du denn zu den ÖR? Falls dagegen. Warum?
Meinst Du den Rundfunk? Dafür. Warum nicht? -
Re: Prinzipiell richtig
Autor: keiner 10.06.12 - 20:45
aktenwaelzer schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> keiner schrieb:
>
> > Es ist nicht das Wollen, sondern das Können. Früher war dies extrem
> > aufwändig und man konnte sich oft die Vermarktungskanäle oftmals einfach
> > nicht leisten... Heute ist dies Dank des Internets jedoch nicht mehr der
> > Fall...
>
> Was nicht bedeutet, dass man alles selbst machen muss. Es gibt gute Gründe,
> nicht alles selbst zu machen. Dazu gibt es dann Verwerter, die diese
> Diensleistung anbieten.
Dies ist wohl war. Es gibt jedoch sehr viele Künstler, welche sich gerne lösen möchten und dies nicht ohne weiteres können, da sie keine Verwertungsrechte mehr an den eigenen Werken haben und von der GEMA/VG Wort/-Kunst, etc. auch nicht viel an die eigentlichen Künstler/Urheber weitergegeben wird.
> Es ist so gesehen fatal, Urheber und Verwerter
> überhaupt trennen zu wollen.
Es geht auch nicht um eine Trennung (aktuell ist diese Trennung real existent), sondern vielmehr um eine Verschmelzung dieser beiden Bereich in einer einzigen Organisation. Also Urheber und Verwerter sozusagen in Personalunion...
> > PS: Wie stehst Du denn zu den ÖR? Falls dagegen. Warum?
>
> Meinst Du den Rundfunk? Dafür. Warum nicht?
Sowohl Rundfunk, als auch die Fernsehsender der ÖR. Mir ging es hierbei eigentlich mehr um die damit verbundenen Gebühren (GEZ)...
Wäre im Zusammenhang mit deinen Beiträgen des anderen Threads ganz interessant... -
Re: Prinzipiell richtig
Autor: aktenwaelzer 10.06.12 - 20:52
keiner schrieb:
> > Es ist so gesehen fatal, Urheber und Verwerter
> > überhaupt trennen zu wollen.
>
> Es geht auch nicht um eine Trennung (aktuell ist diese Trennung real
> existent), sondern vielmehr um eine Verschmelzung dieser beiden Bereich in
> einer einzigen Organisation. Also Urheber und Verwerter sozusagen in
> Personalunion...
Wie soll das aussehen? Ich bin gut im Komponieren. Ein anderer gut im Vertrieb von Musikstücken. Müssen wir jetzt heiraten oder was, damit wir unser Geld bekommen? :D
> > > PS: Wie stehst Du denn zu den ÖR? Falls dagegen. Warum?
> >
> > Meinst Du den Rundfunk? Dafür. Warum nicht?
>
> Sowohl Rundfunk, als auch die Fernsehsender der ÖR. Mir ging es hierbei
> eigentlich mehr um die damit verbundenen Gebühren (GEZ)...
Ich bin auch für die Gebühren, nicht für die Drückermethoden, für eine Verschlankung des Angebots. Reicht das? Irgendwie muss man jedenfalls eine Grundversorgung finanzieren. -
Re: Prinzipiell richtig
Autor: keiner 10.06.12 - 21:00
aktenwaelzer schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Wie soll das aussehen? Ich bin gut im Komponieren. Ein anderer gut im
> Vertrieb von Musikstücken. Müssen wir jetzt heiraten oder was, damit wir
> unser Geld bekommen? :D
Wie soll denn aus einer Heirat (einer Fusion zweier Individuen) eine Personalunion entstehen? Was heißt hier "unser" Geld. Das alleinige Anrecht auf Geld hat in diesem Falle erst einmal einzig und allein der Komponist, denn es ist dessen Arbeit, welche dargebracht wird. Dies haben die aktuell verfechtenden Verwertungsgesellschaften jedoch scheinbar vergessen...
> Ich bin auch für die Gebühren, nicht für die Drückermethoden, für eine
> Verschlankung des Angebots. Reicht das? Irgendwie muss man jedenfalls eine
> Grundversorgung finanzieren.
Ja das genügt. Hier sind wir uns ja gar nicht so uneinig :)
Was spricht denn dann gegen eine Kulturflat?
1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.06.12 21:05 durch keiner. -
Re: Prinzipiell richtig
Autor: aktenwaelzer 10.06.12 - 21:09
keiner schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> aktenwaelzer schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Wie soll das aussehen? Ich bin gut im Komponieren. Ein anderer gut im
> > Vertrieb von Musikstücken. Müssen wir jetzt heiraten oder was, damit wir
> > unser Geld bekommen? :D
>
> Wie soll denn aus einer Heirat (einer Fusion zweier Individuen) eine
> Personalunion entstehen? Was heißt hier "unser" Geld. Das alleinige Anrecht
> auf Geld hat in diesem Falle erst einmal einzig und allein der Komponist
Nö. Ich komponiere und er vertreibt es. Das ist eine Dienstleistung, für die er Geld verlangt. Sonst müsste ich alles alleine machen, was ich nicht will. Wir bekommen also beide Geld. Ich für die Musik, er für den Vertrieb.
Was ist daran so unverständlich?
> > Ich bin auch für die Gebühren, nicht für die Drückermethoden, für eine
> > Verschlankung des Angebots. Reicht das? Irgendwie muss man jedenfalls
> eine
> > Grundversorgung finanzieren.
>
> Ja das genügt. Hier sind wir uns ja gar nicht so uneinig :)
> Was spricht denn dann gegen eine Kulturflat?
Die Höhe z.B. -
Re: Prinzipiell richtig
Autor: keiner 10.06.12 - 21:16
aktenwaelzer schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Nö. Ich komponiere und er vertreibt es. Das ist eine Dienstleistung, für
> die er Geld verlangt. Sonst müsste ich alles alleine machen, was ich nicht
> will. Wir bekommen also beide Geld. Ich für die Musik, er für den
> Vertrieb.
Und warum maßt sich dann "dein Dienstleister", also dein Handlanger an die Preise deines Produkts bestimmen zu können?
> Was ist daran so unverständlich?
36¤ Urheberabgabe auf Smatphones, 1,95¤ auf USB-Sticks, ...
Wo ist denn jetzt dann bitte diese Kostenloskultur, von der hier immer die Rede ist?
> Die Höhe z.B.
Warum? Was wäre deines Erachtens nach denn angemessen?
1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.06.12 21:18 durch keiner. -
Re: Prinzipiell richtig
Autor: aktenwaelzer 10.06.12 - 21:37
keiner schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> aktenwaelzer schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Nö. Ich komponiere und er vertreibt es. Das ist eine Dienstleistung, für
> > die er Geld verlangt. Sonst müsste ich alles alleine machen, was ich
> nicht
> > will. Wir bekommen also beide Geld. Ich für die Musik, er für den
> > Vertrieb.
>
> Und warum maßt sich dann "dein Dienstleister", also dein Handlanger an die
> Preise deines Produkts bestimmen zu können?
Weil ich ihn beauftragt habe?
> > Was ist daran so unverständlich?
>
> 36¤ Urheberabgabe auf Smatphones, 1,95¤ auf USB-Sticks, ...
> Wo ist denn jetzt dann bitte diese Kostenloskultur, von der hier immer die
> Rede ist?
Ich glaube, wir reden aneinander vorbei. Nur weil in einem Produktpreis eine Pauschalabgabe für Urheber enthalten ist, rechtfertigt das nicht das Lausaugen oder gar illegale Uploaden von Werken. Denn das hat mit der Pauschalabgabe nicht im geringsten was zu tun. Hier hast Du dann Deine Kostenloskultur, weil die Werke einfach gratis konsumiert werden, ohne dass dafür bezahlt worden ist.
> > Die Höhe z.B.
>
> Warum? Was wäre deines Erachtens nach denn angemessen?
Angemessen wäre ein Vielfaches der GEZ-Gebühr. Ich kann das nicht beziffern, aber 50 Euro im Monat reichen wohl kaum für eine echte Kulturflatrate mit Musik, Filmen, Büchern und Zeitschriftenartikeln und Bildern. Das muss man sich leisten können und wollen. Und selbst dann wäre das Ausland noch ein sehr großes Problem, das es zu lösen gilt. Die Kulturflatrate ist für mich eine nette Idee, aber sie funktioniert nicht, ohne die ganze Welt umzukrempeln. -
Re: Prinzipiell richtig
Autor: Captain 11.06.12 - 12:23
aktenwaelzer schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Angemessen wäre ein Vielfaches der GEZ-Gebühr. Ich kann das nicht
> beziffern, aber 50 Euro im Monat reichen wohl kaum für eine echte
> Kulturflatrate mit Musik, Filmen, Büchern und Zeitschriftenartikeln und
> Bildern. Das muss man sich leisten können und wollen. Und selbst dann wäre
> das Ausland noch ein sehr großes Problem, das es zu lösen gilt. Die
> Kulturflatrate ist für mich eine nette Idee, aber sie funktioniert nicht,
> ohne die ganze Welt umzukrempeln.
also Hartz IV für jedes Individuum, das sich Künstler nennt..., dann werde ich auch einer und lass mich und meine Enkel durchfüttern...



