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Nur die Zerschlagung des karzinomen Monopolisten kann uns retten.

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  1. Nur die Zerschlagung des karzinomen Monopolisten kann uns retten.

    Autor: jose.ramirez 07.11.17 - 20:21

    Solange Microsoft, zusammen mit Monsanto die schlimmsten Konzerne der Welt, nicht zerschlagen ist, werden wir weder eine funktionierende Demokratie noch eine freie Wissensgesellschat etablieren können. Microsoft ist der weltweit grösste und aggressivste Lobbyist der Welt und hat sich inzwischen wie ein Krebsgeschwür in Medien und staatliche Entscheidungsebenen hineingefressen. Wer sich ausmalen kann wie Scientology und Monsanto agieren der kann dieses Wissen auf Microsoft übertragen.

  2. Re: Nur die Zerschlagung des karzinomen Monopolisten kann uns retten.

    Autor: Trockenobst 07.11.17 - 21:15

    jose.ramirez schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nicht zerschlagen ist

    Hm, der Staat gibt jedes Milliarden für IT und Software aus.

    Wo genau stoppt Microsoft (oder irgendwer) den Umstieg auf (eigenentwickelte) Software? Nur weil der Mensch noch ein paar Jahrzehnte oder Jahrhunderte braucht, um einen Mindestlevel an Verständnis und Erleuchtung zu haben, muss man nicht gleich das Handtuch werfen und faschistische Methoden an den Tag legen.

    Vor 100 Jahren hat man sich wegen irgendwelchen politischen "Problemen" millionenfach gegenseitig getötet, Heute erträgt man viel mehr.

    Sich wegen so was in Rage zu Reden ist komplett Sinnfrei. Vor 20 Jahren gab es noch nicht mal LibreOffice, Linux, Firefox und Co. Gut Ding will Weile haben.

  3. Re: Nur die Zerschlagung des karzinomen Monopolisten kann uns retten.

    Autor: Eheran 07.11.17 - 22:58

    >die schlimmsten Konzerne der Welt
    Woran genau machst du "schlimm" fest?

    >Microsoft ist der weltweit grösste und aggressivste Lobbyist der Welt
    Kannst du das belegen?

    >in Medien und staatliche Entscheidungsebenen hineingefressen.
    Nutzen nicht gerade bei den Medien viele Apple, also genau nicht nur Windows?
    Und ist es in Verwaltungsapparaten nicht einfach nur ein Betriebssystem (Software) völlig ohne irgendwelche "Hintergedanken"?

  4. Re: Nur die Zerschlagung des karzinomen Monopolisten kann uns retten.

    Autor: Auspuffanlage 07.11.17 - 23:38

    jose.ramirez schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solange Microsoft, zusammen mit Monsanto die schlimmsten Konzerne der Welt,
    > nicht zerschlagen ist, werden wir weder eine funktionierende Demokratie
    > noch eine freie Wissensgesellschat etablieren können. Microsoft ist der
    > weltweit grösste und aggressivste Lobbyist der Welt und hat sich inzwischen
    > wie ein Krebsgeschwür in Medien und staatliche Entscheidungsebenen
    > hineingefressen. Wer sich ausmalen kann wie Scientology und Monsanto
    > agieren der kann dieses Wissen auf Microsoft übertragen.

    Zerschlagung?
    Ich weiß bei einigen Menschen kommt das vermutlich nie an aber freie Marktwirtschaft, DU MUSST DAS NICHT KAUFEN! Oder wirst du neuerdings dazu gezwungen?

  5. Re: Nur die Zerschlagung des karzinomen Monopolisten kann uns retten.

    Autor: Auspuffanlage 08.11.17 - 00:01

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jose.ramirez schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > nicht zerschlagen ist
    >
    > Hm, der Staat gibt jedes Milliarden für IT und Software aus.
    >
    > Wo genau stoppt Microsoft (oder irgendwer) den Umstieg auf
    > (eigenentwickelte) Software?

    Die Liste mit POS Anspielung auf Linux. Mal im Internet suchen ist echt interessant!
    > Nur weil der Mensch noch ein paar Jahrzehnte
    > oder Jahrhunderte braucht, um einen Mindestlevel an Verständnis und
    > Erleuchtung zu haben,
    Leider ein allerwelts Problem :(
    > muss man nicht gleich das Handtuch werfen und
    > faschistische Methoden an den Tag legen.
    Stimmt!

    > Sich wegen so was in Rage zu Reden ist komplett Sinnfrei.
    Jap
    > Vor 20 Jahren gab
    > es noch nicht mal LibreOffice, Linux, Firefox und Co. Gut Ding will Weile
    > haben.

    Stimmt nicht!
    Vor Windows 1.0 gab es auch schon
    AmigaOS
    Commodore Basic
    Geos und viele mehr . Die Anzahl stieg deutlich in den 90ern

  6. Re: Nur die Zerschlagung des karzinomen Monopolisten kann uns retten.

    Autor: Anonymer Nutzer 08.11.17 - 00:19

    jose.ramirez schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solange Microsoft, zusammen mit Monsanto die schlimmsten Konzerne der Welt,
    > nicht zerschlagen ist, werden wir weder eine funktionierende Demokratie
    > noch eine freie Wissensgesellschat etablieren können.

    Weder eine Demokratie noch eine Wissensgesellschaft ist von Software- und Saatgutherstellern abhängig.

    > Microsoft ist der
    > weltweit grösste und aggressivste Lobbyist der Welt

    Das glaube ich nicht. Microsoft dürfte (sehr) viele Lobbyisten bezahlen. Die NRA, die Tabakindustrie, Finanzindustrie sowie die Rüstungsindustrie dürfte aber noch etwas aggressiver sein.

    > und hat sich inzwischen
    > wie ein Krebsgeschwür in Medien und staatliche Entscheidungsebenen
    > hineingefressen.

    Nein, das mussten und müssen sie gar nicht. Es gibt schon seit sehr sehr langer Zeit nur verschwindend wenige konkurrenzfähige Produkte anderer Hersteller. Windows, Office, SQL-Server, Exchange... brauchen wahnsinnig viele Unternehmen... warum sich mit (eventuellen / eingebildeten) Inkompatibilitäten rumplagen?

    > Wer sich ausmalen kann wie Scientology und Monsanto
    > agieren der kann dieses Wissen auf Microsoft übertragen.

    Eine Sekte mit börsennotierten Unternehmen zu vergleichen ist... in diesem Fall zwar machbar, aber nicht sinnvoll. Scientology hat bei weitem nicht den "Marktanteil" wie Monsanto oder Microsoft. Da müsste man schon auf die etablierten Religionen schauen. Das "Heilsversprechen" von Scientology ist nicht groß genug um Geldgier und Machtanspruch als rosa Schleifchen zu verdecken.

  7. Re: Nur die Zerschlagung des karzinomen Monopolisten kann uns retten.

    Autor: gaym0r 08.11.17 - 00:40

    Aluhut?

  8. Re: Nur die Zerschlagung des karzinomen Monopolisten kann uns retten.

    Autor: Anonymer Nutzer 08.11.17 - 02:40

    ... du glaubst nicht, mit wie wenig verstand regiert wird ...

  9. Re: Nur die Zerschlagung des karzinomen Monopolisten kann uns retten.

    Autor: Anonymer Nutzer 08.11.17 - 08:45

    jose.ramirez schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solange Microsoft, zusammen mit Monsanto die schlimmsten Konzerne der Welt,
    > nicht zerschlagen ist, werden wir weder eine funktionierende Demokratie
    > noch eine freie Wissensgesellschat etablieren können. Microsoft ist der
    > weltweit grösste und aggressivste Lobbyist der Welt und hat sich inzwischen
    > wie ein Krebsgeschwür in Medien und staatliche Entscheidungsebenen
    > hineingefressen. Wer sich ausmalen kann wie Scientology und Monsanto
    > agieren der kann dieses Wissen auf Microsoft übertragen.

    Monsanto?
    Die wechseln doch gerade das Vehikel: Bayer, the Health Company.
    Oder wird Glyphosat (zu recht) dann doch verboten? Dann kann man einen quasi wertlosen Konzern nochmal sich gut vergolden lassen.
    Zu MS:
    Braucht es gar nicht. jeder der es nutzt stärkt diese Strukturen. Wenn Du 2 Rechner und 1 Notebook besitzt und alle mit W7/W10 betreibst (mal unterstellt) dann ist das ein Jammern auf Kinderweltniveau.
    Auch in München, wenn die Bürger keinen Druck ausüben dass die Zahlen offen gelegt werden und die Bedingungen für den Umstieg benannt werden- wir müssen endlich erkennen, dass es nur an uns einzelnen liegt und kein anderer etwas ändern kann.

  10. Re: Nur die Zerschlagung des karzinomen Monopolisten kann uns retten.

    Autor: mnementh 08.11.17 - 09:03

    jose.ramirez schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solange Microsoft, zusammen mit Monsanto die schlimmsten Konzerne der Welt,
    > nicht zerschlagen ist, werden wir weder eine funktionierende Demokratie
    > noch eine freie Wissensgesellschat etablieren können. Microsoft ist der
    > weltweit grösste und aggressivste Lobbyist der Welt und hat sich inzwischen
    > wie ein Krebsgeschwür in Medien und staatliche Entscheidungsebenen
    > hineingefressen. Wer sich ausmalen kann wie Scientology und Monsanto
    > agieren der kann dieses Wissen auf Microsoft übertragen.
    Microsoft handelt wie jedes Großunternehmen. Das will ich nicht gutheißen, aber es bedeutet eine Zerschlagung ist sinnlos da andere an dem Platz über kurz oder lang dasselbe tun. Stattdessen muss das System geändert werden, dass Konzerne in die Situation zwingt für den Profit der Anleger alle anderen Überlegungen hintenan zu stellen. Denn machen wir uns nichts vor, ein Vorstand der weniger Profit einbringt wird ersetzt. Insofern ist die natürliche Tendenz hin zum Vorstand der sein Gewissen beim Pförtner abgibt.

    Abgesehen davon ist Microsoft auch kein teuflisches Unternehmen. Open Source hat generelle Vorteile - insbesondere in der öffentlichen Hand - unabhängig davon ob MS jetzt ganz lieb sind oder der Teufel.

  11. Re: Nur die Zerschlagung des karzinomen Monopolisten kann uns retten.

    Autor: mnementh 08.11.17 - 09:07

    Auspuffanlage schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jose.ramirez schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Solange Microsoft, zusammen mit Monsanto die schlimmsten Konzerne der
    > Welt,
    > > nicht zerschlagen ist, werden wir weder eine funktionierende Demokratie
    > > noch eine freie Wissensgesellschat etablieren können. Microsoft ist der
    > > weltweit grösste und aggressivste Lobbyist der Welt und hat sich
    > inzwischen
    > > wie ein Krebsgeschwür in Medien und staatliche Entscheidungsebenen
    > > hineingefressen. Wer sich ausmalen kann wie Scientology und Monsanto
    > > agieren der kann dieses Wissen auf Microsoft übertragen.
    >
    > Zerschlagung?
    > Ich weiß bei einigen Menschen kommt das vermutlich nie an aber freie
    > Marktwirtschaft, DU MUSST DAS NICHT KAUFEN! Oder wirst du neuerdings dazu
    > gezwungen?
    In dem Fall schlechtes Argument. Hast Du mal versucht einen neuen Rechner ohne Windows zu kaufen? Man kann das schon, wenn man lange sucht, aber bequem ist anders. Das ist schon nahe dran am Kaufzwang. Vergleiche mal die Situation mit Autokauf, wo man das Auto nur zusammen mit 1000 Tankfüllungen von Treibstoff von einer Tankstellenkette bekommt.

  12. Re: Nur die Zerschlagung des karzinomen Monopolisten kann uns retten.

    Autor: Anonymer Nutzer 08.11.17 - 09:19

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auspuffanlage schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > jose.ramirez schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Solange Microsoft, zusammen mit Monsanto die schlimmsten Konzerne der
    > > Welt,
    > > > nicht zerschlagen ist, werden wir weder eine funktionierende
    > Demokratie
    > > > noch eine freie Wissensgesellschat etablieren können. Microsoft ist
    > der
    > > > weltweit grösste und aggressivste Lobbyist der Welt und hat sich
    > > inzwischen
    > > > wie ein Krebsgeschwür in Medien und staatliche Entscheidungsebenen
    > > > hineingefressen. Wer sich ausmalen kann wie Scientology und Monsanto
    > > > agieren der kann dieses Wissen auf Microsoft übertragen.
    > >
    > > Zerschlagung?
    > > Ich weiß bei einigen Menschen kommt das vermutlich nie an aber freie
    > > Marktwirtschaft, DU MUSST DAS NICHT KAUFEN! Oder wirst du neuerdings
    > dazu
    > > gezwungen?
    > In dem Fall schlechtes Argument. Hast Du mal versucht einen neuen Rechner
    > ohne Windows zu kaufen? Man kann das schon, wenn man lange sucht, aber
    > bequem ist anders. Das ist schon nahe dran am Kaufzwang.
    Dabei must du bedenken, dass der Markt das so will. Die Hardwarehersteller bezahlen zudem nur einen Bruchteil für die Windows-Lizenz. Wenn man also einen PC mit und ohne Windows anbieten würde, müsste man laut Schätzungen 10¤ mehr bzw. weniger bezahlen. Details dazu rückt kein Hersteller raus.

    > Vergleiche mal die
    > Situation mit Autokauf, wo man das Auto nur zusammen mit 1000 Tankfüllungen
    > von Treibstoff von einer Tankstellenkette bekommt.
    Wenn schon vergleichen, dann vernünftiger (auch der angepasste Vergleich hinkt schlimmer als meine einbeinige Oma).
    Beim Händler A kaufste ein Auto, der Tank ist Voll, Warndreieck, Verbandskasten und Nummernschildhalter vom Autohaus sind dabei. Beim Händler B bekommste das Auto zum gleichen Preis, aber der Tank reicht nur bis zur nächsten Tankstelle und sonst ist auch nichts dabei.
    Dennoch wird man sich wohl eher nach der Sympatie des Händlers entscheiden und bei ner 5 Stelligen Summe die 100¤ für die Tankfüllung, Warndreieck, Verbandskasten und Nummernschildhalterung selbst drauflegen.

  13. Re: Nur die Zerschlagung des karzinomen Monopolisten kann uns retten.

    Autor: hum4n0id3 08.11.17 - 09:35

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In dem Fall schlechtes Argument. Hast Du mal versucht einen neuen Rechner
    > ohne Windows zu kaufen? Man kann das schon, wenn man lange sucht, aber
    > bequem ist anders. Das ist schon nahe dran am Kaufzwang.

    Der Grund liegt darin, das Menschen einen Computer mit Windows haben wollen. Für einen Linux Anwender ungünstig und vielleicht schwer zu verstehen, aber es ist so. Daran orientiert sich dann der Großteil der Marktwirtschaft. Ob die Menschen auch mit Linux klar kommen könnten, das steht auf einem ganz anderem Blatt.

    > Vergleiche mal die
    > Situation mit Autokauf, wo man das Auto nur zusammen mit 1000 Tankfüllungen
    > von Treibstoff von einer Tankstellenkette bekommt.

    Das ist ein ganz und gar nicht vergleichbar.

  14. Re: Nur die Zerschlagung des karzinomen Monopolisten kann uns retten.

    Autor: Trollversteher 08.11.17 - 09:55

    *gähn* Bei aller angemessener Kritik, bitte hör doch auf, hier so einen Schwachsinn zu verbreiten - sachliche, faktenbasierte Kritik ist immer willkommen und gerechtfertigt, aber durch das weitertratschen von dümmlichen Vorurteilen und "fake-news", die man mal irgendwo gelesen hat, ist keinem geholfen, im Gegenteil, damit ziehst Du die Sache ins Lächerliche.

    Im übrigen: Der größte und einflussreichste IT-Lobbyist der Welt ist mit Abstand Google, die haben Microsoft längst überholt, und stehen in den USA auf Platz sieben der Top 20 der größten Lobbyisten (in der Microsoft übrigens nicht mal auftaucht). Ebenso ist Google der größte Monopolist der Welt - und Microsoft längst nur noch ein kleines Licht, aber das wird natürlich alles gerne verziehen und übersehen, weil Google ja nur Gutes für die Welt im Sinn hat und niemals etwas böses tun würde...

  15. Re: Nur die Zerschlagung des karzinomen Monopolisten kann uns retten.

    Autor: Trollversteher 08.11.17 - 11:05

    >In dem Fall schlechtes Argument. Hast Du mal versucht einen neuen Rechner ohne Windows zu kaufen? Man kann das schon, wenn man lange sucht, aber bequem ist anders. Das ist schon nahe dran am Kaufzwang. Vergleiche mal die Situation mit Autokauf, wo man das Auto nur zusammen mit 1000 Tankfüllungen von Treibstoff von einer Tankstellenkette bekommt.

    "Lange sucht"? Das stimmt doch schon seit Jahren nicht mehr. Erstens gibt es mittlerweile zahlreiche Online Händler, die sich darauf spezialisiert haben und *ausschliesslich* Linux PCs verkaufen. Viele der kleinen "PC Läden um die Ecke" bauen Dir einen PC zusammen und installieren Dir auch gerne Linux statt Windows vor, oder verkaufen den Rechner gleich ganz ohne OS bzw. Lizenz. Daneben gibt es mittlerweile selbst bei amazon Linux-PCs "von der Stange". Elektronik-Märkte wie MediaMarkt haben sich mal mit Linux-PCs versucht, aber offenbar war die Nachfrage nicht groß genug und es hat sich für sie nicht gelohnt - das muss man nun eben auch mal sehen, Linux ist auch 2017 noch weit, weit entfernt davon, ein "Mainstream"-Desktop OS zu sein, und das Angebot wird nun mal auch durch die Nachfrage bestimmt. Apple hat nicht umsonst deutlich größere Marktanteile auf dem Desktop.

  16. Re: Nur die Zerschlagung des karzinomen Monopolisten kann uns retten.

    Autor: Frittenjay 08.11.17 - 12:24

    mnementh schrieb:

    > In dem Fall schlechtes Argument. Hast Du mal versucht einen neuen Rechner
    > ohne Windows zu kaufen? Man kann das schon, wenn man lange sucht, aber
    > bequem ist anders. Das ist schon nahe dran am Kaufzwang.

    Wie bitte? Lange suchen? Mag beim Händler um die Ecke stimmen, aber sicherlich nicht online.
    Filter bei geizhals.de setzen und fertig.

    Notebooks: Windows 3960 Treffer, Ohne OS/Linux 477 Treffer
    Desktop: Windows 4446 Treffer, Ohne OS/Linux 433 Treffer

    Also sind über dem Daumen gepeilt 10-12% aller Geräte ohne Betriebssystem oder mit Linux erhältlich. Und das Tippen dieses Textes hat jetzt länger gedauert, als die Suche selber.

  17. Re: Nur die Zerschlagung des karzinomen Monopolisten kann uns retten.

    Autor: divStar 08.11.17 - 13:27

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im übrigen: Der größte und einflussreichste IT-Lobbyist der Welt ist mit
    > Abstand Google, die haben Microsoft längst überholt, und stehen in den USA
    > auf Platz sieben der Top 20 der größten Lobbyisten (in der Microsoft
    > übrigens nicht mal auftaucht).
    Bitte Quellenangaben hinzufügen wenn man denn schon andere auf potentielle "fake-news" hinweist.

    > Ebenso ist Google der größte Monopolist der
    > Welt - und Microsoft längst nur noch ein kleines Licht, aber das wird
    > natürlich alles gerne verziehen und übersehen, weil Google ja nur Gutes für
    > die Welt im Sinn hat und niemals etwas böses tun würde...
    Ich weiß ich bin nur ungern die Spaßbremse im Thread - aber im zugehörigen Artikel rund um München und deren IT geht es nicht um Google, sondern um Microsoft. Ergo ist Google und dessen Position nicht unbedingt relevant (außer bei den Aussagen des TE, bei denen es heißt Monsato und Microsoft seien die größten Lobbyisten - aber das hätte sich samt Quellenangabe eh geklärt).

    Am Ende ist jedoch entscheidend was praktikabler ist. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Windows-Systeme für Nutzer mit sehr geringem IT-Verständnis einfacher sind, da man sich da sicherer fühlt. Für Experten sollte das Betriebssystem theoretisch keinen größeren Unterschied machen. Die Antwort auf die Frage welches System "besser" ist, hängt allerdings weder nur von den Nutzern noch ausschließlich von den Experten ab, sondern auch von der IT-Landschaft, die man sonst hat, und dem Support, der benötigt wird.

    Das einzige, was die in München falsch machen, ist - mal wieder - nicht Klartext zu reden. Man sollte sagen was es kostet und warum man es unbedingt braucht und man müsste auch die Vorteile für die Menschen, die dann dorthin gehen und etwas beantragen möchten usw., aufzeigen.
    Was es allerdings durchaus geben kann - und dazu braucht man keinen Aluhut - ist eine "Lobbyarbeit" an den Verantwortlichen, die dann quasi ohne Not wieder Microsoft ins Haus lassen sollen. Diese Vermutung ist auch das Problem welches der TE ansprechen wollte (es jedoch ein wenig "vermasselt" hat weil nicht ganz klar wurde, dass es eine Vermutung ist).

  18. Re: Nur die Zerschlagung des karzinomen Monopolisten kann uns retten.

    Autor: Trollversteher 08.11.17 - 13:46

    >Bitte Quellenangaben hinzufügen wenn man denn schon andere auf potentielle "fake-news" hinweist.

    Jepp, sorry, hatte das zwar recherchiert, aber vergessen die Links zu posten:

    https://www.opensecrets.org/lobby/top.php?showYear=2017&indexType=s

    Hier noch die Top 50 von 2016, mit Alphabet damals noch auf Platz 11 und Microsoft deutlich dahinter auf Platz 35:

    http://thehill.com/business-a-lobbying/business-a-lobbying/318177-lobbyings-top-50-whos-spending-big

    Und hier noch ein paar Informationen zum Thema Googles Lobbyismus generell:

    https://lobbypedia.de/wiki/Google

    https://lobbyfacts.eu/articles/12-12-2016/google-one-brussels%E2%80%99-most-active-lobbyists

    https://www.opensecrets.org/lobby/clientsum.php?id=D000067823

    https://www.theguardian.com/technology/2017/jul/30/google-silicon-valley-corporate-lobbying-washington-dc-politics


    >Ich weiß ich bin nur ungern die Spaßbremse im Thread - aber im zugehörigen Artikel rund um München und deren IT geht es nicht um Google, sondern um Microsoft. Ergo ist Google und dessen Position nicht unbedingt relevant (außer bei den Aussagen des TE, bei denen es heißt Monsato und Microsoft seien die größten Lobbyisten - aber das hätte sich samt Quellenangabe eh geklärt).

    Eben, ich habe ja nicht im obersten Thread-Level auf den Artikel geantwortet, sondern mich konkret auf die Falschaussagen des TEs bezogen.

    >Am Ende ist jedoch entscheidend was praktikabler ist. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Windows-Systeme für Nutzer mit sehr geringem IT-Verständnis einfacher sind, da man sich da sicherer fühlt. Für Experten sollte das Betriebssystem theoretisch keinen größeren Unterschied machen. Die Antwort auf die Frage welches System "besser" ist, hängt allerdings weder nur von den Nutzern noch ausschließlich von den Experten ab, sondern auch von der IT-Landschaft, die man sonst hat, und dem Support, der benötigt wird.

    Richtig, und genau das sollte man bedenken, bevor man fahrlässig von Geldkoffern und Lobbyismus fantasiert.

    >Was es allerdings durchaus geben kann - und dazu braucht man keinen Aluhut - ist eine "Lobbyarbeit" an den Verantwortlichen, die dann quasi ohne Not wieder Microsoft ins Haus lassen sollen. Diese Vermutung ist auch das Problem welches der TE ansprechen wollte (es jedoch ein wenig "vermasselt" hat weil nicht ganz klar wurde, dass es eine Vermutung ist).

    Naja, da sollte man aber dann bitte ganz am Anfang mit der Aufarbeitung beginnen: Auf wessen Mist ist denn überhaupt diese, meiner Meinung nach politisch-ideologisch und nicht technisch/fachlich/prozessorientiert motivierte Schnappsidee gewachsen, einfach mal alles auf Linux und Open Source umzustellen ohne offensichtlich vorher intensiv geprüft zu haben, ob das wirklich Sinn ergibt und man alle Prozess und Abläufe nach überschaubarer Einarbeitungszeit genau so gut oder gar besser als vorher mit den neuen Systemen durchführen kann? Und offensichtlich wurde diese Entscheidung den Mitarbeitern einfach von Oben "aufgedrückt" ohne sie wirklich mit einzubeziehen und zu schauen, was sie eigentlich genau für ihre Tätigkeiten benötigen und wie gut sich diese auf das neue Umfeld übertragen lassen.

  19. Re: Nur die Zerschlagung des karzinomen Monopolisten kann uns retten.

    Autor: Anonymer Nutzer 09.11.17 - 09:01

    gaym0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aluhut?

    Nein. ALUHUT!

    Aber die Konzerne nicht zu sehr zerschlagen, sonst wackelt die Flacherde.

  20. Re: Nur die Zerschlagung des karzinomen Monopolisten kann uns retten.

    Autor: throgh 15.11.17 - 10:52

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, da sollte man aber dann bitte ganz am Anfang mit der Aufarbeitung
    > beginnen: Auf wessen Mist ist denn überhaupt diese, meiner Meinung nach
    > politisch-ideologisch und nicht technisch/fachlich/prozessorientiert
    > motivierte Schnappsidee gewachsen, einfach mal alles auf Linux und Open
    > Source umzustellen ohne offensichtlich vorher intensiv geprüft zu haben, ob
    > das wirklich Sinn ergibt und man alle Prozess und Abläufe nach
    > überschaubarer Einarbeitungszeit genau so gut oder gar besser als vorher
    > mit den neuen Systemen durchführen kann? Und offensichtlich wurde diese
    > Entscheidung den Mitarbeitern einfach von Oben "aufgedrückt" ohne sie
    > wirklich mit einzubeziehen und zu schauen, was sie eigentlich genau für
    > ihre Tätigkeiten benötigen und wie gut sich diese auf das neue Umfeld
    > übertragen lassen.

    Schnapsidee? Es handelt sich hier immerhin um öffentliche Gelder und kein Privatunternehmen. Öffentliches Geld bedeutet auch öffentliche Software!

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