1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Lizenzen: Der Rückgang der GPL

Seit mehr als 10 Jahren derselbe Unsinn...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Seit mehr als 10 Jahren derselbe Unsinn...

    Autor: fratze123 19.04.13 - 09:54

    Wenn man fremden Code einsetzen möchte, muss man dessen Lizenz beachten.
    Wenn man bereit ist, selbst Opensource zu produzieren, nimmt man BSD oder ähnliches nur, wenn man ohnehin keinen fremden Code in sein Projekt einbauen will.

    Irgendwie gleube ich dem Grundtenor des Artikels nicht. Die GPL schränkt eigentlich nur Schmarotzer ein. BSD fördert selbige.

  2. Re: Seit mehr als 10 Jahren derselbe Unsinn...

    Autor: schily 19.04.13 - 11:00

    Im Gegenteil, die GPL fördert ein System von Schmarotzern, die sich an BSD-Code bedienen aber nichts an BSD Projekte abheben wollen.

  3. Re: Seit mehr als 10 Jahren derselbe Unsinn...

    Autor: bstea 19.04.13 - 11:11

    Ich weiß nicht, wenn ich mir anschaue was für Arbeit sich gemacht wird, um Features vom GCC in jeder IDE nachzubauen nur weil der GCC GPL ist, kann man wohl kaum GPL noch als frei bezeichnen.
    Zudem scheint die GPL immer wieder Probleme mit App Stores zu haben, wie gesagt ein GPL Feature.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  4. Re: Seit mehr als 10 Jahren derselbe Unsinn...

    Autor: schily 19.04.13 - 12:07

    Die GPL war auch längere Zeit bei OpenSource.org als unfrei gelistet...

    Aufgenommen wurde sie erst, nachdem die FSF schriftlich bestätigt hat,
    daß die GPL so zu interpretieren ist das sie konform zur OpenSource
    Definition ist.

    Das Problem: Stallman geht immer noch mit Reden hausieren, in denen er
    eine Interpretation verwendet, die nicht im Einklang zur OpenSource Definition
    ist und viele der GPL-Jünger scheinen die Bedingungen der OpenSource
    Definition nicht verstanden zu haben.

  5. Re: Seit mehr als 10 Jahren derselbe Unsinn...

    Autor: regiedie1. 19.04.13 - 12:31

    schily schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem: Stallman geht immer noch mit Reden hausieren, in denen er
    > eine Interpretation verwendet, die nicht im Einklang zur OpenSource
    > Definition ist und viele der GPL-Jünger scheinen die Bedingungen der OpenSource
    > Definition nicht verstanden zu haben.
    Und Du hast verstanden, dass "Open Source" nicht gleich "freie Software" ist?

  6. Re: Seit mehr als 10 Jahren derselbe Unsinn...

    Autor: schily 19.04.13 - 13:46

    regiedie1. schrieb:

    > Und Du hast verstanden, dass "Open Source" nicht gleich "freie Software"
    > ist?

    Selbstverständlich, daher weiß ich auch, daß die OpenSource Definition
    präziser und härter ist als die Definition "freier Software".

  7. Re: Seit mehr als 10 Jahren derselbe Unsinn...

    Autor: GodsBoss 19.04.13 - 23:28

    > Irgendwie gleube ich dem Grundtenor des Artikels nicht. Die GPL schränkt
    > eigentlich nur Schmarotzer ein. BSD fördert selbige.

    Es geht nicht um "Schmarotzer", sondern um die Freiheit der Nutzer (wohlgemerkt: Nicht der Entwickler). GPL-Code darf nicht in einem System landen, dass dem Nutzer nicht die vier Freiheiten gewährt.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  8. Re: Seit mehr als 10 Jahren derselbe Unsinn...

    Autor: bernd71 22.04.13 - 11:23

    Nein GPL schränkt ein, wenn man z.B. ein Projekt hat wo man teile als Open Source freigeben kann/möchte aber zusätzlich auch Code verwendet, der nicht freigegeben werden kann (z.B. von Drittanbietern). In solchen Fällen kann ich den Code nicht unter GPL freigeben sondern muss etwas anders wählen. Das steht in dem Artikel, zumindest habe ich es so verstanden.
    Wenn ich als Firma etwas als Open Source rausegebe, möchte ich diesen Code vielleicht auch mal in einem Closed Source Projekt verwenden. Da kann man einfach keine GPL verwenden.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.04.13 11:25 durch bernd71.

  9. Re: Seit mehr als 10 Jahren derselbe Unsinn...

    Autor: zilti 23.04.13 - 17:03

    bernd71 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein GPL schränkt ein, wenn man z.B. ein Projekt hat wo man teile als Open
    > Source freigeben kann/möchte aber zusätzlich auch Code verwendet, der nicht
    > freigegeben werden kann (z.B. von Drittanbietern). In solchen Fällen kann
    > ich den Code nicht unter GPL freigeben sondern muss etwas anders wählen.
    Das geht schon, falls du den freizugebenden und den Drittanbietercode entkoppeln kannst. Wenn du eine Kopie des Codes unter die GPL stellst, ist der Code, den du schon hast, deswegen nicht unter der GPL. Qt macht(e) das ähnlich mit der Doppellizenzierung.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Radeberger Gruppe KG, Frankfurt am Main
  2. Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Berlin
  3. LexCom Informationssysteme GmbH, München
  4. Bauerfeind AG, Zeulenroda-Triebes

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Train Sim World 2020 für 9,99€, Train Simulator 2021 für 12,75€, Fishing Sim World...
  2. 27,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Biden und die IT-Konzerne: Die Zähmung der Widerspenstigen
Biden und die IT-Konzerne
Die Zähmung der Widerspenstigen

Bislang konnten sich IT-Konzerne wie Google und Facebook noch gegen eine schärfere Regulierung wehren. Das könnte sich unter Joe Biden ändern.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Quibi Mobile-Streaming-Dienst nach einem halben Jahr dicht

Elektromobilität 2020/21: Nur Tesla legte in der Krise zu
Elektromobilität 2020/21
Nur Tesla legte in der Krise zu

Für die Autoindustrie war 2020 ein hartes Jahr. Wer im Homeoffice arbeitet und auch sonst zu Hause bleibt, braucht kein neues Auto. Doch in einem schwierigen Umfeld entwickelten sich die E-Auto-Verkäufe sehr gut.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Elektromobilität Akkupreise fallen auf Rekord von 66 Euro/kWh
  2. Transporter Mercedes eSprinter bekommt neue Elektroplattform
  3. Aptera Günstige Elektrofahrzeuge vorbestellbar

Elektromobilität: Diese E-Autos kommen 2021 auf den Markt
Elektromobilität
Diese E-Autos kommen 2021 auf den Markt

2020 war ein erfolgreiches Jahr für die Elektromobilität. Dieser Trend wird sich fortsetzen: ein Überblick über die Neuerscheinungen 2021.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Prototyp vorgestellt VW-Laderoboter im R2D2-Style kommt zum Auto
  2. E-Auto VDA-Chefin fordert schnelleren Ausbau von Ladesäulen
  3. Dorfauto im Hunsrück Verkehrswende geht auch auf dem Land