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Die Firmen schneiden sich ins eigene Fleisch

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  1. Die Firmen schneiden sich ins eigene Fleisch

    Autor: Silberfan 19.05.17 - 09:46

    Wenn Sie Verhindern das Reparaturen an den Geräten vorgenommen werden können ( auch von nicht autorisierten Stellen) dann Bestätigen sie auch das sie nicht dran Interessiertsind entsprechenden Service an die Kunden zu verkaufen. Jemand der Wert auf Serive legt könne so das als No Go Kaufkriterium auslegen und wenn es einer macht manchen es mehre und danach sehr viele. die Wirtschaftlichen Folgen die dadurch entstehen kann man sich ausmalen. Auch heute z.B. kaufe ich kein Smartphone wo der Akku fest verbaut ist. Für mich sind alle Modelle mit fest erbauten Akku No Go Modelle. Da Investiere ich lieber nur 80 Euro in ein billig Smartphone das über einen austauschbaren Akku verfügt als mir ein Modell für 500-1000 Euro zu kaufen das beim geringsten Anzeichen von Schaden ich gleich so oder so in die Tonne treten kann. Würde das bei meinem 80 Euro Chinateil passieren so tut es da nicht weh, dann kauf ich mir eben ein neues und gut is. Und wenn ich innerhalb der 2 Jahre mir 2 holen muss ist der Preis immer noch günstiger als wenn ich mir eines holte im Preisbereich 500-1000 Euro. Es ist schon ein erheblicher Unterschied wenn ich mir so ein hochpreisiges Gerät (im schlimmsten Fall) 2 mal kaufen muss als ein Günstiges .
    Würden die Hersteller der günstigen Gerät so reagieren wäre das eher verständlich da andere Faktoren ein Rolle spielen. Bei Geräten die Apple anbietet sollte so was als zwingende Voraussetzung angesehen werden das man auch ohne Reparaturwerkstatt die Geräte Reparieren kann. Wenn man schon soviel Geld für ein Stück Desingten Müll ausgibt. Generell sollte auch die Wirtschaft mittlerweile darauf achten Geräte zu Produzieren ( generell) die Reparaturfreundlicher sind. Es muss bei denen auch mittlerweile angekommen sein das nicht jeder Bereit ist sich alle XX Monate was neues zu kaufen wenn das alte immer noch das macht wofür es verwendet wird. Ebenso sollte man auch für Ersatzteile (Lagerhaltung) sorgen für XX Jahre nachdem das Gerät XYZ verkauft wurde. Man hat es früher gemacht und hat gut damit verdient.
    Früher waren auch bei den Fernsehgeräten ( alte Modelle) noch ein Schaltplan beigelegt wo man selbst die teile reparieren konnte falls mal was defekt ging (Beispiel). Heute musst schon um solche Unterlagen beim Hersteller betteln damit er Sie dir gegen Saftige "Schutzgebühr" es Rausrückt. Viele wimmeln da aber schon die Leute an der Hotline ab weil sie kein Bock drauf haben auf "Servicefreundlichkeit"

  2. Re: Die Firmen schneiden sich ins eigene Fleisch

    Autor: Kondratieff 19.05.17 - 11:40

    Silberfan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Sie Verhindern das Reparaturen an den Geräten vorgenommen werden
    > können ( auch von nicht autorisierten Stellen) dann Bestätigen sie auch das
    > sie nicht dran Interessiertsind entsprechenden Service an die Kunden zu
    > verkaufen. Jemand der Wert auf Serive legt könne so das als No Go
    > Kaufkriterium auslegen

    Stimmt

    > und wenn es einer macht manchen es mehre und danach
    > sehr viele.

    Das verstehe ich nicht. Es gibt sehr viele Produkte, die ich kategorisch ausschließe und trotzdem erfolgreich sind. Wieso sollte es auch anders sein?
    1. Haben nicht alle Menschen dieselben Erwartungen, Anforderungen, Nutzungsprofile etc.
    2. Wird doch nicht jede Kaufabsicht bzw. die gegenteilige Absicht mit der Welt (z.B. per Twitter?) geteilt.

    >die Wirtschaftlichen Folgen die dadurch entstehen kann man sich
    > ausmalen.

    Nein, eben nicht. Wieso sollte sich - in deinen Augen - schlechter Service gesamtwirtschaftlich Auswirken? Die Wirtschaft ist etwas komplexer als ein paar Elektronikhersteller...

    > Auch heute z.B. kaufe ich kein Smartphone wo der Akku fest
    > verbaut ist. Für mich sind alle Modelle mit fest erbauten Akku No Go
    > Modelle.

    Nach deiner Logik dürfte es ja nur noch Smartphones ohne fest verbautem Akku geben, da scheinbar die Ablehnung eines Produkts durch eine einzige Person dazu führt, dass diese Ablehnung sich waldbrandartig ausbreitet. Tatsächlich verkaufen sich Smartphones mit fest verbautem Akku hervorragend.

    > Da Investiere ich lieber nur 80 Euro in ein billig Smartphone das
    > über einen austauschbaren Akku verfügt

    Das ist schön und steht dir selbstverständlich zu. Aber wie oben dargelegt, sind nicht alle Menschen gleich.

    >als mir ein Modell für 500-1000 Euro
    > zu kaufen das beim geringsten Anzeichen von Schaden ich gleich so oder so
    > in die Tonne treten kann.

    Zunächst einmal ist die von dir gezogene Kategorie absurd breit. Schließlich ist ein 1000¤-Smartphone doppelt so teuer wie ein 500¤-Smartphone. Aber mein Hauptkritikpunkt an dieser Aussage ist, dass der ökonomischen Logik nach eine Reparatur eines teuren Smartphones, sagen wir mal von 1000¤, sich umso mehr lohnt, eben weil die Anschaffungskosten so hoch sind. Bei einem 80¤ Smartphone lohnt sich eine 100¤ teure Reparatur natürlich nicht - da wird neu gekauft. 100¤ oder gar 400¤ fallen bei 1000¤ Anschaffung nicht so stark ins Gewicht.
    Dass meine Aussage durchaus Sinn macht, sollte der inhärenten (ökonomischen) Logik entspringen. Ansonsten verweise ich auf relativ simpel anzustellende Beobachtungen dessen, was die Industrialisierung, vor allem ab der zweiten Ausbaustufe (Elektrifizierung; Fordismus), hervorgebracht hat. Stichworte: Massenproduktion, Wegwerfgesellschaft etc.

    > Würde das bei meinem 80 Euro Chinateil passieren
    > so tut es da nicht weh, dann kauf ich mir eben ein neues und gut is.

    Ganz genau. Du kaufst neu, du reparierst nicht. Das ist gut für deinen Geldbeutel, aber schlecht für unsere Umwelt.

    > Und wenn ich innerhalb der 2 Jahre mir 2 holen muss ist der Preis immer noch
    > günstiger als wenn ich mir eines holte im Preisbereich 500-1000 Euro.

    Ja, aber, wie schon so oft gesagt, Menschen sind nicht gleich. Dein 80¤ Telefon kann vielleicht für dich genauso viel, wie ein Modell für 500¤. Aber andere Menschen mit erheblich anderen Anforderungen könnten mit dem 80¤ Smartphone nichts anfangen.

    > Es ist schon ein erheblicher Unterschied wenn ich mir so ein hochpreisiges
    > Gerät (im schlimmsten Fall) 2 mal kaufen muss als ein Günstiges

    Ja, deswegen ist man eher dazu verleitet, das Telefon reparieren zu lassen. Das könnte man auch als Plädoyer gegen günstige Elektronik nutzen (unserer Umwelt zuliebe...).

    > Würden die Hersteller der günstigen Gerät so reagieren wäre das eher
    > verständlich da andere Faktoren ein Rolle spielen.

    Wieso? Erläutere das doch.


    > Bei Geräten die Apple anbietet sollte so was als zwingende Voraussetzung angesehen
    > werden das man auch ohne Reparaturwerkstatt die Geräte Reparieren kann.

    Also ist die Logik: Billige Geräte dürfen ruhig irreparabel sein, aber teure Geräte sollen, weil sie teuer sind, reparabel sein?
    Wie wär's damit: Alle Geräte sollten reparabel sein. Das Problem der Billiggeräte habe ich bereits ausgeführt.

    > Wenn man schon soviel Geld für ein Stück Desingten Müll ausgibt.

    Naja, da generalisierst du deine Meinung sehr stark, findest du nicht? Die Definition von Müll wird sich nicht mit dem Decken, was Apple herstellt, da die Produkte tatsächlich eine technische Funktion erfüllen und das - glaubt man Testberichten - gar nicht mal so schlecht. Ich selbst habe ein Smartphone von Apple und kann aus meiner Erfahrung sagen, dass ich es produktiv einsetze und es somit kein Müll ist.

    >Generell sollte auch die Wirtschaft mittlerweile darauf achten Geräte zu Produzieren
    > (generell) die Reparaturfreundlicher sind.

    Der Meinung bin ich auch (siehe oben), aber deine eigene Beschreibung der Situation bzgl. Smartphones der 80¤-Klasse, "Würde das bei meinem 80 Euro Chinateil passieren so tut es da nicht weh, dann kauf ich mir eben ein neues und gut is", zeigt sehr schön, dass das egal wäre. Die Reparatur lohnt sich in deinen Augen nicht.

    > Es muss bei denen auch mittlerweile angekommen
    > sein das nicht jeder Bereit ist sich alle XX Monate was neues zu kaufen

    Wieder: Du widersprichst dir teils selbst.

    > wenn das alte immer noch das macht wofür es verwendet wird. Ebenso sollte
    > man auch für Ersatzteile (Lagerhaltung) sorgen für XX Jahre nachdem das
    > Gerät XYZ verkauft wurde. Man hat es früher gemacht und hat gut damit
    > verdient.
    > Früher waren auch bei den Fernsehgeräten ( alte Modelle) noch ein
    > Schaltplan beigelegt wo man selbst die teile reparieren konnte falls mal
    > was defekt ging (Beispiel). Heute musst schon um solche Unterlagen beim
    > Hersteller betteln damit er Sie dir gegen Saftige "Schutzgebühr" es
    > Rausrückt. Viele wimmeln da aber schon die Leute an der Hotline ab weil
    > sie kein Bock drauf haben auf "Servicefreundlichkeit"

    Ich schmeiße hier einfach ein paar Sachen rein:
    - Analoge Elektrik vs. (Digital-)Elektronik
    - Globalisierung
    - Just-In-Time-Produktion
    - Weiterentwicklung strategischen Managements
    ...

    Das alles sorgt dafür, dass "die gute alte Zeit" nicht zurückkommt bzw. dafür, dass etwas, was früher gut funktionierte (ob es wirklich gut funktionierte, bleibt zu diskutieren), heute nicht mehr funktioniert/funktionieren würde.

  3. Re: Die Firmen schneiden sich ins eigene Fleisch

    Autor: GaliMali 19.05.17 - 11:44

    Bei den Preisen von Apple, könnte man eigentlich verlangen was Thomsen mal früh bei seinen teueren TV-Geräten gemacht hat: Die Schaltpläne gleich mit liefern, sollte mal was kaputt sein. Das ist richtiger Service!

    Hier zeigt sich aber leider wieder mal die Geldgier von Apple. Wer also Apple Geräte kauft, ist selbst Schuld. Ganz einafch.

    Es gibt Tage, da wünschte ich MP3 wäre nie erfunden worden. Dann würde es Apple wohl heute nicht mehr geben. Die Idee des Smartphones, wie wir es heute kennen, wäre sicher auch ohne Apple gekommen. Nur langsamer.

  4. Re: Die Firmen schneiden sich ins eigene Fleisch

    Autor: Kondratieff 19.05.17 - 11:56

    GaliMali schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei den Preisen von Apple, könnte man eigentlich verlangen was Thomsen mal
    > früh bei seinen teueren TV-Geräten gemacht hat: Die Schaltpläne gleich mit
    > liefern, sollte mal was kaputt sein. Das ist richtiger Service!

    Naja, damals handelte es sich aber noch nicht um Mikroelektronik, wie ich in meinem anderen Post zum Thread dargelegt habe. Schaltpläne helfen bei einem iPhone also nicht, solange man die entsprechenden Bauteile nicht überall beziehen kann.
    >
    > Hier zeigt sich aber leider wieder mal die Geldgier von Apple. Wer also
    > Apple Geräte kauft, ist selbst Schuld. Ganz einafch.

    Die Aussage ist fast eine Tautologie und das Gleiche gilt umgekehrt: Wer keine Apple-Geräte kauft, ist selbst Schuld. Aber was für eine Schuld meinst du? Ich bin nicht mit allen Entscheidungen und Handlungen von Apple zufrieden, besitze aber Apple-Geräte und bin mit diesen Geräten sehr zufrieden. Daran schuld zu sein, dass ich zufrieden bin, leuchtet mir bei der Konnotation des Begriffs Schuld nicht ganz ein.

    > Es gibt Tage, da wünschte ich MP3 wäre nie erfunden worden. Dann würde es
    > Apple wohl heute nicht mehr geben.

    1. Verkauft Apple nicht AAC?
    2. Die Sache mit der Glaskugel... ich würde meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, dass es Apple heute - ohne die Entwicklung des Fraunhofer IIS - nicht mehr gäbe.
    3. Wieso wünschst du dir Apple von der Bildfläche? Wodurch wäre dein, vielleicht unser aller Leben, besser (wobei auch hier wieder Punkt 2 greift...).

    > Die Idee des Smartphones, wie wir es heute kennen, wäre sicher auch ohne Apple gekommen. Nur langsamer.

    Glaskugel. Vielleicht wäre die Entwicklung insgesamt schneller gewesen? Vielleicht wäre der Pfad anders verlaufen? Weiß man nicht, ist nicht eingetreten.

  5. Re: Die Firmen schneiden sich ins eigene Fleisch

    Autor: taifun850 19.05.17 - 13:33

    Ich kann die Argumente von Apple durchaus verstehen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich mein MacBook (fast 3000 Euro) bei Hinterhofwerkstatt reparieren lassen würde, nur weil die das richtige Werkzeug haben.

    Ich sehe aber, dass dieses Gesetz richtig ist, denn dadurch können Geräte allgemein länger leben und Apple würde letztlich eher bessere Produkte bauen. Es würde einen Preiskampf bei Reparaturen geben, dadurch würden einige Reparaturen günstiger, andere durchaus auch teurer.

  6. Re: Die Firmen schneiden sich ins eigene Fleisch

    Autor: Michael H. 19.05.17 - 13:54

    GaliMali schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei den Preisen von Apple, könnte man eigentlich verlangen was Thomsen mal
    > früh bei seinen teueren TV-Geräten gemacht hat: Die Schaltpläne gleich mit
    > liefern, sollte mal was kaputt sein. Das ist richtiger Service!

    Klasse, während man damals noch einzelne Kondensatoren und Dioden mit jedem 0815 Bastellötkolben runterbekommen hat, zerstört man heute mehrere dutzend bis hundert Schaltkreise, wenn man nur mal zu lang an einer lötstelle war, mal davon abgesehen, dass die Spitze eines lötkolben schon mehrere Leiterbahnen komplett überdecken kann... hier wird teils im nanometerbereich gearbeitet... und er will schaltpläne...

    > Hier zeigt sich aber leider wieder mal die Geldgier von Apple. Wer also
    > Apple Geräte kauft, ist selbst Schuld. Ganz einafch.
    >
    > Es gibt Tage, da wünschte ich MP3 wäre nie erfunden worden. Dann würde es
    > Apple wohl heute nicht mehr geben. Die Idee des Smartphones, wie wir es
    > heute kennen, wäre sicher auch ohne Apple gekommen. Nur langsamer.

    Auch ohne Apple gäbe es unvermeidliche Dinge die heute gang und gäbe wären... Man will immer mehr technik auf schmalstem raum. Man will keinen schweren klotz, sondern leichte elegante Geräte.
    Also muss man auch damit rechnen, dass Modelle aus einem Guss kommen und geklebt statt verschraubt werden. Es ist technisch einfach nicht möglich flache Geräte zu bauen, die mit Klick oder Schraubverbindungen funktionieren, ebenso mit wechselbarem Akku ab einer bestimmten Dicke... es geht einfach nicht mehr... genau so mit einzelnen austauschbaren Platinen für jedes Gerät.
    Man braucht dann für alles Gewinde, gegenstücke die auch der Belastung standhalten... bei Schrauben die nicht mal einen Millimeter länge haben, würde so einiges auseinanderbrechen wenn man das Gerät alleine in einer Jeanshose trägt und diese unter spannung steht und das gerät etwas biegt... die Kraft würde schon ausreichen um diese schrauben ausm Gewinde zu reissen... ebenso der Akku... man braucht extra Platz für die sichere ummantelung des Akkus, damit man diesen auch außerhalb des Gerätes lagern/transportieren kann ohne das es gleich kaputt geht. Dazu muss aber auch noch der Platz mitgerechnet werden, die das Gerät für die zu öffnende Seite zusätzlich benötigt, da hier auch ausreichend stabile Steckverbindungen vorhanden sein müssen.

    Ihr stellt euch die Welt so einfach vor... ich bin wahrlich kein Apple Fan. Hatte bisher auch immer nur Smartphones mit wechselbarem Akku.. aktuell bin ich im Besitz eines Huawei Mate 9 mit festem Akku... und mir ist es egal, da ich 3 Jahre Garantie habe und den Akku in dieser Zeit kostenlos tauschen lassen kann. Dennoch habe ich selbst bei meinen anderen Geräten innerhalb der 2 Jahre Vertragslaufzeit noch nie einen neuen Akku benötigt. Dieser war erst nach 3 Jahren fällig. Dafür ist mein Gerät jetzt aber flacher und trotz stoßsicherer Hülle in der Tasche angenehm flach.

    Mir ist bis jetzt auch nur ein Gerät kaputt gegangen, in diesem Fall sogar unverschuldet, da der EPROM nach 1,5 Jahren ne macke hatte. Zack Gerät getauscht.
    Selbstverschuldet ist mir noch kein Gerät kaputt gegangen...

    Klar waren Geräte früher "robuster"... aber sie waren auch nicht wirklich transportfähig.. man hatte sie nicht teils 24h am Tag am Mann... natürlich waren die Uraltnotebooks robust und unverwüstlich... dafür haben sie auch mehrere Kilos gewogen und einem ist nach ein paar Stunden mit der Umhängetasche halb die Schulter abgefallen... Genau so wie es für Handys gürteltaschen gab, da sie so nie im leben in eine Hosentasche gepasst hätten ohne dass man denkt man läuft mit ner Dauererektion rum...

    Man will mehr Technik auf so gut wie gar keinem Platz, dass man überhaupt nicht bemerkt, dass man irgendwas dabei hat... dann muss man auch damit leben, dass die teile nicht so robust sind und eben empfindlicher... dann muss man halt aufpassen.

  7. Re: Die Firmen schneiden sich ins eigene Fleisch

    Autor: scrumdideldu 19.05.17 - 14:11

    Tun sie das?

    Die Frage ist ja nicht: Würde Apple dadurch mehr Geräte verkaufen! Die Frage ist ob sie dadurch mehr Gewinn machen würden und das glaube ich nicht.

  8. Re: Die Firmen schneiden sich ins eigene Fleisch

    Autor: plutoniumsulfat 19.05.17 - 14:16

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also muss man auch damit rechnen, dass Modelle aus einem Guss kommen und
    > geklebt statt verschraubt werden. Es ist technisch einfach nicht möglich
    > flache Geräte zu bauen, die mit Klick oder Schraubverbindungen
    > funktionieren, ebenso mit wechselbarem Akku ab einer bestimmten Dicke... es
    > geht einfach nicht mehr... genau so mit einzelnen austauschbaren Platinen
    > für jedes Gerät.

    Natürlich ist das möglich. Und zwar nicht erst seit gestern. Es ist nur nicht gewollt.

  9. Re: Die Firmen schneiden sich ins eigene Fleisch

    Autor: violator 19.05.17 - 18:51

    taifun850 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe aber, dass dieses Gesetz richtig ist, denn dadurch können Geräte
    > allgemein länger leben und Apple würde letztlich eher bessere Produkte
    > bauen.

    Apple will aber keine guten und langlebigen Geräte bauen, sondern Geld verdienen.

  10. Re: Die Firmen schneiden sich ins eigene Fleisch

    Autor: Kondratieff 19.05.17 - 21:34

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > taifun850 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich sehe aber, dass dieses Gesetz richtig ist, denn dadurch können
    > Geräte
    > > allgemein länger leben und Apple würde letztlich eher bessere Produkte
    > > bauen.
    >
    > Apple will aber keine guten und langlebigen Geräte bauen, sondern Geld
    > verdienen.

    Was ist denn ein gutes Gerät (auf Smartphones bezogen)?
    Etwa ein Gerät, das von der Performance her zu den besten Geräten auf dem Markt gehört? Eins mit einer der besten Kameras auf dem Markt? Ein Gerät, dessen Gehäuse sehr gut verarbeitet ist? Ein Gerät mit einem der besten Bildschirme auf dem Markt?

    Was heißt denn langlebig? Etwa eine softwareseitige Unterstützung von 4-5 Jahren?

  11. Re: Die Firmen schneiden sich ins eigene Fleisch

    Autor: unbuntu 20.05.17 - 10:17

    Eins, das man nicht bei jeder Kleinigkeit an irgendnen Support schicken muss.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  12. Re: Die Firmen schneiden sich ins eigene Fleisch

    Autor: Kondratieff 20.05.17 - 18:18

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eins, das man nicht bei jeder Kleinigkeit an irgendnen Support schicken
    > muss.

    Erläutere bitte, was generell unter "Kleinigkeit" zu verstehen ist.
    Ich musste mein MBP 2012 noch nie an ne. Support schicken. Ich habe mal das SATA/IR-Kabel ausgetauscht (iFixit), habe den Arbeitsspeicher erhöht (von 8 auf 16GB), habe das optische Laufwerk aus- und eine SSD zusätzlich zur HDD eingebaut.

    Beim alten iPhone 4S habe ich den Akku selbst ausgetauscht.
    Das iPhone 5S habe ich tatsächlich zu einem Reparaturdienst gebracht, weil das Displayglas - selbstverschuldet - gesprungen war.
    Mein iPad 2, auf dem ich diesen Text schreibe, sieht nach 6(?) Jahren ziemlich zerschrammt aus und die Ecken sind mittlerweile nicht mehr rund, sondern eckig, aber einschicken musste ich das Teil noch nie.

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