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Die Gefahren von Funkwellen

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  1. Re: Die Gefahren von Funkwellen

    Autor: ConstantinPrime 06.03.19 - 13:36

    Anonymouse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > > Gunstick schrieb:

    > > > Ich möchte noch das hier zur Energie von EM Wellen hinzufügen.

    >
    > Ionisierende vs. nichtionisierende Strahlung.

    Er schrieb von EM Strahlung, nicht von ionisiert oder nicht ionisiert...

  2. Re: Die Gefahren von Funkwellen

    Autor: Anonymouse 06.03.19 - 13:36

    Du hast dir seinen Beitrag nicht komplett durchgelesen, oder?

  3. Re: Die Gefahren von Funkwellen

    Autor: ConstantinPrime 06.03.19 - 13:38

    Anonymouse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast dir seinen Beitrag nicht komplett durchgelesen, oder?

    Eigentlich schon, grad auch extra nochmal (man macht ja Fehler) aber ich finde immer noch nichts über ionisiert oder nicht-ionisiert. nur über allgemeine EM Strahlung!?

  4. Re: Die Gefahren von Funkwellen

    Autor: Anonymouse 06.03.19 - 13:42

    ConstantinPrime schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Anonymouse schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > > Gunstick schrieb:
    >
    > > > > Ich möchte noch das hier zur Energie von EM Wellen hinzufügen.
    >
    > >
    > > Ionisierende vs. nichtionisierende Strahlung.
    >
    > Er schrieb von EM Strahlung, nicht von ionisiert oder nicht ionisiert...

    Das gehört aber nunmal zur elektromagnetische Strahlung dazu.
    Und du schriebst von Röntgen- und Gammastrahlung. Diese sind ionisierend und dadurch gefährlich.
    Alles über 250nm Wellenlänge aber nicht.

  5. Re: Die Gefahren von Funkwellen

    Autor: Anonymouse 06.03.19 - 13:44

    ConstantinPrime schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Anonymouse schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du hast dir seinen Beitrag nicht komplett durchgelesen, oder?
    >
    > Eigentlich schon, grad auch extra nochmal (man macht ja Fehler) aber ich
    > finde immer noch nichts über ionisiert oder nicht-ionisiert. nur über
    > allgemeine EM Strahlung!?

    Der Beitrag galt nicht dir :)

  6. Re: Die Gefahren von Funkwellen

    Autor: ConstantinPrime 06.03.19 - 13:52

    Anonymouse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ConstantinPrime schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Anonymouse schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > >
    > > > > Gunstick schrieb:
    > >
    > > > > > Ich möchte noch das hier zur Energie von EM Wellen hinzufügen.
    > >
    > > >
    > > > Ionisierende vs. nichtionisierende Strahlung.
    > >
    > > Er schrieb von EM Strahlung, nicht von ionisiert oder nicht ionisiert...
    >
    > Das gehört aber nunmal zur elektromagnetische Strahlung dazu.
    > Und du schriebst von Röntgen- und Gammastrahlung. Diese sind ionisierend
    > und dadurch gefährlich.
    > Alles über 250nm Wellenlänge aber nicht.

    Achsoo, jetzt hab ichs ^^

    Mir ging es eher darum, dass er das für meinen Geschmack etwas zu verallgemeinert hat. Eben wegen den Unterschieden bei den Strahlungsarten :)

  7. Re: Die Gefahren von Funkwellen

    Autor: Targi 06.03.19 - 14:36

    Die Diskussion geht in die völlig falsche Richtung. Niemand bestreitet, dass von elektromagnetischen Wellen/Strahlung eine Gefahr ausgeht. Das gleiche gilt aber auch für Sonnenstrahlung oder Salz im Essen und deshalb gibt es Grenzwerte, die eingehalten werden müssen und auch eingehalten werden. Wer mehr lesen will, EMVU heißt das Stichwort bei Wikipedia.

  8. Re: Die Gefahren von Funkwellen

    Autor: Quantium40 06.03.19 - 15:08

    chefin schrieb:
    > 4W ist die WLAN Heizleistung.
    Die zulässige Sendeleistung für WLAN liegt bei 200mW - 1W (5GHz) bzw. 100mW (2,4GHz) EIRP. (EIRP bedeutet, es wird die Sendeleistung mit dem Antennengewinn multipliziert. Ein Isotropstrahler hat dabei einen Gewinn von 1. Richtantennen liegen z.T. deutlich darüber)
    4W EIRP im 5GHz-Band sind nur bei meldepflichtigen BFWA-Anwendungen zulässig.

    > 1-30W Microwelle ist ungefähr die Heizleistung dieser medizinischen Geräte.
    Es gibt zwar auch Therapiegeräte im Mikrowellenbereich, typischerweise werden aber meist Kurzwellentherapiegeräte angewendet, die bei ca. 27MHz mit bis zu 400W kontinuierlich oder 1000W Peak pulsierend arbeiten.

  9. Re: Die Gefahren von Funkwellen

    Autor: stan__lemur 06.03.19 - 21:23

    Gunstick schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich möchte noch das hier zur Energie von EM Wellen hinzufügen. Energie wird
    > durch Absorption übertragen. z.B. Wird Licht viel absorbiert und geht nicht
    > durch den Körper. Schon die Haut fängt alles ab. Es wird warm (IR
    > Strahlung) oder man bekommt Sonnenbrand (UV Strahlung).
    > Und da Funkwellen durch alles durch gehen werden sie nur wenig absorbiert,
    > also sind die viel weniger schädlich als Licht.
    Hätte das mal jemand den Funkwellen gesagt, dass sie einfach durch Betonwände durchgehen können, dann hätte ich mir die WLAN-Repeater sparen können...

    Sorry, passt nicht. Die Energie von EM-Strahlung steigt proportional mit der Frequenz. Mobilfunk und WLAN liegt bei ~10^9 Hz, 5G nutzt 6*10^10 Hz. Sichtbares Licht hat eine Frequenz von ~10^14, UV fängt bei knapp 10^15 an. D.h ein UV-Photon hat ca. 1.000.000x mehr Energie als ein Photon, das Funksignale trägt.

  10. Re: Die Gefahren von Funkwellen

    Autor: bombinho 07.03.19 - 09:32

    Das ist eine ruehrende Geschichte und auch ein vollstaendiger Beweis.

    Naja, fast wenigstens. Immerhin gibt es in vielen Gebieten mittlerweile mehrere Router.
    Die entstehende Gefahr geht meiner Meinung nach nicht von einzelnen Sendeanlagen aus, welche sich an die gesetzlich vorgegebenen Sicherheitsvorschriften halten, sondern von moeglichen Folgen einer Vielzahl an solchen Sendeanlagen in einer bisher nicht praktisch vorkommenden Dichte, die eine individuelle Neubewertung notwendig machen koennen, da derzeit nicht normalerweise von derart dicht stehenden Anlagen ausgegangen werden kann.

    Hast du noch Studien parat, bei denen mehrere Router auf der selben Stelle gleichzeitig gefunkt haben? Das kaeme einem 5G Netzwerk dann doch etwas naeher.

    Dass Funkwellen gefaehrlich sind, ist uebrigens in zahllosen Studien bewiesen und wird aus genau diesem Grund auch von der Gesetzgebung mit eigens genau aus diesem Grund geschaffenen Gesetzen und festgelegten Grenzwerten zementiert. Wenn dem nicht so waere, wozu dann Grenzwerte?

    Ich frage mich immer wieder, wie ein normal denkender Mensch eine Mikrowelle bedienen kann und sich dann hinstellen kann und behaupten, Funkwellen sind pauschal voellig unschaedlich. Die ganz grossen Wisser unterlegen das dann auch noch mit Scheinargumenten, z.B. dass erst ionisierende Strahlung schaedlich ist. Was genau so ein Bloedsinn ist, da auch bei Dieser kein erhoehter Schaden bei Einhaltung der Grenzwerte zu erwarten ist.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 07.03.19 09:39 durch bombinho.

  11. Re: Die Gefahren von Funkwellen

    Autor: Eheran 07.03.19 - 10:19

    >Das ist eine ruehrende Geschichte und auch ein vollstaendiger Beweis.
    Was ist ein vollständiger Beweis?

    >Wenn dem nicht so waere, wozu dann Grenzwerte?
    Weil es die thermische Wirkung gibts. Die streitet niemand ab. Das ist auch die, die du mit dem Mikrowellen-Beispiel nennst. Da spielen ein paar mW keine Rolle.

    >Die ganz grossen Wisser unterlegen das dann auch noch mit Scheinargumenten
    Vielleicht sollte man nicht so herablassend über irgendwen reden, wenn man selbst die absolut grundlegenden Zusammenhänge nicht versteht. Erinnert mich an den Dunning-Kruger-Effekt.

    >Was genau so ein Bloedsinn ist, da auch bei Dieser kein erhoehter Schaden bei Einhaltung der Grenzwerte zu erwarten ist.
    Ionisierende Strahlung ist IMMER schädlich. DNA wird davon IMMER zerstört, von jedem einzelnen solcher Photonen, dass sie erreicht. Genau wie bei krebserzeugenden Stoffe ist das keine Frage des ob, sondern des wann es zu Krebs kommt. Nur das bei Strahlung fast nur die Intensität variabel ist, bei Stoffen ist es nicht nur die Menge sondern auch noch das Potential. Einige Stoffe sind viel viel "bösartiger" als andere, weshalb sie schon in geringen Mengen mit hoher Wahrscheinlichkeit Krebs auslösen, etwa Methylierende Reagenzien.

  12. Re: Die Gefahren von Funkwellen

    Autor: nnxbtz 07.03.19 - 12:10

    Ignorier den Troll doch einfach.
    Schau dir seine Beiträge im Thema "Es wird Zeit allen Unwissenschaftlichen Müll zu ignorieren" an, der will nur provozieren.

  13. Re: Die Gefahren von Funkwellen

    Autor: HoffiKnoffu 07.03.19 - 13:48

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > notuf schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > demon driver schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > > /mecki78 schrieb:
    > > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > > > Nun, es gab da mal dieses Experiment
    > > >
    > > > Und weil das Experiment wertlos war, gibt es keine Gefahren von
    > Funkwellen.
    > >
    > > Wenn man sich mit der Physik der Wellen beschäftigt, und das kann jeder,
    > > der zur Schule gegangen ist, stellt man fest, dass die Frequenz und die
    > > Intensität weniger Energie haben, als sichtbares Licht
    >
    > Aha! Allein "Energie", um mal von allem anderen hier abzusehen,
    > quantifiziert also die Gefahr für einen Organismus. Und welche "Schule" war
    > das, in die du gegangen bist? Nur so als Warnung, dass man nicht
    > versehentlich mal seine eigenen Kinder dahin schickt?


    Hallo,
    Du hast Recht. Neben der Energie sollte auch die Frequenz berücksichtigt werden, mit welcher die Eindringtiefe in Verbindung steht. Heißt: Je langwelliger (=geringere Frequenz), desto tiefer kann elektromagnetische Strahlung in z.B. Gewebe eindringen.

    ABER

    Damit diese elektromagnetische Strahlung auch einen Effekt auf das Gewebe, bzw. die Moleküle und Atome haben kann, braucht es entsprechend eine Mindestenergie. Um eine Wasserstoffbrücke inneinrm Protein zu knacken, womit das Protein auseinanderbricht und ggf. Schäden anrichtet, braucht es ca. 17kj/mol [1]. Dies wären laut [2] 4,72Wh, die nötig sind. 5GHz WLAN sendet mit 200mW. Heißt wiederum, dass Du ca. 23h ohne Unterbrechung die volle WLAN Sendeleistung einkoppel müsstest. Zugegeben: Die Frequent und Energie wirklich aller Funktechnologien müssen berücksichtigt werden. Da kommt dann einiges zusammen. Da du jedoch nie die volle Sendeleistung (s. Dämpfung elektromagnetische Strahlung/Freiraumdämpfung [4]) in dein Hirn einkoppeln kannst, ohne die Antenne darin zu implantieren, verlängert sich die Einwirkdauer entsprechend, bis Gewebe wirklich geschädigt wird. Dabei ist jetzt noch zu beachten in wie weit die Reparaturmechanismen des Körpers greifen und Schädigungen beseitigen können, ohne dass es zu Schäden am Gewebe oder an Organen kommen kann.

    Ergo: Es wird definitiv eine Wahrscheinlichkeit der Schädigung geben. Diese ist für mein Dafürhalten jedoch geringer, als in der Innenstadt von Berlin von einem Auto über den Haufen gefahren oder in einen Unfall verwickelt zu werden.

    Gruß
    Ralph

    [1]: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffbrückenbindung
    [2]: https://www.volker-quaschning.de/datserv/faktoren/index.php
    [3]: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sendeleistung
    [4]: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Freiraumdämpfung

  14. Re: Die Gefahren von Funkwellen

    Autor: Eheran 07.03.19 - 14:37

    >Um eine Wasserstoffbrücke inneinrm Protein zu knacken, womit das Protein auseinanderbricht und ggf. Schäden anrichtet, braucht es ca. 17kj/mol [1]. Dies wären laut [2] 4,72Wh, die nötig sind. 5GHz WLAN sendet mit 200mW. Heißt wiederum, dass Du ca. 23h ohne Unterbrechung die volle WLAN Sendeleistung einkoppel müsstest.

    Ohje, ne, so kann man das nicht rechnen.
    Du kannst auch nicht mit 100g gegen ein 1kg Gewicht drücken und nach 10h ist es trotzdem hochgehoben. Das geht schlicht nicht. Entweder reicht die Energie, oder sie reicht nicht.

  15. Re: Die Gefahren von Funkwellen

    Autor: bombinho 07.03.19 - 15:25

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Wenn dem nicht so waere, wozu dann Grenzwerte?
    > Weil es die thermische Wirkung gibts. Die streitet niemand ab. Das ist auch
    > die, die du mit dem Mikrowellen-Beispiel nennst. Da spielen ein paar mW
    > keine Rolle.

    Also ist Strahlung, gleich welcher Frequenz, doch schaedlich in Abhaengigkeit der Dosis?

    Davon abgesehen vergisst Du z.B. Wirkungen durch Induktion (spezifisch: induzierte Stroeme), welche sich kaum unterscheiden lassen von Wirkungen von Beta- Strahlung, mal abgesehen von den typisch betroffenen Geweben, da Beta- eine sehr geringe Eindringtiefe hat, wohingegen langwellige Felder im gesamten Koerper wirken, allerdings ihre potentiell krebserregende Wirkung in anfaelligen Geweben bevorzugt entfalten.

    Ich zitiere mal das BSI: " Ein dominierender Verlustmechanismus besteht bei allen stark wasserhaltigen Geweben in der Kopplung des permanenten elektrischen Dipols der Wassermoleküle an das Feld. Andere Verluste entstehen durch das periodische Umpolarisieren induzierter Dipole (dielektrische Erwärmung) und durch Ströme freier Ladungsträger (Ionen und Elektronen). "

    Das BSI haelt dazu recht detailierte Informationen parat.
    http://www.bfs.de/SharedDocs/Downloads/BfS/DE/berichte/emf/SAR-Werte-Zwischenbericht2.pdf?__blob=publicationFile&v=2

    > > Was genau so ein Bloedsinn ist, da auch bei Dieser kein erhoehter Schaden
    > > bei Einhaltung der Grenzwerte zu erwarten ist.
    > Ionisierende Strahlung ist IMMER schädlich. DNA wird davon IMMER zerstört,
    > von jedem einzelnen solcher Photonen, dass sie erreicht. Genau wie bei
    > krebserzeugenden Stoffe ist das keine Frage des ob, sondern des wann es zu
    > Krebs kommt. Nur das bei Strahlung fast nur die Intensität variabel ist,
    > bei Stoffen ist es nicht nur die Menge sondern auch noch das Potential.
    > Einige Stoffe sind viel viel "bösartiger" als andere, weshalb sie schon in
    > geringen Mengen mit hoher Wahrscheinlichkeit Krebs auslösen, etwa
    > Methylierende Reagenzien.

    Stoffe wuerde ich vorerst aus der Diskussion noch ausnehmen, obwohl auch diese eine wesentliche Rolle bei der Betrachtung der Schaedlichkeit spielen koennen, da entsprechende Reaktionen durch Zufuehrung von Energie durchaus beschleunigt werden koennen. (Z.B. Strahlung -> Absorbtion -> Beschleunigung endothermer Prozesse.) Da der Mensch nun doch etwas komplizierter ist als nur ein mehrere Kilogramm schweres Buendel von DNA, sehe ich durchaus die Notwendigkeit derartige Prozesse nicht aus den Augen zu verlieren.

    Ich fasse jetzt einmal zusammen, was ich deinen Worten entnehme: Strahlung ist schaedlich, gleich welcher Frequenz, wenn die Strahlungsdichte zu hoch ist. Ionisierende Strahlung ist schaedlich, wenn sie DNA erreicht, sprich, wenn die Strahlungsdichte hoch genug ist, dass die Wahrscheinlichkeit fuer ein solches Ereignis gross genug wird.

    Wo du etwas falsch liegst, ist die Annahme, dass jeglich Veraenderung der DNA zu Krebs fuehrt. Und nein, Zeit spielt dort nur eine Rolle, dass mit zunehmender Anzahl der Veraenderungen die Wahrscheinlichkeit fuer eine solche Erkrankung (Veraenderung, welche die Kriterien ueberhaupt erfuellt) zunimmt. Da du mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit mehr Menschen kennst, die keinen Krebs haben als Menschen, die Krebs haben, aber jeder dieser Menschen ionisierender Strahlung ausgesetzt ist, kann man getrost annehmen, dass viele DNA-Aenderungen dem koerpereigenen Abwehrsystem beziehungsweise dem Fehlen der Lebensfaehigkeit einer zufaelligen Aenderung zum Opfer fallen.

    Immerhin korreliert das mit der Tatsache, dass auch fuer ionisierende Strahlung Grenzwerte existieren. Auch wenn das BSA dort im Einklang mit deiner Aussage sagt, dass eine Einhaltung der Grenzwerte kein Garant ist, dass es zu keiner Erkrankung kommt aber die Wahrscheinlichkeit nicht ueber das normale Masz steigt.
    Ich zitiere mich hier mal selbst "da auch bei Dieser kein erhoehter Schaden bei Einhaltung der Grenzwerte zu erwarten ist".

    Von dir bin ich eigentlich sehr viel mehr gewohnt als Kruger-Dunning.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 07.03.19 15:43 durch bombinho.

  16. Re: Die Gefahren von Funkwellen

    Autor: bombinho 07.03.19 - 15:41

    nnxbtz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ignorier den Troll doch einfach.
    > Schau dir seine Beiträge im Thema "Es wird Zeit allen Unwissenschaftlichen
    > Müll zu ignorieren" an, der will nur provozieren.

    Von dir steht immer noch eine Auflistung deiner Fakten an, gut dass du mich daran erinnerst.

  17. Re: Die Gefahren von Funkwellen

    Autor: Eheran 07.03.19 - 18:16

    >Davon abgesehen vergisst Du z.B. Wirkungen durch Induktion (spezifisch: induzierte Stroeme), welche sich kaum unterscheiden lassen von Wirkungen von Beta- Strahlung
    Die Wirkung von Beta-Strahlung ist eine VÖLLIG andere als irgendwelche Funkwellen. So wie eine Pistolenkugel vs. Luftballon. Wie kommst du darauf, dass man das nicht unterscheiden könne?

    Dazu kommt, dass es dafür extreme magnetische Wechselfelder braucht. Und dann wäre noch die Frage, was damit passieren soll? Dass Magnete und Magnetfelder für Menschen harmlos sind ist bekannt.

    >(Z.B. Strahlung -> Absorbtion -> Beschleunigung endothermer Prozesse.
    Was denn für endotherme Prozesse? Warum spielt die Endo- bzw. Exothermie überhaupt eine Rolle?

    >Wo du etwas falsch liegst, ist die Annahme, dass jeglich Veraenderung der DNA zu Krebs fuehrt.
    Du fasst vorher halbwegs gut meine Aussage zusammen... aber davon steht auch in deiner Zusammenfassung nichts... leg mir doch bitte nichts in den Mund. Sowas ist ein Strohmann-Argument.

    >Von dir bin ich eigentlich sehr viel mehr gewohnt als Kruger-Dunning.
    Entschuldigung, aber was hier einige vom Stapel lassen ist einfach nicht mehr normal. Das ist wie wenn Poltiker von irgendwas reden wollen und NULL Ahnung haben. Mag sein, dass ich mich bei dir da irre und es vielleicht nur ein paar Details sind, die falsch liegen. Dann tut es mir leid.

    Und ja, jede Strahlung ist ab einer gewissen Intensität gefährlich. So wie generell alles irgendwann gefährlich wird, völlig egal, worum es geht. Als Beispiel sei eine Brennglaslupe genannt, die einfach das Sonnenlicht bündelt -> Autschi. Ebenso wäre die Strahlung einer Mikrowelle (bzw. eine vergleichbare Leistungsdichte) schädlich, da sie wie Feuer/kochendes Wasser o.ä. zur Überhitzung des Gewebes führen würde und dieses dann abstirbt.

    Du zitierst das BSI bezüglich der Absorption von Radiowellen... was genau soll mir das sagen?

  18. Re: Die Gefahren von Funkwellen

    Autor: HagbardCeline 07.03.19 - 18:35

    Bei solchen Schulexperimenten sollte man das demonstrieren besser auf Samstag verlegen.

  19. Re: Die Gefahren von Funkwellen

    Autor: bombinho 09.03.19 - 13:20

    Hier wuerde ich gerne mal dein mir bekanntes Wissen zur Physik nutzen wollen, um die Grundlagen zur Diskussion auf ein Niveau zu bringen.

    Betrachten wir einen mehrere Meter grossen Abschnitt des Feldes, in dem (ohne Betrachtung der Antenne) eine elektromagnetische Feldstoerung erzeugt wird (EM ausgesendet wird). Gehen wir davon aus, dass wir beliebige Frequenzen (Sinus) nutzen koennen, um uns die Wirkungen anschauen zu koennen und frei mit der Sendeleistung herumspielen koennen.

    Was passiert, wenn ich die Spannung an der Antenne erhoehe?
    Was passiert an einem Empfaenger mit rein kapazitiver Wirkung?
    Was passiert an einem Empfaenger mit rein induktiver Wirkung?

    Wie wirkt sich ein ohmscher Innenwiderstand aus?

    Ich lege jetzt mal meine Sicht dar:
    Elektromagnetisches Feld heisst, dass ich abwechselnd eine elektrische Feldstoerung (unterschiedlich von der restlichen Umgebung, welche ich als 0 definiere) und eine magnetische Feldstoerung habe.

    Waehrend der Dauer der elektrischen Feldstoerung fliesst ueber den Innenwiderstand des kapazitiven Empfaengers ein Strom entgegengesetzt dem umgebenden elektrischen Feld, die kapazitive Einkopplung erfolgt an der Oberflaeche des Empfaengers. In Abhaengigkeit der Sendespannung erhoeht sich der Stromfluss bei gleichbleibendem Innenwiderstand. Am Innenwiderstand habe ich ein Spannungspotential, welches ich in V/m beziffern kann. Hier noch einmal logischerweise: dieser Wert erhoeht sich bei steigender Sendespannung. (Hier kommen wir gleich noch zu den physiologischen Wirkungen und deren Vergleichbarkeit zu Beta-)

    Waehrend der Dauer der magnetischen Feldstoerung werden im induktiven Empfaenger Ladungstraeger gerichtet bewegt, das Feld durchdringt ihn vollstaendig, was bei einem Innenwiderstand >0 zu einem Spannungspotential fuehrt. Ein Strom fliesst, ein gegengerichtetes Feld baut sich auf. Erwaermung findet statt.
    Warum gebe ich hier keinen Wert in V/m an? Weil durch den Durchdringungseffekt praktisch eher eine Kette von Innenwiderstaenden vorliegt. Hier wuerde ich eher Leistung pro Volumen nutzen, um den resultierenden Waermeeintrag zu quantifizieren.

    Nehmen wir an, wir haben eine sehr schwache Beta-Quelle (natuerliche Umgebung).
    Die physiologische Wirkung ist nicht nachweisbar.
    Nehmen wir an, wir haben ein sehr schwaches elektrisches Feld (oder Feldkomponente), eine physiologische Wirkung ist nicht nachweisbar.

    Erhoehen wir die Betastrahlung, kommt es zu Verbrennungen und Blitzen auf der Netzhaut, die Krebswahrscheinlichkeit steigt stark an.
    Erhoehen wir das elektrische Feld, kommt es zu Verbrennungen, Blitzen auf der Netzhaut, die Krebswahrscheinlichkeit steigt stark an.

    Ab einer gewissen Intensitaet ist Beides rasch toetlich, hauptsaechlich durch die Verbrennungen.
    Bei Wegfall beider Quellen verbleibt nur die Nachwirkung der bereits erfolgten Schaedigung.
    Jetzt waere ich auf die Unterschiede gespannt, mir fallen gerade keine ein. Aber genaugenommen kann ich auch keinen wesentlichen Unterschied zwischen einem Luftballon und einer Pistolenkugel erkennen, wenn das Geschwindigkeitspotential aehnlich ist.

    Aber zurueck zum ursprueglichen Thema der WLAN-Router, ich denke, wir stimmen Beide ueberein, dass die Sendespannung sehr gering ist. Daraus zu schliessen, dass zum Beispiel bei Sendeanlagen mit wesentlich hoeherer Spannung aber gleicher Frequenz ein vergleichbares Gefaehrdungspotential vorliegt, ist doch mehr als gewagt und wird irgendwie auch z.B. vom Gesetzgeber anders gesehen. Die Deduktion, dass eine Kleinsendeanlage als Beweis fuer die generelle Ungefaehrlichkeit von EM gesehen werden kann, ist doch extrem gewagt meiner Meinung nach. Ich weiss, dass das auch nicht deine Sichtweise ist.

    Die Geschichte mit dem Krebs, da muss ich dich wohl falsch verstanden haben, aber:
    > Ionisierende Strahlung ist IMMER schädlich. DNA wird davon IMMER zerstört, von
    > jedem einzelnen solcher Photonen, dass sie erreicht. Genau wie bei krebserzeugenden
    > Stoffe ist das keine Frage des ob, sondern des wann es zu Krebs kommt.

    Die unglueckliche Kombination von "jedem einzelnen solcher Photonen" mit "ist das keine Frage des ob, sondern des wann es zu Krebs kommt" legt es sehr nahe, dass du hier idealisierte Prozesse unter Ausschluss der betrachteten Situation als Bewertungsgrundlage benutzt hast.

    Nachtrag: Entschuldigung fuer die spaete Antwort.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 09.03.19 13:39 durch bombinho.

  20. Re: Die Gefahren von Funkwellen

    Autor: bombinho 10.03.19 - 09:28

    Anonymouse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das gehört aber nunmal zur elektromagnetische Strahlung dazu.
    > Und du schriebst von Röntgen- und Gammastrahlung. Diese sind ionisierend
    > und dadurch gefährlich.
    > Alles über 250nm Wellenlänge aber nicht.

    Das wird die armen Kerle, die sich Krebs in der Umgebung von Hochspannungsanlagen und hochvoltigen Sendern geholt haben aber sehr freuen, dass sie aufgrund von voellig ungefaehrlichen 50Hz bzw. im MHz-/niedrigen GHz-Bereich, welche absolut nicht absorbiert wurden, da der Mensch weder kapazitive noch induktive Eigenschaften hat und nur aufgrund von Wunderwirkung Schaden durch ionisierende Strahlung nimmt, eigentlich nur psychosomatischen Krebs haben.

    Dafuer wuerde ich meine Hand aber nicht in die Mikrowelle legen. /s



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 10.03.19 09:30 durch bombinho.

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