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  5. › Made in USA: Deutsche Huawei…

Ändert aber nichts

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  1. Ändert aber nichts

    Autor: /mecki78 27.11.20 - 21:33

    Die Tatsache, dass andere ggf. auch Hintertüren haben, macht die Sache nicht besser und entlastet auch nicht Huawei. Mit dem Finger auf andere zeigen war noch nie eine akzeptable Ausrede und ist es auch diesmal nicht. Das wäre höchstens ein Grund dafür:

    - Juniper auch auszuschließen.

    - anzufangen solche Geräte in Deutschland zu fertigen, was grundsätzlich kein Problem wäre, denn wir haben Unternehmen mit dem Know How und auch mit den technischen Möglichkeiten dazu. Ja, deren Geräte werden dann wohl teurer sein, aber wem Sicherheit nichts Wert ist, der bekommt auch keine.

    - Grundsätzlich auf OpenRAN zu setzen, weil die Architektur offen ist, man sich an keinen Hersteller bindet, man an vielen Stellen Hardware durch Software ersetzen kann (virtualisierte Hardware) und weil dort auch OpenSource Software zu Verfügung steht, die man vorher auf Hintertüren prüfen kann.

    /Mecki

  2. Re: Ändert aber nichts

    Autor: Gallantus 27.11.20 - 21:43

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Tatsache, dass andere ggf. auch Hintertüren haben, macht die Sache
    > nicht besser und entlastet auch nicht Huawei.

    Eigentlich sogar das Gegenteil. Viele haben behauptet, dass es Herstellern und somit auch Huawei gar nicht möglich wäre eine Backdoor einzubauen. Dies beweist zumindest, das sie die theoretische Möglichkeit hätten.

    Interessant wäre zu wissen ob vielleicht auch nicht amerikanische Unternehmen, die jedoch in die USA verkaufen, wie z.B. Ericsson dazu gezwungen wurden Hintertüren einzubauen.

  3. Re: Ändert aber nichts

    Autor: Sylvan1 27.11.20 - 21:43

    Ähm darum ging es auch nicht?

    Die ganz offensichtliche Frage an diese Herren lautet: wenn Firmen eines Drittstaates allein aufgrund unbewiesener Anschuldigungen über Hintertüren für diesen Staat von der 5g Infrastruktur ausgeschlossen werden sollen, wie stehen diese dann zu Firmen eines anderen Drittstaates bei den diese Hintertüren bereits bewiesen sind?

    Das entlastet Huawei nicht aber es belastet juniper. Und andererseits: von was sollte sich Huawei denn entlasten? Es liegt schlicht überhaupt nichts belastbares vor. Alles was existiert ist, dass Donald sagt, dass die unheimlich böse sind. Aber Donald sagt auch dass er die Wahl gewonnen hat...

  4. Re: Ändert aber nichts

    Autor: /mecki78 27.11.20 - 21:52

    Sylvan1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ähm darum ging es auch nicht?

    Mir schon und du antwortest hier auf meinen Beitrag.

    > Und andererseits: von
    > was sollte sich Huawei denn entlasten?

    https://forum.golem.de/read.php?139452,5802999

    Details dazu kann man z.B. auf der Huawei Seite der Wikipedia nachlesen und ruhig mal die deutsche wie auch die englische Version dazu lesen.

    /Mecki

  5. Re: Ändert aber nichts

    Autor: quineloe 27.11.20 - 21:55

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit dem Finger auf andere
    > zeigen war noch nie eine akzeptable Ausrede

    Hallo? Beschuldigst du hier gerade Golem, Hintertüren einzubauen?

    Wir zeigen nicht mit Finger auf andere, wir sind nicht Huawei. Es ist völlig legitim, anzusprechen dass das Problem bei Anbieter 1 auch bei Anbieter 2 zu finden ist. Versuch das mal im nächsten Meeting um deinen bevorzugten Anbieter zu verteidigen. Lass uns wissen wie das läuft.

    Verifizierter Top 500 Poster!

  6. Re: Ändert aber nichts

    Autor: Sylvan1 27.11.20 - 22:04

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir schon und du antwortest hier auf meinen Beitrag.
    Damit suggerierst du, dass Golem mit diesen Fragen zur Entlastung von Huawei beitragen möchte.
    Das ist so jedoch nicht erkennbar und daher passt der Punkt "ändert gar nichts" hier überhaupt nicht rein. Es geht hier um Juniper. Der einzige der eine hiermit in Verbindung stehende mögliche Entlastung Huaweis ins Spiel bringt bist du.
    Daher meine Aussage, dass es hier überhaupt nicht darum geht.

  7. Du verdrehst die Tatsachen

    Autor: franzropen 27.11.20 - 22:09

    Andere haben nicht ggf. Hintertüren sondern erwiesenermaßen und Huawei muss nicht ent- sondern belastet werden. Beweise für die angeblichen Hintertüren wurden noch keine vorgelegt.

  8. Re: Ändert aber nichts

    Autor: menno 27.11.20 - 22:10

    Momentan ist mir ein ein Grund bekannt, Juniper auszuschließen.
    Zu Huawei habe ich noch nicht gehört, dass es Beweise gibt. Anderseits bin ich auch nicht im Thema drin.

    In der Theorie hört sich Hardware aus Europa echt toll an.
    In der Realität werden diese Geräte natürlich auch Hintertüren für "unsere" Ordnungskräfte haben.

  9. Re: Ändert aber nichts

    Autor: Trockenobst 27.11.20 - 22:18

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - anzufangen solche Geräte in Deutschland zu fertigen, was grundsätzlich
    > kein Problem wäre

    Bei Switchen gibt es ja schon Turris Omina und den günstigen Nox.
    Das sind aber alles Endkundengeräte, bei WLAN wird noch gepatzt.

    Wenn man wirklich alles kontrollieren wollen würde, dürfte man einen eigenen RiscV Chip bauen, damit auch keine Hintertüren im Chip wären. Leider gibt es von Cisco und Co. massenhafte Patente, die einen für Jahre vor Gericht lähmen würde. Wer gibt für so was schon Geld aus.

    Dann eher die Chips von Huawei kaufen und in eigene Geräte verbauen, aber da hat ja der "Brückenfreund" über den Teich was dagegen.

  10. Re: Ändert aber nichts

    Autor: schnedan 27.11.20 - 23:43

    Es ging glaub nicht darum das nicht möglich wäre eine Backdoor einzubauen, sondern diese so einzusetzen das die Router selbst massenhaft Daten umleiten. Das würde der Betreiber immer bemerken.

  11. Re: Ändert aber nichts

    Autor: narfomat 28.11.20 - 00:00

    >In der Realität werden diese Geräte natürlich auch Hintertüren für "unsere" Ordnungskräfte haben.

    ??? was für hintertüren... was du meinst ist TKÜ, das ist keine hintertür sondern ein seiten-eingang für den BND.

  12. Re: Ändert aber nichts

    Autor: freebyte 28.11.20 - 00:00

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit dem Finger auf andere zeigen war noch nie eine akzeptable Ausrede
    > und ist es auch diesmal nicht.

    +1

    > - anzufangen solche Geräte in Deutschland zu fertigen, was grundsätzlich
    > kein Problem wäre, denn wir haben Unternehmen mit dem Know How und auch mit
    > den technischen Möglichkeiten dazu. Ja, deren Geräte werden dann wohl
    > teurer sein, aber wem Sicherheit nichts Wert ist, der bekommt auch keine.

    <verschwörungstheorie>
    Die Teile sind nur deshalb günstig, weil sie durch staatliche Interessen
    gegenfinanziert werden.
    </verschwörungstheorie>

    Wobei mich irritiert, dass dieser "Daten-Ausleitungs-Hype" erst mit 5G angefangen hat - die Vorgängertechnologien kommen doch von den gleichen Verdächtigen.

    fb

  13. Re: Ändert aber nichts

    Autor: nf1n1ty 28.11.20 - 00:20

    freebyte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wobei mich irritiert, dass dieser "Daten-Ausleitungs-Hype" erst mit 5G
    > angefangen hat - die Vorgängertechnologien kommen doch von den gleichen
    > Verdächtigen.

    Ganz einfach:

    Bei 5G sind weniger nicht-chinesische Unternehmen auf dem Niveau, diese Infrastruktur entsprechend breitflächlich bereitzustellen. Das war bei 4G noch anders.

    Es geht hier, wie Golem wirklich wunderbar gezeigt, nicht um tatsächliche Sicherheitsbedenken (auch wenn die bei chinesischen (Staats-)Unternehmen sicherlich angebracht sind, aber auf der anderen Seite des Atlantiks eben auch), sondern um Protektionismus durch die "Hintertür".

    Man schafft Zeit und hält einen Konkurrenten aus dem Markt. Sicherheit ist eine super Hülse.

    ___________________________________________________________
    Wenn einer fuddelt, dann klatscht et. Echt jetzt Junge!

  14. Re: Ändert aber nichts

    Autor: Spekulant 28.11.20 - 09:29

    Juniper und Cisco haben NACHWEISLICH hintertüren. Bei Huwaei haben die noch nicht einmal welche gefunden. Bei Cisco tauchen wöchentlich so 16 oder mehr Lücken auf, bei der etwa jede zweite eine eindeutige Backdoor ist.

    Bei den Geräten scheint mehr Backdoor in der Firmware zu sein, als alles andere.

  15. Re: Ändert aber nichts

    Autor: /lib/modules 28.11.20 - 10:48

    schnedan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ging glaub nicht darum das nicht möglich wäre eine Backdoor einzubauen,
    > sondern diese so einzusetzen das die Router selbst massenhaft Daten
    > umleiten. Das würde der Betreiber immer bemerken.

    Hast du ne Ahnung. Die Leute verlassen sich auf Statistiken die genau diese Router liefern. Das zu prüfen tuen die wenigsten - die meisten stellen so Statistiken gar nicht mal in Frage.
    Ich hatte mittlerweile 2 Firmen die es nicht mal gemerkt haben das bei der Traffic Statistik in und out verkehrt war...

  16. Re: Du verdrehst die Tatsachen

    Autor: Zhenja 28.11.20 - 11:54

    franzropen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Andere haben nicht ggf. Hintertüren sondern erwiesenermaßen und Huawei muss
    > nicht ent- sondern belastet werden. Beweise für die angeblichen Hintertüren
    > wurden noch keine vorgelegt.
    +1

    Kann dieses Huawei Bashing nicht verstehen. Es wurde doch sogar der Quellcode für einen unabhängigen (deutschen) Cybersicherheits-Dienstleister offengelegt und positiv geprüft..!
    Aber alle überschlagen sich mit Anschuldigungen, die keinen Halt haben, von einem Präsidenten, der offensichtlich auf plumpste Art geopolitische Interessen durchsetzten wollte. Da kann man durchaus alle Fakten ignorieren, einfach weils ins eigene Weltbild passt. Armes Deutschland..

  17. Re: Du verdrehst die Tatsachen

    Autor: Sportstudent 28.11.20 - 12:00

    Verrückt, dass bei so vielen Leuten hier bloße Anschuldigungen und Vermutungen zu Beweisen verdreht werden.
    Das ist hier argumentativ sehr dicht an der Rhetorik von Fakten verweigernden, Tatsachen verdrehenden Schwurblern angelehnt.

    Und das muss man auch ganz klar so benennen!

    Ihr seid schwurbelnde Verschwörungstheoretiker. Rein deskriptiv.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.11.20 12:04 durch Sportstudent.

  18. Re: Ändert aber nichts

    Autor: menno 28.11.20 - 15:41

    Seiteneingang, Hintertür, wo ist der Unterschied?
    Zwei Namen für die selbe Sache.
    Ich kann nicht mehr sicher kommunizieren.

  19. Schuldig bis die Unschuld bewiesen ist. kT

    Autor: nicoru 28.11.20 - 18:50

    kein Text

  20. Re: Ändert aber nichts

    Autor: Trockenobst 28.11.20 - 23:27

    Spekulant schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei den Geräten scheint mehr Backdoor in der Firmware zu sein, als alles
    > andere.

    Wo bei man die Frage stellen muss, wer die Switches nach Innen (und Außen) nicht vor einer Firewall betreibt. Viele Sicherheitslücken von Cisco und Co erfordern einen bereits vorhandenen Account mit irgendwelchen Special Rechten die dann zu einer Rechte-Eskalation führen.

    Auch aggressive Blackhats brauchen in dem Fall erst einmal einen funktionierenden Account.

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