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Performer 1,5 Mio. ¤ - Komponisten 150.000 ¤
Autor: yomico 28.08.12 - 08:04
Bei einem Stadion Konzert (woher diese Zahlen genommen sind) bekommt Bruce Springsteen als Interpret/Performer/Star ca. 1-1,5 Mio. ¤ Gage. Der Konzertveranstalter macht ca. 4-5 Mio. ¤ Umsatz. Die 150.000 ¤ sind die einzige Vergütung, die dabei die Komponisten und Textdichter bekommen, deren Musik den ganzen Abend gespielt wird.
Bei Bruce Springsteen sind viele Songs von ihm selbst, d.h. er bekommt dann den Anteil daran von der GEMA über die amerikanischen Verwertungsgesellschaften ausgezahlt (leider abzüglich Verwaltungsgebühren).
Bei einem Konzert z.B. von Madonna, Katy Perry, .... und sehr vielen anderen, die praktisch nur Musik von fremden Komponisten spielen, ist die GEMA die einzige Beteiligung dieser Komponisten an den Einnahmen eines Konzertes.
Ich finde das ist fair.
Die GEMA ist keine Steuer, sondern für viele, die die Musik tatsächlich komponiert haben, die den Fans so viel bedeutet, tatsächlich das einzige Einkommen.
Dass das nicht jedem Besucher von Konzerten klar ist, ist nicht verwunderlich. Aber das auch Konzertveranstalter verlangen, dass die Musik, für die sie ihre Tickets verkaufen, umsonst sein soll, ist wirklich deprimierend. -
Re: Performer 1,5 Mio. ¤ - Komponisten 150.000 ¤
Autor: UrielVentris 28.08.12 - 08:17
Der Komponixt hat hoffentlich mit dem Performer einen eigenen Vertrag erstellt. Sonst wäre er nur dämlich.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.08.12 08:18 durch UrielVentris. -
Re: Performer 1,5 Mio. ¤ - Komponisten 150.000 ¤
Autor: yomico 28.08.12 - 08:24
Viele Komponisten bekommen nichts oder nur ein paar tausend ¤ für einen, meistens komplett fertig produzierten Song, auf den der Star nur noch singen muss, weil gesagt wird, dass sie ja dann sowieso die GEMA bekommen.
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Re: Performer 1,5 Mio. ¤ - Komponisten 150.000 ¤
Autor: wasabi 28.08.12 - 08:29
Ui, pass auf mit positiven Aussagen über die GEMA, kann hier gefährlich werden ;-)
Grundsätzlich stimme ich dir in gewisser Weise zu. Viele wissen halt in der Tat wenig von dieser Unterscheidung in Interpret und Urheber, und dass die GEMA nur für letztere zuständig ist.
Hauptproblem bei der GEMA ist aber meiner Meinung nach die Verteilung. Ich glaube die wenigsten Leute hätten Probleme mit der GEMA, wenn es tatsächlich so laufen würde, dass jeder Urheber wirklich jedes Mal, wenn sein Lied gespielt wird, einen bestimmtenBetrag bekommt, und der Veranstalter auch genau soviel bezahlt, also quasi für jeden Song einzeln - dass da noch Verwaltunsggebühren abgezogen werden wäre dann auch völlig OK und verständlich.
Völlig verständlich ist natürlich auch, dass das in der Praxis nicht möglich ist. Aber meiner Meinung nach sollte das trotzdem das theoretische Ziel der GEMA sein, diesem Ideal möglichst nah zu kommen. Ich habe aber nicht das Gefühl, dass sie das überhaupt versucht (obwohl das heutztage mit Internet und Datenbanken noch besser möglich ist). Es wird immer noch überwiegend mit Pauschalen und merkwürdigen Verteilungsschlüsseln gearbeitet.
Ich habe noch nie ein Konzert veranstaltet, daher weiß ich nicht wie das läuft. Ich weiß nur, dass man dazu für die GEMA die gespielten Songtitel einreichen muss - das klingt ja schonmal ganz gut und lässt vermuten, dass da wirklich die Leute das Geld bekommen, deren Lieder an diesem Abend gespielt werden. Ist das denn auch so? Der Betrag, den der Veranstalter zahlen muss, richtet sich doch nur nah Größe usw., aber nicht nach der Anzahl der gespielten Titel, oder? Sagen wir mal Bruce Springsteen spielt 90% eigene Titel, 5% von Komponist A, und 5% von Komponist B. Ist es dann wirklich so, dass (abzüglich Verwaltungskosten) der Bruce 90% von diesen 150.000¤ bekommen und A und B jeweils 5%? -
Re: Performer 1,5 Mio. ¤ - Komponisten 150.000 ¤
Autor: wasabi 28.08.12 - 08:32
> Der Komponixt hat hoffentlich mit dem Performer einen eigenen Vertrag
> erstellt. Sonst wäre er nur dämlich.
Ich bezweifle doch sehr, dass die Top40-Cover-Band, die auf ein paar Dorffesten in der Region spielt, mit jedem Urheber der von ihnen gespielten Songs einen Vertrag erstellt hat. -
Re: Performer 1,5 Mio. ¤ - Komponisten 150.000 ¤
Autor: yomico 28.08.12 - 08:41
Darum gibt es ja die Verwertungsgesellschaften.
Jeder kann live jeden Song spielen ohne Vorher die Erlaubnis der Komponisten und Texter einzuholen und durch die GEMA Gebühren sind diese Rechte automatisch abgegolten. Anders würde das praktisch auch gar nicht funktionieren. -
Re: Performer 1,5 Mio. ¤ - Komponisten 150.000 ¤
Autor: yomico 28.08.12 - 08:50
Dem Grunde nach hat die GEMA natürlich in ihren Statuten, dass sie die Einnahmen gerecht verteilen muss.
Bei großen Einnahmen wie solchen Stadionkonzerten oder z.B. Fernsehaufführungen ist das auch weitesgehend so.
Wie so oft in dieser Welt kommen viele Interessen zusammen und am Ende ein super komplizierter Verteilungsschlüssel raus. Manches davon ist gut z.B. "Nachwuchsförderung" , anderes nur schwer nachzuvollziehen.
Leider ist natürlich je kleiner die Einnahmen und je größer der jeweilige Verwaltungsaufwand, desto schlechter nachvollziehbar die Verteilung. Daher kommt es auch vielen kleinen Bands und Konzertveranstaltern dann eher unfair vor, auch GEMA Gebühren zahlen zu müssen.
Es gibt gerade in diesem Bereich absolut Potential mit der Nutzung von modernerer Methoden das ganze etwas transparenter zu machen. -
Re: Performer 1,5 Mio. ¤ - Komponisten 150.000 ¤
Autor: lottikarotti 28.08.12 - 08:56
Du willst also sagen, dass "freie Musik" nicht funktioniert? Ist das so?
R.I.P. Fisch :-( -
Re: Performer 1,5 Mio. ¤ - Komponisten 150.000 ¤
Autor: Captain 28.08.12 - 09:10
lottikarotti schrieb:
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> Du willst also sagen, dass "freie Musik" nicht funktioniert? Ist das so?
Das muss er meinen, wenn z.B. eine Künstlerin die ihre komplett !!! eigenen Werke in CC Lizenz gestellt hat und nicht Mitglied der GEMA ist, ein Konzert gibt, so muss auch sie Gebühren latzen oder den Nachweis bringen das alles ihr gehört, weil die GEMA meint, das sie Alleinvertretungsanspruch für alle Künstler hat... -
Re: Performer 1,5 Mio. ¤ - Komponisten 150.000 ¤
Autor: yomico 28.08.12 - 09:30
Der Nachweis dafür ist nicht komplizierter als die GEMA Anmeldung.
Einen Vertrag zur Übertragung der sogenannten "großen" Aufführungsrechte an der Musik kannst du aus dem Internet downloaden. Bei Musicals und ähnlichem, wo nur die Musik eines Komponisten aufgeführt wird, ist das branchenüblich, da bleibt die GEMA außen vor.
Die Frage ist, was eure Meinung ist, wenn diese Künstlerin dann doch einige Songs von anderen Komponisten aufführen will. Sollen diese Komponisten für die Aufführung an diesem Abend etwas bekommen oder nicht?
Die zweite Frage wäre: wenn ein Superstar wie Bruce Springsteen einen Song von euch spielen möchte. Er bekommt für den Abend 1,5 Mio. ¤ -- wäre es für euch ok, wenn ihr für die Aufführung eures Songs gar nichts bekommt?
Es gibt absolut berechtigte Kritik an der GEMA, aber dieser konkrete Fall gehört nicht dazu.
Hier versucht nur ein Konzertveranstalter auf den fahrenden Zug aufzuspringen und für sich und seine Branche noch mehr Profit rauszuschlagen. Die Stars können ihre Gagen praktisch diktieren, daher kann ein Konzertveranstalter seine eigenen Gewinne nur erhöhen, wenn er andere Kosten weiter drücken kann. Die Komponisten sind da einfach nur eines der schwächsten Glieder in der Kette. -
Re: Performer 1,5 Mio. ¤ - Komponisten 150.000 ¤
Autor: Trockenobst 28.08.12 - 11:26
yomico schrieb:
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> Bei einem Konzert z.B. von Madonna, Katy Perry, .... und sehr vielen
> anderen, die praktisch nur Musik von fremden Komponisten spielen, ist die
Heute werden Popsongs häufig von einer Gang geschrieben. Trotzdem gibt
es extreme Unterschiede. Katy Perry etwa schreibt an jedem Song selbst mit
und kriegt somit auch einen Schnitt als Sänger, Komponist *und* Texter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Teenage_Dream_%28Album%29#Titelliste
https://online.gema.de/werke/detailPage.do?dbkey=28244515&title=CALIFORNIA+GURLS&pdf=false
Das selbe gilt für Madonna:
http://de.wikipedia.org/wiki/MDNA#Titelliste
Es ärgert mich wenn man gewisse "Popgrößen" mit TV-Superstar-Sternchen in die selbe Kiste packt, die nicht mehr können als ein Mikrofon halten. Man sollte den
Leuten die *tatsächlich* Kreativ sind auch ihre Kudos geben. -
Re: Performer 1,5 Mio. ¤ - Komponisten 150.000 ¤
Autor: wasabi 28.08.12 - 11:37
> Heute werden Popsongs häufig von einer Gang geschrieben. Trotzdem gibt
> es extreme Unterschiede. Katy Perry etwa schreibt an jedem Song selbst mit
Bei Hot N Cold nur am Text ;-) -
Re: Performer 1,5 Mio. ¤ - Komponisten 150.000 ¤
Autor: yomico 28.08.12 - 11:47
Das sollte auf keinen Fall zu einem "Kampf" der Musiker untereinander werden.
Komponisten, Texter, Sänger, Musiker, alle brauchen einander.
Hier geht es in Wirklichkeit darum, dass große Unternehmen und Konzerne versuchen ihre Gewinne zu maximieren indem sie diese gegeneinander ausspielen wollen.
Ich mag Madonna und Katy Perry, und ich hab absolut nichts dagegen, wenn andere Leuten auch Songs für die Schreiben. Das macht die Musik ja auch vielfältig und gut.
Es ist nur wichtig, dass nicht völlig vergessen wird, das hinter toller Musik eben manchmal nicht nur ein einziger Künstler oder Star steht, sondern auch noch viele andere harte Arbeit da rein gesteckt haben, die oft leider nicht die Verhandlungsmacht eines Superstars haben. -
Re: Performer 1,5 Mio. ¤ - Komponisten 150.000 ¤
Autor: dumdideidum 28.08.12 - 12:34
Im Prinzip lässt es sich doch total simple erledigen, wenn es eben einfach keine Vermutungsregel gibt und alles haargenau abgerechnet wird.
Bei jeder Veranstaltung muss eben einfach eine Liste mit den gespielten Titel und dem zugehörigen Interpreten der Gema zu gestellt werden, dabei die Anzahl der zahlenden Gäste, die für dieses Konzert als gekommen sind und daran wird dann die zu zahlende Summe errechnet.
Ähnlich, wie das die GEMA auch bei Youtube will. Jeder Titel egal ob oft oder selten gespielt kostet einen Betrag X (z.b. 50 cent). So lassen sich die anfallenden Kosten leicht Kalkulieren und überschauen.
Dabei können dann Pauschalen wie für Radiodudelei oder TV im Wartezimmer beibehalten werden.
Das mag vllt. aufwendig sein, aber es ist die einzige faire Lösung, die auch das Problem freier Musik in Angriff nimmt. Außerdem sollte die Gema in die Beweispflicht genommen werden, dass ein Titel ihrem Repertoire angehört. Im Zeitalter von Shazam, sollte es kein Problem sein, anhand einer Konzertaufnahme, die dann eben Pflicht ist, einen Titel mit einer digitalen Musikdatenbank bei der GEMA abzugleichen. -
Re: Performer 1,5 Mio. ¤ - Komponisten 150.000 ¤
Autor: katzenpisse 28.08.12 - 12:38
yomico schrieb:
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> Die zweite Frage wäre: wenn ein Superstar wie Bruce Springsteen einen Song
> von euch spielen möchte. Er bekommt für den Abend 1,5 Mio. ¤ -- wäre es für
> euch ok, wenn ihr für die Aufführung eures Songs gar nichts bekommt?
Eine bessere Werbung gibt's doch nicht! -
Re: Performer 1,5 Mio. ¤ - Komponisten 150.000 ¤
Autor: original registriert 28.08.12 - 14:17
yomico schrieb:
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> Bei einem Stadion Konzert (woher diese Zahlen genommen sind) bekommt Bruce
> Springsteen als Interpret/Performer/Star ca. 1-1,5 Mio. ¤ Gage. Der
> Konzertveranstalter macht ca. 4-5 Mio. ¤ Umsatz. Die 150.000 ¤ sind die
> einzige Vergütung, die dabei die Komponisten und Textdichter bekommen,
> deren Musik den ganzen Abend gespielt wird.
erst mal danke dafür.
hinzu kommt im falle springsteen noch, dass er jahrelang von seiner
plattenfirma durch abrechnungsbetrug und schwarzpressungen im
millionenbereich abgezogen wurde und sich nur mit hilfe seiner
verwertungsgesellschaft dagegen wehren konnte.
> Dass das nicht jedem Besucher von Konzerten klar ist, ist nicht
> verwunderlich. Aber das auch Konzertveranstalter verlangen, dass die Musik,
> für die sie ihre Tickets verkaufen, umsonst sein soll, ist wirklich
> deprimierend.
ich zitiere ihn: er will eben "seine selbstversorgung perfektionieren".
ist schliesslich seine aufgabe als konzertunternehmer. -
Re: Performer 1,5 Mio. ¤ - Komponisten 150.000 ¤
Autor: teenriot 29.08.12 - 00:48
yomico schrieb:
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> Bei einem Konzert z.B. von Madonna, Katy Perry, .... und sehr vielen
> anderen, die praktisch nur Musik von fremden Komponisten spielen, ist die
> GEMA die einzige Beteiligung dieser Komponisten an den Einnahmen eines
> Konzertes.
Das ist das Problem. Die GEMA sind die Einzigen.
Und dafür müssen Komponisten sich entmündigen lassen.
Solange die GEMA diktieren kann und darf, ist es blanke Heuchelei zu behaupten die GEMA würde die Komponisten stärken. Die Komponisten sind für die Gema nur Ware-
Ja klar brauchen Komponisten ihre Rechte.
Diese Rechte sind aber was ganz anderes als das Recht auf Selbstbedienung und das quasi Steuerehebungsrecht.
Es gibt nichts, aber auch gar nichts was die Komponistenrechte und die Gemapraktiken verbindet außer pure Mißachtung. -
Re: Performer 1,5 Mio. ¤ - Komponisten 150.000 ¤
Autor: Endwickler 29.08.12 - 12:43
yomico schrieb:
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> Bei einem Stadion Konzert (woher diese Zahlen genommen sind) bekommt Bruce
> Springsteen als Interpret/Performer/Star ca. 1-1,5 Mio. ¤ Gage. Der
> Konzertveranstalter macht ca. 4-5 Mio. ¤ Umsatz. Die 150.000 ¤ sind die
> einzige Vergütung, die dabei die Komponisten und Textdichter bekommen,
> deren Musik den ganzen Abend gespielt wird.
>
> Bei Bruce Springsteen sind viele Songs von ihm selbst, d.h. er bekommt dann
> den Anteil daran von der GEMA über die amerikanischen
> Verwertungsgesellschaften ausgezahlt (leider abzüglich
> Verwaltungsgebühren).
>
> Bei einem Konzert z.B. von Madonna, Katy Perry, .... und sehr vielen
> anderen, die praktisch nur Musik von fremden Komponisten spielen, ist die
> GEMA die einzige Beteiligung dieser Komponisten an den Einnahmen eines
> Konzertes.
>
> Ich finde das ist fair.
>
> Die GEMA ist keine Steuer, sondern für viele, die die Musik tatsächlich
> komponiert haben, die den Fans so viel bedeutet, tatsächlich das einzige
> Einkommen.
>
> Dass das nicht jedem Besucher von Konzerten klar ist, ist nicht
> verwunderlich. Aber das auch Konzertveranstalter verlangen, dass die Musik,
> für die sie ihre Tickets verkaufen, umsonst sein soll, ist wirklich
> deprimierend.
Das ist absurd, die Gema als Einkommensquelle bei eigenen Auftritten zu benennen. Da zahlt der Künstler, sofern er auch der Veranstalter wäre, mehr an die Gema als er von ihr bekommt. -
Re: Performer 1,5 Mio. ¤ - Komponisten 150.000 ¤
Autor: derdiedas 29.08.12 - 13:42
Du schreibist hier Unfug im Quadrat - Du hast die Zielsetzung der Verwertungsgesellschaft NICHT Verstanden.
Komponist und Musiker gehen einen Vertrag ein, zu dem NIEMAND gezwungen wird.
Die GEMA soll die Rechte der Künstler dort wahren wo diese nicht selbst eingreifen können. Etwa die vom Gesetzgeber erlaubte Privatkopie oder das öffentliche Vorführen gegen Pauschalabgaben abzurechnen.
Wobei hier der Mangel an Konkurrenz zur GEMA ein Monopol gebildet hat das zum Schaden der Konsumenten seine Macht ausnutzt.
Bei einem Konzert vom Künstler selbst schaut die Sache aber ganz anders aus, hier hat eigentlich keine Verwertungsgesellschaft etwas zu sagen. Denn hier gilt das normale Vertragsrecht zwischen Künstler und Komponist - Sie können ja die Beteiligung am Konzert selbst ausghandeln. Hier generiert die GEMA nur zusätzliche Kosten ohne einen Nutzwert für alle Beteiligten.
Also wer als Komponist schlecht verhandelt ist selbst Schuld - wenn ich beim Arbeitsvertrag schlecht handle muss ich die Suppe auch alleine auslöffeln.
Wie der Designer des Smileys oder des Apple Logos - reich geworden sind beide nicht. -
Re: Performer 1,5 Mio. ¤ - Komponisten 150.000 ¤
Autor: Endwickler 29.08.12 - 14:21
Falls du mir geantwortet hast, wäre es mal hilfreicher, wenn ich es verstünde. Die GEMA-Netzseite enthält folgendes:
"Das führt dazu, dass ein Urheber, wenn er bei öffentlichen Aufführungen selbst als Veranstalter auftritt, auch für seine eigenen Kompositionen oder Texte GEMA-Lizenzgebühren bezahlen muss."
Das scheint blöd zu sein, ist aber so, wenn man die GEMA die Rechte verwerten lässt. Bitte benennen mal direkt den quadratischen Unsinn, den ich schrieb.



