Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Marions Kochbuch gewinnt gegen…

wie prüft man das ?

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. wie prüft man das ?

    Autor: dfgsdfgsd 16.11.09 - 11:02

    Also so richtig praktisch jetzt:
    Wie soll chefkoch.de wissen, dass dieses Bild, welches ich zum Gericht hochlade schon irgendwo anders im netz rumfliegt und geschützt ist?

  2. Re: wie prüft man das ?

    Autor: schmöke 16.11.09 - 11:08

    da marions kochbuch immer #1 bei google ist, hätte es gereicht den rezeptnamen bei der bildersuche einzugeben.

  3. Re: wie prüft man das ?

    Autor: Sayyadin 16.11.09 - 11:10

    Im Prinzip kann man es garnicht prüfen.
    Sie müssten jetzt denjenigen in Haftung nehmen, der die Bilder hochgeladen hat, weil er ja gegen die Nutzungsbedingngen verstoßen hat. Die Frage ist aber, wie lang das her ist und ob der Bildhochlader noch ausfindig zu machen ist.

    Man könnte ja mal folgenden Fall konstruieren. Ich erstelle mir ein Onlinekochbuch, lad da ein paar Rezepte und Fotos hoch. Weiterhin sperre ich alle Suchmaschinen aus, damit niemand meine Seite je findet. Und nun lad ich eines der Rezepte auf Chefkoch hoch und 3 oder 4 Monate später verklag ich sie dann auf Schadensersatz. So kann man sich quasi selbst Geld erstreiten.

  4. Tja, diese Unsicherheit ist wohl gewollt

    Autor: bildermacher 16.11.09 - 11:20

    sonst sähe das Urheberrecht nicht so aus wie es aussieht.

    Fakt ist: Du KANNST nicht wissen, ob irgendwo ein Heckenschütze hockt, der nachher kommt und Rechte geltend macht, es sei denn, Du hast ein Bild selbst hergestellt. Denn das Gesetz macht DICH als Nutzer verantwortlich, den Urheber ausfindig zu machen, und nimmt dabi keine Rücksicht darauf, daß genau das in den meisten Fällen gar nicht möglich ist. Kannst Du das nämlich nicht, weil der Urheber lieber im Verborgenen auf seine Chance lauert, Dich zu verklagen, hast Du halt den schwarzen Peter gezogen, wenn Du davon ausgehst, das Bild sei gemeinfrei, weil kein Urheber zu ermitteln ist.

    Folge: Du kannst keine Bilder verwenden, deren Urheber Du nicht kennst, auch dann nicht, wenn sie eigentlich tatsächlich legal frei nutzbar wären.

    Diese komplizierte Konstruktion unseres Urheberrechtes ist wahrscheinlich gewollt, künstlich erzeugte Unsicherheit bei freien Inhalten ist hier als Kaufanreiz für kommerzielle Angebote zu verstehen.

  5. Re: bitte nochmal nachdenken.

    Autor: malerzwerg 16.11.09 - 11:29

    > da marions kochbuch immer #1 bei google ist

    Das ist keine praktikabele Lösung. Denn damit weißt Du nur etwas darüber, ob das Bild auf der Seite der konkreten Kläger veröffentlicht worden ist. Sonst nichts. Was ist mit den anderen 82 Millionen denkbaren Urhebern allein in Deutschland, die müßtest Du alle in gleicher Weise abklappern, um sicher zu sein, gesetzeskonform zu handeln. Oder gestehst Du das Recht nur den Urhebern zu, die schonmal jemanden deswegen verklagt haben? Oder nur solchen, die bei Google die vorderen Plätze belegen? Erkläre Deine Vorstellungen doch bitte mal genauer.

  6. Re: Tja, diese Unsicherheit ist wohl gewollt

    Autor: blödkram 16.11.09 - 11:29

    www.pixelio.de

  7. Einfach Regel Nr. 1 beachten!

    Autor: Volker von vorne 16.11.09 - 11:30

    bildermacher schrieb:

    > Folge: Du kannst keine Bilder verwenden, deren Urheber Du nicht kennst,
    > auch dann nicht, wenn sie eigentlich tatsächlich legal frei nutzbar wären.

    Es gibt eine ganz einfache Regel:

    "Verwende keine Werke anderer, wenn Du die Erlaubnis der Verbreitung nicht dazu hast!"

    Das sollte mittlerweile eigentlich jeder wissen. Es gilt für Musik, Filme, Bücher, Bilder usw.

    > Diese komplizierte Konstruktion unseres Urheberrechtes

    Was soll daran kompliziert sein? Die Regel ist ganz einfach.

  8. Re: Einfach Regel Nr. 1 beachten!

    Autor: staxx 16.11.09 - 11:37

    Einfacher kann es nicht gesagt werden. Stimme voll zu

  9. Re: Einfach Regel Nr. 1 beachten!

    Autor: zyniker 16.11.09 - 11:39

    ja is ganz einfach:
    es darf keine freien bildersammlungen oder sammlungen inkl. bildern geben und basta....

    tolle auslegung von recht :-)

  10. Re: wie prüft man das ?

    Autor: Replay 16.11.09 - 11:41

    Indem man die Nutzer dazu verpflichtet, ausschließlich eigene Bilder hochzuladen, welche mit einer Digitalkamera (egal ob DSLR oder Mobiltelefon-Knipse) aufgenommen und unbearbeitet (!) hochgeladen werden müssen.

    So hat man die EXIF-Daten der Kamera und weiß, wann das Bild abgelichtet wurde, zusätzlich hat man alle Infos zur Kamera und die Belichtung. Ich denke nicht, daß jemand seinen Bildschirm abfotografiert, um an das Rezeptfoto einer anderen Internetseite zu gelangen... o.O

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  11. Re: Einfach Regel Nr. 1 beachten!

    Autor: Jup2 16.11.09 - 11:48

    "Außerdem verlange Chefkoch.de das Einverständnis seiner Nutzer, alle zur Verfügung gestellten Rezepte und Bilder beliebig vervielfältigen und an Dritte weitergeben zu dürfen."

    Also muss Chefkoch.de sicherstellen, dass es die richtigen Namen und Adressen seiner Mitglieder kennt und muss sie dann für den Schaden haftbar machen.

  12. Re: wie prüft man das ?

    Autor: G.Fawkes 16.11.09 - 11:51

    Dass ich das jetzt richtig versteh ?
    Es geht um Bilder von essen.

    Manche Menschen haben Problem und manche machen sich Probleme.


    Seit dem ich das weis, ist dieses bescheuerte Kochbuch von Marion für mich gestorben.

  13. Re: Tja, diese Unsicherheit ist wohl gewollt

    Autor: bildermacher 16.11.09 - 11:52

    Schön, da hast Du die Wahl unter gegenwärtig dreihundertvierzigtausend Fotos. Was ist mit den ganzen übrigen Millionen von Bildern, die keinem Urheberrechtschutz mehr unterliegen, oder nie einem solchen unterlegen haben?
    Und mal im Ernst: Ich treibe als Urheber, der seine Werke unter einer sogenannten freien Lizenz verfügbar macht, jedenfalls nicht diesen Aufwand, die in eine solche Datenbank einzupflegen. Ich bekomme da doch nichts für. Dieser Aufwand müßte eigentlich denjenigen obligen, die Geld für die Nutzung ihrer Bilder haben wollen. Schließlich bekommen sie ja dann acuh Geld dafür. Eine gesetzlich verankerte, öffentliche, zentrale Datenbank, in der von den jeweiligen Urhebern alle Werke gelistet werden, die *nicht* gemeinfrei sind. Alles was der Urheber da nicht einträgt, kann jedermann nutzen. So einfach könnte das sein, und jeder hätte Rechtssicherheit, mit einem einzigen Blick dahinein. Ein Handwerker stellt schließlich auch eine Rechnung, und erwartet nicht vom Kunden, daß der selbst herausfindet, welche Leistungen er erbracht hat.

    Ich bleibe dabei: Da es vom Gesetzgeber nicht so klar und eindeutig geregelt ist, kann die resultierende Rechtsunsicherheit nur gewollt sein.

  14. Re: Einfach Regel Nr. 1 beachten!

    Autor: na 16.11.09 - 11:53

    Wo kommen eigentlich die Bilder von Marions Kochbuch her? Machen die nur eigene oder können da auch Leute ihre eigenen hochladen? Weil dann hätte MK gar keine Urheberrechte an den Bildern, sondern die jeweiligen Fotografen! Wer weiß bei wie vielen Communitys der angemeldet ist....?

    Aber im prinzip müsste es heißen, das man jede Bildhochladmöglichkeit in Communitys abschalten müsste.

  15. Re: bitte nochmal nachdenken.

    Autor: Ainer v. Fielen 16.11.09 - 11:55

    Bei "Marions Kochbuch" weiss man das allerdings! Alle Bilder dort sind von diesem Knipser gemacht worden, und seine Intention ist genauso klar, dass die Bilder, die übrigens durch die Bank gut gemacht sind, kopiert werden um anschliessend abmahnen zu können...

    ___________

    "Aufgrund der globalen Klimaerwärmung sowie der gegenwärtigen Finanzkrise wird das Licht am Ende des Tunnels nun abgeschaltet!"

    - Autor unbekannt -

  16. Re: Einfach Regel Nr. 1 beachten!

    Autor: Volker von vorne 16.11.09 - 11:55

    zyniker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ja is ganz einfach:
    > es darf keine freien bildersammlungen oder sammlungen inkl. bildern geben
    > und basta....

    Wer hat denn das behauptet?

    Wenn Du die Erlaubnis hast, darfst Du nach Lust und Laune veröffentlichen.

  17. Re: wie prüft man das ?

    Autor: Replay 16.11.09 - 11:56

    Was man ablichtet, ist zweitrangig. Die Rechte liegen beim Fotograf, sofern er das Bild nicht gratis zur jeglicher Verwendung zur Verfügung stellt.

    Ich werde jetzt eine weiße Fläche fotografieren und das Bild nicht freigeben... ;p

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  18. Re: Einfach Regel Nr. 1 beachten!

    Autor: Volker von vorne 16.11.09 - 11:58

    Jup2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Außerdem verlange Chefkoch.de das Einverständnis seiner Nutzer, alle zur
    > Verfügung gestellten Rezepte und Bilder beliebig vervielfältigen und an
    > Dritte weitergeben zu dürfen."

    Das bedeutet nicht, dass die User auch bestätigen müssen, dass sie selbst das Recht zur Veröffentlichung auf dieser Plattform haben.

    > Also muss Chefkoch.de sicherstellen, dass es die richtigen Namen und
    > Adressen seiner Mitglieder kennt und muss sie dann für den Schaden haftbar
    > machen.

    Wenn sie die echte Identität kennen, sind sie aus dem Schneider. Dann können sie den Uploader in Haftung nehmen. Für den gilt dann wieder Regel Nr. 1. ;)

  19. Re: Einfach Regel Nr. 1 beachten!

    Autor: bildermacher 16.11.09 - 12:00

    Und genau das ist falsch. Es ist Sache desjenigen, der eine Leistung erbracht hat, sich darum zu kümmern, daß er dafür bezahlt wird. Nicht diejenige aller anderen Bürger der Gesellschaft, hier vorauseilend detektivischen Spürsinn zu entwickeln. Die gegenwärtige Rechtslage ist einfach nur krank.

  20. Re: bitte nochmal nachdenken.

    Autor: Volker von vorne 16.11.09 - 12:03

    Ainer v. Fielen schrieb:

    > die Bilder, die übrigens durch die Bank gut gemacht sind, kopiert werden um
    > anschliessend abmahnen zu können...

    Oh, wie verwerflich. Da macht jemand wirklich gute Bilder mit einigem Aufwand und lässt es sich nicht gefallen, dass sie von anderen für ihre Zwecke benutzt werden.

  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Köln
  2. DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Berlin
  3. thyssenkrupp Digital Projects, Essen
  4. CURRENTA GmbH & Co. OHG, Leverkusen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (Monitore ab 147,99€ und Laptops ab 279,00€)
  2. 99,99€(Bestpreis!)
  3. 122,89€
  4. GRATIS


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Technologie: Warum Roboter in Japan so beliebt sind
Technologie
Warum Roboter in Japan so beliebt sind

Japaner produzieren nicht nur mehr Roboter als jede andere Nation, sie gehen auch selbstverständlicher mit ihnen um. Das liegt an der besonderen Geschichte und Religion des Inselstaats - und an Astro Boy.
Von Miroslav Stimac

  1. Kreativität Roboterdame Ai-Da soll zeichnen und malen
  2. Automatisierung Roboterhotel entlässt Roboter
  3. Cimon Die ISS bekommt einen sensiblen Kommunikationsroboter

Fitbit Versa Lite im Test: Eher smartes als sportliches Wearable
Fitbit Versa Lite im Test
Eher smartes als sportliches Wearable

Sieht fast aus wie eine Apple Watch, ist aber viel günstiger: Golem.de hat die Versa Lite von Fitbit ausprobiert. Neben den Sport- und Fitnessfunktionen haben uns besonders der Appstore und das Angebot an spaßigen und ernsthaften Anwendungen interessiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Smartwatch Fitbit stellt Versa Lite für Einsteiger vor
  2. Inspire Fitbits neues Wearable gibt es nicht im Handel
  3. Charge 3 Fitbit stellt neuen Fitness-Tracker für 150 Euro vor

Anno 1800 im Test: Super aufgebaut
Anno 1800 im Test
Super aufgebaut

Ach, ist das schön: In Anno 1800 sind wir endlich wieder in einer heimelig-historischen Welt unterwegs - zumindest anfangs. Das neue Werk von Blue Byte fesselt dank des toll umgesetzten und unverwüstlichen Spielprinzips. Auch neue Elemente wie die Klassengesellschaft funktionieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Ubisoft Blue Byte Anno 1800 erhält Koop-Modus und mehr Statistiken
  2. Ubisoft Blue Byte Preload der offenen Beta von Anno 1800 eröffnet
  3. Systemanforderungen Anno 1800 braucht schnelle CPU

  1. TAL-Preis: Bundesnetzagentur will teures Kupfer für Glasfaser
    TAL-Preis
    Bundesnetzagentur will teures Kupfer für Glasfaser

    Der Vorschlag der Stadtnetzbetreiber, die realen Kosten der Deutschen Telekom für ihr Kupfernetz als Preis für die letzte Meile zugrunde zu legen, soll nicht gut für die Glasfaser sein. Das meint zumindest die Bundesnetzagentur.

  2. Curie: Google stellt Seekabel nach Chile fertig
    Curie
    Google stellt Seekabel nach Chile fertig

    Google braucht Seekabel für sein weltweites Cloud-Geschäft. Das Kabel Curie ist jetzt im chilenischen Hafen von Valparaiso angekommen.

  3. Reno: Oppos Smartphone mit 10x-Vergrößerung kostet 800 Euro
    Reno
    Oppos Smartphone mit 10x-Vergrößerung kostet 800 Euro

    Nach dem Start in China hat Oppo auch Preise in Euro für seine neuen Reno-Smartphones bekanntgegeben: Das Modell mit digital optimiertem Zehnfach-Teleobjektiv soll 800 Euro kosten. Das ist etwas weniger als der aktuelle Straßenpreis für Huaweis P30 Pro.


  1. 18:55

  2. 18:16

  3. 16:52

  4. 16:15

  5. 15:58

  6. 15:44

  7. 15:34

  8. 15:25