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Die Diskussion ist zu wenig rational

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  1. Die Diskussion ist zu wenig rational

    Autor: spambox 11.05.16 - 14:09

    Eigentlich ist es notwendig, das gesamte Konstrukt des öffentlich-rechtlichen Rundfunkts "from scratch" neu zu definieren.
    Dabei müssen grundlegende Fragen zunächst beantwortet werden:

    1. Ist ein ÖR im 21. Jahrhundert notwendig?
    Der ÖR hat seinen Ursprung in einer Zeit, in der es nichts anderes gab. Heute haben wir eine breit gefächerte und sehr vielseitige Medienlandschaft; allesamt Unternehmen, die sich selbst finanzieren. ARD und ZDF sind Sandhändler in der Wüste.

    2. Wenn wir (Volk) uns für einen ÖR entscheiden, muss definiert werden, was wir erwarten. Welche Aufgabe haben die Sender zu erfüllen? Welche Ziele müssen erreicht werden? Welchen Umfang soll das Angebot haben?

    3. Brauchen wir 2 Hauptsender, 10 Regionalsender und 25 Radiostationen?

    4. Es gibt, neben der Zwangsabgabe dutzende Finanzierungsmethoden und Gebühren/Lizenzen-Konzepte. Die Verfahren müssen evaluiert werden. Ich bin mir sicher, dass "Zwangsabgabe" nicht die beste Lösung ist.


    Sicher, das sind nur ein paar Punkte. Sie zeigen aber die einzig vernünftige Richtung an.
    Ein 60 Jahre altes Gesetz ist nunmal heute nicht unbedingt anwendbar. Es spricht nichts dagegen, das ganze ÖR-Konzept ..auf Neudeutsch... zu redisignen.

    #sb

  2. Re: Die Diskussion ist zu wenig rational

    Autor: Subsessor 11.05.16 - 14:23

    spambox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    1.: Ja. Ich will gerne Medien konsumieren, deren Hauptzweck nicht darin besteht, Umsatz zu erwirtschaften. Ich ziehe die Demokratie dem Kapitalismus vor.

    4.: Und jetzt schlägst du mal wieder eine "Steuer" oder eine "Grundverschlüsselung" vor? Hat beides gravierende Nachteile, die mich persönlich das aktuelle Verfahren vorziehen lassen würden.

  3. Re: Die Diskussion ist zu wenig rational

    Autor: unbuntu 11.05.16 - 14:25

    1. ja
    2. Grundversorgung, mehr nicht
    3. nein
    4. Wenn sie realistisch und fair ist, wird niemand was dagegen haben. Aber eine Zwangsabgabe für unzählige Sender, die weit über den Grundauftrag hinausgehen, für den diese die überhaupt einziehen dürfen, kann man nicht rechtfertigen.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  4. Re: Die Diskussion ist zu wenig rational

    Autor: Abseus 11.05.16 - 14:25

    Subsessor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > spambox schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > 1.: Ja. Ich will gerne Medien konsumieren, deren Hauptzweck nicht darin
    > besteht, Umsatz zu erwirtschaften. Ich ziehe die Demokratie dem
    > Kapitalismus vor.
    >
    > 4.: Und jetzt schlägst du mal wieder eine "Steuer" oder eine
    > "Grundverschlüsselung" vor? Hat beides gravierende Nachteile, die mich
    > persönlich das aktuelle Verfahren vorziehen lassen würden.

    Du bist aber einer von ganz wenigen ...

  5. Re: Die Diskussion ist zu wenig rational

    Autor: bber 11.05.16 - 14:27

    > Du bist aber einer von ganz wenigen ...

    Mit mir haben wir aber noch einen gefunden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.05.16 14:28 durch bber.

  6. Re: Die Diskussion ist zu wenig rational

    Autor: Brainfreeze 11.05.16 - 14:31

    Abseus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Subsessor schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > spambox schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > 1.: Ja. Ich will gerne Medien konsumieren, deren Hauptzweck nicht darin
    > > besteht, Umsatz zu erwirtschaften. Ich ziehe die Demokratie dem
    > > Kapitalismus vor.
    > >
    > > 4.: Und jetzt schlägst du mal wieder eine "Steuer" oder eine
    > > "Grundverschlüsselung" vor? Hat beides gravierende Nachteile, die mich
    > > persönlich das aktuelle Verfahren vorziehen lassen würden.
    >
    > Du bist aber einer von ganz wenigen ...
    Und wer behauptet, dass es nur ganz wenige sind? Ich kenne bisher nur Umfragen, die zeigen, dass die Zwangsabgabe oder deren höher in der Mehrheit nicht erwünscht ist, aber dass die grosse Mehrheit generell den ÖR ablehnt, habe ich bisher noch nicht nachvollziehen können.

  7. Re: Die Diskussion ist zu wenig rational

    Autor: spambox 11.05.16 - 14:41

    1:: Was du erwartest, wird von den Sendern des ÖR nicht abgedeckt. Ja, es gibt eine Handvoll nicht kommerz-orientierter Sendungen. Aber brauchen wir dafür ein Konstrukt, das fast einen 2stelligen Milliardenbetrag pro Jahr verschlingt?

    4:: Mein Vorschlag: Gebühr für alle, aber in angemessener Höhe.
    Ich fordere ja eine Neu-Definition der Leistung. Da ich vermute, die derzeitige Leistung sei zu hoch, gehe ich von einer sachlich nachvollziebaren Gebühr von etwa 4 bis 5 EUR pro Haushalt pro Monat aus. Wie gesagt, es ist zu klären, ob wir so viele Sender mit so kostenintensiven Inhalten haben wollen.

    #sb

  8. Re: Die Diskussion ist zu wenig rational

    Autor: spambox 11.05.16 - 14:44

    Genau meine Ansicht. Allerdings ist der Begriff "Grundversorgung" schuld daran, dass wir uns heute dumm und dämlich zahlen.

    Denn niemand hat definiert, was Grundversorgung ist. Die Sendeanstalten definieren es scheinbar nach Appetit, Mondphase oder Spritpreis.

    #sb

  9. Re: Die Diskussion ist zu wenig rational

    Autor: PiranhA 11.05.16 - 14:49

    Vor allem wenn es um die Inhalte geht. Klar, jeder ist der Meinung, dass man die Inhalte eindampfen sollte. Aber Fußball muss sein, Tatort sowieso, Quiz Shows, Musikantenstadl, Telenovelas und derlei bringen die Quoten. Wenn man aber Satire, Kultur- oder Kinderprogramm kürzen will, schreit wieder die andere Hälfte.

  10. Re: Die Diskussion ist zu wenig rational

    Autor: cherubium 11.05.16 - 14:53

    Es gibt keine Diskussion.

    Ich wage zu behaupten dass 50%+X kein Staats-TV wollen. Das hat dann wenig mit Demokratie zu tun.

    Ich habe mir die Finger zu dem Thema schon wund geschrieben, hier und in anderen Foren. Es ist sinnlos.

    Ich habe auch gar keine Lust mehr, Argumente zu bringen und Auszutauschen. Ich habe keinen Bock auf dumme Petitionsaufrufe, die gegen keine Lobby bestehen können.

    Mir bleibt nur eines und wünsche ich mir einen Zusammenhalt von allen GEZ Gegnern. Jeder muss, wenn das Thema Privat zur Sprache kommt, seine Mitmenschen überzeugen, die Zahlungen an die GEZ einstellen. Mir ist dies mittlerweile bei einigen gelungen denn ich kenne mich bestens aus.

    Keine Angst vor Schufa, keine Angst vor Zwangsvollstreckung. Ja, all dies kann passieren, doch bis dies passiert, vergehen ca 12-18 Monate. Ich verlange von niemanden, privat negative Maßennahmen ertragen zu müssen. Aber der Kollektive Ungehorsam muss zunehmen. Aktuell gibt es 4,5 Mio Zahlungsverweigerer. Diese Zahl muss massiv ansteigen.

    Auch ich habe mal wieder eine "Letzte Aufforderung" erhalten. Wenn dann der Gelbe Brief kommt, biete ich, wie ich das seit 3 Jahren mache (vorher habe ich 10 Jahre "schwarz" gesehen und bin stolz darauf), Ratenzahlung an. Dann stelle ich die Ratenzahlung nach 4-6 Monaten wieder ein und das spiel beginnt von vorn.
    Mann muss die GEZ aushungern. 4,5 Mio Zahlungsverweigerer schaffen das nicht, aber 20 Mio. haben eine Chance, den Koloss zum Wanken zu bringen.

    So lange das nicht passiert, wird der Beitrag steigen. Bis zum St. Nimmerleinstag. Unaufhörlich. Und er wird noch gefräßiger werden.

    Und bevor ein Moralapostel kommt: Ja ich bin mir bewusst, gegen geltendes Recht zu verstoßen. Ist mir sowas von Egal. Wenn geltendes Recht falsch ist, muss man dagegen kämpfen. Basta.

  11. Re: Die Diskussion ist zu wenig rational

    Autor: Omnibrain 11.05.16 - 15:11

    > 1.: Ja. Ich will gerne Medien konsumieren, deren Hauptzweck nicht darin
    > besteht, Umsatz zu erwirtschaften. Ich ziehe die Demokratie dem
    > Kapitalismus vor.
    >

    Das tun die ÖR aber durchaus - die schalten auch Werbung und es gibt in der Werbefreien Zeit Produktplacement ... daher kann das nicht der Grund sein die ÖR in dieser Form beizubehalten. Wenn man es als demokratisch ansieht, das die Politik viel Einfluss auf das Programm hat dann mag man die ÖR ... den Grund kann man gelten lassen.

    Derzeit würde man nicht viel verlieren, wenn man die ÖR einfach abschalten würde und die Sparte Privatunternehmen überlässt. Die Pensionslasten sind eh noch Jahrzente von der Öffentlichkeit zu tragen ... ÖR ist ein bisschen wie die Atomkraftwerke - die waren auch unsinnig, eine Gruppe hat dran gehangen und in der Bevölkerung gabs eine große Klientel die entgegen aller Fakten dran fest hielt.

    Und jedes Jahr den man den Mist länger laufen läßt erhöhen nur die Folgekosten ...

  12. Re: Die Diskussion ist zu wenig rational

    Autor: Janquar 11.05.16 - 15:16

    Subsessor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > spambox schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > 1.: Ja. Ich will gerne Medien konsumieren, deren Hauptzweck nicht darin
    > besteht, Umsatz zu erwirtschaften. Ich ziehe die Demokratie dem
    > Kapitalismus vor.

    Ich möchte keinen von der Politik gelenkten ÖR der zum großen Teil die Einnahmen in der Verwaltung versenkt, statt im Programm. Warum ist der ÖR so eng mit Politikern verknüpft?

  13. Re: Die Diskussion ist zu wenig rational

    Autor: Codemonkey 11.05.16 - 15:19

    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht was der Medienkonsum mit Demokratie oder Kapitalismus zu tun haben soll.

    Wieso ist eine Fußball WM Übertragung im ARD/ZDF demokratischer als bei RTL?
    Wieso sind diverse Tatortproduktionen (die neuerdings sogar erst im Kino kommen) nicht kapitalistisch?

    Ist der Tatort nicht kapitalistisch, weil sie einen neuen Tatort Kassel-West mit Brad Pitt für 10 Mio. produzieren könnten, den dann um 0 Uhr Nachts in der Woche zeigen und obwohl die Einschaltquoten schlecht sind, wird gleich ein neuer produziert?

    Das ist doch ein perverses System, erst bläht man alle Sendeanstalten gigantisch auf, mit diversen Eigenproduktionen, WM Live Übertragungen, überbezahlten Sprechern & Moderatoren und am Ende kommt man dann zum Schluß das das Geld jetzt leider leider nicht mehr reicht, also fordert man mehr und fängt wieder von vorne an.
    Das freut die beauftragten Produktionsfirmen.

  14. Re: Die Diskussion ist zu wenig rational

    Autor: robinx999 11.05.16 - 15:28

    > 4.: Und jetzt schlägst du mal wieder eine "Steuer" oder eine
    > "Grundverschlüsselung" vor? Hat beides gravierende Nachteile, die mich
    > persönlich das aktuelle Verfahren vorziehen lassen würden.

    Naja es gibt ja theoretisch auch noch die Möglichkeit wie Channel 4 ein Werbefinanzierter Sender mit Öffentlichem Auftrag
    https://en.wikipedia.org/wiki/Channel_4#Public_service_remit

    Aber generell denke ich das der Deutsche Rundfunk viel zu aufgeblasen ist (warum wir zwei Hauptanstalten brauchen die jeweils sehr viele Sender betreiben leuchtet mir nicht ein)
    Die Engländer betreiben da Momentan deutlich weniger Sender gebührenfinanziert. Und das für 145 Pfund / Jahr was ca. 15¤ / Monat wäre.

  15. Re: Die Diskussion ist zu wenig rational

    Autor: /mecki78 11.05.16 - 15:32

    Subsessor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1.: Ja. Ich will gerne Medien konsumieren, deren Hauptzweck nicht darin
    > besteht, Umsatz zu erwirtschaften.

    Und deswegen konsumierst du Medien, deren Hauptzweck darin besteht, sich selber zu verwalten und irgendwie 24 Stunden Sendeplätze mit irgend etwas zu füllen?

    /Mecki

  16. Re: Die Diskussion ist zu wenig rational

    Autor: Jetset 11.05.16 - 15:41

    Die ganze Diskussion ist genau so lächerlich wie das ÖR/ GeZ Konstrukt.
    Man wird gezwungen für etwas zu zahlen was man eigendlich gar nicht will.
    Ich schaue keinen Tatort, Musikantenstadel oder Fußball.
    Wenn ich nun unbedingt Fußball schauen wollte hätte ich Sky genau so wie ich Netflix nutze um mir bestimmte Serien Werbefrei anzuschauen.
    Die Mehrheit wäre sicher nicht begeistert wenn sie mir durch zwangsabgaben das Serien gucken auf Netflix, egal wie schlecht sie diese auch finden mögen, mitfinanzieren müßte....
    Und was anderes ist es nicht...egal wie mans dreht.
    Und sowas wird noch vom Deutschen Recht gedeckt.....man darf darüber gar nicht wirklich Nachdenken.

  17. Re: Die Diskussion ist zu wenig rational

    Autor: Köln 11.05.16 - 15:57

    Also zu #1: Mehr denn je in der Geschichte der Massenmedien.

    Im 20. Jahrhundert gab es, nicht nur in DE sondern in ganz Europa und auch Nordamerika, wesentlich mehr unabhängige private Nachrichtendienste, Verlagshäuser und andere Medienanstalten. Alleine durch die schiere Anzahl kam diesen Medien eine Selbstkontrolle zu. Heute ist die Medienlandschaft viel homogener, es gibt nur noch eine handvoll Verlagshäuser und Sendeanstalten. Fast das gesamte Spektrum der Privaten Fernsehsender wird durch eine ein Münchner und ein Luxemburgisches Unternehmen abgedeckt. Das ist sehr bedenklich.

  18. Re: Die Diskussion ist zu wenig rational

    Autor: Subsessor 11.05.16 - 16:02

    cherubium schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt keine Diskussion.
    >
    > Ich wage zu behaupten dass 50%+X kein Staats-TV wollen. Das hat dann wenig
    > mit Demokratie zu tun.

    Ich wage, zu behaupten, dass das Blödsinn ist, da es maximal den Ansichten deiner Welt entspricht. Das hat noch viel weniger mit Demokratie zu tun.


    > Ich habe mir die Finger zu dem Thema schon wund geschrieben, hier und in
    > anderen Foren. Es ist sinnlos.

    Dito.


    > Keine Angst vor Schufa, keine Angst vor Zwangsvollstreckung. Ja, all dies
    > kann passieren, doch bis dies passiert, vergehen ca 12-18 Monate.

    Ja, schmeiß deine Bonität weg. Braucht man ja auch nicht in einer "utopie" in der die Privatwirtschaft das Land regiert, wa? *kopfschüttel*


    > 10 Jahre "schwarz" gesehen und bin stolz darauf
    > Mann muss die GEZ aushungern.
    > Recht zu verstoßen. Ist mir sowas von Egal.
    >Wenn geltendes Recht falsch ist, muss man dagegen kämpfen. Basta.

    Gegen geltendes Recht zu verstoßen das darauf beruht dass die Allgemeinheit, also ALLE, für etwas bezahlen, das auch ALLE nutzen können ist einfach nur egoistische Scheiße die auf den eigenen Ansichten in der eigenen kleinen Welt beruht und 82 Millionen Mitbürgern ihr Recht auf eine andere Meinung abspricht.

  19. Re: Die Diskussion ist zu wenig rational

    Autor: Subsessor 11.05.16 - 16:06

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und deswegen konsumierst du Medien, deren Hauptzweck darin besteht, sich
    > selber zu verwalten und irgendwie 24 Stunden Sendeplätze mit irgend etwas
    > zu füllen?


    Nein, ich schaue kein Privatfernsehen...

  20. Re: Die Diskussion ist zu wenig rational

    Autor: Koto 11.05.16 - 16:40

    spambox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eigentlich ist es notwendig, das gesamte Konstrukt des
    > öffentlich-rechtlichen Rundfunkts "from scratch" neu zu definieren.
    > Dabei müssen grundlegende Fragen zunächst beantwortet werden:
    >
    > 1. Ist ein ÖR im 21. Jahrhundert notwendig?
    > Der ÖR hat seinen Ursprung in einer Zeit, in der es nichts anderes gab.
    > Heute haben wir eine breit gefächerte und sehr vielseitige
    > Medienlandschaft; allesamt Unternehmen, die sich selbst finanzieren. ARD
    > und ZDF sind Sandhändler in der Wüste.

    Du hast aber was vergessen. Der ÖR Rundfunk soll auch als Gegenpol der Privaten gelten. Wie das BBC Vorbild. Deswegen würde er überhaupt gemacht.

    Heute in Anbetracht vieler Privatmonopole ist der ÖR als Gegenpol noch wichtiger als damals.

    Und natürlich wäre ein Programm kaum ein Gegenpol.

    Hinter dem ÖR steckt schon etwas mehr. Und man sieht wie vorrausschauend die waren die das gemacht haben. Nur dieser Aspekt wird komplett ignoriert. Genaus das es eben nicht nur die Grundversorgung gibt. Und Grundversorgung nicht Minimalversorgung ist.

    Auch das Bundesverfassungsgericht hat zur so genannten Grundversorgung Stellung genommen. Grundversorgung bedeutet für das Gericht weder eine Mindestversorgung noch beschränkt sie sich auf den informierenden und bildenden Teil des Programms; sie ist vielmehr eine Versorgung mit Programmen, die dem klassischen Rundfunkauftrag entsprechen. Und dieser ist sehr umfangreich definiert.

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