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Dreist

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. Re: Dreist

    Autor: Subsessor 11.05.16 - 15:52

    flow77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur die Rundfunkpauschale ist wie der Name schon sagt pauschal - man muss
    > diese entrichten, auch wenn man das Angebot nicht nutzt.

    Weil man sie eben schwer an z.B. das Einkommen koppeln kann, denn seien wir mal offen: wer würde schon sein Einkommen offenlegen zur Berechnung des Anteils, das er beisteuern könnte? Die Wenigsten, denke ich mal.
    Das größere Übel wäre dabei allerdings, dass das ganze einen steuerlichen Charakter und damit eine sehr enge Bindung an den Staat zur Folge hätte.


    > Ich frage mich was man hier noch großartig rechtfertigen muss. Und was hat
    > die Zwangsfinanzierung eines Unternehmens mit staatlicher Krone mit einem
    > solidarischem Sozialstaat zu tun?

    Na genau das, was Mingfu schrieb... solltest noch mal hoch scrollen...

  2. Re: Dreist

    Autor: Teebecher 11.05.16 - 16:14

    DaObst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mingfu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > DaObst schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > hier in Österreich gibt es zwar die GIS, allerdings ist das eine
    > > freiwillige
    > > > Gebührenentrichtung
    > >
    > > Wie kommst du auf diese absurde Argumentation? In Österreich herrscht
    > > Rundfunkgebührenpflicht gekoppelt an das Bereithalten von
    > > Rundfunkempfangsgeräten - analog dem früheren deutschen Modell.
    >
    > Was ist daran absurd? Wenn ich einen Fernseher/Radio habe muss ich GIS
    > zahlen, wenn ich keinen Fernseher/Radio habe muss ich keine GIS zahlen. Als
    > Deutscher musst du GEZ zahlen, ob du einen Fernseher/Radio hast
    > interessiert dabei keinen... Das war mein Punkt.

    Ist nur Makulatur, aber als wir noch GEZ hatten, war das genau so wie bei euch.

    Neuer Name, und nun ist das eine Wohnungstürsteuer geworden.

  3. Re: Dreist

    Autor: Stormking 11.05.16 - 22:36

    Köln schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das zu Grunde liegende Prinzip ist doch nicht nur klar verständlich sondern
    > (mMn) auch vollkommen notwendig.
    > Private Sendeanstalten sind Unternehmen, Unternehmen verfolgen keine
    > Interessen des Allgemeinwohls (zumindest nicht zwangsläufig).

    Die Annahme, daß hingegen ein Mix aus abgehalfterten Bundes- und Lokalpolitikern, Lobbyvereinen und totalitären Organisationen wie den Kirchen irgendwelche Interessen des Allgemeinwohls verfolgen, halte ich für wesentlich gefährlicher. Unternehmen wollen nur mein Geld, sie verfolgen keine ideologischen Ziele.

  4. Re: Dreist

    Autor: glacius 11.05.16 - 23:09

    Stimmt aber wenn 500 Mio Plus erwirtschaftet wurden dann stimmt hier etwas nicht. Ausserdem warum braucht jeder ÖR Sender sein eigenes Team um genau die gleichen Events zu besuchen? Pro sieben Sat 1 schickt einen Ü wagen alle ÖR schicken auch einen. Kuckt Euch mal an wieviele ARD und ZDF Mikros an einem Rednerpult kleben und wieviel der privaten!
    Das ist eine Frechheit und reine Geldverschwendung. Derselbe Verein kann sich die Daten doch selbst verteilen und muss das nicht umständlich mehrmalig aufnehmen und einspielen.

  5. Re: Dreist

    Autor: PiranhA 12.05.16 - 10:53

    Stormking schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unternehmen wollen nur mein Geld, sie verfolgen
    > keine ideologischen Ziele.

    Sieht man ja in den USA, wo Nachrichtensender ganz klare politische Präferenzen vertreten. Das sind dann eben die ideologischen Ziele der Machthaber im Unternehmen (so Leute wie Trump). Mal ganz davon abgesehen, dass man mit neutraler Berichterstattung nicht so schön Geld machen kann. Also zeigt der History Channel nur noch Verschwörungstheorien und in den Nachrichten kommen nur Verfolgungsjagen der Polizei und keine Politik mehr. Vor allem nichts was über den eigenen Horizont gehen würde. Wen interessiert schon, was in anderen Ländern dieser Welt passiert, wenn man selbst doch zur größten Nation aller Zeiten gehört?

  6. Re: Dreist

    Autor: thorben 12.05.16 - 11:03

    http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/wdr-journalistin-redet-sich-in-sendung-de-stemming-um-kopf-und-kragen-aid-1.5699865

  7. Re: Dreist

    Autor: onek24 12.05.16 - 11:21

    Subsessor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alle Arbeitnehmer sollen in die Krankenkasse zahlen, damit du deinen
    > dreifachen Bruch beim Profisport ohne zusatzzahlung im Krankenhaus
    > gerichtet bekommst?

    Ja, denn das ist etwas was unvorhersehbar und ungewollt ist, während deine Entscheidung fern zu schauen es nicht ist. Jeder kann mal einen Unfall haben bei dem die Kosten die selbst gezahlten kosten übersteigen. Das gleiche gilt auch für Krankheiten. Aber wenn du meinst dass das mit dem fern sehen das gleiche ist, dann musst du um dein Argument zu bekräftigen und zu beweisen 20.000¤ auf mein Konto überweisen, denn ich möchte mir jetzt ein neues Auto kaufen.

  8. Re: Dreist

    Autor: piratentölpel 12.05.16 - 12:18

    Subsessor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > blizzy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Alle sollen bezahlen, nur damit Du unbeschwert die
    > öffentlich-rechtlichen
    > > schauen kannst?
    >
    > Alle Fußgänger sollen USt und Eink.St zahlen damit du Autobahnen und
    > Straßen benutzen kannst?
    > Alle Arbeitnehmer sollen in die Krankenkasse zahlen, damit du deinen
    > dreifachen Bruch beim Profisport ohne zusatzzahlung im Krankenhaus
    > gerichtet bekommst?
    >
    > Ja, denn wir leben in einem solidarischen sozialstaat!


    Darin liegt der Logikfehler vieler GEZ-Mitarbeiter und Befürworter, die nehmen irgendwelche schwachsinnigen Argumente um ihre liebe GEZ bzw. den GEZ-Arbeitgeber zu rechtfertigen.
    Wir alle zahlen für die Krankenversicherung, weil wir sie nutzen.
    Wir alle zahlen für den Straßenbau, weil wir die Straße nutzen.
    Wir alle zahlen für den Aufbauost, weil wir alle mal dort unterwegs sind und hin und wieder deren Infrastruktur nutzen.
    Wir alle zahlen Mehrwertsteuer, weil wir dadurch bestimmte Vorteile haben und diese auch nutzen.
    Aber ich schaue mir die GEZ-Sender nicht an und will sie auch nicht anschauen und will auch nicht gezwungen werden diese anzuschauen! Deshalb will ich auch nicht zahlen! Kapierst du das?!

  9. Re: Dreist

    Autor: Anonymer Nutzer 12.05.16 - 12:27

    piratentölpel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Darin liegt der Logikfehler vieler GEZ-Mitarbeiter und Befürworter, die
    > nehmen irgendwelche schwachsinnigen Argumente um ihre liebe GEZ bzw. den
    > GEZ-Arbeitgeber zu rechtfertigen.
    > Wir alle zahlen für die Krankenversicherung, weil wir sie nutzen.
    > Wir alle zahlen für den Straßenbau, weil wir die Straße nutzen.

    Was ist mit jemandem, der jahrelang nicht krank wird? Was ist mit jemandem, der so krank ist, dass er jahrelang nicht von instand gehaltenen Straßen profitieren kann?

    > Wir alle zahlen für den Aufbauost, weil wir alle mal dort unterwegs sind
    > und hin und wieder deren Infrastruktur nutzen.
    > Wir alle zahlen Mehrwertsteuer, weil wir dadurch bestimmte Vorteile haben
    > und diese auch nutzen.

    Aha, aber die Befürworter bedienen sich "schwachsinniger" Argumente, ja? Deine holst Du ja auch von ziemlich weit her.

    > Aber ich schaue mir die GEZ-Sender nicht an und will sie auch nicht
    > anschauen und will auch nicht gezwungen werden diese anzuschauen!

    Sieh' es als eine Art von Versicherung an. Die Polizei und Feuerwehr bezahlen wir auch alle, obwohl nur wenige davon "Gebrauch" machen (müssen). Trotzdem wäre es doch unklug, diese erst im Falle eines Feuers oder Einbruchs ins Leben rufen zu müssen, weil es sie mangels Finanzierung einfach nicht gibt. Wenn Du also in zehn Jahren auf den Trichter kommst, dass die Tagesschau, der Deutschlandfunk oder die "rbb-Visite"-Arztsendung ja doch nicht so schlecht sind, sollen die Sender dann extra für Dich erst aus dem Boden gestampft werden, weil Du es Dir anders überlegt hast?

  10. Re: Dreist

    Autor: piratentölpel 12.05.16 - 12:37

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > piratentölpel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Darin liegt der Logikfehler vieler GEZ-Mitarbeiter und Befürworter, die
    > > nehmen irgendwelche schwachsinnigen Argumente um ihre liebe GEZ bzw. den
    > > GEZ-Arbeitgeber zu rechtfertigen.
    > > Wir alle zahlen für die Krankenversicherung, weil wir sie nutzen.
    > > Wir alle zahlen für den Straßenbau, weil wir die Straße nutzen.
    >
    > Was ist mit jemandem, der jahrelang nicht krank wird? Was ist mit jemandem,
    > der so krank ist, dass er jahrelang nicht von instand gehaltenen Straßen
    > profitieren kann?
    >
    > > Wir alle zahlen für den Aufbauost, weil wir alle mal dort unterwegs sind
    > > und hin und wieder deren Infrastruktur nutzen.
    > > Wir alle zahlen Mehrwertsteuer, weil wir dadurch bestimmte Vorteile
    > haben
    > > und diese auch nutzen.
    >
    > Aha, aber die Befürworter bedienen sich "schwachsinniger" Argumente, ja?
    > Deine holst Du ja auch von ziemlich weit her.
    >
    > > Aber ich schaue mir die GEZ-Sender nicht an und will sie auch nicht
    > > anschauen und will auch nicht gezwungen werden diese anzuschauen!
    >
    > Sieh' es als eine Art von Versicherung an. Die Polizei und Feuerwehr
    > bezahlen wir auch alle, obwohl nur wenige davon "Gebrauch" machen (müssen).
    > Trotzdem wäre es doch unklug, diese erst im Falle eines Feuers oder
    > Einbruchs ins Leben rufen zu müssen, weil es sie mangels Finanzierung
    > einfach nicht gibt. Wenn Du also in zehn Jahren auf den Trichter kommst,
    > dass die Tagesschau, der Deutschlandfunk oder die "rbb-Visite"-Arztsendung
    > ja doch nicht so schlecht sind, sollen die Sender dann extra für Dich erst
    > aus dem Boden gestampft werden, weil Du es Dir anders überlegt hast?


    Und wieder fängt das gleiche Spiel an, ich zahle gerne für die Polizei und Feuerwehr, weil es in meiner Umgebung hin und wieder zu deren Einsätzen kommt und die Polizei mir schon geholfen hat. Ich bin froh das es diese Institutionen gibt, wir brauchen sie.
    Aber wie oft soll ich es noch sagen, mein informationsverarbeitendes Neuronengeflecht braucht nicht die GEZ-Sender, ich will sie nicht haben, ich will sie nicht anschauen, ich habe keinen Fernseher sondern nur ein Handy und Computer. Ich habe alle GEZ-Internetseiten im Browser gesperrt, weil ich sie nie anschauen möchte. Sie nutzten mir nicht in der Vergangenheit, sie nutzen mir nicht in der Gegenwart und sie werden mir auch in Zukunft nicht nutzen! Ich will sie nicht sehen! Wieso wird dieser simple Wunsch einem in einer Demokratie nicht erfüllt? Ich habe momentan einen neuronalen Error im Kopf!

  11. Re: Dreist

    Autor: Köln 12.05.16 - 12:37

    Stormking schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Köln schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das zu Grunde liegende Prinzip ist doch nicht nur klar verständlich
    > sondern
    > > (mMn) auch vollkommen notwendig.
    > > Private Sendeanstalten sind Unternehmen, Unternehmen verfolgen keine
    > > Interessen des Allgemeinwohls (zumindest nicht zwangsläufig).
    >
    > Die Annahme, daß hingegen ein Mix aus abgehalfterten Bundes- und
    > Lokalpolitikern, Lobbyvereinen und totalitären Organisationen wie den
    > Kirchen irgendwelche Interessen des Allgemeinwohls verfolgen, halte ich für
    > wesentlich gefährlicher. Unternehmen wollen nur mein Geld, sie verfolgen
    > keine ideologischen Ziele.

    Natürlich werden ideologische Ziele verfolgt, nämlich all solche die stärkere Kapitalanhäufungen ermöglichen und solche die davon ablenken.
    Denken sie z.B. mal an TTIP/ CETA auch können Themen die die Bevölkerung über die Maßen (gemessen an der realen Bedrohung) verunsichern bevorzugt werden (z.B. islamischer Terrorismus) gegenüber sozialpolitisch kritischen Themen (Arm-Reich-Spanne, Erbschaftsteuern, Transparenz im Bildungswesen etc.).

    Wir leben in einer Welt in der immer weniger, immer mehr besitzen und freuen uns über Wirtschaftswachstum (egal ob es alle Schichten erreicht), feiern niedrige Arbeitslosenquoten (ohne zu hinterfragen wieviele dieser Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen sind), ärgern uns Griechen die den Gürtel nicht eng genug schnallen, obwohl wir ihnen riesige Summen zukommen lassen (wovon 94% (!) nach einer neuen Studie direkt wieder zurück an (meist europäische Privat-) Banken und private Gläubiger fließen) und diskutieren gerade ob es privaten Unternehmen erlaubt sein soll Volksentscheidungen zu revidieren auf Basis von vermuteter Wettbewerbsverzerrung, also wir diskutieren das nicht wirklich, das macht ein nicht-gewählter Komissar, der sich als Beratung hierfür zu über 80% mit Interessenvertretern der Wirtschaft trifft.

    Wir brauchen unabhängig Berichterstattung. Dringend. ich sage nicht, dass die ÖR das leisten, ich sage auch nicht dass hier vernünftig gewirtschaftet wird, noch sage ich dass die Programmauswahl der ÖR, sowie die Themenauswahl der Berichterstattung immer sinnvoll sind, ich würde auch nicht so weit gehen und sagen, dass die jetzigen Gebühren angemessen sind ABER das kann, darf und sollte man diskutieren. Nur das Konzept der ÖR ist nicht nur sinnvoll, es ist auch wichtiger den je.

  12. Re: Dreist

    Autor: Anonymer Nutzer 12.05.16 - 13:10

    piratentölpel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber wie oft soll ich es noch sagen, mein informationsverarbeitendes
    > Neuronengeflecht braucht nicht die GEZ-Sender, ich will sie nicht haben,
    > ich will sie nicht anschauen, ich habe keinen Fernseher sondern nur ein
    > Handy und Computer.

    Na, dann hast Du eben Pech. Gründe Deinen eigenen Staat auf einer Bohrinsel statt den lieben langen Tag darauf zu pochen, dass sich alle anderen an Deine Sichtweise anzupassen haben. Viel Spaß, piratentölpel.

  13. Re: Dreist

    Autor: Teebecher 12.05.16 - 13:28

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > piratentölpel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber wie oft soll ich es noch sagen, mein informationsverarbeitendes
    > > Neuronengeflecht braucht nicht die GEZ-Sender, ich will sie nicht haben,
    > > ich will sie nicht anschauen, ich habe keinen Fernseher sondern nur ein
    > > Handy und Computer.
    >
    > Na, dann hast Du eben Pech. Gründe Deinen eigenen Staat auf einer Bohrinsel
    > statt den lieben langen Tag darauf zu pochen, dass sich alle anderen an
    > Deine Sichtweise anzupassen haben. Viel Spaß, piratentölpel.

    Stell Dir mal ganz kurz die abstruse Idee vor, wir würden in einer Demokratie leben, und es gäbe einen Volksentscheid über die Abschaffung des Anachronismus der ÖR.

    Dann würde man schnell sehen, wer von euch beiden mit seiner Meinung wohl eher alleine stehen würde.

  14. Re: Dreist

    Autor: Anonymer Nutzer 12.05.16 - 14:01

    Ich finde eine unabhängige Berichterstattung schon sehr wichtig und den Bildungsauftrag auch. Unabhängig ob ich das jetzt nutze oder nicht.

    20 Euro pro Monat für das was wir jetzt haben, find ich ne frechheit. 5 Euro nur noch ARD etc. Und alles wäre okay

  15. Re: Dreist

    Autor: Anonymer Nutzer 12.05.16 - 15:38

    Teebecher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stell Dir mal ganz kurz die abstruse Idee vor, wir würden in einer
    > Demokratie leben, und es gäbe einen Volksentscheid über die Abschaffung des
    > Anachronismus der ÖR.

    Oder stell' Dir mal ganz kurz die abstruse Idee vor, wir würden in einer Demokratie leben und es gäbe einen Volksentscheid über die Abschaffung von Steuern.

    Ich persönlich finde es ganz gut, dass man dem Volk keine einfachen Lösungen für schwierige Probleme vorschlägt, die mit einem simplen Häkchen bei "Ja" oder "Nein" getan sind. Weil trotz 80 Millionen selbsternannter Experten kaum einer den Durchblick hat, der nötig ist, die schwierigen Probleme ohne Entweder-oder-Logik anzugehen: "Euch passt der ÖR nicht, wie er gerade ist? Kein Problem, wir schaffen ihn einfach ab."

  16. Re: Dreist

    Autor: piratentölpel 12.05.16 - 18:11

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Teebecher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Stell Dir mal ganz kurz die abstruse Idee vor, wir würden in einer
    > > Demokratie leben, und es gäbe einen Volksentscheid über die Abschaffung
    > des
    > > Anachronismus der ÖR.
    >
    > Oder stell' Dir mal ganz kurz die abstruse Idee vor, wir würden in einer
    > Demokratie leben und es gäbe einen Volksentscheid über die Abschaffung von
    > Steuern.
    >
    > Ich persönlich finde es ganz gut, dass man dem Volk keine einfachen
    > Lösungen für schwierige Probleme vorschlägt, die mit einem simplen Häkchen
    > bei "Ja" oder "Nein" getan sind. Weil trotz 80 Millionen selbsternannter
    > Experten kaum einer den Durchblick hat, der nötig ist, die schwierigen
    > Probleme ohne Entweder-oder-Logik anzugehen: "Euch passt der ÖR nicht, wie
    > er gerade ist? Kein Problem, wir schaffen ihn einfach ab."


    Nochmals, ich zahle gerne Steuern - gebe ich etwas widerwillig zu! Weil diese Steuern mir viele Vorteile bringen. Aber wenn ich die GEZ-Sender nicht sehen möchte, dann will ich dazu nicht gezwungen werden! Wenn du die GEZ-Sender sehen willst, dann bezahle doch dafür - niemand wird dich deswegen hassen oder ablehnen! Aber wieso werden Bürger gezwungen für etwas zu zahlen, was sie gar nicht wollen?!
    Ich habe ja absolut gar nichts dagegen, dass manche Leute die GEZ-Sender gerne anschauen, sollen sie doch diese Sender anschauen und zahlen, das ist doch völlig in Ordnung. Aber ich will nicht schauen und zahlen, existiert überhaupt eine Möglichkeit das noch simpler auszudrücken??

  17. Re: Dreist

    Autor: chromosch 12.05.16 - 21:41

    Jemand der nicht versteht das es nie GEZ hieß sondern Rundfunkabgabe bzw Rundfunkgebühr ( Die GEZ war die Gebühreneinzugszentrale) und das es die GEZ nicht einmal mehr gibt sollte vielleicht möglichst wenig direkten Einfluss auf wesentlich kompliziertere Fragen haben, findest du nicht auch?

    Direkte Demokratie hat in Deutschland keine Tradition und verursacht im allgemeinen mehr Probleme als sie löst. Solche Volksabstimmungen können leicht von Demagogen beeinflusst werden und für Dinge instrumentalisiert die mit der eigentlichen Frage nichts zu tun haben.
    1949 hat man sich bewusst gegen Volksabstimmungen auf Bundesebene entschieden nachdem die Volksabstimmungen während der Nazi Zeit alles andere als Gute Beispiele waren.

  18. Re: Dreist

    Autor: Anonymer Nutzer 13.05.16 - 09:05

    piratentölpel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nochmals, ich zahle gerne Steuern - gebe ich etwas widerwillig zu!

    > Aber wieso werden Bürger gezwungen für etwas
    > zu zahlen, was sie gar nicht wollen?!

    Erklär' mir doch mal kurz, wie die beiden Sätze zusammen gehen sollen? Entweder Du zahlst Steuern, dann auch für Sachen, die Du z.B. nicht selbst nutzt oder nutzen kannst oder die Du sogar ablehnst. Oder Du zahlst keine Steuern. Es gibt da kein Baukasten-Prinzip, wonach jeder das bezahlt, was ihm gerade in den Kram passt. Weil dann die "unangenehmen" Teile direkt unten durch sind. So funktioniert das nicht.

    > Aber ich will nicht schauen und zahlen, existiert
    > überhaupt eine Möglichkeit das noch simpler auszudrücken??

    Ich hab' Dich schon verstanden. Nur höhlt das eben die Solidarität aus, die notwendig ist, damit nicht wenige Schultern alles tragen müssen. Wie bei Versicherungen und Krankenkassen auch.

  19. Re: Dreist

    Autor: theonlyone 13.05.16 - 09:24

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > piratentölpel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nochmals, ich zahle gerne Steuern - gebe ich etwas widerwillig zu!
    >
    > > Aber wieso werden Bürger gezwungen für etwas
    > > zu zahlen, was sie gar nicht wollen?!
    >
    > Erklär' mir doch mal kurz, wie die beiden Sätze zusammen gehen sollen?
    > Entweder Du zahlst Steuern, dann auch für Sachen, die Du z.B. nicht selbst
    > nutzt oder nutzen kannst oder die Du sogar ablehnst. Oder Du zahlst keine
    > Steuern. Es gibt da kein Baukasten-Prinzip, wonach jeder das bezahlt, was
    > ihm gerade in den Kram passt. Weil dann die "unangenehmen" Teile direkt
    > unten durch sind. So funktioniert das nicht.
    >
    > > Aber ich will nicht schauen und zahlen, existiert
    > > überhaupt eine Möglichkeit das noch simpler auszudrücken??
    >
    > Ich hab' Dich schon verstanden. Nur höhlt das eben die Solidarität aus, die
    > notwendig ist, damit nicht wenige Schultern alles tragen müssen. Wie bei
    > Versicherungen und Krankenkassen auch.

    Wenn es den eine "Steuer" wäre, würde es den Großteil der Diskussionen garnicht geben, den dann würde zum einen garkeiner merken was die für ausgaben haben und auch nicht direkt sehen was abgebucht wird.

    Und vor allem, es würde % umgemünzt auf die Schultern. Eine Gebühr X von allen zu verlangen ist eben alles andere als Fair, erst recht wenn damit etwas bezahlt wird das schlichtweg keiner braucht ; anders als bei Krankenkassen und Versicherungen geht es hier rein garnicht darum irgendwelchen Schutz zu bieten, es existiert garkein Mehrwert, den die reinen Informationen gibts auch KOSTENLOS an anderen Stellen im Internet etc.

    Den allein mit einer Tagesschau 1mal am Tag wäre prinzipiel schonmal der Informations-Bedarf gedeckt. Da wären die Kosten auch entsprechend minimal.
    Aber das will man nicht, blässt alles auf, damit auch die Kosten.
    Und das ist schlichtweg unverhältnismässig.

    Den Krankenkasse versteht auch jeder, aber wenn da jetzt "unverhältnismässig" hohe Kosten entstehen würden, weil wir jetzt Top-Fußballerspieler auch noch monatlich für 10 millionen versichern müssten und damit plötzlich einen Fix-Betrag von 2000 Euro zahlen sollten, DANN sollte man sich wohl völlig zu recht aufregen das man nicht einsieht warum man solche exorbitanten Kosten tragen soll.


    Den am Ende zahlen viele gerne ihre Steuer, wenn am Ende von der Steuer auch etwas handfestes rumkommt, das tatsächlich einen Mehrwert hat für die Gesellschaft und nicht nur ein riesen Kostenfaktor darstellt mit 0,0 Mehrwert.

  20. Re: Dreist

    Autor: theonlyone 13.05.16 - 09:35

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Teebecher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Stell Dir mal ganz kurz die abstruse Idee vor, wir würden in einer
    > > Demokratie leben, und es gäbe einen Volksentscheid über die Abschaffung
    > des
    > > Anachronismus der ÖR.
    >
    > Oder stell' Dir mal ganz kurz die abstruse Idee vor, wir würden in einer
    > Demokratie leben und es gäbe einen Volksentscheid über die Abschaffung von
    > Steuern.
    >
    > Ich persönlich finde es ganz gut, dass man dem Volk keine einfachen
    > Lösungen für schwierige Probleme vorschlägt, die mit einem simplen Häkchen
    > bei "Ja" oder "Nein" getan sind. Weil trotz 80 Millionen selbsternannter
    > Experten kaum einer den Durchblick hat, der nötig ist, die schwierigen
    > Probleme ohne Entweder-oder-Logik anzugehen: "Euch passt der ÖR nicht, wie
    > er gerade ist? Kein Problem, wir schaffen ihn einfach ab."

    Gerade in dem Fall zum Thema ÖR wäre es völlig legitim.

    Den der ÖR ist einzig und allein dafür da das "Volk" mit der Grundversorgung an Informationen zu versorgen.
    Wenn das Volk bestimmt "das brauchen wir nicht" , tja, dann ist das Ergebnis deiner Entscheidung eben "DAS BRAUCHEN WIR NICHT" und dafür zahlt dann auch keiner.

    Damit das Ergebnis halbwegs stichfest ist müsste man einfach sagen das man für so eine Wahl einen entsprechenden %-Satz haben will der Menschen, das ist dann ein klares Argument hinter dem man auch stehen kann.
    Den etwas durchzudrücken und Kosten einzutreiben das vielleicht gerade so 5% der Menschen akzeptieren (und auch nur weil denen die Kosten womöglich einfach scheiß egal sind) , das kanns einfach nicht sein.

    Gerade bei etwas wie dem ÖR müsste man vorraussetzen das der so effektiv wie möglich funktioniert und unnötige Extra Ausgaben nicht tätigt, den sein Aufgabenfeld ist eigentlich klar abgesteckt, da nach Gusto teure extra Späßchen dazu zunehmen ist eben einfach Dreißt und wenn da keiner mitreden kann, dann wird alles durchgewunken (Wie du brauchst 100 millionen mehr ? Kein Problem, volles Vertrauen das du die auch wirklich brauchst.)

    Die Kontroll-Medien für den Geldbedarf sind ein Witz und funktionieren schlichtweg überhaupt nicht (im Rahmen von dem was sie aktuell tun sollen schon, aber das kann niemals im Sinne ihrer eigentlichen Kontrollwirkung sein, den irgendwer muss ja wohl mal sagen Fußball ? Was genau hat das den mit Grundversorgung zu tun ? Kostenpunkt nicht gerechtfertigt, punkt aus).

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      Autoverbände fordern schnelleren Ausbau von EU-Ladenetz

      Der Verband der Automobilindustrie fordert von der EU-Kommission, beim europäischen Ladenetz für E-Autos endlich zu liefern.

    3. MBOS: Daimler plant eigenes Betriebssystem
      MBOS
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      In Sindelfingen entsteht ein Software-Entwicklungszentrum für Daimlers Betriebssystem MBOS. 1.000 Software-Entwickler sollen dort agil tätig werden.


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