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ÖR in Deutschland

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  1. ÖR in Deutschland

    Autor: tomatentee 12.05.16 - 09:24

    Grundsätzlich finde ich das Prinzip ÖR wichtig und richtig. Man kann bestimmt über einzelne Sendungen oder Einrichtungen streiten, grundsätzlich bin ich aber der Meinung, dass unabhängige Medien ein Fundament einer freien Informationsgesellschaft sind.

    Allerdings sollte die Finanzierung über eine Steuer oder Abgabe prozentual am Gehalt stattfinden. Absolute Beträge benachteiligen immer die, die weniger haben.

    Außerdem sollte man sich mal um so bestimmte Großposten in den Bilanzen (z.B. Fußballrechte) mal Gedanken machen...

  2. Re: ÖR in Deutschland

    Autor: Anonymer Nutzer 12.05.16 - 09:44

    Nunja vor allem braucht der Laden nicht 8,5 Mrd Euro pro Jahr, sondern sollte mit maximal 10 Mio auskommen und das halt komplett auf einen Sender zurecht geschrumpft, der sich nur auf Nachrichten und paar Dokus spezialisiert.

  3. Re: ÖR in Deutschland

    Autor: Beazy 12.05.16 - 11:53

    Meine Meinung, aber ein einkommensabhängiges System würde nur diejenigen bevorteilen, die sich ohnehin ihr Einkommen auf nahe Null herunterrechnen.

    Haushaltsabhängig ist schon okay, weil einfach zu berechnen ohne der GEZ Zugriff auf Finanzamtsdaten geben zu müssen.

  4. Re: ÖR in Deutschland

    Autor: Beazy 12.05.16 - 11:58

    Zehn Millionen pro Jahr? Das sind 19 Euro pro Sendeminute, willst Du das gesamte Programm mit Nachbar Hansen's Webcam bestreiten?

  5. Re: ÖR in Deutschland

    Autor: Trollversteher 12.05.16 - 12:05

    >Nunja vor allem braucht der Laden nicht 8,5 Mrd Euro pro Jahr, sondern sollte mit maximal 10 Mio auskommen und das halt komplett auf einen Sender zurecht geschrumpft, der sich nur auf Nachrichten und paar Dokus spezialisiert.

    Dass die keine 8,5 Mrd brauchen, da hast Du meine absolute Zustimmung, aber 10 Mio und ein Sender sind komplett unrealistisch und daher unsinnig. Zumal Du auch die Radiosender noch vergessen hast. Die BBC kommt z.B. mit 3.7 Mrd. Pfund (ca ¤4,7 Mrd) an Gebühren, also knapp der Hälfte, aus. Das halte ich für ein deutlich realistischeres Ziel.

  6. Re: ÖR in Deutschland

    Autor: Beazy 12.05.16 - 12:33

    Ich fände 20-30 Euro schon okay für einen unabhängigen, informativen und interessanten Rundfunk. Auch wenn ich ihn persönlich nicht nutzen würde.

    Statt also die GEZ zu demontieren sollten wir lieber die wirklichen Probleme angehen:

    * Es kann nicht angehen, dass die Führungspositionen weiter nach Parteibuch statt nach Fähigkeit vergeben werden

    * Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss frei von jeglicher Abhängigkeit sein, das schliesst Werbekunden mit ein.

    * Aufhören mit den Privaten um die besseren Quoten zu rangeln, am Besten die Zuschauerzahlen würden komplett unter Verschluss gehalten und der Erfolg an der Qualität der Sendungen gemessen.

    An dieser Stelle übrigens ein Lob an den ORF, der meiner persönlichen Meinung nach mit weniger Finanzmitteln besseres als ARD/ZDF leistet.

  7. Re: ÖR in Deutschland

    Autor: cuthbert34 12.05.16 - 12:33

    Ich finde die Diskussion, welchen Beitrag der Bürger akzeptiert falsch. Wir sollten doch mal diskutieren, was wir wirklich brauchen/wollen. Den Sinn der ÖR (TV, Radio) kann man diskutieren, muss man m.E. aber nicht. Da ich nicht ohne wöllte.

    Aber inhaltlich müsste man schon mal überprüfen:

    1. Warum wird der Fokus so auf Unterhaltung gelegt? Sicherlich muss man unterscheiden. Ein KIKA kann sinnvoll sein, wenn man an Nachrichten für Kinder, Löwenzahn und der Gleichen denkt. Das ist wohltuender als ein Spongebob.
    Aber warum brauchen wir große Samstagabend Shows? Warum brauchen wir eine Vielzahl an Soaps? Warum brauchen wir zig Krimiserien? Erschließt sich mir alles nicht. Für reine Unterhaltung á la Spielfilme, Serie sind in meinen Augen die privaten Angebote gefragt. Warum muss ich mit meinem Geld einen Tatort oder Verstehe Sie Spaß oder In aller Freundschaft finanzieren. Verstehe ich nicht.

    2. Sport... Das ist ein schwieriges Thema. Weil unwahrscheinlich vielfältig. Soll man Milliarden für Fussball in die Hand nehmen und andere Sportveranstaltungen nicht zeigen. Soll man alles streichen? Grundsätzlich aber finde ich schon, dass man hinterfragen sollte, ob live Berichterstattung von sportlichen Ereignissen wirklich zu einem ÖR Auftrag gehören. Warum? Hat ja strenggenommen keine Relevanz.

    Also, würde man diese Punkte überprüfen, könnte man in meinen Augen viel Geld sparen. Und was der Beitrag dann sinkt, kann ich ja maxdome, Sky oder wem auch immer in den Rachen werfen, um das zu sehen, was die ÖR nicht zeigen.

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