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Rezipientenfreiheit vs. Quotenregelungen

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  1. Rezipientenfreiheit vs. Quotenregelungen

    Autor: DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen 10.08.19 - 15:02

    Boah ist das ekelig ...

    Nun reklamieren Konservative für Informationen also genau das, was sie in anderen sozialen Bereichen gerne strikt ablehnen und als "unfair" betrachten: eine Quotenregelung.

    Ist mir schleierhaft, wie ein klarer Verstand dieser Idee folgen kann.

    Falls sich (über den politischen Kampfbegriff hinaus) überhaupt eine homogene Gruppe von "Konservativen" in der Gesellschaft identifizieren lässt, ist diese sicherlich keine "Minorität" ohne eigene Mittel und Plattformen, die ausgerechnet der Staat in irgendeiner Weise politisch schützen oder fördern müsste.

    Das es keine echte Benachteiligung von Konservativen gab oder gibt, wird ja rein faktisch schon durch die mehrheitlich republikanischen/konservativen Präsidenten in der Geschichte der USA belegt.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 10.08.19 15:12 durch DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen.

  2. Re: Rezipientenfreiheit vs. Quotenregelungen

    Autor: Dcs69S 10.08.19 - 18:27

    Es fragt sich, was als konservativ bezeichnet wird. Wenn mit konservativ alles bezeichnet wird, was sich abseits des Internets abspielt, sind diese Richtungen sicher nicht stark präsentiert.
    Für mich bedeutet konservativ soviel wie bewahrend. Dieses Bewahren bezieht sich auf vieles, auch auf Umwelt und unsere Lebensgrundlage. ... oder auch sozialen Frieden und Ausgleich.
    Für viele Wohlhabende bedeutet konservativ die Bewahrung ihres Wohlstandes. Wenn dies gleichzeitig soziale Unterschiede zementieren will, bin ich dagegen.
    An diesem Ende würde ich die derzeitigen US-Republikaner verorten. Die Zeiten von Lincoln sind vorbei.

  3. Re: Rezipientenfreiheit vs. Quotenregelungen

    Autor: DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen 11.08.19 - 09:16

    Dcs69S schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für mich bedeutet konservativ soviel wie bewahrend.

    Ja, das ist löblich, dass Du Dir eigene Gedanken machst.
    Für den Verständniszugang den eigentlichen Wortsinn zu untersuchen ist eine Methode.

    Die historische Bedeutung ergibt sich meist aus einem speziellen historischen Kontext - und den muss man genauso recherchieren und beachten:

    Ich schau in solchen Fällen in die Wikipedia und freu mich, das ich eine Menge sonstiger geschichtlicher Hintergründe lerne.

    Auch hier lohnt es sich:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Konservatismus

    >> "In seiner Entstehung als politische Weltanschauung wurde
    >> der Konservatismus als Gegenbewegung zur Epoche der Aufklärung
    >> und den Ideen der Französischen Revolution sowie des Liberalismus
    >> und des Radikalismus beschrieben."

    Der Konservatismus versteht sich also eher als die versuchte Bewahrung der Werte/Normen und Machtstrukturen der herrschenden Klasse. Dort wo in liberalen Anschauungen soziale Asymetrien beseitigt werden sollen (Zugang zu Bildung, Einkommen, Bürgerrechten, etc) versteht sich der Konservatismus als Gegenbewegung.

    Viel hat sich also nicht geändert in den letzten 250 Jahren ;-)


    Aktuelles Beispiel:
    Chinesen über die Proteste in Hongkong --
    Zu viel Freiheit ist nicht gut für die Menschen

    https://www.spiegel.de/politik/ausland/a-1281393.html

    Obiges glauben chinesiche Bürger anscheinend tatsächlich über die eigene Gesellschaft. Eine eher reaktionär-konservative Geisteshaltung. Diese trifft man selbstverständlich genauso in den USA, in Russland und auch in Deutschland an.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 11.08.19 09:30 durch DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen.

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