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Der eigentliche Grund für die Schließung von MegaUpload...

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  1. Der eigentliche Grund für die Schließung von MegaUpload...

    Autor: LX 24.01.12 - 13:46

    http://www.digitalmusicnews.com/permalink/2011/111221airvinyl

    Die großen Labels erkennen Konkurrenz auf den ersten Blick.

    Gruß, LX

  2. December 21, 2011

    Autor: Raketen angetriebene Granate 24.01.12 - 14:08

    Dir ist schon klar, dass die Ermittlungen gegeb Megaupload nicht erst seit Dezember 2011 laufen?

  3. Re: December 21, 2011

    Autor: LX 24.01.12 - 14:32

    Ja, das ist mir klar. Warum wird MegaUpload aber erst jetzt geschlossen? Warum gab es nicht schon vorher eine einstweilige Verfügung - und warum dieses übertriebene Polizeiaufgebot?

    Gruß, LX

  4. Re: Der eigentliche Grund für die Schließung von MegaUpload...

    Autor: hschu 24.01.12 - 14:37

    LX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > www.digitalmusicnews.com
    >
    > Die großen Labels erkennen Konkurrenz auf den ersten Blick.
    Würde ich in den Bereich der Verschwörungstheorien einordnen...

    Der eigentliche Grund ist, dass amerikanisches Recht jetzt (wenn auch nicht offiziell) faktisch überall im Internet gilt. Letztes Jahrzehnt haben sie angefangen, der Welt erfolgreich ihre Definition von "Kinderpornographie" und "Terrorismus" aufzuzwingen, jetzt ist halt das "Geistige Eigentum" dran.
    Ich bin mal gespannt, wann der erste deutsche Staatsbürger über die Zwischenstation Kleinbritannien in die USA abgeschoben wird.

  5. Re: December 21, 2011

    Autor: Rabenkind 24.01.12 - 14:45

    LX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum gab es nicht schon vorher eine einstweilige Verfügung - und warum
    > dieses übertriebene Polizeiaufgebot?

    Da Schmitz mindestens ein Gewehr gehabt haben soll, ist ein Polizeigroßaufgebot durchaus gerechtfertigt gewesen. Außerdem muss so ein großes Grundstück ja auch überwacht werden, will man eine Flucht verhindern.

  6. Re: Der eigentliche Grund für die Schließung von MegaUpload...

    Autor: Eckstein 24.01.12 - 14:50

    hschu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin mal gespannt, wann der erste deutsche Staatsbürger über die
    > Zwischenstation Kleinbritannien in die USA abgeschoben wird.

    Eher wann der grosse Bruder ein zweites Guantana Interrogationszentrum vor der europ britischen Küste eröffnet. Auf den Scilly-Inseln zum Beispiel.

  7. Re: December 21, 2011

    Autor: Charles Marlow 24.01.12 - 14:56

    > Da Schmitz mindestens ein Gewehr gehabt haben soll

    Was man übrigens erst hinterher erfahren hat. Aber vielleicht haben die ja einen Hellseher bei der Polizei...

    > ist ein Polizeigroßaufgebot durchaus gerechtfertigt gewesen.

    So wie bei uns, wo man dann auch gern - hinterher - allerlei Kleinkram sammelt, um auch ja davon abzulenken, dass die eigentliche Beweislage eher dürftig war. Aber der zuständige Verantwortliche aus der Politik wird den Presserummel vermutlich schon fest einkalkuliert hat.

    > Außerdem muss so ein großes Grundstück ja auch überwacht werden, will man eine
    > Flucht verhindern.

    Und da der Mann eine Frau und Kinder hat und dort schon seit Jahren lebt, war es auch besonders wahrscheinlich, dass er alles stehen und liegen lässt oder sich sogar den Weg freischiesst...

    Schon hübsch, wie brav manche die offizielle Version völlig unreflektiert nachplappern.

    Schade dass es nicht die Schweizer Polizei war, die den Laden von Rapidshare hochgenommen hat. Aber dort hätte sich wohl nicht so schnell ein Richter oder Staatsanwalt gefunden, der aus dieser lachhaften Klage der Content-Mafia eine grosse Show für die Presse abziehen lässt. Das kann in einer richtigen Demokratie nämlich auch nach hinten losgehen.

    Aber NZ scheint die Auslieferung Kimbles an den "Grossen Bruder" - samt anschliessendem Schauprozess - ja schon fest eingeplant haben, eine reine Formsache.

  8. Re: December 21, 2011

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 24.01.12 - 15:16

    Charles Marlow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und da der Mann eine Frau und Kinder hat und dort schon
    > seit Jahren lebt, war es auch besonders wahrscheinlich,
    > dass er alles stehen und liegen lässt oder sich sogar den
    > Weg freischiesst...

    Unsinn. Da es auch auf Neuseeland keine Sippenhaft gibt, hätte Kim Schmitz seine Familie problemlos zurücklassen können, um sich selbst der Festnahme zu entziehen.
    Und dafür muss er sich nicht den Weg frei schießen, es genügt schon, wenn er auf seinem Anwesen - die Topographie kennen wir ja nicht - gut erkennen kann, wenn die Polizei per Auto anrückt. Dann könnte er sich auf seinem Anwesen, dessen genaue Größe und Aufbau wir auch nicht kennen, durchaus eine Weile verbergen, was mehr Personal für Suche und gleichzeitiger Absicherung nötig macht.

    Und damit er sich nicht gar irgendwo in die 80% unberührte Wildnis Neuseelands absetzt, was den Personalbedarf für eine Suche locker verzehnfacht, greift man eben flott per Hubschrauber zu.
    Dass Kim Schmitz nicht der Typ ist, der sich mal eben in die Büsche schlägt, sich tagelang durch die Wildnis schlägt, von irgendwo per Satellitentelefon einen Fluchthelfer kontaktiert und sich von der Insel bringen lässt, können die Behörden zwar unschwer vermuten, die Dienstpflicht schreibt aber vor, alle Notwendigkeiten abzudecken, die sich aus der Beschaffenheit des Zugriffsortes und der Persönlichkeit des Festzunehmenden ergeben.

    Hinterher wissen wir, dass letztendlich zwei Beamte - einer mit 'nem Schneidbrenner udn einer mit einer beruhigenden Stimme - für die Festnahme ausgereicht hätten.
    Hätte man jedoch nur zwei Streifenpolizisten geschickt und hätte Schmitz, der ja bekanntlich einen ganz gehörigen Spleen hat und sich mit Waffen ablichten lässt, sich ein wildes Feuergefecht mit den Beamten geliefert, diese ange- oder erschossen, sich anschließend verbarrikadiert und im dümmstmöglichen Eskalationsschritt erst seine Familie und dann sich selbst über den Jordan geschickt, würden sich einige Klugscheißer hier darüber auslassen, warum die neuseeländische Polizei da nicht schnell genug mit genug Personal und Material zugegriffen hat.

    Nun war's aber zu viel Aufwand und hierzulande regen sich sich Leute auf, als wären's ihre Steuergelder, die dabei verpulvert wurden. ;-)

  9. Re: December 21, 2011

    Autor: LX 24.01.12 - 15:37

    Das Gewehr war zwar registriert, aber die Chance, dass Kimble seine Unschuld dadurch in Jenseits pustet, dass er es tatsächlich auf Polizisten abfeuert, doch relativ gering. Das Grundstück selbst hat übrigens lediglich 2 Zugänge, eine Flucht über den Zaun wäre wenig wahrscheinlich, so dass man mit weniger als der Hälfte der Beamten hätte sichern können. Das schwere Gerät, mit dem man Kimble aus seinem Schutzraum geschnitten hat, musste nebenbei auch erst nachträglich geordert werden.

    Hätte man bspw. einen angesehenen Manager einer solchen Aktion bezichtigt, wäre lediglich ein Gerichtsvollzieher hingeschickt worden, um die einstweilige Verfügung abzuliefern. Die Entscheidung, Kimble wie einen Schwerverbrecher zu behandeln und gleich abführen zu lassen, wurde von ganz oben gefällt - aus welchem Grund auch immer. Bilde Dir Deine diesbezügliche Meinung ruhig selbst.

    Gruß, LX

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