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Raubkopierern das Leben schwer machen ...

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  1. Re: Raubkopierern das Leben schwer machen ...

    Autor: chrissik 24.01.12 - 20:57

    _Thunder_ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Grund warum Minecraft so erfolgreich ist: Es kostet nur zwischen
    > 10-20¤...

    Und genau das sollte eigentlich jedem als Antwort dienen. Ein Spiel, das neue Wege geht. Das billig ist. Und trotzdem ist es ultra erfolgreich. Und das obwohl es nicht im Kino Werbung für sich machen konnte (und auch nicht tut), es auch gratis zu haben ist und sich keine Abmahnanwälte leistet.
    Den Theorien einiger Vorposter und vor allem der Industrie nach würde das Spiel unendlich oft "raubkopiert" werden (es hat ja kaum Kopierschutz), und dürfte auch kaum Gewinn machen (weil es ja so billig ist). Eigentlich müsste es ja Verlust machen, weil man ja normalerweise so gigantisch große Marketing Kosten hat.
    Nur sein wir mal ehrlich, wir wissen alle, dass das Blödsinn ist. Und die Industrie wäre ja auch dumm, wenn sie so was nicht sagen würde. Dadurch könnte sie am Ende ja weniger Gewinn machen. Und sie werden sich auch nicht nach neuen Geschäftsmodellen umschauen müssen, solange die alten rentabel genug sind.

    Und klar, es wird immer Menschen geben, die sich Spiele "raubkopieren". Dennoch gibt es wirklich sehr, sehr viele Menschen, die die legale Variante bevorzugen würden. Denkt mal drüber nach, was das letzte Game war, das euch eine echte Demo gegeben hat (von den größeren - BF3 fällt raus, das war eine BETA). Oder das den ehrlichen Käufer keinen schwachsinnigen DRM aufgehalst hat. Oder das keine 70¤ gekostet hat.

    Und natürlich ist es immer sehr einfach, schlechte Verkaufszahlen auf Raubkopierer zu schieben als auf einfach schlechte Produkte. Aber solange es funktioniert, warum nicht? Und offenbar glauben das auch viele.

    Nicht, dass ich hier was gegen Urheberrecht habe oder nicht weiß, wie viel Arbeit ein Produkt macht. Nur ist eben ein kopiertes Spiel kein weniger verkauftes Spiel. Und das, was in den letzen Jahren da abgelaufen ist und noch abläuft, hat einfach nichts mehr mit Sicherung des geistigen Eigentums zu tun sondern ist reiner Kontrollwahn der Unternehmen, die einfach sehen, dass man mehr haben könnte.

  2. Re: Raubkopierern das Leben schwer machen ...

    Autor: AndyGER 24.01.12 - 21:23

    Zu den meistverkauften Spielen weltweit zählt die Call of Duty-Reihe. Klar sind Spiele wie Minecraft oder die Angry Birds-Reihe klasse. Aber aufwändige Titel lassen sich nicht mit kleinen Teams und wenig Geld realisieren. Das solltet ihr eigentlich auch mittlerweile begriffen haben ...

    ===============================================================
    Its Time to think. More Different ...

  3. Re: Raubkopierern das Leben schwer machen ...

    Autor: chrissik 24.01.12 - 21:44

    AndyGER schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zu den meistverkauften Spielen weltweit zählt die Call of Duty-Reihe. Klar
    > sind Spiele wie Minecraft oder die Angry Birds-Reihe klasse. Aber
    > aufwändige Titel lassen sich nicht mit kleinen Teams und wenig Geld
    > realisieren. Das solltet ihr eigentlich auch mittlerweile begriffen haben
    > ...

    Man muss hier aber auch die Verhältnismäßigkeit sehen. Das Beispiel zeigt, dass es auch ohne hohe Preise oder Marketing möglich ist, erfolgreiche Spiele zu produzieren.
    Klar macht man dann weniger Gewinn als bei COD, wo die Entwicklungskosten (so hoch sie auch seien mögen) wahrscheinlich durch die Vorbesteller schon wieder rein kommen. Dass COD am meisten verkauft ist, heißt aber nicht, dass es das beste Kosten/Nutzen Verhältnis hat. Sondern nur, dass da eine ordentliche Marketing Abteilung dahinter steht. Und wer weiß, vielleicht würde viel viel viel mehr Menschen COD spielen, wenn es nur 30¤ kosten würde?

  4. Re: Raubkopierern das Leben schwer machen ...

    Autor: Pabzt 24.01.12 - 22:17

    Mal davon abgesehen das es nicht mehr wirklich viel mit dem eigentlichen Thema zu tun hat, möchte ich auch noch ein Beispiel einbringen. Riot ist mit LoL auch extrem erfolgreich obwohl das Spiel an und für sich kostenlos ist. Es gibt Inhalte die käuflich erworben werden können, dies ist jedoch keine Vorraussetzung um das Spiel zu spielen. Dennoch erlebe ich jeden Tag das die Leute Ihr Geld gerne in dieses Spiel investieren. Auch selbst habe schon Geld dafür überwiesen und bereuhe es auf keinen Fall. Das Spiel hat mich überzeugt und ist mir das Geld wert. Ich denke jeder weis worauf ich hinaus möchte, denn wenn ein Spiel überzeugt sind nur die wenigsten abgeneigt dafür auch Geld auszugeben. Andere Entwicklungsstudios sollten sich vlt. auch einmal alternative Konzepte anschauen.

  5. Re: Raubkopierern das Leben schwer machen ...

    Autor: Sammie 25.01.12 - 04:57

    AndyGER schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bankai schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das sehe ich nicht so, denn aus die "zuwiderrechtliche Aneignung
    > Kopierer"
    > > bezahlen mmit etwas. Und zwar mit Geld für den Sharehoster, mit Zeit,
    > auf
    > > den Download zu warten und ggf. auch noch mit Quallität.
    >
    > Wovon aber außer vielleicht Sharehoster und DSL-Anbieter niemand sonst
    > etwas hat ...

    Und wer ist daran schuld, wenn die Industrie nicht einfach gleichwertige Angebote macht? Wenn ein Kim Schmitz zig Millionen scheffeln kann, könnte das die Industrie auch. Scheint ja genug Zahlungswillige zu geben, wenn der Preis stimmt. Ja - es sind Millionengewinne, die der Industrie entgehen - weil sie es selbst nicht anbieten. Wovon hat man denn mehr? Wenn man ein 70 Euro Spiel an einen User verkauft, oder den Preis auf 25 Euro senkt und damit 5 Kunden gewinnt, die viel eher bereit sind den günstigen Preis zu zahlen, wie sie es bei SharedHostern bereits tun. Da liegt doch der Hund begraben. Es sind die Preise die nicht stimmen.

    Für Filme genauso. Geht man mal auf ne legale Seite wie Maxdome, sucht sich einen halbwegs aktuellen Film aus der Top 10 raus - 3,99¤ fürs einmalige Ansehen. Den gleichen Film krieg ich hier in der Videothek um die Ecke für 1,50 ausgeliehen. Ein Onlinepreis für 1,99 wäre angemessen. Im Vergleich zu MP3s die ich danach wenigstens beliebig oft hören kann, sollte man für ein einmaliges Betrachten eines Films nicht so viel verlangen. Solang die Filme online mehr als doppelt so viel kosten wie in jeder Videothek werde ich auch weiterhin lieber in die Videothek rennen, da komm ich sowieso jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit vorbei.

    Und auch Einzel-MP3s sind durchaus noch sekungswürdig.. 79 bis 99 Cent pro MP3 halt ich durchaus noch für zu viel. Dafür dass weder Materialkosten anfallen, noch ich ne CD in der Hand halte oder die Möglichkeite habe, sie bei Ebay nach dem Hören weiterzuverkaufen. Ein Preis von 49 Cent wäre durchaus legitim.

    Und ich bezweifle stark, dass die Gewinne zurückgehen würden, wenn die Preise sinken. Jeder hat ein gewisses Budget, dass er für sowas ausgibt. Und ob er für das Budget nun 10 MP3s oder nur 5 MP3s erhält, ist unerheblich. Die Summe die er ausgibt, wird die gleiche bleiben. Im Gegenteil - die Industrie würde durch niedrigere Preise sogar noch viele Neukunden gewinnen und dadurch den Umsatz steigern können.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.01.12 05:00 durch Sammie.

  6. Re: Raubkopierern das Leben schwer machen ...

    Autor: Trollfeeder 25.01.12 - 07:26

    AndyGER schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber damals war das Verbreiten von Daten eben noch recht schwierig. Heute gleicht
    > das Internet einem Selbstbedienungsladen. Das ist es, was mich stört ...


    Man sollte sich mal fragen wer es aus Geldgier soweit hat kommen lassen. Wer hat auf CD gesetzt, gegen den Widerstand der Kunden? Wer hat gewollt das Musik als Einsen und Nullen abgelegt werden? Wer hat damals versprochen das dadurch Musik billiger wird und besser? Jetzt heult derjenige auf jeden Fall rum das er damals nicht weitsichtig genug war und das er nicht genug Geld verdient. Aber hat das irgendeinem Spiel geschadet oder ist ein Label kaputt gegangen.

    Nein! Die Herren CEOs heulen immer rum ob sie viel Gewinn machen oder wenig und deshalb werden minderjährige für etwas kriminalisiert was Angesicht der Einkommen in der Musikindustrie z.B. als wahrer Hohn wirkt. Die Weltpolizei USA geriert sich da als Verteidiger der armen Industrie mit der selben Nonchalance mit der man ja auch weltweit die Demokratie verbreitet während man sie zuhause immer mehr einschränken will.
    Aber solange es genug Leute gibt die sich um die arme Industrie sorgen muss man sich keine Sorgen machen.

    Die Aussage das man dasselbe Produkt auch kostenlos bekommt ist auch ein Märchen. Viele Spiele sind doch erst nach dem ersten Patch spielbar und den bekommt der Raubmordkopierer eben nicht z.B. via Steam ausgeliefert sondern muss warten bis jemand einen Crack dafür geschrieben hat. Bei Musik mag das anders aussehen, aber da konnte man schon früher leicht eine Kopie machen, auf Kassette, aber das scheinen ja alle vergessen zu haben. Oder kann mir einer den Unterschied erklären? Denn schon mit einem guten Bandgerät oder einem Betamax Recorder konnte man die Kopie nicht vom Original unterscheiden. Aber seitdem man es herunterlädt und nicht vom Nachbarn kopiert ist man ein Gewaltverbrecher, wie das Wort "Raubkopierer" suggerieren will.

    --------------------------------------------------------------------------------
    Meine Erziehung mag nicht vollständig sein. Dennoch betrachte ich sie als abgeschlossen.
    ----------------------------------------

  7. Re: Raubkopierern das Leben schwer machen ...

    Autor: Der braune Lurch 25.01.12 - 10:21

    Auch in bin in LoL mittlerweile Besitzer eines virtuellen Schwerts (Sat1-Sprech für das Kaufen von Skins).

    ------------------------------
    Der Molch macht's.
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  8. Re: Raubkopierern das Leben schwer machen ...

    Autor: Technikfreak 25.01.12 - 19:07

    chrissik schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ordentliche Marketing Abteilung dahinter steht. Und wer weiß, vielleicht
    > würde viel viel viel mehr Menschen COD spielen, wenn es nur 30¤ kosten
    > würde?
    BWL 1. Lektion: Abhängigkeit von Absatzmenge und Verkaufspreis

    Ich glaube nicht das EA mit COD einen Marktanteil erreichen will, sondern Gewinn.
    Dementsprechend verkauft man das Produkt zu einem teureren Preis, zu Lasten der Absatzmenge. Also weniger Aufwand / Umsatz um gleich grossen Gewinn zu erziehlen.
    Für ein reines Handelsunternehmen (Publisher) ist meistens der Gewinn vor Marktanteil eines Produktes.

  9. Re: Raubkopierern das Leben schwer machen ...

    Autor: Slurpee 25.01.12 - 23:17

    Wenn ich Raubkopierer schon wieder höre... Der Begriff ist einer der besten Belege dafür, dass die Justiz noch nicht mal ansatzweise im 21. Jahrhundert angekommen ist. Runterladen ist kein Raub, es ist nicht einmal wirklich Diebstahl. Daten sind nunmal einfach etwas völlig anderes als ein realer Gegenstand und müssen auch endlich so behandelt werden.

    Ich darf mir die CD einer Band von einem Kumpel ausleihen und sie hören, bis ich dumm und dämlich bin. Ich darf die auf YouTube verfügbare Musik in Playlists ordnen und so oft spielen wie ich will. Ich darf mir die Musik aus dem Internetradio mitschneiden und es hat keiner ein Problem damit, aber wenn ich die SELBE Datei, das SELBE Lied aus dem Internet lade, ist es illegal.

    Bei Filmen ist es das Gleiche. Von Kumpels ausleihen, keinen Cent dafür bezahlen. Im Fernsehen gucken und dabei auch noch so dreist sein, in der Werbepause aufs Klo zu gehen oder umzuschalten, überhaupt kein Thema. Den Streifen derweil auch noch auf DVD überspielen, genau so unproblematisch. Aber den SELBEN Film runterladen ist illegal.

    Es müssen endlich neue Regelungen her und es müssen auch einfach bessere Preismodelle erstellt werden. Die Kulturflatrate muss her! Wir alle zahlen einen humanen Betrag monatlich, von dem die Künstler dann je nach Erfolg bezahlt werden. Das würde auch super funktionieren, wenn man die ganzen Parasiten, Publisher, Plattenlabels und Filmstudios, die sich seit Jahren erfolgreich zwischen Kunde und Kreative stellen, auf die Straße setzen würde.

    Das sind genau die Leute, die nicht nur rein gar nichts mit dem Produkt an sich zu tun haben, sondern auch noch total drauf scheissen. Das sind die Leute, die Entwickler zwingen ihre Spiele zu früh herauszubringen, weils dann mehr Kohle gibt. Die Leute, die die xte hirnrissige Fortsetzung eines Films erzwingen, statt die Leute mal was neues, gewagtes drehen zu lassen. Die Einzigen, die an dem ganzen Zeug wirklich reich werden, ohne auch nur einen Finger dafür gerührt zu haben, die Einzigen, die diese ganzen Klagen wirklich schützen soll. Die Leute, die die Preise hoch halten und immer neue Ideen wie DLCs etc verwirklichen, um uns das Geld aus der Tasche zu ziehen.

    ********



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.01.12 23:24 durch ap (Golem.de).

  10. Re: Raubkopierern das Leben schwer machen ...

    Autor: Technikfreak 25.01.12 - 23:53

    Slurpee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Ich darf die auf YouTube verfügbare Musik in
    > Playlists ordnen und so oft spielen wie ich will. Ich darf mir die Musik
    > aus dem Internetradio mitschneiden und es hat keiner ein Problem damit,
    Tja, dieses Beispiel hinkt... weil Youtube Lizenzgebühren abführt und zweitens weil die angebotene Qualität durch's mehrfache Rippen nicht CD-Qualität erreicht...
    Und wenn das Internet-Radio offiziell arbeitet, dann führt es Suisa / Gema-Gebühren im jeweiligen Land ab.

    > Werbepause aufs Klo zu gehen oder umzuschalten, überhaupt kein Thema. Den
    > Streifen derweil auch noch auf DVD überspielen, genau so unproblematisch.
    Und TV-Anstalten führen auch Lizenzgebühren ab....
    >
    > Es müssen endlich neue Regelungen her und es müssen auch einfach bessere
    > Preismodelle erstellt werden. Die Kulturflatrate muss her! Wir alle zahlen
    > einen humanen Betrag monatlich, von dem die Künstler dann je nach Erfolg
    > bezahlt werden. Das würde auch super funktionieren, wenn man die ganzen
    > Parasiten, Publisher, Plattenlabels und Filmstudios, die sich seit Jahren
    > erfolgreich zwischen Kunde und Kreative stellen, auf die Straße setzen
    > würde.
    >
    > Das sind genau die Leute, die nicht nur rein gar nichts mit dem Produkt an
    > sich zu tun haben, sondern auch noch total drauf scheissen. Das sind die
    > Leute, die Entwickler zwingen ihre Spiele zu früh herauszubringen, weils
    > dann mehr Kohle gibt. Die Leute, die die xte hirnrissige Fortsetzung eines
    > Films erzwingen, statt die Leute mal was neues, gewagtes drehen zu lassen.
    > Die Einzigen, die an dem ganzen Zeug wirklich reich werden, ohne auch nur
    > einen Finger dafür gerührt zu haben, die Einzigen, die diese ganzen Klagen
    > wirklich schützen soll. Die Leute, die die Preise hoch halten und immer
    > neue Ideen wie DLCs etc verwirklichen, um uns das Geld aus der Tasche zu
    > ziehen.
    >
    Wenn ich deine Statementes so lese, dann habe ich das Gefühl, die Richter haben da doch etwas mehr Ahnung als du. Sorry.

  11. Re: Raubkopierern das Leben schwer machen ...

    Autor: Technikfreak 25.01.12 - 23:59

    Slurpee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > angekommen ist. Runterladen ist kein Raub, es ist nicht einmal wirklich
    > Diebstahl. Daten sind nunmal einfach etwas völlig anderes als ein realer
    > Gegenstand und müssen auch endlich so behandelt werden.
    Ich bin zwar kein Fan der Lobby... und du hast fast recht. Es ist kein Diebstahl, weil
    du auch keinen Einbruch gemacht hast. Aber es ist Raub, weil du jemandem sein
    geistiges Eigentum beraubst und dafür nichts bezahlt hast. So einfach ist das. Du hast ihn zwar nicht bedroht, aber du hast gegen die Lizenzbestimmungen verstossen um zu dem Stück zu gelangen.

  12. Re: Raubkopierern das Leben schwer machen ...

    Autor: Slurpee 26.01.12 - 00:36

    Technikfreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja, dieses Beispiel hinkt... weil Youtube Lizenzgebühren abführt und
    > zweitens weil die angebotene Qualität durch's mehrfache Rippen nicht
    > CD-Qualität erreicht...
    > Und wenn das Internet-Radio offiziell arbeitet, dann führt es Suisa /
    > Gema-Gebühren im jeweiligen Land ab.

    Hauptsache irgendwer bezahlt, nicht wahr?

    Richtig, YouTube bezahlt Lizenzgebühren und theoretisch bezahlen wir sie durch Werbung. Adblock Plus entfernt die ganze Werbung und ich bekomme das selbe und bezahle gar nichts.

    Das mit der Qualität ist kompletter Unsinn und hängt schlicht von der Qualität der Datei ab. Die meisten offiziellen Channels lassen sich da nicht lumpen
    und auch die meisten Privatnutzer stellen HQ-Material ins Netz.

    Die Radios führen die Gebühren ab, weil sie die Musik kommerziell nutzen, mit meinem Recht das ganze mitzuschneiden hat das rein gar nichts zu tun.

    > Und TV-Anstalten führen auch Lizenzgebühren ab....

    Und wieder das selbe. Fernsehsender bezahlen Gebühren, diese wiederum finanzieren sie aus Werbung. Wenn ich die Werbung nicht schaue, habe ich nicht "bezahlt"

    > Wenn ich deine Statementes so lese, dann habe ich das Gefühl, die Richter
    > haben da doch etwas mehr Ahnung als du. Sorry.

    Und wenn ich deine Posts so lese habe ich das Gefühl du hast noch viel weniger Ahnung. Was haben Richter mit der Gesetzgebung zu tun? Gewaltenteilung schon mal gehört? Vielleicht lieber nochmal die Schulbank drücken?

    @Technikfreak

    § 249 Raub

    (1) Wer mit GEWALT gegen eine Person oder unter Anwendung von DROHUNGEN mit gegenwärtiger GEFAHR für Leib oder Leben eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht >>WEGNIMMT<<, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft.
    (2) In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren.

    § 242 Diebstahl

    (1) Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht >>WEGNIMMT<<, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
    (2) Der Versuch ist strafbar.


    Diebstahl ist die Entwendung von Eigentum. Das impliziert, dass die Sache die WEGGENOMMEN wird, danach, wie soll ich sagen? WEG ist...
    Raub schließt zusätzlich noch Ausübung oder Androhung von Gewalt ein.

    Jeder Mensch mit mehr als fünf Gehirnzellen kann zweifelsfrei feststellen, dass keine der Defintionen zum Sachverhalt passt. Ihr könnt das noch so oft runterleiern, es wird nichts an den Tatsachen ändern...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 26.01.12 00:38 durch Slurpee.

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