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10000 + X?
Autor: Flyns 20.05.16 - 16:27
Ganz ehrlich, ich bin auch bereit, mehr Geld monatlich für schnelleres Internet auszugeben (ob man am Ende bei der Telekom was davon hat, ist eine andere Frage, Stichwort Peering am DE-CIX und YouTube / Onlinegames in den Abendstunden).
Aber welche Privatperson soll denn 10000¤ plus Tiefbaukosten für sowas aufbringen und bezahlen? In meiner Heimatregion ist das ein Viertel des Jahreseinkommes, dabei sind die Tiefbaukosten noch gar nicht mitgerechnet. Sowas lohnt sich doch nur für Vermieter, die an einem Anschluss mehrere Mietparteien anschließen und dann die Kosten aufteilen - aber das ist doch dann auch nicht mehr "privat", oder?
1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.05.16 16:28 durch Flyns. -
Re: 10000 + X?
Autor: gaym0r 20.05.16 - 16:29
Flyns schrieb:
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> Ganz ehrlich, ich bin auch bereit, mehr Geld monatlich für schnelleres
> Internet auszugeben
> Aber welche Privatperson soll denn 10000¤ plus Tiefbaukosten für sowas aufbringen und bezahlen?
Und darum ist FTTH aktuell noch Mist (um großflächig schnelles Internet zu ermöglichen) und den Weg den die Telekom geht der richtige. -
Re: 10000 + X?
Autor: Flyns 20.05.16 - 16:32
gaym0r schrieb:
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> Flyns schrieb:
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> > Ganz ehrlich, ich bin auch bereit, mehr Geld monatlich für schnelleres
> > Internet auszugeben
> > Aber welche Privatperson soll denn 10000¤ plus Tiefbaukosten für sowas
> aufbringen und bezahlen?
>
> Und darum ist FTTH aktuell noch Mist (um großflächig schnelles Internet zu
> ermöglichen) und den Weg den die Telekom geht der richtige.
Um mir ein umfassendes Urteil über Vectoring zu bilden, weiß ich zugegebenermaßen zu wenig darüber. Allerdings stimmt es, dass durch den dadurch nötigen Ausbau der FFTB-Verbindungen damit auch ein positiver Effekt besteht. -
Re: 10000 + X?
Autor: M.P. 20.05.16 - 16:50
Naja, wenn man in manche Neubau-Badezimmer schaut, ist den Häuslebauern ihre Körperhygiene DEUTLICH mehr wert, als diese 10000 + X...
Ich denke, wenn man sich da auf das Niveau begibt, mit dem normalerweise Mietwohnungs-Bäder bei einer Sanierung ausgestattet werden, könnte die Glasfaser im Haus manchmal problemlos 'drinsitzen ... -
Re: 10000 + X?
Autor: 0mega42 20.05.16 - 16:52
M.P. schrieb:
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> Naja, wenn man in manche Neubau-Badezimmer schaut, ist den Häuslebauern
> ihre Körperhygiene DEUTLICH mehr wert, als diese 10000 + X...
>
> Ich denke, wenn man sich da auf das Niveau begibt, mit dem normalerweise
> Mietwohnungs-Bäder bei einer Sanierung ausgestattet werden, könnte die
> Glasfaser im Haus manchmal problemlos 'drinsitzen ...
Ist zwar ziemlich OT, aber ok. Der Unterschied zum Bad ist - nachdem ich es gekauft habe, kann ich es benutzen, und muss grohedal keine Miete dafür zahlen. ;) -
Re: 10000 + X?
Autor: Sebbi 20.05.16 - 17:19
Flyns schrieb:
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> Ganz ehrlich, ich bin auch bereit, mehr Geld monatlich für schnelleres
> Internet auszugeben (ob man am Ende bei der Telekom was davon hat, ist eine
> andere Frage, Stichwort Peering am DE-CIX und YouTube / Onlinegames in den
> Abendstunden).
> Aber welche Privatperson soll denn 10000¤ plus Tiefbaukosten für sowas
> aufbringen und bezahlen? In meiner Heimatregion ist das ein Viertel des
> Jahreseinkommes, dabei sind die Tiefbaukosten noch gar nicht mitgerechnet.
In meiner Heimatstadt ist das ein Rundungsfehler beim Hausbau ... wer das unbedingt braucht, kann das auch zahlen. Aber warum man das nicht für Gewerbe erlaubt ist merkwürdig.
> Sowas lohnt sich doch nur für Vermieter, die an einem Anschluss mehrere
> Mietparteien anschließen und dann die Kosten aufteilen - aber das ist doch
> dann auch nicht mehr "privat", oder?
Je mehr es nutzen, desto weniger zahlen die einzelnen ... das ist ja oft das Problem, denn es gibt oft zu wenige Kunden damit sich der Ausbau lohnt. Deshalb ja diese Möglichkeit. In unserer Stadt sind laut Stadtwerken die Stromleitungen nach und nach zu ersetzen und dabei verlegen sie halt nach und nach Glasfaser gleich mit. Dauert eine Weile, aber in unter einem Jahrzehnt wird jeder FTTB oder FTTH haben und das fast ohne Zusatzkosten. -
Re: 10000 + X?
Autor: Sebbi 20.05.16 - 17:22
0mega42 schrieb:
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> Ist zwar ziemlich OT, aber ok. Der Unterschied zum Bad ist - nachdem ich es
> gekauft habe, kann ich es benutzen, und muss grohedal keine Miete dafür
> zahlen. ;)
Du musst Wasser, Abwasser, ggf. Gas- und Stromkosten für die Nutzung des Bades bezahlen. Nichts anderes ist die "Miete" der Telekom ... man bezahlt für die Nutzung überall nochmal, direkt (siehe Aufzählung) oder indirekt (durch Nahrungsaufnahme und Verrichtung körperlicher Arbeit bei der Nutzung). -
Re: 10000 + X?
Autor: 0mega42 20.05.16 - 17:27
Sebbi schrieb:
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> 0mega42 schrieb:
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> > Ist zwar ziemlich OT, aber ok. Der Unterschied zum Bad ist - nachdem ich
> es
> > gekauft habe, kann ich es benutzen, und muss grohedal keine Miete dafür
> > zahlen. ;)
>
> Du musst Wasser, Abwasser, ggf. Gas- und Stromkosten für die Nutzung des
> Bades bezahlen. Nichts anderes ist die "Miete" der Telekom ... man bezahlt
> für die Nutzung überall nochmal, direkt (siehe Aufzählung) oder indirekt
> (durch Nahrungsaufnahme und Verrichtung körperlicher Arbeit bei der
> Nutzung).
Dein Vergleich ist bescheuert, ich bereue schon darauf eingegangen zu sein.
Folgender Vergleich:
Telekom baut Glasfaser aus. Monatliche Kosten: 50¤, sonst nichts.
Alternativ: Ich bezahle den Ausbau. Kosten: 20.000-50.000¤+ . Darüber hinaus monatlich 50¤.
Merkste was? -
Re: 10000 + X?
Autor: Anonymer Nutzer 20.05.16 - 18:01
gaym0r schrieb:
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> Flyns schrieb:
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> > Ganz ehrlich, ich bin auch bereit, mehr Geld monatlich für schnelleres
> > Internet auszugeben
> > Aber welche Privatperson soll denn 10000¤ plus Tiefbaukosten für sowas
> aufbringen und bezahlen?
>
> Und darum ist FTTH aktuell noch Mist (um großflächig schnelles Internet zu
> ermöglichen) und den Weg den die Telekom geht der richtige.
Richtig. Die telekom buddelt nämlich die Erde auf, verlegt eine leitung für exakt einen kunden, buddelt alles wieder zu, buddelt 2 tage später wieder alles auf und verlegt wieder eine leitung für einen kunden...ja...exakt so stelle ich mir das bei dem saftladen vor. Und ja dann ist ftth natürlich etwas teuer... -
Re: 10000 + X?
Autor: nicoledos 20.05.16 - 18:07
> In meiner Heimatstadt ist das ein Rundungsfehler beim Hausbau ... wer das
> unbedingt braucht, kann das auch zahlen. Aber warum man das nicht für
> Gewerbe erlaubt ist merkwürdig.
>
Weil Gewerbetreibende im Gegensatz zu Privatkunden sogar bereit wären es tatsächlich zu bezahlen und den Auftrag erteilen. Und noch schlimmer, sie würden die zusätzlichen Kapazitäten sogar nutzen. -
Re: 10000 + X?
Autor: Niantic 20.05.16 - 18:38
Sebbi schrieb:
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> Flyns schrieb:
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> > Ganz ehrlich, ich bin auch bereit, mehr Geld monatlich für schnelleres
> > Internet auszugeben (ob man am Ende bei der Telekom was davon hat, ist
> eine
> > andere Frage, Stichwort Peering am DE-CIX und YouTube / Onlinegames in
> den
> > Abendstunden).
> > Aber welche Privatperson soll denn 10000¤ plus Tiefbaukosten für sowas
> > aufbringen und bezahlen? In meiner Heimatregion ist das ein Viertel des
> > Jahreseinkommes, dabei sind die Tiefbaukosten noch gar nicht
> mitgerechnet.
>
> In meiner Heimatstadt ist das ein Rundungsfehler beim Hausbau ... wer das
> unbedingt braucht, kann das auch zahlen. Aber warum man das nicht für
> Gewerbe erlaubt ist merkwürdig.
>
> > Sowas lohnt sich doch nur für Vermieter, die an einem Anschluss mehrere
> > Mietparteien anschließen und dann die Kosten aufteilen - aber das ist
> doch
> > dann auch nicht mehr "privat", oder?
>
> Je mehr es nutzen, desto weniger zahlen die einzelnen ... das ist ja oft
> das Problem, denn es gibt oft zu wenige Kunden damit sich der Ausbau lohnt.
> Deshalb ja diese Möglichkeit. In unserer Stadt sind laut Stadtwerken die
> Stromleitungen nach und nach zu ersetzen und dabei verlegen sie halt nach
> und nach Glasfaser gleich mit. Dauert eine Weile, aber in unter einem
> Jahrzehnt wird jeder FTTB oder FTTH haben und das fast ohne Zusatzkosten.
So siehts aus. In Freiburg zb sind Häuser aufgrund des wohnraummangels fast nicht "second hand" oder von bauprojekten zu erwerben, 10.000+x gehen da schon in den bestechungskosten für den makler unter -
Re: 10000 + X?
Autor: Graveangel 20.05.16 - 19:15
Sebbi schrieb:
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> In unserer Stadt sind laut Stadtwerken die
> Stromleitungen nach und nach zu ersetzen und dabei verlegen sie halt nach
> und nach Glasfaser gleich mit.
Wenn das so wäre, hätte ich die nächsten Wochen Glasfaserkabel vor der Tür und min 100 MBit.
Hier, Berlin Ost, wird der Boden überall auf gemacht und Stromkabel neu verlegt.
Ich habe mich mit ein paar Bauarbeitern unterhalten, die legen nur für Vattenfall, von GF oder neuen Telefon Leitungen keine Spur.
Ich finde das albern. -
Re: 10000 + X?
Autor: Anonymer Nutzer 20.05.16 - 22:21
Wenn man sich mit ein paar Nachbarn des Straßenzuges zusammen organisiert werden die Kosten pro Haushalt überschaubar. Leider wollen die Leute hier nicht mitziehen.
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Re: 10000 + X?
Autor: M.P. 23.05.16 - 16:04
Auch für Gas-, Wasser-, und Abwasserleitungen muss man Geld bezahlen.
Und selbst die stinknormale Kupferleitung der Telekom kostet Geld ...
http://www.baunebenkosten-rechner.de/haus/hausanschluss-telefon-kosten-telefonanschluss-neubau/
Also sollte man als Bauherr mal den spitzen Bleistift zücken, und ggfs die MEHRKOSTEN einer Glasfaserleitung ggüb der Kupfer-Doppelader errechnen (lassen).... -
Re: 10000 + X?
Autor: sneaker 23.05.16 - 16:14
M.P. schrieb:
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> Also sollte man als Bauherr mal den spitzen Bleistift zücken, und ggfs die
> MEHRKOSTEN einer Glasfaserleitung ggüb der Kupfer-Doppelader errechnen
> (lassen)....
Naja, für den Erstanschluß zahlt ein Hausbesitzer nur eine Pauschale von wenigen Hundert Euro, egal, was der Telekom für Kosten entstehen. Viel zu rechnen gibt es da nicht. -
Re: 10000 + X?
Autor: M.P. 23.05.16 - 16:41
Quelle gelesen? Aber die Entfernungen für das individuelle Glasfaser-Verlegen sind natürlich größer...
"Für die „Montage des APL innerhalb des Gebäudes“ berechnet die Telekom eine Pauschaule in Höhe von 353,17 ¤. Der APL ist eine Art Verteiler der die Leitungen der Telekom bündelt um meist im HWR installiert wird.
Die Leitungen müssen nun noch von der Straße aufs Grundstück und ans Haus gelegt werden. Dies kann entweder über oder unter der Erde erfolgen. Typischerweise erfolgt die Verlegung aber unterirdisch in einem Graben. Je nach benötigter Länge entstehen hierdurch weitere Kosten.
* unbefestigte Oberfläche wie bespielsweise Sand oder Rasen – 22,66 ¤ pro Meter
* befestigte Oberfläche wie beispielsweise Pflastersteine oder Beton – 76,30 ¤ pro Meter
Steht Ihr Haus also beispielsweise 5 Meter von der Grundstücksgrenze weg, zuzüglich 4 Meter bis zum Hauswirtschaftsraum, so benötigen Sie eine Grabenlänge von 9 Meter für den Telefonanschluss. Je nach dem ob nun befestigt oder unbefestigt belaufen sich die Kosten auf 687,6 ¤ bzw. 203,94 ¤ für die Verlegung.
Für die Gesamtkosten für den Telefonanschluss beim Neubau sollten Sie nun mit Kosten in Höhe von ca. 550 ¤ bis 1.000 ¤ rechnen. Je nach dem wie weit ihr Haus von der Grundstücksgrenze entfernt steht und wie die Bodenbeschaffenheit für den Graben ist." -
Re: 10000 + X?
Autor: Ovaron 23.05.16 - 19:14
M.P. schrieb:
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> Quelle gelesen?
Quelle lesen lohnt nicht. Voller Rechtschreibpfähler (was Rückschluß über die Sorgfalt erlaubt mit der der Text erstellt wurde) und ohne Datum (damit völlig wertlos). Das der Text ständig einen Antrag erwähnt läßt darauf schließen das er vor 1998 verfaßt wurde. Anträge gibt es bei Bittstellern gegenüber Behörden, Kunden erteilen Aufträge.



