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Das Gesetz ist Handwerklich falsch gemacht

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  1. Das Gesetz ist Handwerklich falsch gemacht

    Autor: VigarLunaris 06.01.18 - 10:46

    Man hätte nicht der privat Wirtschaft das ganze auferlegen sollen und dann darüber eine "Ordnung" schaffen sollen.

    Die richtigen Schritte wären es gewesen :

    1) Bei Platformen mit Foren usw. mit + X Personen werden pro 100.000 User jeweils eine Meldestelle eingerichtet.
    2) Diese Meldestelle wird mit Beamten AUF KOSTEN der Unternehmung, welche die Plattform betreibt, bemannt
    3) Ein jeder kann an die betreffenden Stellen in einem absolut einheitlichen Look&Feel + festgelegten Dialogoutfit melden
    4) Pro Meldung wird dem Anbieter der Platform nochmals eine Gebühr X aufgebrummt
    5) Wenn die Meldung = Falsch ist, wird die Gebühr nicht eingezogen
    6) Sollte sie richtig sein, wird zu der Meldegebühr noch eine entsprechende Vergehensgebühr fällig, da die vorgelagerten Admins/Mods nicht sauber gearbeitet haben

    Und siehe da - die Überprüfung findet gleich nach entsprechenden Rechtsvorschriften statt und die Maßnahme "Geld" sorgt dafür das die Anbieter ein gesteigertes Intresse daran haben, gut ausgebildete Admins/Mods zu beschäftigen.

  2. Re: Das Gesetz ist Handwerklich falsch gemacht

    Autor: Schnarchnase 06.01.18 - 12:13

    Hört sich so an als würde dein Vorschlag in der Praxis nicht viel ändern und immer noch dazu verleiten lieber mehr zu entfernen um auf Nummer Sciher zu gehen.

  3. Re: Das Gesetz ist Handwerklich falsch gemacht

    Autor: VigarLunaris 06.01.18 - 12:26

    Schnarchnase schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hört sich so an als würde dein Vorschlag in der Praxis nicht viel ändern
    > und immer noch dazu verleiten lieber mehr zu entfernen um auf Nummer Sciher
    > zu gehen.

    Würde es - weil die letztendliche Bewertung nicht mehr in Unternehmenshänden liegt. Des weitren würden unberechtigt entfernte Postings dann ebenso schnell zum Meldeexodus führt, den die Unternehmung vorallen Geld kosten würde.

    Ziel muss es sein die Prüfung und den "Vollzug" aus den Händen der privaten Anbieter zu nehmen, diesen aber die Kosten dafür zu übertragen.

  4. Re: Das Gesetz ist Handwerklich falsch gemacht

    Autor: Schnarchnase 06.01.18 - 12:38

    Würde es nicht, siehe dein Punkt 5. Falschmeldung kostet nichts, also wird einfach immer gelöscht/gemeldet. Oder meintest du, dass erst durch die Meldestelle gelöscht werden kann? Das wäre dann etwas anderes ja.

  5. Re: Das Gesetz ist Handwerklich falsch gemacht

    Autor: pointX 06.01.18 - 14:56

    VigarLunaris schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 4) Pro Meldung wird dem Anbieter der Platform nochmals eine Gebühr X
    > aufgebrummt
    > 5) Wenn die Meldung = Falsch ist, wird die Gebühr nicht eingezogen
    Damit schaffst du den Anreiz, dass es möglichst keine berechtigten Meldungen an die offizielle Stelle gibt, denn das kostet ja Geld.

    Betreiber werden deshalb dann schon im Vorfeld "kritische" Beiträge (automatisch / per KI) filtern, was zu noch krasserem Overblocking führt. Nutzer, deren Beiträge oft (z.B. zu 10%) gemeldet werden, werden dann einfach vom Anbieter ausgeschlossen - denn diese kosten ja Strafgeld, und deren Meinungsfreiheit (die anderen 90% der Beiträge) wird zensiert.

    Und dass unkündbare Beamte nach gutdünken zensieren, ist absolut keine gute Idee. Auch Beamte müssen ab und zu mal von einem ordentlichen Gericht von ihrem hohen Ross heruntergeholt werden. Wenn es dabei um Kleinigkeiten wie Bauvorschriften, die falsch ausgelegt werden, geht ist es aber halt was anderes als bei Art 5 GG.

    > Ziel muss es sein die Prüfung und den "Vollzug" aus den Händen der privaten Anbieter zu nehmen, diesen aber die Kosten dafür zu übertragen.
    Das ist Grundlegend abzulehnen.
    Ich verstehe nicht, wieso man anstatt den Tätern die Plattformbetreiber haftbar machen sollte, und die Tätern damit straflos davonkommen lässt. Und dabei mal eben auch noch grundlegende Dinge wie die Gewaltenteilung über Bord wirft.

    Ziel muss es sein, die Prüfung den durch die Gewaltenteilung vorgegebenen Gerichten zu überlassen, den Vollzug durch richterliche Anordnungen zu machen und die Kosten den Tätern (sofern sie verurteilt werden) aufzuerlegen.
    Oh warte, das ist ja die normale rechtsstaatliche Vorgehensweise, die ohne dieses schwachsinnige Gesetz schon Jahrzehnte funktioniert!

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