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Vielleicht auch mal die Gesetzgebung anpassen.

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  1. Vielleicht auch mal die Gesetzgebung anpassen.

    Autor: REAL*16 14.02.20 - 19:09

    Durch das Urheberrecht gehören nämlich die Nutzungsrechte von bei der Arbeit geschriebenen Programmen immer dem Arbeitgeber. Deshalb können Mitarbeiter von Behörden aber auch Unis ihre Software gar nicht als open source zu Verfügung stellen. Denn entweder muss die Behörde/Uni entweder auf die Nutzungsrechte verzichten, was in allen mir bekannten Fällen daran gescheitert ist, dass niemand wusste wer zuständig ist und wie das rechtssicher zu bewerkstelligen ist. Die Behörde/Uni darf die Software aber auch nicht veröffentlichen, denn die üblichen OSS Lizenzen lassen es nicht zu, von jemand anderem (dem Angestellten) unter dem eigenen Namen (dem der Behörde/Uni) zu veröffentlichen, wenn dafür Geld (das Gehalt) geflossen ist.
    Ist zwar 'ne tolle Gesetzgebung für kommerzielle Arbeitgeber, aber die letztendlich mit Steuermitteln geschriebenen Tools von Staatsbediensteten verstauben so immer bei Behörden.

  2. Re: Vielleicht auch mal die Gesetzgebung anpassen.

    Autor: Quaoar 14.02.20 - 19:37

    Solange Du Software im Auftrag eines Anderen entwickelst und er Dich dafür bezahlt, ist das zum Glück nicht Deine Entscheidung.

    Wenn Du Software als Open Source veröffentlichen möchtest, kannst Du die gern in Deiner Freizeit entwickeln. Niemand hält Dich davon ab.

  3. Re: Vielleicht auch mal die Gesetzgebung anpassen.

    Autor: REAL*16 14.02.20 - 20:09

    Quaoar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solange Du Software im Auftrag eines Anderen entwickelst und er Dich dafür
    > bezahlt, ist das zum Glück nicht Deine Entscheidung.

    > Wenn Du Software als Open Source veröffentlichen möchtest, kannst Du die
    > gern in Deiner Freizeit entwickeln. Niemand hält Dich davon ab.

    Genau das sind die zwei Fälle ich nicht meinte, sondern Entwicklungen ohne Explizite Anweisung aber "in Wahrnehmung seiner Aufgaben" und dafür ist unerheblich ob im Büro, im Homeoffice oder in der Freizeit. Da hat die Behörde/Uni die Finger drauf.

  4. Re: Vielleicht auch mal die Gesetzgebung anpassen.

    Autor: Schnarchnase 15.02.20 - 11:09

    REAL*16 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "in Wahrnehmung seiner Aufgaben"
    und
    > Freizeit
    widerspricht sich.

    Stimmt auch nicht, was ich in meiner Freizeit entwickle ist meine Sache und daran halte ich alleine die Urheberrechte.

  5. Re: Vielleicht auch mal die Gesetzgebung anpassen.

    Autor: AnonymerHH 15.02.20 - 11:25

    Stimmt so nicht:
    https://www.e-recht24.de/news/urheberrecht/312.html

  6. Re: Vielleicht auch mal die Gesetzgebung anpassen.

    Autor: robinx999 15.02.20 - 11:45

    Wobei der Satz "war, von seiner betrieblichen Anwesenheitspflicht und seinen beruflichen Tätigkeiten freigestellt, damit dieser in seiner Freizeit eine Software programmieren konnte" schon so klingt als ist dort alles im Auftrag der Firma passiert und es hat nicht jemand etwas für sich privat gemacht, das wäre immer noch privat und seine Software. Wobei es natürlich spannend werden könnte in wie weit sich jemand von dem Firmenwissen für seine private Software hat "inspirieren" lassen.

    Aber im Idealfall sollte man wenn es OpenSource werden soll bei der Privaten Entwicklung gleich mal ein paar GPL Komponenten einbinden, dann ist die Lizenz eh klar

  7. Re: Vielleicht auch mal die Gesetzgebung anpassen.

    Autor: Schnarchnase 15.02.20 - 11:55

    Eben, er wurde offensichtlich zur Entwicklung der Software von seinem Unternehmen freigstellt, also hat er sie im Auftrag entwickelt und eben nicht in seiner Freizeit (privat). In der Überschrift steht schon was von „Home Office“, was ebenfalls darauf hinweist, dass es hier eben NICHT um Freizeit geht.

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