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Warum reden wir nicht über den wahren Schuldigen?

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  1. Warum reden wir nicht über den wahren Schuldigen?

    Autor: hhf1 07.03.15 - 00:05

    Kann ja gut sein, dass PC Fritz rechtlich der Schuldige ist.
    Aber ein wichtiges Element ist nunmal auch, dass heutzutage das "Original" für den otto-Normal-Verbraucher gar nicht mehr so einfach zu erkennen ist.
    Eben weil der Hersteller selbst mit komplizierten Lizensierungsverfahren (OEM-Versionen, andere Länder, verschiedene Pricings und die Aktionen (Kostenlos-Upgrade/Downgrade Varianten) beiträgt.
    Richtig: man kann - um sicher zu gehen - treu doof zu MS in den Online-Shop gehen und ordentlich Geld hinlegen. Dann ist man auf der sicheren Seite, hat aber mitunter deutlich draufgezahlt.
    Oder man wagt sich an Drittanbieter und kann es letztlich nicht mehr wissen. Zumal sich die Software ja sogar aktivieren lies.

    Software ist im Grunde nicht zu schützen und jeder Versuch eines Schutzes führt meiner Meinung nach unweigerlich zum Schaden des Endnutzers. Entweder durch teils Funktionsverhinderndes DRM und teils durch rechtliche Folgen (weil auch unwissende Nutzer zu Illegalen werden).
    Ich bin Softwareentwickler und sehe das aus einer gewissen Erfahrungssicht.
    Natürlich wollen Leute mit Software Geld verdienen. Die einen (guten) versuchen es über Vertrauen und Einsicht. Sie bringen Software über Kickstarter, Donation Ware oder über bezahlten Support. Ja - damit verdient man verdammt wenig.
    Die anderen (schlechten) versuchen es durch Software-Lizenzen und Kopierschutz und Nutzungseinschränkungen (z.B. Online-Zwang).
    Gerade beim OS wird ja deutlich, dass Alternativen - wie Linux - durchaus funktional mit Windows mithalten können, jedoch einzig die Marktmacht von MS dieses OS quasi zum "Muss" macht. Oder machte: denn mit der sich ändernden Hardware-Welt ändern sich plötzlich die Regeln (Mobile Computing).

    Apple und Co. zeigen ein neues Modell auf: das geschlossene Ökosystem aus Gerät und Software. Da zahlt auch niemand mehr für Software, sondern im Grunde nur noch für Nutzung (von beidem im Verbund).

    Und das kommt irgendwo der Realität auch näher.
    MS sieht das mit Office 365 und einem potentiellen Windows 10 als Abo nunmehr auch ein. Und das wird für MS noch einiges an Umsatzeinbußen bringen, Schließlich zeigt ja Android deutlich, dass ein Grundnutzungserlebnis auch zum kleinen Preis möglich ist.

    Ich will aber diese aktuellen Marktriesen (v.a. Apple) nicht als letzte Enwticklungsstufe hinstellen. Auch hier gelingt es eben noch einzelnen durch ausreichende Abschottung und Marktmacht (z.B. Kostensenkungsdruck auf Lieferanten) hohe Renditen einzufahren, die zu Lasten der Masse gehen. Aber das ist ein anderes Thema.

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