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...dass die Union an Glaubwürdigkeit verliere?

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  1. ...dass die Union an Glaubwürdigkeit verliere?

    Autor: LX 13.04.11 - 16:24

    Hatte sie denn überhaupt noch welche? Aus meiner Sicht ja eigentlich nicht, denn wie Stefan Mappus uns ja verraten hat, sind Unionspolitiker grundsätzlich nur bis zur Wahl glaubwürdig - und die ist schließlich wieder vorbei.

    Gruß, LX

  2. Re: ...dass die Union an Glaubwürdigkeit verliere?

    Autor: Astorek 13.04.11 - 16:48

    Mal ehrlich, hat hier irgendjemand Zweifel, dass die Arbeiten von vdL. nicht in irgendeiner Weise Lobbyarbeit war?

    Nochmal als Rückblick: Als Argument für Netzsperren wurden Statistiken vorgezeigt, die nachweislich extrem interpretationswürdig sind. Jeder, der über die Wirksamkeit der Netzsperren zweifelte, wurde postwendend als Befürworter von KiPo-Handel hingestellt. Die Unterzeichner der Online-Petition, die diese Internetsperren nicht wollten (immerhin die Online-Petition mit bis dato am meisten Unterschriften in der Geschichte der Bundesrepublik) wurden in Interviews als "Leute, die selbst was zu verbergen haben" denunziert. Auch eine schöne Frechheit: In einem Interview sagte vdL., dass der Besuch der Stopp-Seiten nicht protokolliert werden würde, und einen Tag später ist im Entwurf explizit vorgesehen, dass der Zugriff protokolliert wird. Von der Leyen versicherte mehrmals, dass es sich bei ihren Maßnahmen um ein "Spezial-Gesetz" handeln würde, dessen Erweiterungen nur unter besonderen Umständen stattfinden sollen - nichtmal einen Tag war das Gesetz im Bundestag abgesegnet, schon schrie der ersten CDU-Politiker, die Infrastruktur könne man auch wunderbar auf "Killerspiele" ausbreiten und diese ebenfalls sperren. Auch cool: Bei abgeordnetenwatch.de schrieb ein CDU-Politiker ernsthaft "wenn Websperren das Grundgesetz verletzen, dann soll es so sein". Ein anderer CDU-Politiker wiederum gab unter der Hand zu, dass die mit voller Absicht gegen das Grundgesetz verstoßen in der Hoffnung, eine genaue Anleitung aus Karlsruhe zu erhalten (ist z.B. bei der Vorratsdatenspeicherung geschehen). Websperren hätten das Gegenteil von dem erreicht, was vdL. eigentlich (lt. eigener Aussage) erreichen wollte: KiPo-Konsumenten hätten einfach den DNS-Server ausgewechselt, schon wäre man durchs Raster gefallen, die niemand kontrolliert. "Löschen statt Sperren" wurde als Nicht-wirkungsvolle Maßnahme verkauft, glücklicherweise bewiesen mehrere "98-99% Erfolg"-Studien das Gegenteil...


    OK, genug geschrieben... Dass mir die Christlich Demokratische bzw. Soziale Union alles andere als symphatisch ist und mich nachhaltig vergrätzt haben, dürfte wohl deutlich genug gewesen sein...

  3. Re: ...dass die Union an Glaubwürdigkeit verliere?

    Autor: fool 13.04.11 - 17:08

    Dass es um die Zensur ansich ging und nicht um Missbrauchsopfer wird ja jetzt mit dem Glücksspielstaatsvertrag auch wieder deutlich...

  4. Re: ...dass die Union an Glaubwürdigkeit verliere?

    Autor: Anonymer Nutzer 14.04.11 - 10:30

    LX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hatte sie denn überhaupt noch welche? Aus meiner Sicht ja eigentlich nicht,
    > denn wie Stefan Mappus uns ja verraten hat, sind Unionspolitiker
    > grundsätzlich nur bis zur Wahl glaubwürdig - und die ist schließlich wieder
    > vorbei.
    Eigentlich stellst Du zwei Fragen:
    1. Ist die Union glaubwürdig? Ganz einfache Antwort: nein
    Nun aber der interessante Teil:
    2. Ist irgendeine der 5 größten Parteien glaubwürdig ... leider die gleiche Antwort. Damit wählen wir ewig zwischen Pest und Cholera. Noch schlimmer ist, dass Pest und Cholera jeweils die vorangegangenen Versuche der anderen Krankheut rückgängig machen und somit noch weitaus mehr Geld und Energie verschwendet wird, als wenn eine der unbrauchbaren Parteien länger regiert.

    Die einzige Möglichkeit Einfluss auf die Politik zu nehmen, ist als Gesellschaft eine Einigung zu erzielen und die Politik dann stringent bei nicht übereinstimmenden Entscheidungen abzuwatschen. Bekommen wir das hin? Nein ... im Leben nicht. Und da landen wir wieder beim schönen Satz: jede Gesellschaft hat die Regierung, die sie verdient.

    Mein politisches Interesse geht langsam dermaßen gegen Null, dass es kaum zu glauben ist. Wenn ich gerade schon wieder die Fratze von Schäuble sehe und von 2 Billionen Verschuldung lese ... und dann spricht man von der Reduzierung der Neuverschuldung ... hallo!
    Was das für ein toller Politiker ist, kann man zudem hier lesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Sch%C3%A4uble#CDU-Spendenaff.C3.A4re

    Wir werden regiert von Verbrechern und Lügnern. Da soll mir noch jemand mit dem Finger auf irgendeine korrupte Bananenrepublik zeigen.

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