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Danke SPD-Basis!

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  1. Danke SPD-Basis!

    Autor: Keridalspidialose 04.03.18 - 11:47

    Bisher habe ich die SPD auf Landes- und Kommunalebene noch in Betracht gezogen.
    Aber nun weiß ich dass das die selbe Mischpoke ist, von oben bis unten.

    Nie wieder SPD.
    Endlich.
    Fühlt sich irgendwie gut an.

    ___________________________________________________________

  2. Re: Danke SPD-Basis!

    Autor: mannzi 04.03.18 - 11:52

    Ganz abgesehen ob man die SPD jetzt mag oder nicht. Wären dir Neuwahlen lieber gewesen? Am besten anschließend mit noch stärkerer AFD? Es ist das einzig richtige so, die Alternativen sehen schlimmer aus.

  3. Re: Danke SPD-Basis!

    Autor: Keridalspidialose 04.03.18 - 11:55

    Reden wir in 4 Jahren nochmal drüber, wenn die AfD dank dieser verkorksten, ungeliebten GroKo erstrecht Zulauf hat.

    ___________________________________________________________

  4. Re: Danke SPD-Basis!

    Autor: Mingfu 04.03.18 - 12:02

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Reden wir in 4 Jahren nochmal drüber, wenn die AfD dank dieser verkorksten,
    > ungeliebten GroKo erstrecht Zulauf hat.

    Was heißt denn "verkorkst"? Zum einen geht es den Menschen in Deutschland mehrheitlich ziemlich gut. Die allermeisten Menschen auf der Welt sehnen sich nach derart "verkorksten" Zuständen.

    Zum anderen: Wer die große Koalition als "verkorkst" ansieht, den muss man mal fragen, was er sich eigentlich von der AfD dann konkret verspricht. "Verkorkst" wäre bei deren Programm noch geschmeichelt...

  5. Re: Danke SPD-Basis!

    Autor: Anonymer Nutzer 04.03.18 - 12:04

    mannzi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz abgesehen ob man die SPD jetzt mag oder nicht. Wären dir Neuwahlen
    > lieber gewesen? Am besten anschließend mit noch stärkerer AFD? Es ist das
    > einzig richtige so, die Alternativen sehen schlimmer aus.

    Wieso denn neuwahlen? Oo
    Was ihr immer alle mit euren Neuwahlen habt...man man man

  6. Re: Danke SPD-Basis!

    Autor: divStar 04.03.18 - 12:07

    Neuwahlen wären mir lieber. Nicht weil die AfD dann stärkste Kraft oder dergleichen werden würde, sondern weil man dann über andere Koalitionsalternativen reden müsste (wie etwa Minderheitsregierung) und man ggf. auch aufhören müsste die ganze AfD pauschal auf die selbe Rechtsaußen zu schieben wie die NPD es ist.

    So hingegen gibt es halt noch einmal 4 Jahre Ahnungslosigkeit, denn gelöst werden Probleme nicht - es wird höchstens Aktionismus praktiziert.

    Ich empfinde die AfD selbst als populistisch und auch sie wird keine einfachen Lösungen auf komplexe Probleme haben. Aber wenn man mit dem Migrationskurs der linken Parteien (nichts anderes regiert uns in diesem Aspekt) nicht einverstanden ist, gibt es entweder AfD oder andere Parteien, die noch weiter rechtsaußen sind.
    Die restlichen Themen der AfD sind übrigens keineswegs etwas für den "kleinen Bürger". Das Problem ist einfach, dass es sonst keine Partei gibt, die diese Meinung bzgl. der Migration vertritt und man sollte nicht erzählen wir sind reich genug - falls dem so wäre, wären Menschen nicht auf die Tafel angewiesen. Viele sind es jedoch und Migranten nehmen halt Plätze weg.

    Ich hätte nichts gegen Migration wenn jene, die früher noch Willkommen skandiert haben, jetzt persönlich diese jungen Männer unterstützen (auf ihre eigenen Kosten). Ich hätte für das Geld lieber die klaffende Schere zwischen arm und reich versucht etwas zusammen zu ziehen, denn die Top-x-Prozent mögen in Deutschland sehr wohlhabend sein; vom generellen Wohlstand kann aber nicht annähernd die Rede sein, denn selbst im europäischen Raum gibt es jene, die sich mehr "Reserven" angelegt haben.

    Ich hätte lieber ein Ende (der GroKo) mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Aber spätestens in 4 Jahren - wenn die Großkoalition vollständig versagt hat - wird es Neuwahlen geben. Der Absturz der SPD ist bereits jetzt offensichtlich - ich bin gespannt.

    Als ehemaliger Ausländer, der politisch und kulturell interessiert ist, habe ich kein anderes Land gesehen welches die eigenen Bürger weniger schätzt als die Flüchtlinge, die in das Land kommen. Es gibt zwar genug Länder, die ihre Bürger nicht schätzen - das trifft dann aber auch auf Migranten zu. Schade ist hierbei aber vor allem, dass die Wähler der Großkoalition es also billigend in Kauf nehmen, dass die Ärmsten gegen die Armen ausgespielt werden. Was können das wohl für Menschen sein.

  7. Re: Danke SPD-Basis!

    Autor: Keridalspidialose 04.03.18 - 12:13

    Klar, und weil es der Bevölkerung mehrheitlich gut geht, deswegen sieht das Wahlegebnis so aus, wie es aussieht.

    Die Bürger haben die Regierung aus SPD und Union nur so zum Jux abgestraft, in Wahrheit geht es ihnen super. Aus purer Langeweile, weil sie keine Probleme haben, stafen sie eine Regierung ab, die eine hervoragende zukunftsichere Poltik macht, die man auch spürt.

    ___________________________________________________________

  8. Re: Danke SPD-Basis!

    Autor: Anonymer Nutzer 04.03.18 - 12:16

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar, und weil es der Bevölkerung mehrheitlich gut geht, deswegen sieht das
    > Wahlegebnis so aus, wie es aussieht.
    >
    > Die Bürger haben die Regierung aus SPD und Union nur so zum Jux abgestraft,
    > in Wahrheit geht es ihnen super. Aus purer Langeweile, weil sie keine
    > Probleme haben, stafen sie eine Regierung ab, die eine hervoragende
    > zukunftsichere Poltik macht, die man auch spürt.

    Problem dabei ist das praktisch keiner das als abstrafen sieht. Da kommen die dollsten ausreden, aber an der eigenen Politik hat's net gelegen.

  9. Re: Danke SPD-Basis!

    Autor: Vaako 04.03.18 - 12:51

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keridalspidialose schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Reden wir in 4 Jahren nochmal drüber, wenn die AfD dank dieser
    > verkorksten,
    > > ungeliebten GroKo erstrecht Zulauf hat.
    >
    > Was heißt denn "verkorkst"? Zum einen geht es den Menschen in Deutschland
    > mehrheitlich ziemlich gut. Die allermeisten Menschen auf der Welt sehnen
    > sich nach derart "verkorksten" Zuständen.
    >
    > Zum anderen: Wer die große Koalition als "verkorkst" ansieht, den muss man
    > mal fragen, was er sich eigentlich von der AfD dann konkret verspricht.
    > "Verkorkst" wäre bei deren Programm noch geschmeichelt...

    Ohja uns geht es gut im Vergleich zu anderen Ländern aber der Dank gebührt wohl kaum der SPD seit Schröder. Unsere Regierung ist durchsetzt mit Lobbyisten freundlichen Politiker (früher nannte man sowas korrupt) die Regierung soll für das Volk regieren und nicht für die Konzerne.

  10. Re: Danke SPD-Basis!

    Autor: Sinnfrei 04.03.18 - 13:22

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was heißt denn "verkorkst"? Zum einen geht es den Menschen in Deutschland
    > mehrheitlich ziemlich gut. Die allermeisten Menschen auf der Welt sehnen
    > sich nach derart "verkorksten" Zuständen.

    Ja, das beliebte Strohmann-Argument. Noch geht es uns gar nicht so schlecht, aber die Arbeiten jetzt fleißig dran, dass es weiter bergab geht. Die haben nichts dafür getan, dass es irgendjemandem außer ihren Lobby-Geldgebern besser geht. Die Schere zwischen Arm und reich wird weiter auseinander gehen.

    Überleg einfach mal wie gut es uns gehen könnte, wenn wir statt Merkel und GroKo eine ordentliche Politik und ordentliche Regierung gehabt hätten ...

    __________________
    ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.03.18 13:22 durch Sinnfrei.

  11. Re: Danke SPD-Basis!

    Autor: Mingfu 04.03.18 - 13:37

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die restlichen Themen der AfD sind übrigens keineswegs etwas für den
    > "kleinen Bürger". Das Problem ist einfach, dass es sonst keine Partei gibt,
    > die diese Meinung bzgl. der Migration vertritt und man sollte nicht
    > erzählen wir sind reich genug - falls dem so wäre, wären Menschen nicht auf
    > die Tafel angewiesen. Viele sind es jedoch und Migranten nehmen halt Plätze
    > weg.

    Die "kleinen Bürger" wählen auch gar nicht die AfD. Deren Klientel sind vor allem mehr als gut bezahlte Facharbeiter und Mittelständler, die sich ständig darüber beklagen, dass sie ach so viele Steuern zahlen müssen. Deshalb hat der Anti-(Sozial-)Staatskurs bei der AfD durchaus Methode.

    Was die Tafeln angeht: Die allerwenigsten, die dort hingehen, sind wirklich auf die Tafel angewiesen. Das gilt für Migranten und "Ureinwohner" gleichermaßen. Dort sind vor allem Mitnahmeeffekte im Spiel. Wenn man nämlich Geld bei den Lebensmittelausgaben sparen kann, hat man mehr Geld für andere Dinge zur Verfügung. Das ist der Hauptgrund für den Ansturm auf die Tafeln. Das haben sich die Migranten ganz gut von den Deutschen abgeschaut.

    > Ich hätte für das Geld lieber die klaffende Schere zwischen arm und reich versucht
    > etwas zusammen zu ziehen, denn die Top-x-Prozent mögen in Deutschland sehr
    > wohlhabend sein;

    Dafür gibt es schon seit Jahren eine Partei: die Linke. Kann sie nennenswerte Wahlerfolge damit verbuchen? Nein! Darum geht es also offenbar den allermeisten Menschen in diesem Land nicht.

    > vom generellen Wohlstand kann aber nicht annähernd die Rede sein, denn selbst
    > im europäischen Raum gibt es jene, die sich mehr "Reserven" angelegt haben.

    Diese Vergleiche sind ziemlich sinnfrei, weil dort Äpfel mit Birnen verglichen werden. Es hängt sehr stark davon ab, wie die Altervorsorge aufgebaut ist (Ansprüche gegenüber einem staatlichen Umlagesystem werden nämlich nicht adäquat berücksichtigt) und wie der Wohnungsmarkt organisiert ist. Wenn statt Mietwohnungen eher Wohneigentum überwiegt, dann sieht das zwar auf dem Papier erst einmal schön wertvoll aus - vielfach nützt es den Leuten aber gar nichts, weil sie es nicht verkaufen können (nicht nur, weil sie dann keine Wohnung mehr hätten, sondern auch, weil sich in vielen Gebieten Europas gar keine Käufer dafür finden).

    > Als ehemaliger Ausländer, der politisch und kulturell interessiert ist,
    > habe ich kein anderes Land gesehen welches die eigenen Bürger weniger
    > schätzt als die Flüchtlinge, die in das Land kommen.

    Das finde ich immer sehr überzeugend: "Ich bin früher zwar auch in dieses Land gezogen, aber jetzt ist auch mal gut!"

    > Schade ist hierbei aber vor allem, dass die Wähler der Großkoalition es also
    > billigend in Kauf nehmen, dass die Ärmsten gegen die Armen ausgespielt werden.

    Die Ärmsten gegen die Armen spielen doch eher die Parteien aus, die mittels nationalistischer Stimmung dort eine Unterteilung vornehmen: Gute eigene Arme, denen mehr geholfen werden muss (allerdings nur in Sonntagsreden), gegen böse fremde Arme, die wieder weg müssen.

  12. Re: Danke SPD-Basis!

    Autor: Mingfu 04.03.18 - 13:40

    Sinnfrei schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Überleg einfach mal wie gut es uns gehen könnte, wenn wir statt Merkel und
    > GroKo eine ordentliche Politik und ordentliche Regierung gehabt hätten ...

    Was wäre eine "ordentliche Politik"? Und in welcher Beziehung würde es uns damit besser gehen? Werde doch mal konkret!

    Das Blaue vom Himmel wird schon oft genug versprochen. Wie das endet, wenn ausreichend Leute auf solche Wolkenkuckucksheime hereinfallen, sieht man beispielsweise am Brexit...

  13. Re: Danke SPD-Basis!

    Autor: Ganta 04.03.18 - 14:06

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sinnfrei schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Überleg einfach mal wie gut es uns gehen könnte, wenn wir statt Merkel
    > und
    > > GroKo eine ordentliche Politik und ordentliche Regierung gehabt hätten
    > ...
    >
    > Was wäre eine "ordentliche Politik"? Und in welcher Beziehung würde es uns
    > damit besser gehen? Werde doch mal konkret!
    >
    > Das Blaue vom Himmel wird schon oft genug versprochen. Wie das endet, wenn
    > ausreichend Leute auf solche Wolkenkuckucksheime hereinfallen, sieht man
    > beispielsweise am Brexit...

    Kann ich dir gerne erklären. Eine ordentliche Politik wäre schon mal, wenn man Milliardengräber (BER usw.) verhindern würde, wobei in meinen Augen hier Absicht dahintersteckt und das Ganze Vetternwirtschaft ist.
    Der soziale Aspekt. H4 abschaffen und durch etwas sinnvolleres ersetzen. Banken, Autokonzerne auch mal ihrer gerechten Strafe zuführen und nicht in Schutz nehmen. Aktuell Diesel zb. Der Verbraucher wurde betrogen/getäuscht. Trotzdem wird nichts getan, um den Schaden wieder gut zu machen. Hier müssten in meinen Augen die Hersteller zb verpflichtet werden die Hardware nachzurüsten. Wird aber nicht kommen. Das wäre nämlich indirekt eine Milliardenstrafe. Am Ende wirds der Steuerzahler bezahlen müssen. uswusf. Kann dir gerne noch mehr Punkte nennen.
    Nur weil im eigenen Leben alles Rund läuft, heißt es noch nicht das nicht einiges im Argen liegt. Und wer sich täglich mit Politik und das auch mal Abseits der gängigen Medien oder dort vertiefter beschäftigt, erkennt sehr, sehr schnell, das in den letzten 15 -20 Jahren viel Bockmist gemacht wurde.

  14. Re: Danke SPD-Basis!

    Autor: Mingfu 04.03.18 - 14:59

    Ganta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann ich dir gerne erklären. Eine ordentliche Politik wäre schon mal, wenn
    > man Milliardengräber (BER usw.) verhindern würde, wobei in meinen Augen
    > hier Absicht dahintersteckt und das Ganze Vetternwirtschaft ist.

    Mit Vetternwirtschaft hat das weniger zu tun. Bei diesen Infrastrukturgroßprojekten fehlt es sicher in der Politik an Kompetenz. Hinzu kommt auch eine gewisse Eitelkeit, dass einige Politiker sich dort ein persönliches Denkmal zu setzen gedenken - dass also die Devise "wenn, dann richtig" gilt und es "was hermachen" soll. Das ist zwar sinnlos, weil die Vergangenheit zeigt, dass selbst wenn es funktioniert, sich niemand mehr an den Politiker erinnert, der das angeleiert hat.

    Wirklich entscheidend ist in meinen Augen aber etwas anderes: die unsäglichen Kosten-Nutzen-Rechnungen. Für Infrastruktur, die teils weit über 100 Jahre genutzt wird (z. B. Eisenbahnstrecken), lässt sich das gar nicht ausrechnen. Wenn unsere Vorfahren so herangegangen wären, gäbe es fast keine Infrastruktur in Deutschland. Vieles, was heute unabdingbar ist, hat sich gerade in den ersten Jahren und Jahrzehnten überhaupt nicht gerechnet, nicht selten eine Insolvenz hingelegt. Also wird, um eine günstige Kosten-Nutzen-Rechnung zu erhalten, alles billig gerechnet. Da fehlen sämtliche Reserven für Unvorhergesehenes und eigentlich ist auch meist klar, dass die so genehmigte Variante unzureichend ist und mit weiteren Kosten ausgebaut werden muss. Das gibt dann zwar immer einen Aufschrei und hämische Kommentare, wie die Politik sich wieder verkalkuliert hat - aber anders bekommt man solche Projekte gar nicht mehr angeleiert.

    > Der soziale Aspekt. H4 abschaffen und durch etwas sinnvolleres ersetzen.

    Welchen konkreten Vorschlag hast du?

    > Banken, Autokonzerne auch mal ihrer gerechten Strafe zuführen und nicht in
    > Schutz nehmen. Aktuell Diesel zb. Der Verbraucher wurde betrogen/getäuscht.
    > Trotzdem wird nichts getan, um den Schaden wieder gut zu machen.

    Die Automobilindustrie ist ein gutes Beispiel: Zusammen mit den Zulieferern hängen da um die zwei Millionen Arbeitsplätze in Deutschland dran. Das ist einer der Bereiche, der gewerkschaftlich auch noch recht gut organisiert ist und in dem mehrheitlich sogar überhöhte Löhne gezahlt werden. Es ist beispielsweise kein Zufall, dass die Stadt mit dem höchsten Medianeinkommen in Deutschland Wolfsburg heißt - die Hälfte der Beschäftigten bekommt dort mehr als 4600 Euro im Monat. Ingolstadt liegt recht ähnlich. Die Fallhöhe ist also recht hoch. Was passiert, wenn man als Politiker die Automobilindustrie hart anfasst und es dort deshalb zu Auswirkungen auf die Beschäftigten kommt, kann man sich überlegen...

  15. Re: Danke SPD-Basis!

    Autor: Tuxgamer12 04.03.18 - 16:35

    mannzi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz abgesehen ob man die SPD jetzt mag oder nicht. Wären dir Neuwahlen
    > lieber gewesen? Am besten anschließend mit noch stärkerer AFD? Es ist das
    > einzig richtige so, die Alternativen sehen schlimmer aus.

    Ich könnte gerade heulen.

    Nein! Wegen der AfD jetzt einknicken, irgendwelchen Bullshit bauen und der Bevölkerung das Gefühl geben "ist doch sowieso egal was ihr wählt, am Ende kommt Groko und es passiert nichts" ist GENAU der falsche Weg!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.03.18 16:37 durch Tuxgamer12.

  16. Re: Danke SPD-Basis!

    Autor: Meidlinga 04.03.18 - 17:06

    Als Beobachter dem die SPD grundsätzlich egal ist (bin Österreicher), muss ich schon sagen, an der SPD sieht man aus erster Hand wie abgehoben und weit entfernt die Parteiapparate inzwischen von den Menschen sind. Ganz besonders bei der SPD sieht man das.
    Die C*U ist eine Klientelpartei (Bauern, Firmenbesitzer, Geldadel) und wird auch von dieser Klientel gewählt. Das ist auch der Grund warum sie noch nicht ebenfalls in der Bedeutungslosigkeit versunken ist.
    Die SPD will zwar für die Arbeitnehmer stehen, vertritt aber de Facto dasselbe Klientel. Das bedeutet, es ist niemand da der sie wählen wird, außer jenen die am Glauben an die SPD vor der Selbstmordagenda 2010 festhalten. Die werden irgendwann altersbedingt ausgestorben sein.
    Ohne eine radikale Kursänderung, weg vom Ausbau des Neofeudalismus (auf Basis des Neoliberalismus), wird es der SPD bald gehen wie den Grünen in Österreich.
    Weisheit ist auf der Welt rar gesät und in den heutigen Parteiapparaten kommen nicht die Weisen voran, sondern die Aussitzer und Schwätzer, Überangepasste ohne Visionen oder solche denen sie ausgetrieben wurden durch die Apparate.

  17. Re: Danke SPD-Basis!

    Autor: Mingfu 04.03.18 - 17:18

    Meidlinga schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als Beobachter dem die SPD grundsätzlich egal ist (bin Österreicher), muss
    > ich schon sagen, an der SPD sieht man aus erster Hand wie abgehoben und
    > weit entfernt die Parteiapparate inzwischen von den Menschen sind. Ganz
    > besonders bei der SPD sieht man das.


    > Die C*U ist eine Klientelpartei (Bauern, Firmenbesitzer, Geldadel) und wird
    > auch von dieser Klientel gewählt.

    Eine etwas merkwürdige Vorstellung, dass in Deutschland ein Drittel aller Wähler Bauern, Firmenbesitzer und Geldadel wären. Und wenn man die SPD noch dazurechnen würde, dann sind wir gar bei über der Hälfte...

    > Ohne eine radikale Kursänderung, weg vom Ausbau des Neofeudalismus (auf
    > Basis des Neoliberalismus), wird es der SPD bald gehen wie den Grünen in
    > Österreich.

    Das ist nun wirklich eine absurde Argumentation! Wenn angeblich so vielen Leuten soziale Themen am Herzen liegen, dann ist es doch absurd, dass ausgerechnet linke Parteien (die Grünen dürften bezüglich der etablierten Parteien in Österreich am weitesten links stehen) in der Versenkung verschwinden. Noch absurder ist es, dass gerade dir das als "Quittung" nicht ganz unrecht zu sein scheint. Wenn Soziales das große Thema für die Wähler wäre, müsste man doch erwarten, dass vor allem ÖVP und FPÖ (in Deutschland Union, FDP und AfD) Stimmen verlieren. Aber das Gegenteil ist der Fall.

  18. Re: Danke SPD-Basis!

    Autor: Umaru 04.03.18 - 19:26

    Ich bin gerade in Südtirol (Bozen) und bin beeindruckt, wie lebenswert es auch ohne "Fachkräfte" sein kann ^_°
    Die Groko hat unser Land zerstört, für immer. Das ist Arbeit für 50 Jahre. Und dann sieht man das bessere Deutschland in Tirol und möchte weinen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.03.18 19:26 durch Umaru.

  19. Re: Danke SPD-Basis!

    Autor: Mingfu 04.03.18 - 19:49

    Umaru schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin gerade in Südtirol (Bozen) und bin beeindruckt, wie lebenswert es
    > auch ohne "Fachkräfte" sein kann ^_°

    Ach an dir liegt das! Habe mich schon gewundert, warum es in Deutschland solch einen Sprung in der Lebensqualität gab, da hier die Jammerei auf höchstem Niveau plötzlich nachgelassen hat.

    > Die Groko hat unser Land zerstört, für immer. Das ist Arbeit für 50 Jahre.

    Da muss man sich schon entscheiden: Für immer oder für 50 Jahre? Oder ist die Mathematik bei 50 bereits ausgereizt, so dass alle größeren Werte dann schon unendlich entsprechen?

    Wobei ich ehrlich auch sagen muss, dass mir die angeblichen "Zerstörungen" der GroKo nicht direkt ins Auge stechen, wenn ich einen Blick aus dem Fenster riskiere. Das einzige, was hier "Zerstörungen" angerichtet hat, war der Frost der vergangenen Tage. Aber der kam eher aus Richtung Putin...

    > Und dann sieht man das bessere Deutschland in Tirol und möchte weinen.

    Ja, bei derart veralteten Geographiekenntnissen, möchte man tatsächlich weinen...

  20. Re: Danke SPD-Basis!

    Autor: plutoniumsulfat 04.03.18 - 20:52

    mannzi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz abgesehen ob man die SPD jetzt mag oder nicht. Wären dir Neuwahlen
    > lieber gewesen? Am besten anschließend mit noch stärkerer AFD? Es ist das
    > einzig richtige so, die Alternativen sehen schlimmer aus.

    Genau, bei Neuwahlen hätte die AfD gleich mal die absolute Mehrheit geholt.

    Als wenn es nur die Variante AfD oder Groko geben würde....wacht auf, wir haben über 30 Parteien zur Wahl.

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