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Tiefbaukapazitaeten.

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  1. Tiefbaukapazitaeten.

    Autor: bombinho 04.12.19 - 03:34

    Da wird wieder die Standardsau durch das Dorf getrieben.
    Es fehlt keineswegs an Tiefbaukapazitaeten, allenthalben bei den Unternehmen selbst, denn die haben ihre eigenen Kapazitaeten radikal abgebaut und das in Zeiten eines Netzumbaus.

    Es ist stets ausreichend Tiefbaukapazitaet vorhanen, um notwendige Reparaturen ode Tiefbau bei anderen Bauprojekten durchzufuehren. Wann hat hier das letzte Mal Jemand etwas davon gehoert, dass der Haeuslebauer sein Haus nicht bauen konnte, weil er den Tiefbau nicht organisiert bekam?

    Es fehlt mit Sicherheit an Unmengen an hochqualifizierten und hochspezialisierten Tiefbauunternehmen, die sich fuer fast kein Geld mit Zahlungszeitraeumen in Jahren und kompletter Organisationsuebernahme bei jahrzehntelanger Garantieleistung auf Fingerschnippsen direkt auf der dann auch gleich fertiggestellten Baustelle materialisieren.
    Aber es fehlt auch an Geldsacklieferungen, direkt an die Endkunden, die dann den Inhalt gleich an den Internetprovider weiterreichen, natuerlich bei gleichzeitiger Deflation und Wirtschaftsboom. Es fehlt auch an Genehmigungsverfahren, bei denen Zusagen bereits bei Eingang unvollstaendiger Unterlagen erfolgt, ohne erst aufwaendig zeitaufwaendig die Interessen Dritter auf Berechtigung zu ueberpruefen.

  2. Re: Tiefbaukapazitaeten.

    Autor: LinuxMcBook 04.12.19 - 08:52

    Die Baugrube für das Haus meiner Eltern (ausgebauter Keller, also nicht nur 1m Deckenhöhe, wenn du das gleich vermuten willst) hat ein lokaler Bauer ausgehoben.

    Ich glaube nicht, dass der in der Lage wäre, zwischen Gasleitungen und Starkstromkabeln ein Glasfaserkabel zu verlegen.

    Aber die Bundesnetzagentur erzählt in dem Punkt bestimmt auch nur Blödsinn? ;)

  3. Re: Tiefbaukapazitaeten.

    Autor: chefin 04.12.19 - 09:38

    Tja, lustig wie die Denker immer meinen, wie einfach so eine Arbeit da draussen vor Ort ist.

    Ich würde jedem dieser Forumsdenker gerne mal im Sommer bei 30Grad Teerarbeiten machen lassen. Und dann eine zweite Woche im Spätherbst wenn man einen Gaben aushebt. Den leider sind Graben und Teeren zeitlich in sehr engem Zusammenhang. Und im Winter sind ca 3 Monate in denen man draussen garnichts machen kann. Bestimmte Arbeiten benötigen eine Mindesttemperatur und daher wird Tiefbau im Winter komplett eingestellt.

    Des weiteren: plane doch mal einen Hausbau. Dann schau welche Baufirma dir einen Termin gibt. Dann frage, ob du den Termin 3 Monate verschieben kannst bei Bedarf. Die scheissen dir was, den inzwischen gibt es kaum noch Menschen die diese Drecksarbeit machen wollen. im Schlamm wühlen, klatschnass, 8std am Tag. Oder in der Hitze am heissen Asphalt, wo man inzwischen alle 2 Std ablösen muss. Heist, das deutlich mehr Leute arbeiten müssen, damit die Kollegen sich ausruhen und Wasserhaushalt wieder auffüllen können. Aber heute will jeder Kopfarbeiter werden, viel Geld verdienen, schön klimatisiert im Büro sitzen und Tiefgafrage zum Parken, damit man auf dem Weg vom Parkplatz zur Arbeit nicht nass wird.

    Die suchen händeringend Leute, bewirb dich doch einfach mal und löse das Problem.

  4. Re: Tiefbaukapazitaeten.

    Autor: LinuxMcBook 04.12.19 - 09:49

    Sicher das du mir antworten wolltest? Ich habe doch nichts geschrieben, was deinen Argumenten in irgendeinem Punkt widerspricht?

  5. Re: Tiefbaukapazitaeten.

    Autor: senf.dazu 04.12.19 - 11:05

    Ich bin mir aber auch nicht so sicher.

    Zum einen existieren in einem Wachstumsmarkt sicher nie mehr (in diesem speziellen Bereich qualifizierte) Tiefbauer als tatsächlich nachgefragt werden. Und da gibt's seit Jahren die Telekom die nach eigenen Angaben je Jahr etwa 4 Mrd ¤ anscheinend für FTTC verbuddelt, inzwischen verbuddelt wohl die Konkurrenz nach ihren Verbandsangaben ähnliche ("sogar etwas mehr") Mengen an Geld. Telekom will wohl nach FTTC weiterbuddeln für FTTH mit konstant 2 Mio homes passed je Jahr, da ändert sich wohl erst mal an den nötigen Buddelkapazitäten nix weiter. Fürcht ich zumindest - das die über die weißen Flecken noch nicht mal nachdenken - die könnte u.U. etwas mehr Kapazität brauchen. Und bei ner aktiven Buddelkapazität von vielleicht 4 Mio homes passed je Jahr - warum sollte sich die noch steigern ? Angesichts von der Monopolkommission bezifferter 12 Mio wünschenswerter zusätzlicher homes passed bis 2025 ? Selbst wenn vielleicht manche Ausbauer wie die Telekom auch lieber versucht erstmal in dicht besiedelten und lukrativen Gegenden dem Kabel ein paar Kunden abzujagen - Kabel ist mit seinem FTTC Ausbau ja auch noch nicht gerade fertig. Statt die wirklich fehlenden weißen und grauen Flecken zu bedienen.

    Das Problem sind ja vielleicht eher die seit Jahren billigen Zinsen die die Bauwirtschaft allgemein gepusht haben und die gleichzeitig passierten Verschärfungen beim Mindestlohn&Co - was die Preise und schlechtere Verfügbarkeit ("preiswerter" Kräfte) treibt.



    10 mal bearbeitet, zuletzt am 04.12.19 11:15 durch senf.dazu.

  6. Re: Tiefbaukapazitaeten.

    Autor: Faksimile 04.12.19 - 14:13

    Glasfaserkabel evtl. nicht. Aber die Speedpipe dafür in die Mehrsparteneinführung einzubauen, sollte demjenigen, der die Installationen für GWE macht, auch nicht schwerer fallen.

  7. Re: Tiefbaukapazitaeten.

    Autor: bombinho 05.12.19 - 02:29

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Baugrube für das Haus meiner Eltern (ausgebauter Keller, also nicht nur
    > 1m Deckenhöhe, wenn du das gleich vermuten willst) hat ein lokaler Bauer
    > ausgehoben.
    >
    > Ich glaube nicht, dass der in der Lage wäre, zwischen Gasleitungen und
    > Starkstromkabeln ein Glasfaserkabel zu verlegen.

    Da muss ich dich enttaeuschen, gerade dieser Bauer hat vermutlich auch schon bei den Stromkabeln und Gasleitungen mitgewirkt, der kennt den Boden besser als die Plaene.
    Ist mir auch schon vorgekommen, dass ich bei Kunden versucht hatte, Termine zu schieben, damit der Tiefbau (mehrere hundert Meter) in annehmbarer Zeit erledigt werden kann, da hat der gute Mann nur gelacht, ist um die Ecke gelaufen und kam mit seinem eigenen Baggerlader 5 Minuten spaeter um die Ecke getuckert. Er meinte nur trocken, dass ich Anfang der kommenden Woche anfangen kann. Er war zufaelligerweise einer dieser "lokalen Bauern".
    Er zeigte mir auch gleich die ungefaehren Positionen der bestehenden Kabel und Leitungen.

    > Aber die Bundesnetzagentur erzählt in dem Punkt bestimmt auch nur Blödsinn?

    Merkwuerdigerweise habe ich keine Probleme, Tiefbau innerhalb kuerzester Zeit organisiert zu bekommen. Mache ich da was falsch?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 05.12.19 02:33 durch bombinho.

  8. Re: Tiefbaukapazitaeten.

    Autor: bombinho 05.12.19 - 02:43

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja, lustig wie die Denker immer meinen, wie einfach so eine Arbeit da
    > draussen vor Ort ist.

    Pech fuer dich, im Ernstfall habe ich auch schon selbst zur Schaufel gegriffen, wenn noetig.
    Wenn du dich mit solchen Arbeiten auskennen wuerdest, dann wuesstest Du, dass es verschiedene Technologien und Arbeitsweisen gibt, die man nutzt.
    Und ich habe auch schon im Winter den gefrorenen Boden aufgebrochen um fuer eines der groessten Unternehmen Deutschlands temporaere Services zu verlegen.
    Meine Gummistiefel sind nach wie vor griffbereit.
    Da wird gar nichts eingestellt, wenn die Termine liegen. Im schlimmsten Fall wird dann z.B. in einer frostfreien Periode nachgeholt, was wetterbedingt nicht moeglich war.

    Genau deswegen weiss ich auch, dass es eben gar nicht wirklich ein Problem ist, Tiefbau zu organisieren. Dieses Problem haben wohl vornehmlich einige wenige sehr grosse Firmen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.12.19 02:57 durch bombinho.

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