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Um auch den letzten Einfluss zu verlieren

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  1. Um auch den letzten Einfluss zu verlieren

    Autor: Freak126 07.09.21 - 20:01

    Ich hoffe der Kommission ist klar das es sich hier um eine extrem kritische Infrastruktur handelt.
    Wir sehen auch wie auf kommunaleren Ebene ehemals Infrastruktur aus öffentlicher Hand zurück gekauft werden musste.
    In meinen Augen sollte der Bund seinen Anteile nicht verkaufen.
    Über eine andere Steuerung der Auflagen kann man streiten. Aber ein Kommunikation Netz das Deutschlandweit gespannt ist aus der Hand zu geben halte ich für fahrlässig.

  2. Re: Um auch den letzten Einfluss zu verlieren

    Autor: Megusta 07.09.21 - 23:24

    Nach der Logik muss der Bund sich auch von Volkswagen, Post und anderen Unternehmen lösen

  3. Re: Um auch den letzten Einfluss zu verlieren

    Autor: nightmar17 08.09.21 - 08:25

    Meiner Meinung nach müsste man noch mehr Anteile kaufen, damit man auch mehr Dinge beeinflussen kann.
    Infrastruktur sollte soweit es möglich wäre in die Öffentliche Hand.
    Statt jetzt die 30% zu verkaufen, sollte man lieber 20% nachkaufen.

  4. +1

    Autor: flasherle 08.09.21 - 09:21

    +1

  5. Re: Um auch den letzten Einfluss zu verlieren

    Autor: senf.dazu 08.09.21 - 11:35

    Tun sie doch - Lufthansa ..

  6. Re: Um auch den letzten Einfluss zu verlieren

    Autor: Zockmock 08.09.21 - 12:20

    Aber warum dann Telekom-Anteile kaufen? Dafür sollte es eine eigene Infrastruktur GmbH geben in der sich die Telekom und alle anderen einkaufen muss. Problem hierbei ist nur, dass es wohl automatisch wie eine aufgeblasene Behörde werden kann, das müsste verhindert werden.

  7. Re: Um auch den letzten Einfluss zu verlieren

    Autor: Engel 08.09.21 - 16:14

    Würden wir von der "Deutsche Telekom Technik GmbH" würde ich dir / euch vollkommen recht geben, da wir hier aber von der "Deutsche Telekom AG" sprechen widerspreche ich ganz eindeutig.

    Die kritische Netzwerkinfrastruktur gehört einzig und allein der Tochtergesellschaft (Deutsche Telekom Technik GmbH), die wiederum eine Tochtergesellschaft von der "Telekom Deutschland GmbH" ist.

    Der DT-AG kann es ziemlich egal sein was und wie mit dem Unternehmen DT-T GmbH ist, da es nur einen kleinen Teil der kompletten Unternehmensstruktur ausmacht, wodurch sich massive Interessenskonflikte ergeben. Die DT-AG agiert weltweit, besitzt hunderte Tochtergesellschaften und Unternehmen, wodurch der Staat gar nicht befugt sein dürfte, das Unternehmen vollständig zu kontrollieren, bzw. zu verstaatlichen.

    Da es hierbei nicht primär um die kritische Infrastruktur geht (vor allem nicht um die deutsche Infrastruktur), sind die Anteile an dem Unternehmen ziemlich wertlos, was die Sicherheit und den Ausbau unseres Datennetzes angeht.

    Die DT-T GmbH müsste vollständig in die Hand des Staates gehen und die Anteile an der DT-AG veräußert werden. Die Einnahmen hierdurch könnten wiederum in die DT-T GmbH fließen und so den Netzausbau fördern. Das Netz wiederum müsste dann für alle Anbieter (auch die Deutsche Telekom GmbH) zu einem fairen Preis zugänglich sein, sodass diese in einen direkten und fairen Wettbewerb gehen könnten, in dem es um den Service des "Internet Service Providers" geht und nicht mit verdeckten Staatsfinanzierungen (Vectoring / Super-Vectoring-Förderung) der Markt von vorne bis hinten manipuliert wird. Durch die Finanzierung der ISPs fließt neues Geld in die Infrastruktur, was wiederum dem Ausbau zugute kommt.

    Natürlich könnten die konkurrierenden Unternehmen zusätzliche Leitungen bauen, um ihr Netz zu verbessern, das Tier-1 Netz müsste jedoch davon ausgeschlossen werden, da hier die kritische Infrastruktur (Backbone, etc) liegt und das dürfte nicht durch Dritte infiltriert werden. Auf jeden Fall müsste man sich dann aber Gedanken machen, wie man den Staat daran hindert, dass er das Netz vollständig kontrolliert, bzw. überwachen und möglicherweise auch zensieren kann.

    Ich bin auch kein Allwissender, aber der Aufbau würde für mich deutlich mehr Sinn machen, als der bisherige. Der DT-AG geht es nämlich ausschließlich darum Gewinne zu machen, um möglichst die Aktionäre mit Dividenden zu befriedigen, der Ausbau des Netzes und die Netzneutralität spielen hierbei nahezu keine Rolle und haben den Wettbewerb und Ausbau in den letzten 26 Jahren massiv geschädigt, bzw behindert / verhindert.

  8. Re: Um auch den letzten Einfluss zu verlieren

    Autor: Faksimile 08.09.21 - 18:46

    Das hat man ja mit der Autobahn GmbH schon mal gemacht. Und das muss sich auch est einmal einspielen.

  9. Re: Um auch den letzten Einfluss zu verlieren

    Autor: Faksimile 08.09.21 - 18:57

    Also die gesamte Technik in die Technik GmbH packen und dann als Bundeseigenes Unternehmen ähnlich wie die Autobahn GmbH führen.
    Und alle Provider müssen dann dort die Leistung einkaufen.

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