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  5. › München: Tschüss Limux, hallo…

Windows 10

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  1. Windows 10

    Autor: Ganzfix 24.11.17 - 09:49

    Immerhin müssen Sie sich dann nicht mehr mit Windows 7 beschäftigen, sondern dürfen sich gleich mit Windows 10 rumärgern. Dass dürfte den Wechsel noch ein wenig schwieriger machen.
    Wenn Sie dann alle 6 Monate eine neue Windows Version aufspielen müssen und x % der Rechner danach nicht mehr richtig laufen, dass wird ein Spaß. Mal sehen wann die wieder Mehrheit der Mitarbeiter sich wieder ein Limux wünscht.

  2. Re: Windows 10

    Autor: xploded 24.11.17 - 09:59

    Dafür gibt es die LTSB Version, die genau das umschifft.

  3. Re: Windows 10

    Autor: ArcherV 24.11.17 - 10:01

    xploded schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dafür gibt es die LTSB Version, die genau das umschifft.


    Das weiß der geneigte Hater / Linux Fanboy natürlich nicht, da er Windows wahrscheinlich nur von zu Hause kennt.

  4. Re: Windows 10

    Autor: KnutRider 24.11.17 - 10:05

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > xploded schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dafür gibt es die LTSB Version, die genau das umschifft.
    >
    > Das weiß der geneigte Hater / Linux Fanboy natürlich nicht, da er Windows
    > wahrscheinlich nur von zu Hause kennt.
    Was hat das mit Linux Fanboy oder Hater zu tun?
    Es ist nunmal so das die Windows Oberfläche sich mit jeder Version teils massiv ändert, gerade die Sprünge von Windows 7, zu 8(.1) und 10... aber mit Linux sollen die Anwender nicht klar kommen können?

  5. Re: Windows 10

    Autor: ArcherV 24.11.17 - 10:11

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was hat das mit Linux Fanboy oder Hater zu tun?
    > Es ist nunmal so das die Windows Oberfläche sich mit jeder Version teils
    > massiv ändert, gerade die Sprünge von Windows 7, zu 8(.1) und 10... aber
    > mit Linux sollen die Anwender nicht klar kommen können?


    im Gegensatz zu Linux hat Windows aber auch eine einheitliche UI. Schau dir mal den Explorer von Windows 10 (oder meinetwegen 8/8.1) an vergleiche ihn mit der UI von Word, Outlook und co. SIehe da: selbes Konzept.

    Linux ist wegen ganz anderen Gründen total untauglich für Behörden/Kommunen.

  6. Re: Windows 10

    Autor: gadthrawn 24.11.17 - 10:13

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ArcherV schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > xploded schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Dafür gibt es die LTSB Version, die genau das umschifft.
    > >
    > >
    > > Das weiß der geneigte Hater / Linux Fanboy natürlich nicht, da er
    > Windows
    > > wahrscheinlich nur von zu Hause kennt.
    > Was hat das mit Linux Fanboy oder Hater zu tun?
    > Es ist nunmal so das die Windows Oberfläche sich mit jeder Version teils
    > massiv ändert, gerade die Sprünge von Windows 7, zu 8(.1) und 10... aber
    > mit Linux sollen die Anwender nicht klar kommen können?

    Mit den unter Linux fehlenden Programmen kommen die Anwender nicht klar. Mit Problemen wie Serienbriefe können nicht erstellt werden kommen die Anwender nicht klar. Mit "IT möchte auf LO upgraden - viele WollMux Java-Programme die abteilungsabhängig geschrieben werden sollen (nach Anleitung so etwas wie ein Urlaubsantrag) müssten neu geschrieben werden oder die Anwender bleiben bei altem und OpenOffice 3.2" - damit kommen Anwender kaum klar. Rechner mehrmals wechseln zu müssen weil nur auf der Windowskiste der Treiber für etwas ist - damit kommen Anwender zwar klar, komfortabel ist aber was anderes.
    Daten per Hand von Limux zu einem Windowsrechner zu übertragen ist dabei merkwürdig und kostet Zeit - aber nun ja.

  7. Re: Windows 10

    Autor: My2Cents 24.11.17 - 10:18

    xploded schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dafür gibt es die LTSB Version, die genau das umschifft.


    Dafür unterstützt sie nur die Hardware, die zum Zeitpunkt des Erscheinens existiert hat.
    Ja, sie mag auch auf neuerer Hardware laufen - bringt aber nichts wenn man auf Supportverträge angewiesen ist.

    Man hat also die Wahl zwischen Pest und Cholera - alle 6 Monate alle Verfahren auf Verträglichkeit mit dem neuen Upgrade testen oder für 10 Jahre Hardware auf Halde vertraglich absichern damit die LTSB eingesetzt werden kann (die jetzt auch schon wieder anders heißt).

  8. Re: Windows 10

    Autor: Allandor 24.11.17 - 10:56

    My2Cents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > xploded schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dafür gibt es die LTSB Version, die genau das umschifft.
    >
    > Dafür unterstützt sie nur die Hardware, die zum Zeitpunkt des Erscheinens
    > existiert hat.
    > Ja, sie mag auch auf neuerer Hardware laufen - bringt aber nichts wenn man
    > auf Supportverträge angewiesen ist.
    >
    > Man hat also die Wahl zwischen Pest und Cholera - alle 6 Monate alle
    > Verfahren auf Verträglichkeit mit dem neuen Upgrade testen oder für 10
    > Jahre Hardware auf Halde vertraglich absichern damit die LTSB eingesetzt
    > werden kann (die jetzt auch schon wieder anders heißt).

    Naja, man muss aber sagen, das mit den Treibern ist nicht die Sache des Betriebssystems (unabhängig davon welches man einsetzt) sondern Sache des Hardware-Herstellers. Dafür gibt es ja Support-Verträge. Ansonsten wird man die Hardware halt austauschen müssen, wenn man nicht gewillt ist für eine 5 jahre alte Hardware den Support-Vertrag zu zahlen. Da kann sich die Linux Gemeinde und MS noch so anstrengen, wenn vom Hersteller kein ordentlicher Treiber kommt funktioniert die Hardware halt nicht.
    Viel alte Hardware klappt selbst auf Windows 10 noch mit Vista Treibern, das ist schon vom Betriebsystem relativ langzeitstabil, aber wenn Fehler im Treiber verhindern, das diese auf dem neueren System laufen kann halt nur der Hersteller helfen.
    Aber irgendwann kommt man halt an einen Punkt wo nichts mehr geht. Wenn man z.B. keine Serielle- oder Parallel-Schnittstelle mehr hat an heutigen PCs kann man auch nicht mehr verlangen das der Hersteller irgendwelche dubiosen Steckkarten unterstützt welche das wieder integrieren und sich ihrerseits nicht ganz korrekt verhalten.
    Wer nicht mit der Zeit geht, geht halt mit der Zeit.

    Damals wollte man vor allem bei der Hardware sparen und die ist dadurch inzwischen so alt, das man sie so oder so austauschen müsste.

  9. Re: Windows 10

    Autor: DetlevCM 24.11.17 - 10:59

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > KnutRider schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was hat das mit Linux Fanboy oder Hater zu tun?
    > > Es ist nunmal so das die Windows Oberfläche sich mit jeder Version teils
    > > massiv ändert, gerade die Sprünge von Windows 7, zu 8(.1) und 10... aber
    > > mit Linux sollen die Anwender nicht klar kommen können?
    >
    > im Gegensatz zu Linux hat Windows aber auch eine einheitliche UI. Schau dir
    > mal den Explorer von Windows 10 (oder meinetwegen 8/8.1) an vergleiche ihn
    > mit der UI von Word, Outlook und co. SIehe da: selbes Konzept.
    >
    > Linux ist wegen ganz anderen Gründen total untauglich für
    > Behörden/Kommunen.

    Also KDE hat auch ein einheitliches UI...
    Jedenfalls ist der Plasma-Desktop wesentlich einheitlicher als das was Microsoft unter Windows 8, 8.1 und 10 produziert hat...

  10. Re: Windows 10

    Autor: My2Cents 24.11.17 - 11:06

    Allandor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > My2Cents schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > xploded schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Dafür gibt es die LTSB Version, die genau das umschifft.
    > >
    > >
    > > Dafür unterstützt sie nur die Hardware, die zum Zeitpunkt des
    > Erscheinens
    > > existiert hat.
    > > Ja, sie mag auch auf neuerer Hardware laufen - bringt aber nichts wenn
    > man
    > > auf Supportverträge angewiesen ist.
    > >
    > > Man hat also die Wahl zwischen Pest und Cholera - alle 6 Monate alle
    > > Verfahren auf Verträglichkeit mit dem neuen Upgrade testen oder für 10
    > > Jahre Hardware auf Halde vertraglich absichern damit die LTSB eingesetzt
    > > werden kann (die jetzt auch schon wieder anders heißt).
    >
    > Naja, man muss aber sagen, das mit den Treibern ist nicht die Sache des
    > Betriebssystems (unabhängig davon welches man einsetzt) sondern Sache des
    > Hardware-Herstellers. Dafür gibt es ja Support-Verträge. Ansonsten wird man
    > die Hardware halt austauschen müssen, wenn man nicht gewillt ist für eine 5
    > jahre alte Hardware den Support-Vertrag zu zahlen. Da kann sich die Linux
    > Gemeinde und MS noch so anstrengen, wenn vom Hersteller kein ordentlicher
    > Treiber kommt funktioniert die Hardware halt nicht.
    > Viel alte Hardware klappt selbst auf Windows 10 noch mit Vista Treibern,
    > das ist schon vom Betriebsystem relativ langzeitstabil, aber wenn Fehler im
    > Treiber verhindern, das diese auf dem neueren System laufen kann halt nur
    > der Hersteller helfen.
    > Aber irgendwann kommt man halt an einen Punkt wo nichts mehr geht. Wenn man
    > z.B. keine Serielle- oder Parallel-Schnittstelle mehr hat an heutigen PCs
    > kann man auch nicht mehr verlangen das der Hersteller irgendwelche dubiosen
    > Steckkarten unterstützt welche das wieder integrieren und sich ihrerseits
    > nicht ganz korrekt verhalten.
    > Wer nicht mit der Zeit geht, geht halt mit der Zeit.
    >
    > Damals wollte man vor allem bei der Hardware sparen und die ist dadurch
    > inzwischen so alt, das man sie so oder so austauschen müsste.

    Darum geht es nicht. Manche Firmen haben auch Supportverträge mit MS direkt (soll es geben...).
    --> http://www.borncity.com/blog/2016/10/06/windows-10-ltbs-kein-support-fr-neue-intel-cpus/
    Wenn ich also die LTSB auf einen aktuellen i7-8700k installiere habe ich keinen Support seitens Microsoft, da die LTSB diesen offiziell nicht unterstützt. Und dieses Problem habe ich mit jeder LTSB nach ein bis zwei Jahren sobald neue CPUs erscheinen!
    Wer also jetzt die 1607 verwenden will sollte sich genau die Hardware ansehen die in seinen Rechnern steckt...

    Aus dem Artikel:
    << Die nächste Windows 10 LTSB-Build wird erst für 2019 erwartet. Bis zu diesem Zeitpunkt wird Intel aber zwei neue CPU Generationen freigeben. Michael Niehaus von Microsoft Deutschland hat gegenüber heise.de nun bestätigt, dass Windows 10 LTSB (Version 1507) und auch die Windows 10 LTSB (Version 1607) die kommenden neuen Intel CPU-Generationen (Cannonlake, Coffee Lake) nicht unterstützen werde. >>


    Ich nehme ja gerade die LTSB damit ich nicht ständig an der selbst entwickelten Software rumbasteln muss!
    Aber sobald ich neue Rechner brauche verliere ich den Support bei Microsoft für diese LTSB.
    Schon toll wenn die LTSB 10 Jahre Sicherheitspatches bekommt (aber auch nicht alle laut einem Consultant, da kommt es auch wieder darauf an welcher Bug...) aber schon der Rechner vom nächsten Jahr nicht mehr offiziell im MS-Support abgedeckt wird.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.11.17 11:10 durch My2Cents.

  11. Re: Windows 10

    Autor: lear 24.11.17 - 11:07

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Daten per Hand von Limux zu einem Windowsrechner zu übertragen ist dabei
    > merkwürdig und kostet Zeit - aber nun ja.

    Es faßt die von Dir genannten "Probleme" allerdings sehr schön zusammen und prognostiziert, daß ein Wechsel auf egal welches OS und welchen SW Stack auch immer hier genau gar nichts bringen wird.
    Ja: ich *war* in Behörden und da wurden 2012 Daten auch durch die Gegend getragen. Auf 3.5" Floppies.
    Kleinere Abteilungen haben keine vernünftige IT-Versorgung und SMB kriegen die Tippsen selbst nicht geraffelt.

    Das Problem ist NICHT das OS und nur sehr begrenzt der SW Stack (iA. "der Falsche", Textverarbeitung mit Excel)
    Das Problem ist, daß die Mitarbeiter die IT machen sollen und ein Office-Paket (hat ja schon im Namen, daß es die richtige Bürosoftware ist) als Framework für Frickellösungen (und da *wird* gefrickelt wie bescheuert - und das hat nichts mit nichts mit "Windowsfrickeln" oder "Linuxfrickeln" zu tun, das Werkzeug der Bürohölle ist VBA) zur Verfügung gestellt kriegen.

    Ich kann nicht sagen, ob das politische, verwaltungstechnische, genetische oder sonstwas für Ursachen hat. Was ich sagen kann, ist daß das so nie was wird.
    Soweit ich verstanden hatte, war LiMux nur begrenzt als Migration zu Linux gedacht sondern sollte vor allem die IT straffen und harmonisieren. Wenn man jetzt nicht nur zum NTOS Kernel sondern auch wieder zum Frickelansatz als Heilsversprechen zurückkehrt, werden die Probleme (die für LiMux ja erst den Anstoß gegeben haben - die haben ja nicht bei Bier und Weißwurst gesagt: "Hey, wir sollten unsere funktionierende IT schrotten und dieses Linuxdigs ausprobieren") am Ende einer aufwendigen und teuren Transition wieder genau so dastehen.
    Vielleicht lernen sie es ja dann.

  12. Re: Windows 10

    Autor: Lemo 24.11.17 - 11:12

    Limux werden sich nur sehr wenige Mitarbeiter zurückwünschen.
    Windows 10 ist zwar anders als Windows 7, aber nach kurzer Zeit findet sich eigentlich jeder zurecht.
    Das Grundkonzept hat sich nicht großartig geändert und die gewohnten Windows-Programme findet man auch.

    Es ist einfach nur weltfremd zu glauben, dass Windows 10 ernsthafte Schwierigkeiten mit sich bringen könnte ( im Businessbereich)

  13. Re: Windows 10

    Autor: My2Cents 24.11.17 - 11:16

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Limux werden sich nur sehr wenige Mitarbeiter zurückwünschen.
    > Windows 10 ist zwar anders als Windows 7, aber nach kurzer Zeit findet sich
    > eigentlich jeder zurecht.
    > Das Grundkonzept hat sich nicht großartig geändert und die gewohnten
    > Windows-Programme findet man auch.
    >
    > Es ist einfach nur weltfremd zu glauben, dass Windows 10 ernsthafte
    > Schwierigkeiten mit sich bringen könnte ( im Businessbereich)

    Aus den Gründen die ich oben geschrieben habe rätseln viele seit Monaten ob sie LTSB oder CBB einsetzen sollen und haben sich noch nicht zwischen Pest und Cholera entscheiden können.
    So lange man nur Standard-Software einsetzt mag das gehen.
    Aber die Firmen k*tzen mit jeder selbst programmierten Software mehr.

  14. Re: Windows 10

    Autor: Niaxa 24.11.17 - 11:20

    Willkommen in der Welt der Admins... die testen so etwas und rollendann erst aus.

  15. Re: Windows 10

    Autor: Lemo 24.11.17 - 11:26

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Willkommen in der Welt der Admins... die testen so etwas und rollendann
    > erst aus.

    Zusammen mit Keyusern, genau.
    Und vor den Tests muss der Anbieter sowieso erstmal aussagen zu den Voraussetzungen treffen. Bei größeren Anschaffungen gibts dann ein PoC und dann wird getestet.
    Bei eigenentwicklungen ist das einfacher, da man direkt mit Keyusern testen kann, normalerweise im Projektrahmen.

  16. Re: Windows 10

    Autor: My2Cents 24.11.17 - 11:31

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Willkommen in der Welt der Admins... die testen so etwas und rollendann
    > erst aus.

    Ein Admin testet erst mal gar nichts (ich rede hier von Firmen, nicht von 5-Mann Klitschen), das müssen die Programmierer machen. Also den grundlegenden Funktionstest nach einem Upgrade. Dann geht das ganze an die Verfahrensbetreuung die dann das Programm etwas intensiver und aus Anwendersicht unter die Lupe nimmt. Dann kann man Pilotuser suchen die das ganze im echten Leben testen.
    Je nachdem wie komplex die Software (Datenbankintegration, Abhängigkeit von anderen Verfahren, Schnittstellen für andere Verfahren, externe Schnittstellen) und wie oft das zurück an die Programmierung muss kann sich das natürlich hinziehen.

    Bei einem Upgrade alle 6 Monate kann es durchaus sein, dass die Programmierer die bisher die Software weiterentwickelt haben nur noch die Lauffähigkeit unter dem nächsten Upgrade sicherstellen können und nichts anderes mehr schaffen.

    Und bei Einsatz der LTSB sollte man mit seiner aktuellen Hardware von 2016 die nächsten 10 Jahre auskommen.

    Willkommen in der echten Welt.

  17. Re: Windows 10

    Autor: ElMario 24.11.17 - 11:40

    xploded schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dafür gibt es die LTSB Version, die genau das umschifft.


    Haaargenau, so herrschen Panik & Chaos immer nur alle 2-3 Jahre. x'D

  18. Re: Windows 10

    Autor: ArcherV 24.11.17 - 12:34

    DetlevCM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also KDE hat auch ein einheitliches UI...

    Aber nicht mit Anwendungssoftware und das ist der Punkt.

  19. Re: Windows 10

    Autor: gadthrawn 24.11.17 - 13:02

    lear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > als Heilsversprechen zurückkehrt, werden die Probleme (die für LiMux ja
    > erst den Anstoß gegeben haben - die haben ja nicht bei Bier und Weißwurst
    > gesagt: "Hey, wir sollten unsere funktionierende IT schrotten und dieses
    > Linuxdigs ausprobieren") am Ende einer aufwendigen und teuren Transition
    > wieder genau so dastehen.
    > Vielleicht lernen sie es ja dann.

    Anstoß für das Limux Projekt war Auslaufen von NT 4.0. Danach wurde geschaut: Windows/was anderes?

    Die Vorstudie hat verschiedene Szenarien aufgestellt

    Windows + MSO -> 16 Mio haushaltswirksame Kosten
    Windows + OO -> 15 Mio
    Linux + OO -> 25 Mio.
    (+ jeweils immer etwa das gleiche als nicht haushaltswirksame Kosten)

    Damit war Linux um einiges teurer.

    Dann haben sie verschiedene Kriterien gewichtet. Fast 25% der Gewichtung ging auf "offene Standards + Herstellerunabhängigkeit". Nicht mal 20% auf die Auswirkungen auf die Mitarbeiter.

    Bei Auswirkungen auf die Mitarbeiter erreichte Windows + MS 823 Punkte. Linux +OS 123.

    Bei einer 5 Jahresbetrachtung kamen sie zu dem Schluss, dass die Lizenzkosten kleiner sind wie Umstellungs- und Schulungskosten.

    Technisch und wirtschaftlich wurde XP empfohlen. Strategisch wegen Herstellerunabhängigkeit Linux.

    Da ist man von Kosten übrigens mit Abschluss 2007 ausgegangen.. wurden ja einige Jahre und Kostenerhöhungen mehr..

    Die Vorstudie wurde nach Besuch von IBM bei LHM erweitert: "bei konzeptionellen Aufgaben der Migration auf kostenlos bereitgestelltes Know-How der Firmen SuSE und IBM zurückgegriffen werden kann"
    Dadurch wurde Linux als wirtschaftlich nur geringfügig teurer angesehen. Langfristig hatte man keine Erfahrung oder Abschätzung, gab aber die Vermutung ab dass Linux kostengünstiger werden könne, da langfristig Lizenzen wegfallen.

    Entschlossen hat man sich für Herstellerunabhängigkeit:
    Oberbürgermeister Ude: "Mit diesem richtungsweisenden Grundsatzbeschluss sichert sich München nicht nur als erste deutsche Großstadt eine größere Herstellerunabhängigkeit ihrer IT-Infrastruktur, sondern setzt auch ein klares Zeichen für mehr Wettbewerb im Software-Markt."

    Vorstudie findest du nicht mehr bei München nur noch über Archive.

    Übrigens: statt Linux + OO wurde das teuerste Modell der Vorstudie gewählt. Linux + OO + Virtualisierung.

    Weggefallen sind auch so Kleinigkeiten wie: Hardware wird länger eingesetzt. Schon im Probelauf mussten die Rechner gegen Leistungsfähigere getauscht werden...


    sicher das es nicht bei Bier&Breezn war?

  20. Re: Windows 10

    Autor: DetlevCM 24.11.17 - 13:03

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DetlevCM schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also KDE hat auch ein einheitliches UI...
    >
    > Aber nicht mit Anwendungssoftware und das ist der Punkt.

    Das hängt von der Anwendungssoftware ab.
    LibreOffice ist unter openSUSE in Sachen GUI ziemlich konsistent.

    Eine Anwendung von einem Third-Party Entwickler ist es nicht zwingend, wie zum Beispiel Avogadro2. Aber die weicht auch vom Standard-Windows UI ab.

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