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Killerspiele sind Landminen für die Seele!

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  1. Killerspiele sind Landminen für die Seele!

    Autor: Sukram71 13.10.19 - 15:54

    Kölner Aufruf gegen Computergewalt:
    Killerspiele sind Landminen für die Seele!
    http://www.nrhz.de/flyer/media/13254/Aufruf_gegen_Computergewalt.pdf

    Dieser Aufruf hat nach meiner Erinnerung die damalige Killerspieldebatte schlagartig beendet, weil selbst der letzte gesehen hatte, dass diese Leute ganz massiv einen an der Klatsche haben... :)

    Also lesen kaputt lachen und verbreiten...

  2. Re: Killerspiele sind Landminen für die Seele!

    Autor: demon driver 13.10.19 - 16:05

    Sukram71 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kölner Aufruf gegen Computergewalt:
    > Killerspiele sind Landminen für die Seele!
    > www.nrhz.de
    >
    > Dieser Aufruf hat nach meiner Erinnerung die damalige Killerspieldebatte
    > schlagartig beendet, weil selbst der letzte gesehen hatte, dass diese Leute
    > ganz massiv einen an der Klatsche haben...

    1. Die Leute, die den Aufruf verfasst haben, haben ganz sicher einen an der Klatsche.
    2. Dass Seehofer einen an der Klatsche hat, ahnten manche schon länger.
    3. Die Offensichtlichkeit, mit der der Fall von Halle nichts mit der Gamerszene und alles mit der rechtsextremen Szene zu tun hat, hindert manche immer noch nicht daran, weiter von der eigenen jahrzehntelangen Politik der Verharmlosung und Verschonung organisierter rechter Kriminalität abzulenken und andere, unschuldige Gruppen wie etwa die Gamerszene dafür als Sündenbock zu missbrauchen.
    4. Unabhängig davon steht noch lange nicht fest, dass First Person Shooter und andere Mord- und Kriegsspiele niemals nie nicht irgendeinen problematischen Einfluss auf die Entwicklung irgendeines Heranwachsenden haben können.

  3. Re: Killerspiele sind Landminen für die Seele!

    Autor: Sukram71 13.10.19 - 16:16

    Mai von Mailab (sehr empfehlenswert!) fasst den aktuellen Stand der Wissenschaft und deren Grenzen ganz gut zusammen:

    https://youtu.be/_m7txM8wnt0

    Aber abgesehen davon, kann der Konsum von gewaltigen Computerspielen schon alleine deshalb als nicht gewaltfördernd angesehen werden, weil ja auch nach jahrzehntelangen millionenfachen extensiven Konsum, Gewalt nicht zunimmt sondern rückläufig ist.

    Man braucht da also keine wissenschaftlichen Studien, sondern die Realität ist Beweis genug. Jedenfalls mal abgesehen von Ländern, in denen jeder Depp automatische Waffen im Supermarkt kaufen kann...

    Aber CDU/CSU wollen ja auch das Cannabis-Verbot aufrecht erhalten, obwohl alle Experten samt Polizei sagen, das sei nicht sinnvoll. Das nehmen die einfach nicht zur Kenntnis.

    Es geht hier im Ideologie. Konservative wollen anderen Regeln setzen und das kontrollieren. Vermutlich fühlen sich alte Leute sonst nutzlos.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.10.19 16:19 durch Sukram71.

  4. Re: Killerspiele sind Landminen für die Seele!

    Autor: superdachs 13.10.19 - 16:39

    Sukram71 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mai von Mailab (sehr empfehlenswert!) fasst den aktuellen Stand der
    > Wissenschaft und deren Grenzen ganz gut zusammen:
    >
    > youtu.be
    >
    > Aber abgesehen davon, kann der Konsum von gewaltigen Computerspielen schon
    > alleine deshalb als nicht gewaltfördernd angesehen werden, weil ja auch
    > nach jahrzehntelangen millionenfachen extensiven Konsum, Gewalt nicht
    > zunimmt sondern rückläufig ist.
    >
    > Man braucht da also keine wissenschaftlichen Studien, sondern die Realität
    > ist Beweis genug. Jedenfalls mal abgesehen von Ländern, in denen jeder Depp
    > automatische Waffen im Supermarkt kaufen kann...
    >
    > Aber CDU/CSU wollen ja auch das Cannabis-Verbot aufrecht erhalten, obwohl
    > alle Experten samt Polizei sagen, das sei nicht sinnvoll. Das nehmen die
    > einfach nicht zur Kenntnis.
    >
    > Es geht hier im Ideologie. Konservative wollen anderen Regeln setzen und
    > das kontrollieren. Vermutlich fühlen sich alte Leute sonst nutzlos.

    Der Waffenvergleich hinkt übrigens. Die allermeisten Straftaten werden auch in solchen Ländern mit illegalen, bzw nicht registrierten Waffen begangen. Nicht dass ich jetzt unbedingt überall Waffen kaufen will aber die ganzen Regulierungen bringen nicht wirklich viel. Eventuell helfen sie Unfälle zu vermeiden aber das kann man auch durch Auflagen wie in Deutschland erreichen.
    Übrigens steht Deutschland, was Waffengewalt angeht, IMHO auch gar nicht so gut da trotz sehr restriktiver Gesetze.
    Somit ist das eine ganz ähnliche Lage wie bei Computerspielen. Die Leute die spielen wollen werden einen Weg finden und die Firmen werden ihnen dabei gern entgegen kommen. Die interessieren sich für Horsts Hirnfürze nämlich herzlich wenig.
    Inwieweit "Killerspiele" nun geschmacklos sind oder nicht oder welche Inhalte genau nun zeitgemäß sind oder nicht, darüber kann man sicher trefflich streiten. Das sollte aber kein Problem der Politik sein.

  5. Re: Killerspiele sind Landminen für die Seele!

    Autor: Sukram71 13.10.19 - 16:48

    Mit Computerspielen und E-Sport gibt es ganz andere Probleme in Deutschland... :-(

    https://youtu.be/sxQ2lSG29Ks

  6. Re: Killerspiele sind Landminen für die Seele!

    Autor: demon driver 13.10.19 - 20:14

    Sukram71 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mai von Mailab (sehr empfehlenswert!) fasst den aktuellen Stand der
    > Wissenschaft und deren Grenzen ganz gut zusammen:
    >
    > youtu.be
    >
    > Aber abgesehen davon, kann der Konsum von gewaltigen Computerspielen schon
    > alleine deshalb als nicht gewaltfördernd angesehen werden, weil ja auch
    > nach jahrzehntelangen millionenfachen extensiven Konsum, Gewalt nicht
    > zunimmt sondern rückläufig ist.

    Das ergibt sich weder aus der (guten) Mailab-Folge noch aus deiner Begründung.

    Zunächst sind die Gesamtfallzahlen von Gewaltkriminalität in den letzten zwei Jahrzehnten nicht einfach gesunken – von 1999 bis 2007 nahmen sie stetig zu, um erst danach wieder ungefähr auf den gleichen Stand zurückzugehen (interessant dabei ist vor allem, dass sie auch nach der Flüchtlingshysterie 2015 weit unterhalb des Niveaus von 2007 blieben). Und ob und wie lange der Abwärtstrend anhält, bleibt abzuwarten.

    Vor allem aber ergibt sich daraus keinerlei Kausalität. Weder für die Zunahme, noch für den späteren Rückgang. Man müsste dafür schon die spezifische Bevölkerungsgruppe, also die, die signifikant Gewaltspiele spielt, betrachten, und das über Jahrzehnte hinweg. Es könnte leicht sein, dass innerhalb dieser Gruppe die Gewalttaten sehr wohl zunehmen, sogar deutlich, während sie überall sonst zurückgehen.

    Dass, ich schrieb's hier schon woanders im Forum, Gewaltspiele niemals nie nicht irgendwelche negativen Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung Heranwachsender hätten, das lässt sich nicht wirklich ausschließen.

  7. Re: Killerspiele sind Landminen für die Seele!

    Autor: mambokurt 13.10.19 - 22:19

    demon driver schrieb:
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    > Sukram71 schrieb:
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    > > Mai von Mailab (sehr empfehlenswert!) fasst den aktuellen Stand der
    > > Wissenschaft und deren Grenzen ganz gut zusammen:
    > >
    > > youtu.be
    > >
    > > Aber abgesehen davon, kann der Konsum von gewaltigen Computerspielen
    > schon
    > > alleine deshalb als nicht gewaltfördernd angesehen werden, weil ja auch
    > > nach jahrzehntelangen millionenfachen extensiven Konsum, Gewalt nicht
    > > zunimmt sondern rückläufig ist.
    >
    > Das ergibt sich weder aus der (guten) Mailab-Folge noch aus deiner
    > Begründung.
    >
    > Zunächst sind die Gesamtfallzahlen von Gewaltkriminalität in den letzten
    > zwei Jahrzehnten nicht einfach gesunken – von 1999 bis 2007 nahmen
    > sie stetig zu, um erst danach wieder ungefähr auf den gleichen Stand
    > zurückzugehen (interessant dabei ist vor allem, dass sie auch nach der
    > Flüchtlingshysterie 2015 weit unterhalb des Niveaus von 2007 blieben). Und
    > ob und wie lange der Abwärtstrend anhält, bleibt abzuwarten.
    >
    > Vor allem aber ergibt sich daraus keinerlei Kausalität. Weder für die
    > Zunahme, noch für den späteren Rückgang. Man müsste dafür schon die
    > spezifische Bevölkerungsgruppe, also die, die signifikant Gewaltspiele
    > spielt, betrachten, und das über Jahrzehnte hinweg. Es könnte leicht sein,
    > dass innerhalb dieser Gruppe die Gewalttaten sehr wohl zunehmen, sogar
    > deutlich, während sie überall sonst zurückgehen.
    >
    > Dass, ich schrieb's hier schon woanders im Forum, Gewaltspiele niemals nie
    > nicht irgendwelche negativen Auswirkungen auf die
    > Persönlichkeitsentwicklung Heranwachsender hätten, das lässt sich nicht
    > wirklich ausschließen.

    Schwierig, ich würde sagen wenn dann wird darüber die Gewalt ausgelebt und visualisiert, da muss man sich dann aber auch fragen: fördert das jetzt eher den Amoklauf oder macht der Amokläufer das nicht so oder so, in dem Moment halt am Rechner statt sich da seinem Hirnfasching hinzugeben?

    Jedes Mal wenn die Medien das Thema rausholen denke ich mir ehrlich gesagt: Junge habt IHR große Fresse gegen den 'kleinen Gegner' Computerspiele, wenn man bedenkt dass die meisten Amokläufer das für den 'Ruhm' machen und IHR ihnen erst die Plattform gebt. Vielleicht sollte man sich eher fragen ob Massenmedien Amokläufe begünstigen, als ob Computerspiele selbiges tun. Wie viele Amokläufer haben denn so versucht in die News zu kommen? Alle? Und jetzt hetzen die selben Medien mal wieder billigst gegen irgendwelche Games, die drölfmillionen Kiddies offensichtlich ohne große Schäden zocken und konstruieren vor sich hin.

    Der Seehofer ist mir ehrlich völlig egal, der war noch nie ein großer Freund der Logik, aber dass die Medien sich da jedes mal triggern lassen gibt mir echt zu denken...

  8. Re: Killerspiele sind Landminen für die Seele!

    Autor: demon driver 13.10.19 - 22:44

    mambokurt schrieb:
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    > demon driver schrieb:
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    > > Sukram71 schrieb:
    > >
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    > > > Mai von Mailab (sehr empfehlenswert!) fasst den aktuellen Stand der
    > > > Wissenschaft und deren Grenzen ganz gut zusammen:
    > > >
    > > > youtu.be
    > > >
    > > > Aber abgesehen davon, kann der Konsum von gewaltigen Computerspielen
    > > schon
    > > > alleine deshalb als nicht gewaltfördernd angesehen werden, weil ja
    > auch
    > > > nach jahrzehntelangen millionenfachen extensiven Konsum, Gewalt nicht
    > > > zunimmt sondern rückläufig ist.
    > >
    > > Das ergibt sich weder aus der (guten) Mailab-Folge noch aus deiner
    > > Begründung.
    > >
    > > Zunächst sind die Gesamtfallzahlen von Gewaltkriminalität in den letzten
    > > zwei Jahrzehnten nicht einfach gesunken – von 1999 bis 2007 nahmen
    > > sie stetig zu, um erst danach wieder ungefähr auf den gleichen Stand
    > > zurückzugehen (interessant dabei ist vor allem, dass sie auch nach der
    > > Flüchtlingshysterie 2015 weit unterhalb des Niveaus von 2007 blieben).
    > Und
    > > ob und wie lange der Abwärtstrend anhält, bleibt abzuwarten.
    > >
    > > Vor allem aber ergibt sich daraus keinerlei Kausalität. Weder für die
    > > Zunahme, noch für den späteren Rückgang. Man müsste dafür schon die
    > > spezifische Bevölkerungsgruppe, also die, die signifikant Gewaltspiele
    > > spielt, betrachten, und das über Jahrzehnte hinweg. Es könnte leicht
    > sein,
    > > dass innerhalb dieser Gruppe die Gewalttaten sehr wohl zunehmen, sogar
    > > deutlich, während sie überall sonst zurückgehen.
    > >
    > > Dass, ich schrieb's hier schon woanders im Forum, Gewaltspiele niemals
    > nie
    > > nicht irgendwelche negativen Auswirkungen auf die
    > > Persönlichkeitsentwicklung Heranwachsender hätten, das lässt sich nicht
    > > wirklich ausschließen.
    >
    > Schwierig, ich würde sagen wenn dann wird darüber die Gewalt ausgelebt und
    > visualisiert, da muss man sich dann aber auch fragen: fördert das jetzt
    > eher den Amoklauf oder macht der Amokläufer das nicht so oder so, in dem
    > Moment halt am Rechner statt sich da seinem Hirnfasching hinzugeben?
    >
    > Jedes Mal wenn die Medien das Thema rausholen denke ich mir ehrlich gesagt:
    > Junge habt IHR große Fresse gegen den 'kleinen Gegner' Computerspiele, wenn
    > man bedenkt dass die meisten Amokläufer das für den 'Ruhm' machen und IHR
    > ihnen erst die Plattform gebt. Vielleicht sollte man sich eher fragen ob
    > Massenmedien Amokläufe begünstigen, als ob Computerspiele selbiges tun. Wie
    > viele Amokläufer haben denn so versucht in die News zu kommen? Alle? Und
    > jetzt hetzen die selben Medien mal wieder billigst gegen irgendwelche
    > Games, die drölfmillionen Kiddies offensichtlich ohne große Schäden zocken
    > und konstruieren vor sich hin.
    >
    > Der Seehofer ist mir ehrlich völlig egal, der war noch nie ein großer
    > Freund der Logik, aber dass die Medien sich da jedes mal triggern lassen
    > gibt mir echt zu denken...

    Die Medien schreiben tendenziell das, was im Printbereich Auflage und Werbekunden und was im Web Klicks und Werbekunden bringt – die einen mit ein bisschen mehr, die anderen mit ein bisschen weniger Anspruch und Gewissen. Das war quasi schon immer so und wird sich in den Grenzen des herrschenden Wirtschaftssystems auch nicht mehr großartig ändern.

    Der Seehofer wäre mir auch egal, wäre er nicht Bundesinnenminister.

    Was die Gewaltspiele angeht, muss man nicht gleich den Amoklauf rausholen. Eine der interessanten Frage ist etwa, inwieweit kann die häufig genutzte Möglichkeit zum Ausagieren simulierter Gewalt abstumpfen auch gegenüber realer Gewalt. Während die Simulation immer realitätsnäher wird.

    Dass es keine Zwangsläufigkeit gibt, in der Art dass das Spielen von Gewaltspielen irgendwie automatisch gewaltaffine, abgestumpfte Monster erzeugen würde, das sollte mittlerweile jedem klar sein. Dass die regelmäßige, aktive Teilnahme an Gewaltsimulationen trotzdem etwas bewirkt in den Menschen, und dass es dabei in manchen Fällen auch negative Auswirkungen geben könnte, das, finde ich, kann man zum jetzigen Stand der Dinge aber auch nicht ausschließen.

  9. Re: Killerspiele sind Landminen für die Seele!

    Autor: BlindSeer 14.10.19 - 08:07

    Da zitierre ich mal von CHROM aus "Murder Fantasies" aus der 2. Strophe:

    I saw the news about me in the TV!
    It felt so good, I love to mess around!
    And I wont stop until you all adore me
    Now are you ready for the second round?

    (CHROM - Murder Fantasies, Peak And Decay, Out of Line music)

    Auch witzig: Gewaltbilder und Schockbilder in Videospielen sind böse und stumpfen ab, Schockbilder an der Supermarktkasse, wo sie jedes Kind sehen kann sind gut und stumpfen nicht ab.

  10. Re: Killerspiele sind Landminen für die Seele!

    Autor: Truster 14.10.19 - 08:18

    Du sack, vor lauter lachen bekam ich einen Krampf und muss jetzt ins Spital eingeliefert werden ;-))))

  11. Re: Killerspiele sind Landminen für die Seele!

    Autor: CruZer 14.10.19 - 08:24

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sukram71 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > [...]
    > 4. Unabhängig davon steht noch lange nicht fest, dass First Person Shooter
    > und andere Mord- und Kriegsspiele niemals nie nicht nicht irgendeinen
    > problematischen Einfluss auf die Entwicklung irgendeines Heranwachsenden
    > haben können.

    Um das an der Stelle einmal zu verdeutlichen: FPS können möglicherweise einen Einfluss auf die Entwicklung eines Heranwachsenden haben.

    "Ziel war es ein gerät zu bauen auf dem eben KEIN WhatsApp läuft...also sowas wie'n toaster."
    (Prinzeumel, golem.de, 30.12.18 - 21:15)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.10.19 08:24 durch CruZer.

  12. Re: Killerspiele sind Landminen für die Seele!

    Autor: Garius 14.10.19 - 09:21

    CruZer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sukram71 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > [...]
    > > 4. Unabhängig davon steht noch lange nicht fest, dass First Person
    > Shooter
    > > und andere Mord- und Kriegsspiele niemals nie nicht nicht irgendeinen
    > > problematischen Einfluss auf die Entwicklung irgendeines Heranwachsenden
    > > haben können.
    >
    > Um das an der Stelle einmal zu verdeutlichen: FPS können möglicherweise
    > einen Einfluss auf die Entwicklung eines Heranwachsenden haben.
    Und nochmal deutlicher: FPS können, wie andere Bild und Ton-Medien auch, einen Einfluss auf die Entwicklung Heranwachsender haben.

  13. Re: Killerspiele sind Landminen für die Seele!

    Autor: Michael H. 14.10.19 - 09:50

    Garius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > CruZer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > > Sukram71 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > > 4. Unabhängig davon steht noch lange nicht fest, dass First Person
    > > Shooter
    > > > und andere Mord- und Kriegsspiele niemals nie nicht nicht irgendeinen
    > > > problematischen Einfluss auf die Entwicklung irgendeines
    > Heranwachsenden
    > > > haben können.
    > >
    > > Um das an der Stelle einmal zu verdeutlichen: FPS können möglicherweise
    > > einen Einfluss auf die Entwicklung eines Heranwachsenden haben.
    > Und nochmal deutlicher: FPS können, wie andere Bild und Ton-Medien auch,
    > einen Einfluss auf die Entwicklung Heranwachsender haben.
    Ich leg noch einen drauf. Gewalt im familiären oder sozialen Umfeld kann auch einen Einfluss auf die Entwicklung Heranwachsender haben.

    Wie nebenbei auch alles, dass ihnen nicht erklärt wird wenn sie es sehen. Und lass es die heulende Mama sein, weil der Vater sie beschissen hat und sich das Kind die Schuld gibt, weil es nicht versteht warum der Vater weg ist und Mama traurig.

  14. Re: Killerspiele sind Landminen für die Seele!

    Autor: mambokurt 14.10.19 - 09:53

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------.
    >
    > Dass es keine Zwangsläufigkeit gibt, in der Art dass das Spielen von
    > Gewaltspielen irgendwie automatisch gewaltaffine, abgestumpfte Monster
    > erzeugen würde, das sollte mittlerweile jedem klar sein.

    D'accord, ist es aber scheinbar nicht :)

    >Dass die
    > regelmäßige, aktive Teilnahme an Gewaltsimulationen trotzdem etwas bewirkt
    > in den Menschen, und dass es dabei in manchen Fällen auch negative
    > Auswirkungen geben könnte, das, finde ich, kann man zum jetzigen Stand der
    > Dinge aber auch nicht ausschließen.

    Ich glaube da gibts verschiedene Level (no pun intended) und es wird auch darauf ankommen wie man zockt. Ausgerechnet beim schlimmen CS steht die Gewalt zB eigentlich nicht im Vordergrund, wenn du das zockst ist es eigentlich nur Taktik und Reaktion, ob da Blut spritzt oder nicht ist nicht weiter relevant und ginge es nicht um Antiterrorgeschichten könnte man genausogut Ragdolls nehmen.
    Allgemein ist der Ausdruck 'Gewaltsimulation' verfehlt, es mag Spiele geben in denen Gewalt simuliert wird, das hört sich aber an als ob das geschehe nur um Gewalt zu simulieren und zu zelebrieren, was faktisch aber nicht so ist. Wenn du einen CSler fragst warum er das zockt wird er dir quasi nie antworten dass es ihm um die Gewalt geht (und ist es überhaupt Gewalt einen virtuellen Pixelhaufen abzuschießen?), das verschwindet im Hintergrund und ist für das Spiel nicht von Belang. CS als Spiel würde mit Paintballs genauso funktionieren.
    Das gilt eigentlich für alle Onlineshooter, da ist zu viel Taktik drin und zu viel Geschwindigkeit als dass man sich irgendwie an der 'Gewalt' ergötzen könnte.
    Das ist so in etwa wie diese Diskussion über verbotene Symbole in Spielen, in der Realität interessiert das den Gamer gar nicht ob er da gegen Nazis, Aliens, Zombis oder Borkenkäfer kämpft. Selbst wenn das für die Story relevant ist wird es im Spiel selbst nach 5 Sekunden irrelevant, zumindest ist mir noch kein Spiel untergekommen bei dem es anders war.

  15. Re: Killerspiele sind Landminen für die Seele!

    Autor: Sukram71 14.10.19 - 09:59

    > > Aber abgesehen davon, kann der Konsum von gewaltigen Computerspielen schon alleine deshalb als nicht gewaltfördernd angesehen werden, weil ja auch nach jahrzehntelangen millionenfachen extensiven Konsum, Gewalt nicht zunimmt sondern rückläufig ist. 

    >Das ergibt sich weder aus der (guten) Mailab-Folge, noch aus deiner Begründung.

    Jedenfalls müssten wir sehr viel mehr Gewalt sehen und erleben, wenn der in der Realität vorhandene jahrzehntelange millionenfache Konsum von Gewaltspielen gewalttätig machen würde. Soviel kann man bestimmt sagen. ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.10.19 10:01 durch Sukram71.

  16. Re: Killerspiele sind Landminen für die Seele!

    Autor: plastikschaufel 14.10.19 - 10:06

    CruZer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sukram71 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > [...]
    > > 4. Unabhängig davon steht noch lange nicht fest, dass First Person
    > Shooter
    > > und andere Mord- und Kriegsspiele niemals nie nicht nicht irgendeinen
    > > problematischen Einfluss auf die Entwicklung irgendeines Heranwachsenden
    > > haben können.
    >
    > Um das an der Stelle einmal zu verdeutlichen: FPS können möglicherweise
    > einen Einfluss auf die Entwicklung eines Heranwachsenden haben.

    Ich spiele diese (und andere) Spiele schon seit vielen, vielen Jahren und bin noch nie negativ aufgefallen. Diese Spiele waren noch nie Schuld an Gewaltverbrechen. Die Politik ist einfach nur unfähig.

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