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Und der Wähler?

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  1. Und der Wähler?

    Autor: miauwww 19.09.18 - 10:23

    Ob er (bzw. sie) sich nun mal langsam erdreistet, weise zu sein - und diesen Parteien (samt SPD) eine deutliche Abfuhr zu erteilen?

  2. Re: Und der Wähler?

    Autor: Kay_Ahnung 19.09.18 - 10:25

    miauwww schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob er (bzw. sie) sich nun mal langsam erdreistet, weise zu sein - und
    > diesen Parteien (samt SPD) eine deutliche Abfuhr zu erteilen?

    solange er dann nicht die AFD wählt

  3. Re: Und der Wähler?

    Autor: miauwww 19.09.18 - 10:38

    Kay_Ahnung schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > miauwww schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ob er (bzw. sie) sich nun mal langsam erdreistet, weise zu sein - und
    > > diesen Parteien (samt SPD) eine deutliche Abfuhr zu erteilen?
    >
    > solange er dann nicht die AFD wählt

    Klar, ich schrieb ja, "weise zu sein".

  4. Re: Und der Wähler?

    Autor: Kay_Ahnung 19.09.18 - 10:40

    miauwww schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kay_Ahnung schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > miauwww schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ob er (bzw. sie) sich nun mal langsam erdreistet, weise zu sein - und
    > > > diesen Parteien (samt SPD) eine deutliche Abfuhr zu erteilen?
    > >
    > > solange er dann nicht die AFD wählt
    >
    > Klar, ich schrieb ja, "weise zu sein".

    Ach ja :D +1

  5. Re: Und der Wähler?

    Autor: Niaxa 19.09.18 - 10:47

    In dem Land in dem ich lebe, darf man wählen was man will. Hat DE nicht auch so was wie eine Demokratie?

    Ich wollte es nicht schreiben und mache es doch... Die AFD ist echt das letzte in meinen Augen. Aber den Menschen praktisch zu verbieten sie zu wählen, erinnert mich mehr an die Zustände vor 1945, als jeder Vollpfosten, der mit Hittlergruß auf ner Demo rumspringt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.09.18 10:49 durch Niaxa.

  6. Re: Und der Wähler?

    Autor: Kay_Ahnung 19.09.18 - 10:58

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In dem Land in dem ich lebe, darf man wählen was man will. Hat DE nicht
    > auch so was wie eine Demokratie?
    >
    > Ich wollte es nicht schreiben und mache es doch... Die AFD ist echt das
    > letzte in meinen Augen. Aber den Menschen praktisch zu verbieten sie zu
    > wählen, erinnert mich mehr an die Zustände vor 1945, als jeder Vollpfosten,
    > der mit Hittlergruß auf ner Demo rumspringt.

    +1

    Ich wollte den Leuten auch nicht verbieten sie zu wählen ich finde auch das die Demokratie und freie Wahlen richtig und wichtig sind. Ich wollte nur sagen das ich hoffe das die Leute die aufhören die CDU/CSU/SPD zu wählen, nicht anfangen die AFD zu wählen. Ansonsten hätte ich geschrieben "man sollte verbieten so eine Rechtsextreme Partei zu wählen"

  7. Re: Und der Wähler?

    Autor: Bem0815 19.09.18 - 10:59

    Na wenn man weder die etablierten Parteien wählen soll, noch die AfD dann wird die Auswahl etwas begrenzt.

    Wählt die Partei die Partei, sie ist sehr gut.

  8. Re: Und der Wähler?

    Autor: Palerider 19.09.18 - 11:05

    Es verbietet ja niemand - aber sehr viele raten sehr dringend davon ab. Denen schließe ich mich gerne an.
    Man darf nicht auf die AfD reinfallen und glauben, dass Kritik (auch die heftigste) an ihnen der Versuch ist, ihre Meinungsfreiheit oder andere Rechte einzuschränken. Sie sind hier nicht die Opfer.

    Ich hoffe auch, dass unser Regierungsparteien - allen voran die CSU - in Bayern einen Denkzettel bekommt. Aber ich hoffe noch mehr, dass die Stimmen bei Parteien landen, die zumindest ein Minimum an politischer Kultur und Demokratieverständnis besitzen - in Bayern treten 15 Parteien und die AfD an. Will man die 'eingesessenen' Parteien nicht wählen, bleiben immer noch 10 übrig.

  9. Re: Und der Wähler?

    Autor: Niaxa 19.09.18 - 11:21

    Will man einen Denkzettel verpassen, hilft es aber nichts Parteien die Stimmen zu geben, deren Politisches Programm es ist einfach nur zu existieren. Wenn keine davon laut wird, wenn keine davon ins Rampenlicht kommt, wenn 14 der 15 Parteinamen den meisten nicht mal bekannt sind, dann bekommen diese auch keine Stimmen.

    Ich will nicht nach Parteien suchen müssen. Ich möchte das ihr Engagement dabei zu sein so groß ist, das ich gar nicht an ihr vorbeischauen kann. Wenn ich selbst nach einer Partei suchen muss, um von deren Existenz zu erfahren, dann verdient diese meine Stimme nicht.

  10. Re: Und der Wähler?

    Autor: Kay_Ahnung 19.09.18 - 11:23

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Will man einen Denkzettel verpassen, hilft es aber nichts Parteien die
    > Stimmen zu geben, deren Politisches Programm es ist einfach nur zu
    > existieren. Wenn keine davon laut wird, wenn keine davon ins Rampenlicht
    > kommt, wenn 14 der 15 Parteinamen den meisten nicht mal bekannt sind, dann
    > bekommen diese auch keine Stimmen.
    >
    > Ich will nicht nach Parteien suchen müssen. Ich möchte das ihr Engagement
    > dabei zu sein so groß ist, das ich gar nicht an ihr vorbeischauen kann.
    > Wenn ich selbst nach einer Partei suchen muss, um von deren Existenz zu
    > erfahren, dann verdient diese meine Stimme nicht.

    Klingt für mich nach dem Henne/Ei Problem. Eine Partei wird erst dann bekannt wenn sie groß genug ist aber wenn sie niemand wählt wird sie auch nicht groß und bekannt

  11. Re: Und der Wähler?

    Autor: Niaxa 19.09.18 - 11:25

    Das Problem ist wie unten geschrieben. Ich kenne nicht viele Parteien die aktiv versuchen meine Stimme zu erhalten. Und genau das ist es was der AfD Stimmen besorgt. Es gibt viele Alternativen zu wählen, aber wenig die es wert sind und ein umfassendes und leich zu verstehendes Programm aufstellen können, das dann auch jeder Bürger versteht, nachvollziehen kann und mit dem er sich identifiziefen kann.

    Wahlkampf sollte für solche Parteien nach der Wahl beginnen. Bis kurz vor der nächsten Wahl, ist davon aber leider nie wirklich was zu spüren.

  12. Re: Und der Wähler?

    Autor: Niaxa 19.09.18 - 11:27

    Naja wenn selbst die AfD mit ihrem offensichtlichen Schwachsinn so was schaft, dann erwarte ich vergleichbares einfach auch vom Rest, der ja dann die Mittel der Vernünftigen Themen zur freien Auswahl hat.

  13. Re: Und der Wähler?

    Autor: Palerider 19.09.18 - 11:29

    In dem Fall gibt es nur noch eins: selbst politisch aktiv werden.

    Der Anspruch, dass es ein Partei geben MUSS, die die Kriterien A bis Z erfüllt, ist leider nicht berechtigt.

  14. Re: Und der Wähler?

    Autor: Niaxa 19.09.18 - 11:46

    Diesen Anspruch habe ich nicht geäußert. Ich sagte lediglich zu der Aussage das es X andere Parteien gibt, das diese sich nicht mal mit ihrem selbst gewählten Wahlprogramm in das öffentliche Interesse bringen.

    Wenn alle den Anspruch haben, Alternativen für die AfD zu schaffen, dann jedenfalls MUSS es auch Parteien geben, die mit einem ordentlchen Auftreten daherkommen. Wenn es die nicht gibt, dann kann man genau diesen Menschen mit dem genannten Anspruch das sagen. Stellt euch mit einer eigenen Partei auf und wirkt dagegen. Andernfalls müssen wir davon ausgehen, das man die AfD aktuell nur durch Verbote weg bekommt, aber sicher nicht indem man ihnen sagt: "Hey wähl doch lieber Grün,Rot,Blau,Gelb,Schwarz".

  15. Re: Und der Wähler?

    Autor: mnementh 19.09.18 - 12:05

    Bem0815 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na wenn man weder die etablierten Parteien wählen soll, noch die AfD dann
    > wird die Auswahl etwas begrenzt.
    >
    Es sind oft zwischen 20 und 30 Parteien auf dem Zettel. Da sollte was dabei sein.

  16. Re: Und der Wähler?

    Autor: Palerider 19.09.18 - 13:08

    OK, habe ihn dann fälschlicherweise aus "Ich will nicht nach Parteien suchen müssen. Ich möchte das ihr Engagement dabei zu sein so groß ist, das ich gar nicht an ihr vorbeischauen kann. Wenn ich selbst nach einer Partei suchen muss, um von deren Existenz zu erfahren, dann verdient diese meine Stimme nicht." abgeleitet.

    Man muss ja auch nicht gleich eine eigene Partei gründen - in einer bestehende einzutreten, bei der die Meinungsschnittmenge groß genug ist und selbst Einfluss nehmen, ist ggf. zielführender.

  17. Re: Und der Wähler?

    Autor: mnementh 19.09.18 - 13:56

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Will man einen Denkzettel verpassen, hilft es aber nichts Parteien die
    > Stimmen zu geben, deren Politisches Programm es ist einfach nur zu
    > existieren. Wenn keine davon laut wird, wenn keine davon ins Rampenlicht
    > kommt, wenn 14 der 15 Parteinamen den meisten nicht mal bekannt sind, dann
    > bekommen diese auch keine Stimmen.
    >
    > Ich will nicht nach Parteien suchen müssen. Ich möchte das ihr Engagement
    > dabei zu sein so groß ist, das ich gar nicht an ihr vorbeischauen kann.
    > Wenn ich selbst nach einer Partei suchen muss, um von deren Existenz zu
    > erfahren, dann verdient diese meine Stimme nicht.
    Sorry, das sind selbsterfüllende Prophezeiungen. Da sie wenig Mitglieder und Stimmen haben, haben sie kein Geld. Ohne Geld ist Werbung nur durch Aktivismus der eigenen Mitglieder möglich, die aber arbeiten müssen (während etablierte Parteien ihre Parteisoldaten oft mit Positionen in der Bürokratie versorgt haben, Fraktionsgelder bekommen und Abgeordnete Gelder für Helfer haben). Ohne Stimmen werden die Parteien auch von der Presse ignoriert. Das führt im Endeffekt dazu, dass sie keine Stimmen und Mitglieder haben - ein Teufelskreis.

    Wenn Du etwas ändern willst, dann musst Du Dich aktiv informieren auch über die kleinen Parteien, damit wird der Teufelskreis durchbrochen. Wählen solltest Du natürlich nur die, die Dir zusagen.

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