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Wo ist das Problem?

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  1. Wo ist das Problem?

    Autor: bitproject 07.04.22 - 13:59

    Warum ändern die nicht einfach die Beschriftung des buttons und gut? Wie viel günstiger kann so ein Rechtsstreit sein und was verspricht man sich davon? Ich würde denen direkt eine Klage hinterherschicken und schonmal alle bisher angefallenen Aufwände in Rechnung stellen und klar machen, dass wenn Mama nein sagt, man nicht zu Papa rennen muss. Ein Nachteil dem Unternehmen gegenüber erschliesst sich mir daraus nicht, weswegen ich begrüße, wenn sie diesen Blödsinn verlieren und dann hoffentlich zur Kasse gebeten werden. Wir haben gerade wichtigere Probleme mit denen wir uns beschäftigen sollten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.04.22 14:02 durch bitproject.

  2. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: peh.guevara 07.04.22 - 14:10

    Verstehe auch nicht, ob da jetzt "Bestellung abschließen" oder "Bestellung kostenpflichtig abschließen" steht juckt ja keinen.

  3. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: fanreisender 07.04.22 - 14:16

    peh.guevara schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verstehe auch nicht, ob da jetzt "Bestellung abschließen" oder "Bestellung
    > kostenpflichtig abschließen" steht juckt ja keinen.

    Ist nicht ganz so einfach, weil man ja bei Booking nichts bezahlt. Man geht u.U. - durchaus nicht immer - eine Zahlungsverpflichtung beim gebuchten Anbieter ein.
    Das wird eine komplizierte Formulierung.

    Aus meiner Sicht dennoch eine Änderung, die die Welt nicht braucht. Bei der Auswahl steht ggf. sehr ausdrücklich "nicht stornierbare Rate". Klar ist die günstiger als eine stornierbare Rate und wer bei "Geiz ist geil" nur auf das billigste Angebot klickt, sollte sich später nicht fadenscheinig mit "das hätte mir beim Abschluß der Buchung mitgeteilt werden müssen" herausreden.

    Mir hat booking übrigens eine zu spät stornierte Buchung (Anfang 2020) nicht in Rechnung gestellt.

  4. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: tonictrinker 07.04.22 - 14:18

    also das wird dem auch nicht gerecht. Wenn ich ein Zimmer BUCHEN möchte, dann möchte ich nicht lesen, dass ich etwas bestelle. Ich bringe das damit nicht in Verbindung und würde mich zurecht fragen, ja was habe ich denn da bestellt?
    Wenn ich ein Zimmer buchen möchte, dann schaue ich immer, ob ich es kostenfrei stornieren kann, falls mir das wichtig ist.
    Ich finde, das Gericht hat falsch entschieden.

  5. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: BlindSeer 07.04.22 - 14:52

    Das Hauptproblem ist, dass manmit Trittbrettfahrern rechnen kann die dann sagen "Ja! Ich wusste das auch nicht und hatte Stornogebühren! Zahlt mir die zurück!" und sich dumm stellen.

    Noch dazu passt "bestellen" nicht. Wenn ich etwas bestelle, dann habe ich etwas sachliches im Kopf, etwas was ich abholen, mit liefernlassen oder anfassen kann. Buchen tue ich nicht sachliche Leistungen. Ich bestelle mir ja kein Hotelzimmer, sondern buche es. Wie willst du es formulieren? "Jetzt für bei Ankunft zahlungsfällig buchen, bei Stornierung fallen kosten an"? Unhandlicher geht es ja kaum. Wieso trainiert man den Leuten das mitdenken ab?

  6. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: Sharra 07.04.22 - 15:14

    Weil manche Firmen es gerne mit Absicht verschleiern, dass das jetzt etwas kosten könnte.
    Bevor es die Vorgabe gab, dass Buttons entsprechend eindeutig beschriftet sein müssen, stand da alles mögliche an kreativem Zeug, nur eben nicht "du musst dafür zahlen" in irgend einer Form.
    Und hier sind wir in der Basispsychologie. Der Kunde könnte, nur evtl., vielleicht, unter bestimmten Umständen, an diesem Punkt noch abspringen, wenn da steht, dass er was blechen muss. Also wird es ihm ums verrecken nicht aufs Auge gedrückt.

    Ich schätze auch mal, dass hier Buchung verwendet wird, WEIL es harmloser klingt als "kostenpflichtig bestellen", aber man die Hoffnung hat, dass die Formulierung vor Gericht durchkommt.

  7. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: Anonymouse 07.04.22 - 15:20

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Ich schätze auch mal, dass hier Buchung verwendet wird, WEIL es harmloser
    > klingt als "kostenpflichtig bestellen", aber man die Hoffnung hat, dass die
    > Formulierung vor Gericht durchkommt.

    Ne, weil man das einfach "buchen" nennt.
    Oder sagst du "Ich habe heute das Hotelzimmer bestellt?" Ich zumindest habe das so weder jemals gesagt, noch gehört.

    Aber okay, das ist ja genau die Frage, mit der sich das Gericht nun beschäftigen muss.

  8. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: ManuPhennic 07.04.22 - 15:27

    Ich "buche" ein Hotelzimmer über Booking.com und "bezahle" schließlich im Hotel. Sehe jetzt auch nichts falsches an der Bezeichnung.

    Ich "buche" doch auch für gewöhnlich einen Flug und die "Zahlung" erfolgt dann über PayPal, Kreditkarte oder whatever.

  9. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: nicoledos 07.04.22 - 15:32

    Dann finde mal eine Formulierung, die der letzte Idiot mit Folgen seiner Handlung versteht.

    Ob Bestellung, Buchung oder eine Reservierung es ist immer ein Vertrag aus dem Kosten entstehen können, wenn man nicht rechtzeitig von diesem Vertrag zurück tritt. Die Details sind auf der Seite ersichtlich. Da einer seinen Fehler per Gericht auf Kosten der Plattform auszugleichen.

    Wegen solchen Leuten, ist das Internetbusiness zum Risiko, bei dem nur noch die großen oder skrupellosen Gangster bestehen können.

  10. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: berritorre 07.04.22 - 22:29

    So wie ich es verstehe, ist die Klage des Hotels gegen den Eigentümer, der nicht zahlt.

    Wobei ich sagen muss, dass es selbst bei einer unentgeltlichen "Buchung" ein ziemlicher Arschlochmove wäre, wenn er reserviert und dann nicht auftaucht, aber auch nicht absagt.

    Warum sollte sich ein Hotel an eine Reservierung halten, die keinerlei Folgen für den Reservierenden hat, wenn er nicht auftaucht? DAS erschliest sich mir nicht.

  11. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: berritorre 07.04.22 - 22:32

    "Hotelzimmer bestellen". Hört sich richtig an. Nicht.

    Ich buche ein Hotelzimmer und ich weiss, dass das dann Geld kostet, falls ich nicht innerhalb einer Frist storniere.

  12. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: berritorre 07.04.22 - 22:35

    So sehe ich das auch. Gerade bei Booking finde ich den Prozess relativ klar und sie weissen daraufhin, was die Kosten sind und bis zu welchem Zeitpunkt man kostenfrei stornieren kann, wenn es das denn gibt.

    Aber 4 Zimmer für 5 Nächte reservieren, dann nicht auftauchen und vorher nicht stornieren ist egal aus welchem Winkel betrachtet eine ziemlich beschissene Aktion.

  13. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: olma 08.04.22 - 07:04

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So wie ich es verstehe, ist die Klage des Hotels gegen den Eigentümer, der
    > nicht zahlt.
    >
    > Wobei ich sagen muss, dass es selbst bei einer unentgeltlichen "Buchung"
    > ein ziemlicher Arschlochmove wäre, wenn er reserviert und dann nicht
    > auftaucht, aber auch nicht absagt.
    >
    > Warum sollte sich ein Hotel an eine Reservierung halten, die keinerlei
    > Folgen für den Reservierenden hat, wenn er nicht auftaucht? DAS erschliest
    > sich mir nicht.

    DAS. Danke. Wieso darauf nirgends eingegangen wurde, ist mir ein Rätsel. Korrekterweise muss ich sagen, dass ich mir das mit der "Reservierung" auch so vorstellen kann, dass eben nach X Tagen oder X Tage vor reserviertem Datum die Reservierung automatisch verfällt, wenn nicht abschließend "gebucht" wird.

  14. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: dragnod0 08.04.22 - 07:39

    Warum so umständlich? Die sollen den Button in "kostenpflichtig buchen" umbenennen. Das sollte doch eindeutig genug sein.
    Ich verstehe nicht warum man um sowas immer so einen Zirkus machen muss!
    Es ist doch Haarspalterei zu behaupten das man ja nicht an den Anbieter bezahlt.

  15. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: BlindSeer 08.04.22 - 08:10

    Weil es eben NICHT so ist. Je nach Situation kannst du bis zu 24h vorher noch kostenlos stornieren, die Kosten fallen später an, oder gar nicht bei booking.com sondern erst bei Ankunft im Hotel. Und das stellt booking.com auch sehr transparent dar, wenn man lesen kann/will.

  16. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: BlindSeer 08.04.22 - 08:12

    Was ja sogar ungefähr der Buchungsprozess bei booking.com ist. Wenn man den Buchungsvorgang anfängt wird das Zimmer IIRC für 10 Minuten "reserviert" damit es zu keiner Überbuchung kommt. Erst mit Buchung abschließen wird dann letzten Endes gebucht.

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