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  1. Schritt 1

    Autor: megazocker 24.10.20 - 14:41

    auf webbassierende Bedientung der noch aktuellen Clientsoftware umstellen !
    Ab da ist i.d.R das OS der Clients unrelevant, der Browser und der Webservice ist da wichtig.
    Alle Software muss erfasst werden und auf Weblösungen umgestellt werden.

    Schritt 2
    Softwarepflege u. Wartung etc der Server klären (auch der kommenden)

    Schritt 3
    Ablösung der Server (von Windows zu Linux ... niemals wieder erpresst werden)

    Schritt 4
    Softwarepflege u. Wartung der Clients klären testentesten und nochmal testen

    Schritt 5
    Umstellung der Clients auf ein anderes OS mit entsprechendem Browser

    incl. vieler kleiner Zwischenschritte

    Hat man das überwinden, von zu nutzender Software, ist man frei und kann wie beim Shoppen im Internet alles im Browser machen. Das machen doch schon so viele und SAP geht auch im Brower also wo ist das Prob.

    Man braucht dazu Admins und Entwickler und gescheite Projektmanager und alle mit Erfahrung.

    Politiker habe den Mund zu halten mit ihrem Schwachsinn und sollen sich besser hinter dem BER verstecken.

  2. Re: Schritt 1

    Autor: thinksimple 24.10.20 - 15:05

    megazocker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > auf webbassierende Bedientung der noch aktuellen Clientsoftware umstellen
    > !
    > Ab da ist i.d.R das OS der Clients unrelevant, der Browser und der
    > Webservice ist da wichtig.
    > Alle Software muss erfasst werden und auf Weblösungen umgestellt werden.
    >
    > Schritt 2
    > Softwarepflege u. Wartung etc der Server klären (auch der kommenden)
    >
    > Schritt 3
    > Ablösung der Server (von Windows zu Linux ... niemals wieder erpresst
    > werden)
    >
    > Schritt 4
    > Softwarepflege u. Wartung der Clients klären testentesten und nochmal
    > testen
    >
    > Schritt 5
    > Umstellung der Clients auf ein anderes OS mit entsprechendem Browser
    >
    > incl. vieler kleiner Zwischenschritte
    >
    > Hat man das überwinden, von zu nutzender Software, ist man frei und kann
    > wie beim Shoppen im Internet alles im Browser machen. Das machen doch schon
    > so viele und SAP geht auch im Brower also wo ist das Prob.
    >
    > Man braucht dazu Admins und Entwickler und gescheite Projektmanager und
    > alle mit Erfahrung.
    >
    > Politiker habe den Mund zu halten mit ihrem Schwachsinn und sollen sich
    > besser hinter dem BER verstecken.

    Und wieder werden die User aussen vor gelassen.
    Man braucht dazu auch welche die alle Vorlagen und Dokumente zu 100% konvertieren. Und diese auch funktionieren.Wieso überlässt man das dem Anwender?
    "Hier hast Libre Office. Musst halt alles überarbeiten und durchschauen.Bei Problemen ziehst ein Ticket. Zut Zeit dauerts aber. Unsere Kaffeemaschine ist auf Open Source umgestellt worden. Die hat noch Probleme mit der Darstellung."

    Was man als allererstes braucht ist das Gespräch und die Unterstützung der Anwender. Hast du die Anwender nicht auf deiner Seite ist alles erfolglos.
    Leider ist das gang ubd gäbe. Manager, Admins,Projektleiter sind alle der Meinung sie wüssten was, wie , womit und wann der Anwender zu arbeiten hat.
    Stell dir vor ich würde dir deinen Arbeitsplatz gestalten. Also eelche Möbel, welcher Rechner, Bildschirm und welche Software. Bin ja Projektleiter oder Admin. Wie würdest du den Arbeitsplatz annehmen

    A. Hocherfreut und motiviert
    B. Ok. Passt schon
    C. Wieso fragen die mich nicht. Soo funktioniert das eh nicht

    Welches Tor nimmst?

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  3. Re: Schritt 1

    Autor: Marktplatz 24.10.20 - 15:59

    Anwendungen im Browser sind fürchterlich hakelig und langsam, wieso sollte man sich sowas freiwillig antun?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.10.20 16:00 durch Marktplatz.

  4. Re: Schritt 1

    Autor: TheNX 24.10.20 - 16:01

    thinksimple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und wieder werden die User aussen vor gelassen.
    > Man braucht dazu auch welche die alle Vorlagen und Dokumente zu 100%
    > konvertieren. Und diese auch funktionieren.Wieso überlässt man das dem
    > Anwender?
    > "Hier hast Libre Office. Musst halt alles überarbeiten und durchschauen.Bei
    > Problemen ziehst ein Ticket. Zut Zeit dauerts aber. Unsere Kaffeemaschine
    > ist auf Open Source umgestellt worden. Die hat noch Probleme mit der
    > Darstellung."
    >
    > Was man als allererstes braucht ist das Gespräch und die Unterstützung der
    > Anwender. Hast du die Anwender nicht auf deiner Seite ist alles erfolglos.

    Klingt gut, ist es aber nicht. Die meisten dieser Anwender werden keine Antwort geben können, mit denen ein Admin, Softwareentwickler oder ein Analyst etwas anfangen kann. Das reicht dann von keine Ahnung bis alles soll 110% (kein Tippfehler) so bleiben wie bisher.

    Um die Anwender sinnvoll mitnehmen zu können braucht es Key-User. Also solche, die in ihrem Bereich fachlich sehr stark sind, den Überblick haben und auch Computer als Anwender sicher und selbstverständlich bedienen können. Diese User können sehr genau sagen, was bisher gut ist und was besser gemacht werden muss.

    Nur haben viele Abteilungen nicht wirklich einen Key-User oder der Key-User wird versteckt/mundtot gemacht. Alles schon erlebt.

    Und dein Beispiel mit dem Büro finde ich seltsam. Ich habe noch keinen Arbeitgeber erlebt, der bei normalen Angestellten die Büromöbel usw. tauscht, weil sie demjenigen nicht gefallen.

  5. Re: Schritt 1

    Autor: ElMario 24.10.20 - 16:17

    megazocker schrieb:

    > Schritt 3
    > Ablösung der Server (von Windows zu Linux ... niemals wieder erpresst
    > werden)


    LOL

  6. Re: Schritt 1

    Autor: Kleba 24.10.20 - 20:03

    Marktplatz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Anwendungen im Browser sind fürchterlich hakelig und langsam, wieso sollte
    > man sich sowas freiwillig antun?

    Das würde ich so pauschal nicht mehr unterschreiben. Es gibt schon sehr moderne komplexe (Business) Software, welche sich auch im Browser gut bedient werden kann und insgesamt sehr smooth ist.

    Ein Beispiel ist Dynamics 365 Business Central (früher mal "Navision", dann "Dynamics NAV"). Kein Vergleich mehr zu dem manchmal schwerfälligen Windows Client von früheren Versionen.

  7. Re: Schritt 1

    Autor: Packwahn 24.10.20 - 21:02

    Ich muss leider auch sagen, dass Web-Anwendungen noch nicht so stabil und zuverlässig sind, so dass ich lieber eine FAT-App bevorzuge. Das liegt auch an HTML & CSS & Co. Diese Protokolle und Netzwerkverbindungen sind nicht Fehlertolerant genug. Wie oft kommt es bei den meisten Web-Apps zu Situationen, die Hänger haben oder wirklich Slow-downs, weil das TCP handshaking nicht korrekt abgelaufen ist. Kann man beim Design der Web-Anwendung vielleicht alles abfangen, aber wie viele dieser Anwendungen sind schon so aufgebaut.

    Aus meiner Sicht müsste man erst andere Protokolle haben, dass es von einer FAT-App kaum Unterschiede zu bemerken gibt.

  8. Re: Schritt 1

    Autor: Kilpikonna 24.10.20 - 21:04

    thinksimple schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Stell dir vor ich würde dir deinen Arbeitsplatz gestalten. Also welche
    > Möbel, welcher Rechner, Bildschirm und welche Software. Bin ja
    > Projektleiter oder Admin. Wie würdest du den Arbeitsplatz annehmen

    Stell dir mal vor, weder bei Möbeln noch Rechner, Bildschirmen oder Software hatte ich jemals in meiner beruflichen Karriere ein Mitspracherecht. Das einzige Mal, dass die Mitarbeiter gefragt wurden, war bei der Auswahl einer neuen Kaffeesorte.
    Ich weiß ja nicht, in welcher Traumwelt du lebst, aber ich hab noch nie von einem Arbeitgeber gehört, bei dem sich jeder neue Mitarbeiter erst mal ein Büro nach eigenen Wünschen einrichten darf und die IT-Ausrüstung nicht zentral beschafft wird. Und hier reden wir sogar über eine Behörde, in denen das nochmal steifer ist.

    Ohne Frage, die Software muss für den Anwendungszweck geeignet sein. Aber wenn ich bei der Konstruktion eines neuen Verkehrsflugzeugs nicht mit Catia arbeiten will, darf ich dann spontan NX nehmen? Oder selbst über Softwarelizenzen für Simulationssoftware im Millionenbereich entscheiden, weil mir ein Produkt nicht gefällt und ich lieber was anderes anwende?
    Wo hört das eigentlich auf? Ist das Dienstfahrzeug auch auswählbar? N Passat gefällt mir nicht so aber n Bentley wäre doch ganz nett für den Kundenbesuch...

    Man, so schwer ist das doch nicht zu verstehen, dass man quasi IMMER etwas vorgesetzt bekommt und damit leben muss. Die halbe Hand voll, bei denen das anders ist, ist nicht erwähnenswert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.10.20 21:18 durch sfe (Golem.de).

  9. Re: Schritt 1

    Autor: count 24.10.20 - 21:25

    megazocker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > auf webbassierende Bedientung der noch aktuellen Clientsoftware umstellen
    > !
    > Ab da ist i.d.R das OS der Clients unrelevant, der Browser und der
    > Webservice ist da wichtig.
    > Alle Software muss erfasst werden und auf Weblösungen umgestellt werden.
    [...]

    Genau, einfach alle Softwarelösungen erfassen und auf Weblösung umstellen. Warum ist da bloß noch keiner drauf gekommen. Wo doch alle Anwendungen problemlos als Webanwendung zu bekommen sind.

    Hätten die Limuxer dich mal gefragt, dann hätten Sie diverse Anwendungen nicht auf Windows-Servern laufen lassen, auf den die Linux-Clients per RDP zugreifen mussten. Hätten Sie doch einfach alles auf Webanwendung umgestellt.

    Ich möchte dich nicht beleidigen, aber du arbeitest mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht als Admin und hast solche Projekte nie im Leben abgewickelt.

  10. Re: Schritt 1

    Autor: violator 25.10.20 - 00:30

    Bildschirme, Rechner und Stühle sind eigentlich auch egal, solange sie vernünftig das tun, was sie sollen. Kein Mitarbeiter wird in seiner Arbeit massiv behindert, bloß weil der Stuhl etwas anders ist als bei seiner vorherigen Arbeitsstelle oder der Monitor anders aussieht.

    Aber bei Software ist das schwieriger und komplexer. Die muss nicht nur die Funktionen liefern, sondern auch vernünftig zu bedienen sein. Und wenn man da 3x so lange braucht, um dasselbe zu tun, Funktionen fehlen oder man ständig Sachen anpassen muss, dann ist das schon ne klare Einschränkung. Siehe LibreOffice Impress, da kann man bis heute nichtmal Musterseiten duplizieren oder Musterelemente kopieren. Bei anderen Programmen geht das mit einem Klick. Sowas ist total bescheuert und macht das Arbeiten nur aufwändiger. Aber hey, man kann in den Code gucken, juhu!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.10.20 00:30 durch violator.

  11. Re: Schritt 1

    Autor: stan__lemur 25.10.20 - 00:42

    Kilpikonna schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich weiß ja nicht, in welcher Traumwelt du lebst, aber ich hab noch nie von
    > einem Arbeitgeber gehört, bei dem sich jeder neue Mitarbeiter erst mal ein
    > Büro nach eigenen Wünschen einrichten darf
    Selbst erlebt: bei Neueinrichtung eines Gebäudes wurden 5 oder 6 unterschiedliche Bürostuhlmodelle zur Probe angeschafft und ein Vierteljahr von den Mitarbeitern getestet, bevor man sich für ein (nein, zwei) Modell(e) entschied.
    Mit Attest gibts auch einen höhenverstellbaren Schreibtisch.

    > und die IT-Ausrüstung nicht zentral beschafft wird.
    Seit einigen Jahren kenn ich es so, dass ich den Laptop aus einer vorgegebenen Liste auswählen kann (tw. Begründung notwendig) - MacBook (Pro), Ultraportable, Standard, Power, mobile Workstation, insgesamt 7-8 Optionen + Aufrüstung bei Bedarf. Nicht auf dem freiem Markt, einfach beim Austausch die gewünschte Variante auswählen.
    Zubehör wie Monitor, Keyboard, Dock kann ich (im angemessenen Rahmen und wenn nicht bereits in der Abteilung vorhanden) auf offiziellem Weg ordern.

    > Und hier reden wir sogar über eine Behörde, in denen das nochmal steifer ist.
    Ist ein Argument.

    > Ohne Frage, die Software muss für den Anwendungszweck geeignet sein. Aber
    > wenn ich bei der Konstruktion eines neuen Verkehrsflugzeugs nicht mit Catia
    > arbeiten will, darf ich dann spontan NX nehmen? Oder selbst über
    > Softwarelizenzen für Simulationssoftware im Millionenbereich entscheiden,
    > weil mir ein Produkt nicht gefällt und ich lieber was anderes anwende?
    SW aus freigegebenen Stores/Repos zusätzlich zur Standardausstattung ist kein Thema, sonstige OSS ist abhängig von Lizenz und JobRole. Hat natürlich auch den Nachteil, dass der interne Support dich damit im Regen stehen lässt, wenns nicht funktioniert.
    Kommerzielle SW für den Client muss natürlich durch den Beschaffungsprozess und dementsprechend begründet sein - "hab ich jahrelang daheim genutzt" zählt nicht.

    > Wo hört das eigentlich auf? Ist das Dienstfahrzeug auch auswählbar? N
    > Passat gefällt mir nicht so aber n Bentley wäre doch ganz nett für den
    > Kundenbesuch...
    Zwar nicht den Bentley, aber ... Du hast ein Limit für die Leasingrate, wirds teurer, ist das dein Privatvergnügen. Es gibt eine Liste von Händlern, mit denen die Firma einen Rahmenvertrag hat, such dir was aus. Cabrio/Roadster/Sportwagen/... ausgeschlossen, Details kennt der Händler.
    Vorausgesetzt natürlich, dass du Anspruch auf einen Dienstwagen hast.

    > Man, so schwer ist das doch nicht zu verstehen, dass man quasi IMMER etwas
    > vorgesetzt bekommt und damit leben muss. Die halbe Hand voll, bei denen das
    > anders ist,
    Zwischen "alles wird vorgesetzt" und "ich kann immer frei entscheiden" gibt es viele Zwischenstufen. Und die Fachverfahren in einer Behörde kann auch München nicht mal eben auf OSS umstellen.

    > ist nicht erwähnenswert.
    Ach so, warum schreib ich dann überhaupt?

  12. Re: Schritt 1

    Autor: fanreisender 25.10.20 - 10:05

    Das mit der webbasierten Software ist angesichts der leistungsfähigen JavaScript-Umgebungen der heutigen Browser sehr naheliegend. Jeder, der sich mit aktuellen Webtechniken befasst, kennt die Möglichkeiten.

    Gleichzeitig ist hier die Sicherheitsfrage enorm diffizil. Du hast ein Endgerät irgendwo in der Pampa, das auf möglicherweise sehr sensible Daten zugreifen kann. Zum einen muss die Verbindung entsprechend gesichert werden, aber natürlich auch die Verarbeitung im Browser. Jeder Laie hat mit den Entwicklertools der Browser einen ziemlich weitreichenden Einblick in die Struktur hinter der Webapplikation.

  13. Re: Schritt 1

    Autor: violator 25.10.20 - 10:31

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das würde ich so pauschal nicht mehr unterschreiben. Es gibt schon sehr
    > moderne komplexe (Business) Software, welche sich auch im Browser gut
    > bedient werden kann und insgesamt sehr smooth ist.

    Tut es das auch auf den 8 Jahre alten Einsteiger-PCs, die in den meisten kleinen Firmen und Behörden so rumstehen? ;)

  14. Re: Schritt 1

    Autor: SimonP 26.10.20 - 08:19

    8 Jahre alt sind die PC aber oft gar nicht. Die Regierung kauft ja keine Systeme mehr sondern mietet die. Und die Mitverträge Laufen in der Regel auf 5 Jahre. Aber die Sache mit den Webanwendungen sehe ich auch Skeptisch. Haben auch einen Kunden der hat eine Software zur Verwaltung von Ferienwohnungen. Das ding ist wurde vor gut und gerne 15 Jahren angeschafft zumindest kommt es mit immer so vor wenn ich das ding sehe. Das läuft auch nur im IE und auch nur wenn man Sicherheit auf Niedrig stellt. Die Firma von dem die Software ist gibt es noch und der Kunde Zahlt auch gutes Geld für Support und Update aber gefühlt würde ich sagen naja. Inzwischen ist es so das Der Word Export in dem Programm nicht mehr geht weil Office 2019 im TrustCenter egal was man einstellt das einfach blockt. Das ticket habe ich vor einem Jahr aufgegeben und war sogar mal eine da von der Firma hat einen Tagessatz kassiert und sagt ja geht nicht. Also habe ich dann wieder Office 2010 installiert wo alles reibungslos geht. Wenn sowas gemacht wird Muss in den Verträgen auch gleich reingeschrieben werden das nötige Änderungen mit Summe X im Jahr abgeglichen sind sonst sind nachträgliche nötige Veränderungen immer 10x so Teuer wie sie sein müssten. Muss ja Fertig.

  15. Re: Schritt 1

    Autor: miguele 26.10.20 - 09:04

    SimonP schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ding ist wurde vor gut und gerne 15 Jahren angeschafft
    > zumindest kommt es mit immer so vor wenn ich das ding sehe. Das läuft auch
    > nur im IE und auch nur wenn man Sicherheit auf Niedrig stellt.

    Ist natürlich ein richtig guter Vergleich eine Webanwendung von vor 15 Jahren zu nehmen.
    Als würde man einen Tesla mit einer Kutsche vergleichen.

  16. Re: Schritt 1

    Autor: Kleba 26.10.20 - 09:28

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tut es das auch auf den 8 Jahre alten Einsteiger-PCs, die in den meisten
    > kleinen Firmen und Behörden so rumstehen? ;)

    Solange nicht der IE als Browser verwendet wird ist mir auch bei unseren Kunden noch kein PC untergekommen auf dem es nicht flüssig verwendet werden kann.

  17. Re: Schritt 1

    Autor: unbuntu 26.10.20 - 09:31

    Ich kenne diverse Firmen, z.B. Krankenhäuser, bei denen der IE sogar vorgegeben wird und andere Browser gar nicht installiert werden dürfen...

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  18. Re: Schritt 1

    Autor: Oktavian 26.10.20 - 09:35

    > > Tut es das auch auf den 8 Jahre alten Einsteiger-PCs, die in den meisten
    > > kleinen Firmen und Behörden so rumstehen? ;)
    >
    > Solange nicht der IE als Browser verwendet wird ist mir auch bei unseren
    > Kunden noch kein PC untergekommen auf dem es nicht flüssig verwendet werden
    > kann.

    Das Problem ist oft gar nicht die Leistungsfähigkeit der Rechner sondern die Anbindung der Standorte. In Städten verteilen sich die Büros über die gesamte Stadtfläche. Als Netzwerkanbindung wird das genommen, was da halt geht, hohe Bandbreite oder geringe Latenz waren da nie entscheidend. Gerne sind solche Liegenschaften auch mitten in der Altstadt im denkmalgeschützten Bereich. Ich habe da schon Büros gesehen, die kaum besser als DSL-Light angebunden waren (nicht pro Person, für alle zusammen). Das ist auch nicht mal eben behebbar.

    Hier sind ob der langen Latenzzeiten und der Überlastung der Leitung Browser-Anwendungen schnell der Tod der Effizienz, und auch der Tod der Mitarbeiterakzeptanz.

    Man muss immer sehen, aus Perspektive der IT haben solche Anwendungen viele Vorteile. Aber aus Perspektive der Fachbereiche zwei ganz dicke Nachteile:
    1. Sie sind anders ohne besser zu sein als die Altanwendung
    2. Sie sind langsamer als die Altanwendung

    1 ist leider in der Regel wahr. 2 ist vielleicht nicht immer wahr, in aller Regel aber schon.

  19. Re: Schritt 1

    Autor: LoudHoward 26.10.20 - 09:38

    Ehm, man kann auch Webserver ins Haus stellen, niemand meldet sich an einem DC ueber das Internet an. Man kann mit Reverseproxy sagen wenn du im Haus bist nimm den InHouse Server und wenn du von woanders kommst eben ein anderen. Das funzt dann auch offline.

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > Tut es das auch auf den 8 Jahre alten Einsteiger-PCs, die in den
    > meisten
    > > > kleinen Firmen und Behörden so rumstehen? ;)
    > >
    > > Solange nicht der IE als Browser verwendet wird ist mir auch bei unseren
    > > Kunden noch kein PC untergekommen auf dem es nicht flüssig verwendet
    > werden
    > > kann.
    >
    > Das Problem ist oft gar nicht die Leistungsfähigkeit der Rechner sondern
    > die Anbindung der Standorte. In Städten verteilen sich die Büros über die
    > gesamte Stadtfläche. Als Netzwerkanbindung wird das genommen, was da halt
    > geht, hohe Bandbreite oder geringe Latenz waren da nie entscheidend. Gerne
    > sind solche Liegenschaften auch mitten in der Altstadt im
    > denkmalgeschützten Bereich. Ich habe da schon Büros gesehen, die kaum
    > besser als DSL-Light angebunden waren (nicht pro Person, für alle
    > zusammen). Das ist auch nicht mal eben behebbar.
    >
    > Hier sind ob der langen Latenzzeiten und der Überlastung der Leitung
    > Browser-Anwendungen schnell der Tod der Effizienz, und auch der Tod der
    > Mitarbeiterakzeptanz.
    >
    > Man muss immer sehen, aus Perspektive der IT haben solche Anwendungen viele
    > Vorteile. Aber aus Perspektive der Fachbereiche zwei ganz dicke Nachteile:
    > 1. Sie sind anders ohne besser zu sein als die Altanwendung
    > 2. Sie sind langsamer als die Altanwendung
    >
    > 1 ist leider in der Regel wahr. 2 ist vielleicht nicht immer wahr, in aller
    > Regel aber schon.

  20. Re: Schritt 1

    Autor: Oktavian 26.10.20 - 09:42

    > Ehm, man kann auch Webserver ins Haus stellen, niemand meldet sich an einem
    > DC ueber das Internet an. Man kann mit Reverseproxy sagen wenn du im Haus
    > bist nimm den InHouse Server und wenn du von woanders kommst eben ein
    > anderen. Das funzt dann auch offline.

    Wir reden aber immer noch über datengetriebene Geschäftsanwendungen im Browser, Fachverfahren nennt man die im Verwaltungsdeutsch. Sowas wie SAP, nur in noch gruseliger. Eigentlich bessere Masken für Datenbanken, mit ein wenig Geschäftslogik und Workflow.

    Wie soll das offline funktionieren? Sie sind datengetrieben, brauchen Zugriff auf die zentralen Datenquellen. Ein Proxy im Keller ist da kaum effizienter als der Browser-Cache.

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