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1,02 Mrd. Vs 7,8 Mrd.

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  1. 1,02 Mrd. Vs 7,8 Mrd.

    Autor: Skydancer 11.01.18 - 06:56

    Warum bekommen die Schweizer mit weniger Geld ein besseres oder gleichwertiges Fernsehen hin als der "fette" Deutsche Rundfunk? Wir sind schon lange über eine Grundversorgung hinaus mit x TV Sendern und X Radio Sender,dazu jetzt noch " Versorgung" im Netz. Was Grundversorgung / Bedarf bedeutet sieht man am Beispiel von Hartz 4....alles andere ist Luxus hat nicht mehr mit Grundversorgung zu tun.

    Laut Statista bzw. Angaben der Anstalten liegwn die Beitragseinnamhen etwa immer aif gleichem Niveau wie vor 12 Jahren. Die zahlen kommen immer nur von den Anstalten eine Kontrolle erfolgt nicht wirklich. Wem wollen die dieses Märchen erzöhlen? Früher gab es deutlich mehr verweigerere bzw. Es war einfacher. Der ganze Apparat gehört abgeschafft. Beitrag auf ein minimum reduzieren (1mrd. ) 2 TV Sender / 4 Radiosender fertig. So sieht Grundversorgung aus. Kein Geld mehr für irgend welche Sitcoms, überteuerten sportrechte wtc. Die sender sollen nur Staatsfern informieren das ist der Auftrag laut Rundfunk vertrag. Staatsfern funktioniert allerdings nicht solange sich viele Politische mitspielern in zahlreichen Gremien oder ähnlichem der Anstalten befinden.

  2. Ja! am 4.3.!

    Autor: Hoerli 11.01.18 - 07:55

    Es wird zwar einigen Leuten den Job kosten - die die ihn verlieren, wo mit der Sache nichts zu tun haben, tun mir leid - aber die können sich dann bei den Personen beschweren, die an der Sache Schuld waren.

    Hoffentlich sieht das die deutsche Politik + ARD & ZDF und macht ihnen nach.
    Entweder wird dann in Deutschland die Gebühr auch gestrichen oder immerhin gesenkt.
    Deshalb befürworte ich das ganze.

  3. Re: 1,02 Mrd. Vs 7,8 Mrd.

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 11.01.18 - 08:02

    Skydancer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum bekommen die Schweizer mit weniger Geld ein
    > besseres oder gleichwertiges Fernsehen hin als der
    > "fette" Deutsche Rundfunk?

    Wie bitte? Die Schweiz hat rund ein 1/10 der Bevölkerung der BRD und der Schweizer ÖRR hat rund 1/7 der des Budgets der BRD. Da sind keine besonderen mathematischen Verrenkungen nötig um zu erkennen, dass der Schweizer ÖRR im Verhältnis *deutlich* teurer ist und die Schweizer pro Kopf mehr dafür bezahlen.

    Einen Teil der anteilig höheren Kosten könnte man allerdings der Fairness halber mit der Sprachvielfalt in der Schweiz begründen, bzw. der stärkeren lokalen Identität an sich, aus der sich eine Notwendigkeit zu mehr Diversifizierung und Lokalisierung von Inhalten ergibt.

    Ob nun der öffentlich-rechtliche Rundfunk in der Schweiz qualitativ gleichwertig oder sogar besser ist, mag ich nicht abschließend beurteilen, aber was ich davon so mitbekomme, ist das in etwas der gleiche Mix wie in der BRD, jedoch *abzüglich* eines vergleichbaren Volumens an Eigenproduktionen; insbesondere im Bereich aufwändiger Dokumentationen und Reportagen - also dass, was die eigentliche Stärke eines ÖRR gegenüber dem Privatfernsehen und Streaming-Diensten für Filme und Serien ist.

  4. Re: 1,02 Mrd. Vs 7,8 Mrd.

    Autor: chefin 11.01.18 - 08:48

    So kann man das aber garnicht rechnen

    Die Entstehungskosten von Rundfunk und Fernsehbeiträgen ist völlig unabhängig von der Zahl an Zuschauern.

    Lediglich die Verbreitungskosten scalieren mit der Fläche des Staates (und auch nicht mit der Größe der Bevölkerung).

    Daher muss man sich schon fragen, wohin bei uns die Milliarden den fliesen. Ok, wir haben einiges mehr an Radiosendern, weil diese mehr Regional agieren und wir so eben mehr Sendeanstalten brauchen. Auch die Informationsbeschaffung erfordert mehr Personal, wenn man mehr Städte und Menschen hat. Aber wenn ich mir so einen Ü-Wagen vorstelle, da sind 5-6 Menschen drin incl Technik. Selbst mit 60.000 Jahresgehalt sind das dann 600.000 Euro/Jahr. 600 Millionen wären 1000 Ü-Wagen. Aber soviel passiert nun auch nicht, ich denke das wir mit 100-200 Fahrzeugen bzw teams auskommen. Das wären dann mit Übertragungskosten und Gegenstelle im Sender zur Datenaufbereitung 500 Millionen max. Damit stehen immer noch riesige Summen da, die sich nicht erklären lassen wenn man den Unterschied zwischen Schweizer und Deutschem ÖR anschaut.

  5. Re: 1,02 Mrd. Vs 7,8 Mrd.

    Autor: ZuWortMelder 11.01.18 - 08:50

    ... der Vertrag beinhaltet nun mal auch neben der Bildung und Information die Grundversorgung mit Unterhaltung.
    Und wenn ein "Rote Rosen" solch Themen wie Mindestbelohnung von Lieferfahrern und Auswirkung von Verleumdungen behandelt scheint mir das doch deutlich gesitteter und aufklärender ab zu laufen, als bei Köln50677(k.A. wie rtl2 das genau nennt)

    Und wenn 3/4 der deutschen Bevölkerung den Wunsch nach FussballWM verspürt, gehört das zu deren Auftrag,
    so sehr es mich auch nicht interessiert.

    Und wie immer: Über den Kostenaufwand und Umfang muss man diskutieren.

  6. Re: 1,02 Mrd. Vs 7,8 Mrd.

    Autor: SJ 11.01.18 - 08:56

    Zudem nicht zu vergessen, dass das Lohniveau in der Schweiz höher ist aber auch die Preise sind grundsätzlich höher. Somit müssten diese Ausgaben in absoluten Zahlen noch an die jeweilige Kaufkraft angepasst werden damit es eher für einen Vergleich taugt.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  7. Re: 1,02 Mrd. Vs 7,8 Mrd.

    Autor: urghss 11.01.18 - 09:02

    ZuWortMelder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... der Vertrag beinhaltet nun mal auch neben der Bildung und Information
    > die Grundversorgung mit Unterhaltung.
    > Und wenn ein "Rote Rosen" solch Themen wie Mindestbelohnung von
    > Lieferfahrern und Auswirkung von Verleumdungen behandelt scheint mir das
    > doch deutlich gesitteter und aufklärender ab zu laufen, als bei
    > Köln50677(k.A. wie rtl2 das genau nennt)
    >
    > Und wenn 3/4 der deutschen Bevölkerung den Wunsch nach FussballWM verspürt,
    > gehört das zu deren Auftrag,
    > so sehr es mich auch nicht interessiert.
    >
    > Und wie immer: Über den Kostenaufwand und Umfang muss man diskutieren.

    Wenn 3/4 der deutschen Fußball wollen können sie ja gerne dafür zahlen. Dann wird es offensichtlich einen Markt geben der durch die private Wirtschaft bedient werden kann.

    Das Problem ist doch der der ÖRTLICHEN Rundfunk ein Selbstbedienungsladen für die oberen 10% ist.

  8. Re: 1,02 Mrd. Vs 7,8 Mrd.

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 11.01.18 - 11:38

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lediglich die Verbreitungskosten scalieren mit der Fläche
    > des Staates (und auch nicht mit der Größe der
    > Bevölkerung).

    Auch auf die zu versorgende Fläche gerechnet ändert sich das Verhältnis kaum und der der Schweizer ÖRR bleibt im im Verhältnis deutlich teurer.
    Und wenn von "teuer" die Rede ist, geht es eben nicht nur um die Kosten, sondern auch um deren Deckung. Und wenn diese Deckung via auf die Bevölkerung verteilter Beiträge erfolgt, ist die Anzahl der Beitragszahler eben doch relevant.

    Die Kosten entstehen übrigens nicht durch (unterschiedlichen Bedarf) in der Übertragungstechnik, sondern durch den Umfang der gesamten Infrastruktur, den Gehalts- und Pensionskosten und natürlich durch den Einkauf bestimmter fremdproduzierter Formate. Und in diesen wesentlichen Punkten nehmen sich der ÖRR er Schweiz und der BRD nichts - beides sind strukturell und personell aufgeblähte Konstrukte, die Mauschel-Verträge mit diversen Produktionsfirmen unterhalten und Formate zu Gefälligkeitspreisen statt zu Marktpreisen einkaufen.

    Was mich wieder dazu zurückführt, dass das Problem nicht das Konzept eines ÖRR an sich ist, sondern wie er aufgestellt wird. Irgendwie scheint es im ganzen deutschsprachigen Raum ein Problem damit zu geben, die zu vermeidenden staatlichen Zwänge von durchaus zu akzeptierenden wirtschaftlichen Zwängen zu trennen; gleichermaßen Umfang von Inhalt. Wenn ein ÖRR mit Kürzungen droht, weil ihm das Geld nicht reicht, dann liegt etwas im Argen - denn nichts hindert einen ÖRR daran, seinen Leistungsumfang in "Notzeiten" auf die tatsächlichen Grundauftrag zurückzuschrauben. Wenn *dessen* Erfüllung gefährdet ist, muss natürlich mehr Geld fließen, aber davon sind wir weit entfernt.

  9. Re: 1,02 Mrd. Vs 7,8 Mrd.

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 11.01.18 - 12:27

    ZuWortMelder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn 3/4 der deutschen Bevölkerung den Wunsch
    > nach FussballWM verspürt, gehört das zu deren Auftrag,
    > so sehr es mich auch nicht interessiert.

    Der ÖRR ist kein Wunschkonzert und wenn es heißt, dass kein staatlicher Einfluss auf Inhalte genommen werden darf, dann gilt das auch für das Staatsvolk, bzw. die sich aus deseen Sehverhalten ergebenden Quoten.

    Und selbst wenn es so wäre: Es folgte nicht einmal ansatzweise die Hälfte der Bevölkerung die sündhaft teuren WM-Ausstrahlungen. Es gäbe also in diesem beispielhaften Punkt so oder so eine Schieflage von Bedarf zu Kosten.

    Spielen wir es doch mal gedanklich durch: Wenn Quoten für den ÖRR relevant wären, wäre die - laut Auftrag - zu erreichende Zielgruppe die *komplette* Bevölkerung. Sprich, alle Partikularinteressen müssten *gleich- und verhältnismäßig* berücksichtigt werden. Die Einschaltquoten jedes Formats müssen exakt den davon angesprochenen bzw. fordernden Bevölkerungsanteilen entsprechen. Wenn 30% der Zuschauer Krimis wollen, müssten 30% des Budgets und der Sendezeit für Krimi-Formate eingesetzt werden - ohne Wenn und Aber.

    Ich halte es für ziemlich offensichtlich, dass es so nicht gehen kann. Für die Nischenversorgung sind Spartensender (i.d.R. PayTV) zuständig. Der ÖRR muss den kleinsten gemeinsamen Nenner dessen erfüllen, was jeder Bundesbürger braucht: Information, Bildung, Kultur und ja, auch Unterhaltung, Allerdings müsste letztere alle Segmente gleichzeitig abdecken und gleichzeitig bestrebt sein, dass abzudecken, was das Bezahl- oder Werbefernsehen mangels zu kleiner Zielgruppe nicht anfassen würde.

    Um zur Fußball-WM zurückzukommen: Die Chance, dass diese immerhin gesellschaftsrelevante Ereignis unter den Tisch fallen würde, wenn sich der ÖRR nicht damit befasst, ist praktisch Null. Gleichermaßen findet beim Ablauf- und Ausgang von Fußballspielen keine Meinungsbildung statt, die ein ÖRR durch besonders neutrale und sachliche Berichterstattung ermöglichen müsste. Ergo: Kein Bedarf für WM-Übertragungen im ÖRR.

    Das lässt sich analog auf Kochsendungen, Seifenopern, Krimis, Schmonzetten und ähnlichen Tinnef anwenden, AUSSER sie erfüllen beispielsweise einen Informationszweck in gefälligem Format, dienen der Brauchtumspflege oder bieten Underdogs ein Plattform. Sprich, mit ein wenig Musikantenstadl muss man leben, ebenso mit Provinz-Krimis, Kochsendungen für lokale Gerichte und Zubereitungsformen und eventuell der einen oder anderen Seifenoper, die als Spiegelbild aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen dienen soll - auch wenn es jemandem individuell oder auch größeren Bevölkerungsteilen gänzlich rektalpassant sein sollte.
    Aber die Ausführung ist entscheidend und natürlich macht auch die Dosis das Gift.

    Für die Kosten der WM-Ausstrahlungslizenzen hätte man etliche hochwertige neue Dokumentionen relevanter Themen beauftragen können. Man hätte es damit etlichen Dutzend hauptberuflichen Hasardeuren ermöglichen können, Material aus erster Hand aus Krisengebieten zu sammeln, in die der reguläre Auslandskorrespondent nicht entsandt werden kann und über die man daher nur aus Drittquellen - die alle irgend eine Agenda haben - Informationen bekommt. Mit den Einkaufskosten von Schmonzetten und Krimis könnte man ein dichteres Netz aus Korrespondenten schmieden und Experten beauftragen, die Material auswerten und - gerne auch mal mit voneinander abweichenden Fazit - beurteilen.

    Der ÖRR kämpft damit, dass er Formate des Privatfernsehens übernimmt, um Quoten, die ihn per Definition einen Scheißdreck zu interessieren haben und ist obendrein ein Tummelplatz für Seilschaften und Gemauschel. Das Ergebnis haben wir vor uns, in Deutschland wie in der Schweiz. Trotzdem brauchen wir einen ÖRR, weil er prinzipiell liefern kann, was nötig ist und/oder sonst zu kurz käme.

    Dass der ganze (berechtigte) Frust auf Abschaffung statt auf Reform fokussiert wird, geht komplett in die falsche Richtung. Meine Meinung.

  10. Re: 1,02 Mrd. Vs 7,8 Mrd.

    Autor: SJ 11.01.18 - 12:41

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der ÖRR ist kein Wunschkonzert und wenn es heißt, dass kein staatlicher
    > Einfluss auf Inhalte genommen werden darf, dann gilt das auch für das
    > Staatsvolk, bzw. die sich aus deseen Sehverhalten ergebenden Quoten.

    Kurzum gesagt: ÖRR kann tun und lassen was er will, weder Regierung noch Parlament noch die Bevölkerung darf reinreden?

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  11. Re: 1,02 Mrd. Vs 7,8 Mrd.

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 11.01.18 - 13:00

    SJ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kurzum gesagt: ÖRR kann tun und lassen was er will,
    > weder Regierung noch Parlament noch die Bevölkerung
    > darf reinreden?

    Inhaltlich. Strukturell ... Nun, da wurde es in den letzten Jahrzehnten sogar versäumt, mal kräftig dreinzureden.

    Was wir nicht vergessen sollten: Auch wenn wir den ÖRR in seiner jetzigen Form hauptsächlich als Selbstbedienungsladen und altmodischen Hampelverein wahrnehmen, ist er doch zu einer Gewalt im Staate geworden. Kein Politiker traut sich ernsthaft, größere Veränderungen zur Sprache zu bringen - aus Furcht, dann in der Berichterstattung schlecht wegzukommen. Damit meine ich noch nicht einmal gezielte Kampagnen, sondern auch den Umstand, dass sich eine Voreingenommenheit der Redakteure durchaus in deren Berichterstattung wiederfinden kann.

  12. Re: 1,02 Mrd. Vs 7,8 Mrd.

    Autor: SJ 11.01.18 - 13:04

    deswegen haben wir in der Schweiz ja am 4. März die Möglichkeit, diesem Spuk ein Ende zu bereiten.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  13. Re: 1,02 Mrd. Vs 7,8 Mrd.

    Autor: ZuWortMelder 11.01.18 - 13:21

    Das ist ein Problem, der ÖR, wahrscheinlich sogar der Hauptgrund für die übermäßige Regionalvielfalt, völlig korrekt.
    Aber, um ich übertreib jetz mal,

    Wenn 3/4 der Bevölkerung die FussballWM schauen möchte, und davon 3/4 nur H4 zur Verfügung hat,
    dann gehört das zum Grunversorgungsauftrag; Untersparte Unterhaltung.
    Damit bei einem solchen Großereignis niemand aus finanziellen Gründen ausgesperrt wird.
    Solidargemeinschaft und so...

  14. Re: 1,02 Mrd. Vs 7,8 Mrd.

    Autor: Dwalinn 11.01.18 - 14:25

    >Um zur Fußball-WM zurückzukommen: Die Chance, dass diese immerhin gesellschaftsrelevante Ereignis unter den Tisch fallen würde, wenn sich der ÖRR nicht damit befasst, ist praktisch Null. Gleichermaßen findet beim Ablauf- und Ausgang von Fußballspielen keine Meinungsbildung statt, die ein ÖRR durch besonders neutrale und sachliche Berichterstattung ermöglichen müsste. Ergo: Kein Bedarf für WM-Übertragungen im ÖRR.

    Die Gefahr ist nicht das es unter dem Tisch fällt, eher ist hier die Gefahr das es ins Pay TV verschwindet.
    Viel Spaß mit 2 Jahre Zwangsabo bei Sky, vor der WM werden nochmal die Preise für Übertragungen in Kneipen usw. stark angehoben. Klar werden das viele dennoch machen... aber viele andere können es sich nicht leisten.

    3/4 schauen vll nicht die WM aber 1/2 passt locker. Das letzte WM Finale wurde von 36mio Menschen geguckt und dabei wurden zuschauer in Kneipen usw. nicht mal mitgezählt. Zum vergleich bei den Wahlen letztes Jahr gab es 45mio Wähler.

  15. Re: 1,02 Mrd. Vs 7,8 Mrd.

    Autor: SJ 11.01.18 - 14:34

    Ich glaube die letzte WM wurde von mehr als 36 Mio Leuten geschaut.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  16. Re: 1,02 Mrd. Vs 7,8 Mrd.

    Autor: ZuWortMelder 11.01.18 - 15:22

    Da bin ich bei Dir.
    Alles ein wenig gediegener auf ziehen, und schon würden
    20 Radiosender (15 regionaler Ausrichtung der Rest Musikvielfalt und Hauptnachrichten)
    5 regionalTV-Sender (mit ausführlichsten) Nachrichten für
    N/S/W/O und MittelDT
    1 reiner Nachrichten/Dokukanal
    1 Sportsender (weniger Teams, nicht für alles mit Experten um sich werfen)
    1 Kinderprogramm (da könnt man ja die Sprachlernzoten von NDR fr/eng/tr vernuddeln)
    Und 2 Hauptkanäle mit "vernünftiger" Bespassung
    aus reichen.

    Bis dann wieder einer mir nem Joint-Venture mit Frankreich und die Ecke kommt, weil da ja die Bevölkerungen so stark vermischt sind, und bums, gibt es nen weiteren Sender.

    MfG
    ZuWortMelder

  17. Re: 1,02 Mrd. Vs 7,8 Mrd.

    Autor: tezmanian 11.01.18 - 16:01

    Dazu ist die Schweiz sogar dreisprachig, was berücksichtigt werden muss.

  18. Re: 1,02 Mrd. Vs 7,8 Mrd.

    Autor: tezmanian 11.01.18 - 16:04

    Und wenn 3/4 der Bevölkerung Pornostar XY beim dauermastubieren zusehen wollen, dann gehört das auch zur Grundversorgung oder wie darf ich dein Argument verstehen?

  19. Re: 1,02 Mrd. Vs 7,8 Mrd.

    Autor: teenriot* 11.01.18 - 16:07

    Auf die überspitze Frage gibt es eine einfache nüchterne Antwort:
    Auch Erotik ist teil des ÖR, zumindest in Deutschland.

  20. Re: 1,02 Mrd. Vs 7,8 Mrd.

    Autor: SJ 11.01.18 - 16:14

    Viersprachig, nicht dreisprachig.

    --
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